Wrath J. White Schänderblut

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Inhaltsangabe zu „Schänderblut“ von Wrath J. White

Sind Serienmörder nur Opfer einer ansteckenden Krankheit? Vor 15 Jahren wurde Joseph Miles von einem Kinderschänder entführt, im Keller eingesperrt und tagelang brutal gefoltert. Er ist das einzige Opfer des wahnsinnigen Mörders, das die Torturen überlebt hat. Nun verspürt Joseph ein brennendes Verlangen, einen irren Drang nach Blut und Gewalt. Er verwandelt sich langsam selbst in ein Monster mit Appetit auf Menschenfleisch. Und es wird schwerer und schwerer, dieser Mordlust zu widerstehen. Verzweifelt sucht Joseph nach einer Heilung – bevor er die einzige Frau, die er jemals geliebt hat, töten wird. Und macht Jagd auf den Mann, der sein Leben ruinierte. Jack Ketchum: 'Wenn Wrath James White Dich nicht erschaudern lässt, dann sitzt Du am falschen Ende des Leichenwagens.'

Spannend, abartig und unterhaltsam

— Argent
Argent

Nicht immer ganz logisch, aber recht unterhaltsam

— Navi_M_Gray
Navi_M_Gray

Sex, Brutalität, Fleisch und gute Handlung – einfach Abartig genial!

— DunklesKapitel
DunklesKapitel

Ein geschänderter Kannibale auf seinem blutigen Weg der Befreiung...auf keinen Fall ein Buch für Zartbesaitete. Es geht bös zur Sache.

— Buecherseele79
Buecherseele79

Blutig, böse, aber irgendwie leider auch vorhersehbar

— Virginy
Virginy

Leider enttäuschend

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Anfangs noch fesselnd durch die grenzüberschreitenden Ereignisse, verliert die Handlung sich immer mehr in Perversion und Logikfehlern...

— Misteringreen
Misteringreen

Kannibalischer Horrortrip! Dieses Buch ist nichts für Mimosen. Hier geht es richtig zur Sache.

— brigitte_kammerer
brigitte_kammerer

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  • Pittoresker Kanibalismus

    Schänderblut
    Argent

    Argent

    22. May 2017 um 08:46

    Schänderblut ist spannend, in sich schlüssig und sehr flüssig geschrieben.

    Ich habe nicht gewusst, dass es möglich ist Kanibalismus so schillernd zu beschreiben ;-)

    Gelungener Roman mit einigen wirklich heftigen Szenen.

