Wolfram Wette Militarismus in Deutschland

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Inhaltsangabe zu „Militarismus in Deutschland“ von Wolfram Wette

Die erste wissenschaftliche Gesamtdarstellung des Militarismus in Deutschland. <br><br> Der renommierte kritische Militärhistoriker und Friedenforscher Wette zeigt, dass die Ursprünge des deutschen Militarismus in der altpreußischen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts wurzeln und in der deutschen Kaserzeit voll zur Geltung kamen und in der NS-Zeit ihren zerstörerischen Höhepunkt fanden. Er zeigt den Werdegang eines Systems, dessen Grundlagen der Menschenerziehung, der Verhaltensweisen und Einstellung zum Staat schon früh militärisch geprägt waren. Diese soziale Militarisierung der deutschen Gesellschaft - die Frauen eingeschlossen - sollte sich im Kontext der Untergangsideologie Hitlers fatal auswirken.

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  • Rezension zu "Militarismus in Deutschland" von Wolfram Wette

    Militarismus in Deutschland

    Sokrates

    15. February 2012 um 09:21

    Ob die deutsche Gesellschaft militaristisch geprägt war, ist eine der am meisten diskutierten Fragen der historischen Forschung der letzten 60 Jahre. In den letzten Jahren haben insbesondere ausländische Historiker (z.B. Christopher Clark) den Versuch unternommen, den Militarismus als nicht so dominant erscheinen zu lassen, wie man bislang dachte. Diese Entlastung von "Schuld" wurde mit dem Erscheinen von Clark's Preußen-Biographie mit Freude im deutschsprachigen Feuilleton aufgenommen. Doch ganz so einfach wäre es nicht, meint Wolfram Wette, langjähriger Historiker am Militärgeschichtlichen Forschungsamt in Freiburg. Er bleibt bei der These, wonach Militarismus seit 1800 (hier durch die Groß- und Militärmacht Preußen vermittelt) immer allgegenwärtig und staatsprägend war. Sicher im Zusammenwirkung mit anderen Strömungen, u.a. auch der Aufklärung, aber es wäre verfehlt zu behaupten, der Militarismus hätte nicht diese tragende Rolle, die spätestens im 1. Weltkrieg Massen mobilisierte und auch dem NS-Regime Nährboden bereitete. Wette holt weit aus; zunächst schildert er die historische Forschung und ihre Perspektiven der letzten Jahrzehnte, erörtert die unmittelbare Nachkriegsdebatte, die schließlich im Totalitarismusstreit mündete, der mittlerweile auch schon wieder als überholt gilt. Danach widmet er sich im Schwerpunkt seines Buches dem Militarismus des Deutschen Kaiserreiches in all seinen Ausprägungen und Schwerpunkten seit der Staatsgründung 1871. Ein eigenes Kapitel erhalten aber auch Ausführungen zum 1. Weltkrieg, zur Weimarer Republik und natürlich – in umfangreicher Form – zum Nationalsozialismus, unter dem Militarismus noch eine andere Dimension erhielt. Das Buch behandelt das Thema sehr umfassend. Wette schreibt anspruchsvoll, aber verständlich. Grundkenntnisse zum historischen Epochengeschehen sind zum insgesamten Verständnis sicher sehr hilfreich.

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