Wolkenleopard Eismond: Das Monster von Europa

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Inhaltsangabe zu „Eismond: Das Monster von Europa“ von Wolkenleopard

Jagd, Sex und die Kombination aus beidem – Eismond ist eine homoerotische Science-Fiction-Kurzgeschichte ohne Menschen. Euch erwartet Erotik, eingebettet in ein komplexes Weltraumsetting, aber ausdrücklich keine Romantik! Es gibt eine harte Sexszene, der Fokus liegt jedoch auf der Rahmenhandlung. Die Yaigh sind ein Alienvolk von skrupellosen Jägern. Shirk ist einer von ihnen. Während die Technologie seines Volkes zu den Besten des erforschten Alls zählt, ist ihre fehlende Moral weit über ihr eigenes Sonnensystem hinaus berüchtigt. Nur, wer sich in gefährlichen Jagdausflügen fernab ihres Heimatplaneten bewiesen hat, erhält die Erlaubnis, an der Paarungshatz teilzunehmen. Shirk hat sich den unwirtlichen Eismond Europa als Revier auserkoren, um sich durch das Erringen einer Trophäe vor seinem Volk zu beweisen. Bei ihm ist sein Ausbilder Draz, dem es schon längst nicht mehr gelingt, sich gegenüber seinem sadistischen Schüler durchzusetzen. Draz` Warnungen, dass die Reserven der Lebenserhaltungssysteme ihres Schiffes sich bald dem Ende neigen, schlägt Shirk in den Wind, da er noch immer keine nennenswerte Trophäe erringen konnte. Für ihn ist es undenkbar, mit leeren Händen heimzufliegen und sich dem Spott der anderen Yaigh zu stellen. Er bleibt stur, bis der Bordkalkulator von einem nahen Planeten einen unerwarteten Hilferuf empfängt … und fortan wendet sich das Blatt. Die Grenzen von Jäger und Beute verschmelzen, bis hin zum blutigen Finale. Diese Geschichte ist ein literarisches Spiel mit der Bosheit. Es geht hart zur Sache und sensible Gemüter könnten sich getriggert fühlen. Es findet sexuelle Gewalt statt, die entsprechend der Mentalität der Yaigh nicht moralisch aufgearbeitet wird. Diese Geschichte enthält keinerlei moralische Botschaft, sondern ist durch und durch dreckig, Unterhaltungsliteratur am dunklen Ende des Spektrums, nicht mehr, nicht weniger.
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