  • Ganz unterhaltsam, sadistisch und teils recht lächerlich

    Schänderblut
    Navi_M_Gray

    Navi_M_Gray

    29. December 2016 um 11:18

    Meine Wertung: ★★★☆☆ 3/5Autor: Wrath James WhiteTitel: SchänderblutOT: Succulent Prey, 2008Verlag: FESTAISBN: 9783865522191Deutsche Erstausgabe: 2013Seiten: 332Format: TaschenbuchGenre: Horror, Thriller, Komödie"Wenn das Licht anging, kamen die Schmerzen zurück." Eine gute Freundin von mir, verschlingt die Bücher vom FESTA-Verlag geradezu. Mein Favorit ist bisher noch immer Eine Nacht im Keller von Nate Southard. Das Labyrinth der Puppen war ja dergestalt schlecht geschrieben/übersetzt, dass ich seither immer erst Einblick in die zur Verfügung gestellte Leseprobe nehme. So auch bei Schänderblut vom Zorn James White.Wenn sich ein Autor selbst den Namen Zorn verleiht, dürfte man eigentlich bereits davon ausgehen, dass seine Bücher genau so seicht sind, wie der Name. Und so kommen wir zu meiner Meinung zu Schänderblut.Zorn James Wrath ist hier ein bisschen vom logischen Weg abgekommen. So haben wir eine Frau, deren Nippel abgebissen werden, auf den nächsten Seiten, sind sie aber wieder (nachgewachsen?) jedenfalls wieder vorhanden, um ein paar Seiten weiter, wieder nich mehr vorhanden zu sein.Alicia wird von Joe ans Bett gefesselt. Sie liegt auf dem blutgetränkten Laken und hat keine Chance, sich zu befreien. Und doch befindet sie sich nachher plötzlich im Badzimmer kauernd.Wir haben in diesem Buch die pure Obsession von Fleischeslust in zweierlei Art. Kannibalsimus und Sex. Es gibt sogar ein Rezept dafür, wie man eine Frau, am besten zubereitet und kocht.Zorn James Wrath hat sich wahrlich bemüht, etwas Ekelhaftes zu erschaffen, scheitert aber durch all die Klischees und die mühselig hingeschmierte "Liebesgeschichte".Alicia's praller Arsch wird dermassen oft beschrieben, dass man fast zu schreien anfängt. Der Leser versteht beim ersten Beschrieb bereits, dass Alicia's Arsch in Joe's Augen perfekt ist.Wenn man den anfänglichen Ekel überwunden hat, kommt man nicht umhin zu lachen. Die ganze Handlung ist lächerlich und an den Haaren herbeigezogen. Des Weiteren ist alles absehbar und wie bereits erwähnt, trieft das Buch vor Klischees.Wir haben einen Polizisten, der so beschrieben wird, dass man direkt an SHAFT denkt. Etwas weiter unten im Text, wird er dann auch als "Shaft für Arme" bezeichnet.Die Männer strotzen nur so vor Testosteron und sind bestens bestückt, sodass jeder Hengst daneben neidisch werden würde.Kurz gesagt, eine nette Unterhaltung. Nicht mehr und nicht weniger. Zusammenfassung- Achtung Spoiler - In der Einleitung lernen wir den kleinen Joey kennen, der gerade üüübelst von Damon Trent gefoltert wird. Joey ist das einzige von Trents Opfern das überlebt hat. Wieso Damon ihn hat laufen lassen, erfahren wir jedoch nicht.Joey, nun ein Student, glaubt sich infiziert. Er hat die These aufgestellt, dass Serienkiller, von einer Art Virus befallen sind, den sie an ihre Opfer weitergeben. Ähnlich, wie in Vampir- und Werwolfsagen muss der, von dem das Virus erstmalig ausgegangen ist, vernichtet werden, damit man selbst von dem Fluch befreit ist - oder von dem Virus. Was in dem Fall aber kein Virus sein kann und dann wohl doch eher als Fluch zu bezeichnen ist.Joe wirkt aufgrund seiner muskulösen Gestalt und dem finsteren Blick furchteinflössend. Auch seine Äusserungen während der Vorlesungen machen das nicht besser. Selbst seine Professoren empfinden Unbehagen durch seine Präsenz.Schliesslich kommt Joe nicht mehr gegen den Drang, Menschenfleisch zu kosten, an. Zwar geht er zu Treffen einer Selbsthilfegruppe, um mit seiner Psychose fertig zu werden, jedoch merkt er schnell, dass sich diese Leute an den Geschichten/Beichten der anderen aufgeilen - und so tritt Frank in den Mittelpunkt. Ein dürrer Sexsüchtiger, der jede Woche eine neue Geschichte hervorbringt, wie er gepeinigt worden ist und wie sehr es ihm gefallen hat.Joe ist in einem Forum für Kannibalen angemeldet und erhält diverse Nachrichten, von der aber nur eine Ernsthaftigkeit ausdrückt. Sie kommt von Frank, der nicht weiss, dass er sich eben Joe ausgeliefert hat. Es kommt zu einem Treffen, wo Joe Frank ein Stück aus dem Hintern schneidet und es verspeist. Die Beschaffenheit, der Geschmack und Geruch von Menschenfleisch bringen Joe derart in Ekstase, dass er während dem Verzehr abspritzt. Man kann es kaum glauben, aber sogar Frank kommt so