Wrath J. White

 4.1 Sterne bei 34 Bewertungen
Autor von Schänderblut.

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Schänderblut

Schänderblut

 (34)
Erschienen am 10.06.2013

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Rezension zu "Schänderblut" von Wrath J. White

Wer nicht allzu zart besaitet ist - LESEN!!!
Shadowbakivor 2 Monaten

Brutal - auf die Fresse - unverschnörkelt - Wrath James White...

Ja, jetzt weiß ich, warum alle so begeistert sind von dem Buch :)
White stellt hier die Theorie auf, dass Serienmörder an einem Virus leiden, dass ansteckend ist...
Ich finde das ist eine interessante und neue Herangehensweise an dieses Thema, nicht immer derselbe Einheitsbrei.
Absolut spannend und White schafft es wirklich, dass man mit dem Täter mitfiebert...
Freue mich schon auf den zweiten Teil "Schänderzorn".

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Rezension zu "Schänderblut" von Wrath J. White

Schänderblut
weinlachgummivor 6 Monaten

 *Kurzmeinung*

Auf Schänderblut wurde ich aufgrund der Serienmörder Thematik aufmerksam. Der Protagonist Joseph Miles wurde als Kind von einem Serienmörder entführt und missbraucht. Und nun Jahre später verspürt er auch den Drang zu töten, aber nicht nur zu töten, er möchte auch Menschenfleisch kosten.

Er kämpft gegen den Drang an, findet alternativen und doch lässt ihn der Gedanke nicht los. Er merkt, dass er nicht mehr lange widerstehen kann. Doch er weiß, dass es falsch ist und da kommt ihm der Gedanke. Was ist, wenn er gar nichts dafürkann, was wenn er als Kind mit dem Serienmörder Virus infiziert wurde und es ein Heilmittel gibt.

Diese Grundidee fand ich sehr interessant. Die Umsetzung war dann sehr extrem. So was habe ich noch nie gelesen und ich empfehle, dabei nicht zu essen^^.  Mir ist der Appetit doch etwas vergangen, als ich eine Szene gelesen habe, in der Joseph gerade einen Menschen isst. Und solche Szenen kommen öfters vor und werden sehr genau beschrieben. Mir war das ganze Kannibalismus Thema etwas zu viel. Doch fand ich die Gedanken bezüglich des Virus interessant und auch wie Joseph dagegen ankämpfen wollte.

Ich kann nicht beurteilen, wie realistisch die Kannibalismus Szenen waren, in Bezug auf Lebenserwartung, wenn man gegessen wird. Aber die Szenen gegen Ende in der psychiatrischen Abteilung im Krankenhaus waren nicht sehr realistisch. Was ich etwas schade fand.

Fazit:
Das Buch ist nichts für schwache Nerven oder einen zarten Magen.
Kannibalismus wird hier öfters betrieben und sehr detailliert, manche Szenen waren so bizarr, dass ich sie schon wieder komisch fand.
Unterhalsarm war es allemal. Doch ist es wohl eher nicht mein Themenbereich, was Bücher angeht.

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Rezension zu "Schänderblut" von Wrath J. White

Abartig, abstoßend... aber auch fantastisch.
Bookiliciousvor 2 Jahren


*Inhalt*
"Sind Serienmörder nur Opfer einer ansteckenden Krankheit? 
Vor 15 Jahren wurde Joseph Miles von einem Kinderschänder verschleppt. Er ist das einzige Opfer des wahnsinnigen Mörders, das überlebte. 
Nun fühlt Joseph ein brennendes Verlangen, einen irren Drang nach Blut und Gewalt. Er verwandelt sich langsam selbst in einen Mörder. Und es wird schwerer und schwerer, dieser Mordlust zu widerstehen. 
Kann irgendetwas ihn stoppen oder heilen - bevor er die einzige Frau, die er jemals liebte, töten wird? Oder bevor er jemanden anderen ansteckt?" (Quelle: Amazon)
  
*Erster Satz des Buches*
"Joey schmeckte Kupfer und Eisen."


*Infos zum Buch*
Seitenzahl: 332 Seiten
Verlag: Festa Verlag
ISBN: 978-3865522191
Preis: 13,95 € (Taschenbuch) / 4,99 € (E-Book)


*Infos zum Autor*
"Wrath James White ist ein ehemaliger Kickboxer (World Class Heavyweight) und Trainer für unterschiedliche Kampftechniken. Er lebt mit seiner Frau in Austin, Texas. Wrath hat drei Kinder: Isis, Nala und Sultan.
Wrath (Zorn) schrieb mehrere Romane, die zu den brutalsten und erschütterndsten zählen, die jemals in Amerika erschienen. Zusammen mit dem »Meister des Extreme Horror« Edward Lee schrieb er Der Teratologe.." (Quelle: Amazon)


*Fazit*
-> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? 
Derzeit lese ich mich ein wenig durch die "Festa Horror" Bibliothek und nach 2 tollen Graham Masterton Romanen musste mal ein anderer Autor her. "Schänderblut" fand ich interessant und gerade die Tatsache, dass Wrath James White" sehr extreme Romane schreiben soll, machte mich neugierig. 


