Wolfram Hänel Eskaliert

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Inhaltsangabe zu „Eskaliert“ von Wolfram Hänel

Aufgestaute Aggressivität, Perspektivlosigkeit und Vorurteile – hier wird gesellschaftlichen Problemen der Spiegel vorgehalten Was hat das Leben schon zu bieten?, fragen sich Hobbit, Kemal, Janin und Jessie. Die Schule ist tot langweilig und überhaupt wissen sie nichts mit sich anzufangen. Alkohol und Pöbeleien sind für die Clique willkommene Ventile, um ihrem Frust Luft zu machen. Ändern tut sich dadurch allerdings nichts. Als die vier einen Nachmittag am See verbringen, treffen sie dort auf Tim und seine Freundin Leonie – und eine Spannung entlädt sich, die bisher nur unter der Oberfläche brodelte …

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  • Wenn sich die Spannung entlädt

    Eskaliert
    PaperPrincess

    PaperPrincess

    26. January 2014 um 21:00

    „Weiße Kacheln. Glänzender Chrom. … In einer Kachelfuge ist ein dunkler Fleck. Getrocknetes Blut vielleicht." (Seite 1)„Ich weiß nicht wirklich, was passiert ist. Aber ich bin mir fast sicher, dass es nicht um dich ging." (Seite 205) Zum Inhalt: Hobbit und seine Clique finden alles sch****. So ziehen sie rum und lassen ihren Frust an allem und jedem aus. Hobbits großer Bruder hat Streit mit seiner Freundin Aylin und Nico scheint mit seinem Freund Leon endlich was entdeckt zu haben, dass ihm Spaß macht. Boxen. Dann gibt es da noch Leonie mit ihrem Freund Tim und dessen kleinem Bruder, auf den sie aufpassen müssen. Viele Personen, die sich zufällig begegnen und alle am Badesee dabei sind, als Tim niedergestochen wird. Meine Meinung: Puhh, so viele verschiedene Charaktere. Am Anfang habe ich mich wirklich gefragt, was die alle mit der Geschichte, die ich laut Klappentext erwartet hatte, zu tun haben. Am Ende merkt man aber, dass die Handlung gut durchdacht und die einzelnen Geschichten geschickt miteinander verwebt wurden. Überhaupt gibt es in gewisser Weise ein überraschendes Ende. Die Geschichte wird immer abwechselnd aus der Sicht von Hobbit und seinen Freunden, Hobbits Bruder, Aylin, Leon und Nico geschildert. Der Zeitraum in dem sich alles abspielt ist ein Tag. Zwischendrin gibt es immer wieder Szenen aus Leonies Sicht, in denen sie sich im Krankenhaus befindet. Diese Sichtwechsel sind eine gute Lösung, da man auf diese Weise viel über den Antrieb der einzelnen Figuren mitbekommt. Zum Schreibstil kann ich sagen, dass alles ganz gut lesbar war, obwohl mir die Sprache nicht wirklich gefallen hat. Mir war es ein bisschen zu platt und an einigen Stellen zu gewollt „gangsta". Dennoch ermöglicht „Eskaliert" einen guten Einblick in die Gedankenwelt von Jugendlichen, die frustriert sind und nach etwas suchen, an das sie sich klammern können. Es versucht Antworten auf Fragen zu finden. Wie kann es zu so gewalttätigen Auseinandersetzungen kommen? Woher kommt dieses Potenzial? Außerdem ist „Gewalt" ein aktuelles Thema, das viel Stoff zum Nachdenken birgt. Vielleicht hätte man das Thema etwas netter verpacken können, aber vielleicht geht das bei so einem Thema auch nicht. Fazit: Wer sich für das Thema „Gewalt unter Jugendlichen" interessiert, sollte auf jeden Fall mal einen Blick reinwerfen. Ansonsten zählt „Eskaliert" nicht zu den Jugendbüchern, die man gelesen haben muss.

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