weit - mit einem klaffenden Loch im Allerwertesten. Joe ist sich sicher, wenn Frank bleibt, verspeist er diesen ganz und dirigiert ihn zum Gehen.In einem Swingerclub trifft Joe auf Alicia, die Frau seiner Träume - und ab hier hat Zorn James White es versaut!Was zu Beginn Entsetzen im Leser hervorgerufen hat, endet in einer seichten Liebesgeschichte. Joe will Alicia verspeisen, die Liebe zu ihr hält ihn aber vorerst davon ab. Alicia ist das pure Klischee. Verzweifelt, sexsüchtig und geht mit einem Fremden, Joe, nach hause. Nach hemmungslosem Sex wird sie ans Bett gefesselt. Es wird beschrieben wie Joe ihre Nippel abbeisst. Guten Appetit. Ein paar Seiten weiter, hat Alicia ihre Nippel wieder und dann wieder nicht mehr. Ähm ja?Joe verspeist eine Bibliothekarin, während Alicia ans Bett gefesselt ist. Als er sie fertig verspiesen hat, kauert Alicia in einer Ecke des Badezimmers. Hallo Logik?Damon sitzt in der Psychiatrie und spürt, dass Joe ihn besuchen wird. Er spürt, dass Joe auf dem Weg zu ihm ist und lässt ihn auf die Besucherliste setzen. Hellsichtig ist er allerdings erst in der Geschlossenen geworden.Frank sucht Joe in dessen Apartment auf und findet Alicia auf dem blutgetränkten Laken, ans Bett gefesselt vor. Natürlich wird er von Joe überwältigt. Wie absehbar. Joe nimmt Frank und Alicia mit auf den Weg zu Damon Trent. Alicia, die trotz des Verlusts ihrer nachwachsenden Nippel, Liebe für Joe empfindet, schwört, dass sie ihn unterstützen wird. Joe ist dabei Frank zu verspeisen. Wie er dessen Hodensack aussaugt wird wunderbar detailliert beschrieben. Dann kommt ein weiterer Höhepunkt des Abstrusen. Frank ist derart schwer verletzt und hat zahlreiche Wunden, die entzündet sind, sodass er weiss, dass er sterben wird. Er bittet Joe, ihm seinen letzten Wunsch zu erfüllen: Er möchte bei lebendigem Leib gegrillt und von Joe komplett aufgegessen werden.Es wird beschrieben, wie Joe (Hach diese Zufälle immer!) eine 2m lange Metallstange findet und Frank damit pfählt. Joe zeigt Mitgefühl und fragt Frank, ob er ihn nicht doch vorher töten solle. Nein. Langsam stösst er die Stange/den Pfahl in Frank's Rektum und durch dessen Innereien. Kurz vor dem Herzen fragt er nochmals, ob er ihn töten solle. Nein. Die Stange tritt durch Frank's Schulter wieder aus. Auf dem Platz befindet sich eine Grube (wieder so ein Zufall), sodass er Frank mühelos grillieren kann. Es heisst, dies sei die beliebteste Sterbeart unter Menschen, die gefressen werden wollen. Natürlich! Wer träumt nicht davon gepfählt und geröstet zu werden?Frank's Haut wird von den Flammen geröstet. Joe beginnt ihn zu verspeisen und er sieht, wie sich ein Lächeln auf Frank's Gesicht ausbreitet, ehe er stirbt.Alicia kommt auf Joe zugekrochen. Sie ist angewidert und erregt zugleich. Nun isst auch sie ein Stück von Frank, während sie von Joe gefickt wird.Danach steigen die Beiden in einem Motel ab, wo er seiner Gier verfällt und Alicia beide Monsterbusen abbeisst. Die wachsen erstaunlicherweise nicht mehr nach... o_O Joe bringt Alicia ins Krankenhaus und stattet Damon einen Besuch ab. Hinterher ruft er bei seinem Professor an, um diesem zu schildern, dass seine Theorie richtig war. Joe wird derzeit von seinen zwei Professoren und der Polizei gesucht.Nachdem er Damon getötet hat, wird Joe klar, dass nicht Damon der Obervampir war, sondern, dass dies sein Vater war. Joe macht sich auf zum Haus seines Vaters. Dort erfährt er, dass sein eigener Vater Kinder entführt hatte. Die Meisten hatte er wieder freigelassen. Darunter war Damon Trent. Natüüüürlich...Als die Polizei eintrifft, ist Joe's Vater bereits tot. Aus dessen Keller werden, ähnlich wie bei Gacy, Leiche um Leiche geborgen.Alicia wundert sich nicht, als Joe plötzlich in ihrer Wohnung steht. Sie ist keine Frau mehr. Aha. Sie bittet Joe, sie zu verspeisen. Voll und ganz. Von Kopf bis Fuss. Joe kommt ihrem Wunsch nach. Die Polizisten, die vor Alicia's Apartment hätten Wache schieben sollen, hatten geschlafen. Sie bekommen jedoch Joe in die Finger und führen diesen ab.Joe sitzt hinter Gittern und dient als Versuchskaninchen, aufgrund seiner Virus-Theorie. Er erhält Besuch, vom Aktmodell, welches er damals an der Uni malen sollte. Er hatte sie gemalt. Auf seiner Leinwand war das reinste Blutbad. Ein Massaker. Ihr hatte das gefallen. Sie bringt Joe ein Geschenk mit. Sie hatte sich einen ihrer Nippel abgetrennt und Joe zum Verspeisen mitgebracht.Ende. 

