Woody Allen Pure Anarchie

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Inhaltsangabe zu „Pure Anarchie“ von Woody Allen

Neue Geschichten vom Meister des Humors

Mit seinen lange erwarteten Storys bestätigt Woody Allen seinen Ruf als eines der größten komischen Talente überhaupt. Allens Phantasie ist ein Wirbelsturm, der die ganze Welt in sich hineinsaugt und wieder ausspuckt: als groteske Schaubude, als Slapstick und Farce. Wer glaubt, seine Texte seien lediglich Nebenprodukte, der irrt. Woody Allen erweist sich als Meister der Worte, mit einer Leichtigkeit und stilistischen Präzision, die ihresgleichen suchen.

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  • Rezension zu "Pure Anarchie" von Woody Allen

    Pure Anarchie

    Archibald Pynchon-Light

    31. December 2010 um 11:40

    Willkommen in der Welt von Woody Allen. Hier gibt es Geschichten über entführte Lichtdoubles von Hollywoodstars, Ferienlager für junge, angehende Regisseure, Anzüge mit besonderen Fähigkeiten, einen Detektiv, der einem Riesentrüffel hinterherjagt, Gebeteversteigerung bei ebay und Micky Maus als Zeuge im Abfindungsprozess eines Disney-Vorstandmitgliedes. Darüber hinaus bietet das schmale Bändchen eine hübsche Sammlung ungewöhnlicher Namen wie E. Coli Biggs, Reg Tausendfusz, Binky Peplum oder Pontius Perry. Dies bekräftigt in glühenden Worten ein gewisser Plejades MondStern – ein Name, den ich mit tiefster Bestürzung zur Kenntnis nähme, wenn ich in letzter Minute erfahren würde, dass mein Neurochirurg oder mein Pilot so heißt. Die Geschichten sind typisch Woody Allen. Einige klingen beinahe wie Selbstplagiate und wer seine früheren Kurzgeschichten kennt, wird hier wenig Neues entdecken. Manche Ideen wirken etwas bemüht absurd, aber dann kommen Szenen von einer Leichtigkeit, die einen beim Lesen beschwingt mitschnipsen lässt. Es sind die bekannten Themen: das Universum, die Philosophie und der Irrsinn des Alltagslebens. Alles wirkt sehr vertraut und im positiven Sinne bekannt, aber das ist auch ein Gefühl, das man von seinen Filmen her kennt. Und schätzt. Man fühlt sich gut unterhalten, lernt ein paar neue Sprüche zum Zitieren und freut sich auf den nächsten Kinobesuch. Was will man mehr?

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  • Rezension zu "Pure Anarchie" von Woody Allen

    Pure Anarchie

    Monsignore

    17. February 2010 um 21:53

    Endlich wieder neue Stories von Woody Allen! Allerdings sind sie andes als die gewohnt-lockeren Slapstickstories seiner frühen Tage. Jetzt ist er stellenweise nachdenklich, philosophisch, widmet sich Zeitgeistströmungen (New Age mit all seinen Verkrümmungen hat es ihm angetan, ein für die Lachmuskeln dankbares Feld). Natürlich bleibt er schlagfertig-ironisch, zieht sich und das gerade hingeschriebene durch gut geschriebenen Kakao. Doch stellenweise ist es schlicht zu lang, etwas zäh und zu sehr bemüht. Die Highlights auf 100 Seiten wären deutlich besser gewesen. Immerhin hat der Meister im Alter auch etwas gelernt: "Ich bin wirklich erleichtert, dass sich das Universum endlich erklären lässt. Ich dachte schon, das Problem läge bei mir."

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  • Rezension zu "Pure Anarchie" von Woody Allen

    Pure Anarchie

    Beagle

    26. September 2009 um 09:16

    Eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Und das beste, lustige Buch noch dazu! Allens Geschichten sind durchzogen von gesellschaftskritischen Andeutungen, sartirischen Szenen, die einen das Schmunzeln nicht mehr aus dem Gesicht treiben. Gekonnt werden kleine menschliche Schwächen wie das Verkaufen über eBay oder Probleme mit betrügerischen Bauunternehmern aufs Korn genommen. Allens schon aus seinen Filmen bekannt gekonnte Art, die Welt mit seinen eigenen Augen zu sehen, geprägt durch depressiven Schmerz des ewigen Verlierers. Dabei zeichnet er sich auch als ein wahrer Meister der ausgeklügelten Wortwahl aus. Egal, ob man nun ein Fan von Romantik, von Spannung oder von klassischen Erzählungen ist - diese Geschichten sind für jedermann lesenswert!

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