-> Cover: 
Das Cover ist ein Blickfang.. ein tättowierter Mann, der einem Jungen den Mund mit beiden Händen zuhält... in angebracht des Inhalts dieses Romanes ist das Cover fast schon zahm, aber dennoch ansehnlich. 


-> Story + Charaktere: 
Puh. Der liebe Wrath James White wird nicht umsonst als einer der Autoren bezeichnet, der mitunter die härtesten Romane schreibt... Genau das kann ich seit "Schänderblut" bestätigen, denn ich muss zugeben, dass ich alleine für die ersten 100 Seiten etwa 3 Tage brauchte. Immer wieder musste ich den Roman beiseite legen, wobei mir nicht die Gewalt als solches zu schaffen machte, sondern der beschriebene Kannibalismus. Dieser brachte mich anfangs ein wenig an meine Grenzen und ich war - trotz interessanter Story - wirklich unsicher, ob ich es schaffen würde, diesen Roman zu beenden.


Interessant war, dass ich mir an Tag 4 überhaupt nicht mehr schwer tat und knapp 200 Seiten am Stück verschlingen konnte, ohne dass ich mich auch nur einmal wirklich ekelte. Dies lag jedoch keinesfalls daran, dass White weniger blutrünstige oder kannibalistische Inhalte zum Besten gab, ganz im Gegenteil: unser Protagonist Joe lief hier erst zur Hochform auf! Ich glaube, dass es einfach an meiner Tagesverfassung lag, möglicherweise auch der Überwindung, etwas kannibalistisches zu lesen... als Mensch mit einer blühenden Fantasie musste ich mir das Ganze vermutlich einfach zu deutlich vorstellen.


Wieso habe ich weitergelesen, wenn mich doch der Ekel packte?, werdet ihr euch sicherlich fragen... dies liegt schlicht und ergreifend an der Tatsache, dass ich wissen wollte, wie es weitergeht. Neben sehr detaillierten Schilderungen von Gewalt und Kannibalismus schafft es der Autor dennoch, den Leser neugierig zu machen, denn die Tatsache, dass Joe fest daran glaubt, einem Serienkillervirus zum Opfer gefallen zu sein, faszinierte mich. Auch wenn "Schänderblut" einige äußerst perverse und abartige Szenen bereithält, so reiht sich dennoch nicht eine Splatter-Szene an die nächste, sondern der Autor flicht eine spannende Geschichte drumherum.


Was den Charakter des Joseph Miles angeht, so glaube ich nicht, dass ich einen menschenfressenden Serienkiller als sympathisch bezeichnen könnte. Dennoch finde ich es überaus faszinierend, wie er neben der Raserei (in die er beim Töten verfällt), hinterher eine genauso große Schuld und Pein empfindet, weil er solch ein Leben eigentlich nicht führen möchte. Der Zwiespalt zwischen Verlangen und Pein wird deutlich, auch wenn die Grenzen so manches Mal recht fließend sind und nach einigen Seiten, in denen man Joe's Psyche versucht zu durchleuchten, keimt irgendwann dann tatsächlich sowas wie Mitleid auf. Mitleid für einen Menschen, der so "krank" ist, dass er tatsächlich daran glaubt, von einem Virus infiziert zu sein und sich nichts mehr wünscht, als geheilt zu werden. 


Nachdem ich nun "Schänderblut" beendet habe, bin ich neugierig, wie es in "Schänderzorn" weitergeht, komme aber dennoch nicht umhin, mir die Frage zu stellen, wie man als Autor auf so kranke und abartige Ideen kommen kann. Auch wenn ich fast sicher bin, dass White ein genauso normaler und sympathischer Mensch ist, wie viele andere, schüchtert mich solch eine Fantasie ehrlich gesagt doch ein wenig ein und ich würde mir überlegen, ob ich diesem Mann bei Nacht und Nebel in einer dunklen Gasse begegnen wollte. :-D 


-> Schreibstil: 
Der Schreibstil war gleichzeitig fesselnd, wie abstoßend, da der Autor sich einer sehr bildhaften und detaillierten Sprache bedient. 


-> Gesamt: 
"Schänderblut" ist grausam, abartig und böse, lässt einen jedoch viel über die Psyche des Menschen im Allgemeinen und der des gemeinen Kannibalen im Speziellen nachdenken. Was macht einen zum Mörder, oder gar zum Kannibalen, was führt dazu, diese Grenzen zu überschreiten? Wrath James White ist ein fantastischer Autor mit fiesen Ideen, schafft es aber dennoch zu fesseln. Fantastisch - aber auch abstoßend. 


Wertung: 5 von 5 Sterne!

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