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  • Nicht im geringsten Gruselig!!!

    Schänderblut
    Carrigirl

    Carrigirl

    18. September 2016 um 19:48

    Mit dem Thema Thriller/Horror hat dieses Buch für mich leider überhaupt nichts zu tun und ich finde den Titel hat es nicht verdient! Ich habe kein Problem damit wenn ein Buch heftiger geschrieben ist und wer allein mit Abartigkeit und Perversion zufrieden ist wird mit diesem Buch sicher auf seine Kosten kommen !! Ich für meinen Teil hatte nach einem viertel des Buches eigentlich schon genug, hatte aber Hoffnung das doch noch eine lesbare Story zustande kommt, leider vergebens! Gegen die Protagonisten hab ich eine regelrechte Abneigung entwickelt! Es mag vom informativen ein wenig Wahrheit dabei sein was das Buch für mich um so schlimmer macht ! Ich glaube nicht das ich von diesem Autor nochmal ein Buch kaufen werde, für mich der größte Flop seit langem

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  • Sex, Brutalität, Fleisch und gute Handlung – einfach Abartig genial!

    Schänderblut
    DunklesKapitel

    DunklesKapitel

    01. July 2016 um 23:25

    Schon auf den ersten Seiten werden wir auf den weiteren Verlauf der Geschichte und deren Brutalität nicht gerade sanft vorbereitet. Das erste Kapitel ist ganz der Vorgeschichte gewidmet,  die eine wichtige Rolle über das gesamte Buch über spielt. Obwohl es hauptsächlich um das eine Problem von Joe handelt, gerät man beim lesen in kein Gefühl der Eintönigkeit. Auch wird von psychologischer Sicht gut auf das Thema Serienmörder eingegangen, um so ein noch besseres Verständnis der betroffenen Individuen zu bekommen. Eine Art, welche das Niveau ein wenig in die Höhe hebt. Trotz Brutalität, Obszönität, Vergewaltigungen und Kannibalismus wurde die Handlung nicht außer Acht gelassen, wodurch das Buch Kapitel für Kapitel meine Spannung hielt. Auch durch die wenigen Charaktere, verlor man nicht den Überblick und so blieb Joe durch und durch im Vordergrund. Trotz des gleichbleibenden Themas Kannibalismus, hatte ich keine Vorstellungen wie viele Arten der Tötung und Verzehrung von Menschenfleisch es gibt. Ein Thema, welches auch im realen Leben von Bedeutung ist, sei es in Foren oder sonst wo. Nicht selten erschrecken mich diese ekelhaften detailgenauen Beschreibungen, wodurch auch mein Magen rebellierte. Abgerissene Brüste, Hoden, zerfleischen weiblicher Genitalien ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das Buch. Bis zum Schluss blutreich und spannend. Nichts für schwache Gemüter.

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  • Die Hoffnung auf Heilung...

    Schänderblut
    Buecherseele79

    Buecherseele79

    20. March 2016 um 14:58

    Joseph wird als Zehnjähriger entführt und von seinem Peiniger sexuell missbraucht, gefoltert und das Schlimmste-sein Peiniger trinkt das Blut seiner Opfer...doch nach einem Tag Gefangenschaft wird Joseph schwer verletzt freigelassen. Jetzt studiert Joseph und will lernen Serientäter zu verstehen. Aber Joseph merkt Veränderungen an sich...der unstillbare Hunger nach Menschenfleisch. Auch wenn Joseph es zu unterdrücken versucht dreht sich die Spirale immer tiefer und der härteste Sex der Welt kann seinen Hunger nicht mehr stillen. Am Anfang noch "ein Stück Menschenfleisch" zum Genuss entführt er Alicia die am eigenen Leib erfahren muss wie Joseph tickt...und doch glaubt Joseph auf Heilung...denn er liebt Alicia und will ihr nicht mehr wehtun. Die Versuchung liegt Joseph auch fast zur Füssen denn es gibt Opfer die unbedingt ein Teil von Joseph werden wollen, die von Joseph gefressen werden wollen, für die es nichts Schöneres geben könnte...Gemeinsam mit Alicia macht sich Joseph auf den Weg um den Peiniger aus Josephs Kindheit zu töten...doch die Polizei ist ihm auf der Spur und Joseph fällt es immer schwerer seinem Drang standzuhalten.... Vorweg-es ist auf keinen Fall ein Buch für Zartbesaitete!!! Die Handlungen im Bereich Sex und Kannibalismus sind wirklich heftig und zum Teil sehr detailliert beschrieben. Und doch ist es kein reines Slasher Buch sondern zeigt auch den Kampf von Gut und Böse im Inneren von Joseph und sein Wunsch normal zu werden, um mit seiner Liebe zusammenleben zu können. Das Ende war etwas voraussehbar aber trotzdem gelungen und schockierend. Für ganz Harte auf jeden Fall eine Leseempfehlung!!!

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  • Und erlöse uns von dem Bösen...

    Schänderblut
    Virginy

    Virginy

    11. September 2014 um 10:14

    Als 10-jähriger wird Joseph von einem Perversen entführt und gequält, er ist das einzige überlebende Opfer. Ein normales Leben führt er von da an nicht mehr, aber Jahre später nimmt der Drang zu Töten überhand, schlimmer noch, die Gier auf Menschenfleisch wächst Tag für Tag. Was mit Posts in Kannibalenforen beginnt, steigert sich immer weiter,bis er seine vermeintliche Traumfrau findet und sich nichts sehnlicher wünscht, als sie zu verspeisen. Doch noch ist da die andere, menschliche Seite in Joe, die dem ganzen ein Ende bereiten möchte, die seine Traumfrau unbedingt schützen will. Er sieht seine Bessenheit als Virus, welches durch die Bisse seines Peinigers auf ihn übertragen wurde, also muß es auch Heilung geben, was liegt also näher, als ähnlich wie bei Werwölfen und Vampiren das Oberhaupt zu töten und danach glücklich und zufrieden mit der Auserwählten an seiner Seite weiterzuleben? Doch wie wir alle wissen, funktionieren solche Dinge nur im Märchen... Als erstes wie immer die Warnung an alle Zartbeseiteten, Finger weg. Neben dem Verspeisen des rohen Fleisches finden sich auch einige erlesene Kochrezepte, ich sag nur Rahmsoße... Doch zurück zum Buch. Hätte ich das Ende nicht vorher erahnt, wäre ich durchaus geneigt gewesen, einen Punkt mehr zu vergeben, aber irgendwie war von Anfang an klar, das nichts so einfach ist wie es scheint und das Böse näher als man denkt. Trotzdem ist "Schänderblut" ein fesselndes Buch, auch wenn ich keinerlei Sympathien für die Hauptperson empfunden hab, dafür war Joe mir einfach zu schön und seine ständigen Vergleiche mit Superman zu nervig, seine Versuche, etwas zu ändern zu hm, wie sagt man das am Besten, unmotiviert? Dafür fand ich die beiden Professoren auf der Jagd nach Ruhm ganz unterhaltsam, wenn auch nicht wirklich sympatischer, denn wie Joe sind auch sie skrupellos. Wer keinen zu empfindlichen Magen hat und auf die etwas härtere Gangart steht, wird hier bestens bedient, der Rest sollte besser nicht zugreifen.

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  • Leider nur 2 von 5 Sternen

    Schänderblut
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    31. March 2014 um 12:57

    Meine Rezension zu "Schänderblut" von Wrath J. White 1. Klappentext Sind Serienmörder nur Opfer einer ansteckenden Krankheit? Vor 15 Jahren wurde Joseph Miles von einem Kinderschänder verschleppt. Er ist das einzige Opfer des wahnsinnigen Mörders, das überlebte. Nun fühlt Joseph ein brennendes Verlangen, einen irren Drang nach Blut und Gewalt. Er verwandelt sich langsam selbst in einen Mörder. Und es wird schwerer und schwerer, dieser Mordlust zu widerstehen. Kann irgendetwas ihn stoppen oder heilen - bevor er die einzige Frau, die er jemals liebte, töten wird? Oder bevor er jemanden anderen ansteckt? 2. Zum Inhalt: Joseph, genannt Joey, wird von einem Kinderschänder entführt und tagelang misshandelt und gefoltert. Doch er überlebt, wenn auch schwer traumatisiert. 15 Jahre nach diesem grauenvollen Ereignis entdeckt Joey plötzlich, dass er ein starkes Verlangen nach Blut hat. Der Geruch des Blutes weckt in ihm Gefühle, die er bislang nicht kannte. Auch vor Gewalt schreckt er nicht zurück. Sehr zum Leidwesen seines Freundes bzw. seines gesamten Umfelds. 3. Meine Meinung: Als großer Fan der Bücher des FESTA Verlages wollte ich nun auch unbedingt dieses Buch lesen. Da der Verlag immer mit dem Slogan wirbt: ... wenn Lesen zur Mutprobe wird... war ich natürlich auch hier sehr gespannt. Anfänglich hatte mich die Story schwer in Griff. Die Ereignisse waren brutal geschildert, aber dennoch nachvollziehbar. Aber bereits nach dem ersten Drittel des Buches wurde die Geschichte immer zäher und langatmiger. Unlogisch, nicht mehr nachvollziehbar und immer wieder diese Frage, ob der Virus Joey zu dieser Bestie gemacht hatte. Ich muss sagen, dass ich mich stellenweise wirklich durch die Geschichte gequält habe. Leider! Dennoch werde ich dem Verlag treu bleiben, wenngleich ich auch dieses Buch nicht weiterempfehlen werde. 4. Preis / Leistung eBook: 4,99 € mit einer Dateigröße von 645 KB Broschierte Ausgabe: 13,95 € für 332 Seiten Meines Erachtens steht der Preis der broschierten Ausgabe, in keinem Verhältnis zur Leistung. 5. Leseempfehlung leider keine Für mich 2 von 5 Sternen!

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  • nicht für jederman

    Schänderblut
    pamN

    pamN

    18. August 2013 um 10:49

    Als ich diese Buch in der Buchhandlung fand war ich sofort interessiert, aber gleichzeitig dachte ich, dass es keine gute Idee ist das Buch zu kaufen. Die ersten Seiten vielen mr auch schwer zu lesen. Ich habe noch kein ähnliches Buch gelesen, das so blutig war. Die Gedanken des Main character sind einfach blutrünstig. Jedoch wird das Buch mit jeder Seite interessanter. An sich ist das Ende von Anfang an klar, aber es packt einen die Bemühungen Joes, eine Heilung zu finden, mitzuerleben. Das Buch ist nicht für jedermann gegeignet. Also überlegt es euch zweimal ob ihr das Buch lesen wollt.

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  • Ist Mordlust heilbar?

    Schänderblut
    dark_angel

    dark_angel

    28. June 2013 um 09:00

    Als kleiner Junge wurde Joseph Miles von einem Kinderschänder entführt und brutal gefoltert. Nun, viele Jahre später, verspürt Joseph selbst das brennende Verlagen nach Blut und Menschenfleisch. Er sucht verzweifelt nach einer Heilung, bevor er die einzige Frau, die ihm was bedeutet, tötet. Doch die Gier nach Fleisch wächst ins unersättliche...   Eine kleine "Warnung" vorweg: Wer nichts mit dem Thema Kannibalismus anfangen kann oder keinen brutalen Horror mag, sollte lieber die Finger davon lassen. Denn so manche Szenen sind wahrlich nichts für Zartbesaitete. Der Schreibstil ist zwar einfach gehalten und das Buch lässt sich sehr gut und flüssig lesen, doch der Autor beschreibt auch sehr detailliert, was der Hauptcharakter so alles macht und denkt.   Der Konflikt, in dem sich Joseph befindet, kommt sehr gut rüber. Vor allem setzt sich der Autor auch mit der Frage auseinander, ob der Drang zu morden, nicht mit einem übertragbaren Virus vergleichbar ist. Und wenn ja, ob es dann vielleicht sogar eine Chance auf Heilung gibt. Während Joseph daher umso heftiger nach einer Lösung sucht, steigert sich auch sein Drang zu töten und seine Opfer zu verspeisen. Die Spannung ist dabei allgegenwärtig und deutlich spürbar.   Wer auf der Suche nach einem neuen Nervenkitzel ist und sich nicht so leicht abschrecken lässt, darf ruhig zugreifen und sich von der Lektüre gut unterhalten fühlen. Einziges Manko war für mich die Vorhersehbarkeit, so dass es für den fünften Stern nicht ganz gereicht hat.

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