Wrath James White , Edward Lee Der Teratologe

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Inhaltsangabe zu „Der Teratologe“ von Wrath James White

Zu viel Porno, bei zu wenig Handlung. Der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen, nur die Tiefe fehlte mir.

— markusm021
markusm021

mal was ganz anders

— MrKeks
MrKeks

Das Buch ist wirklich sehr ekelhaft geschrieben, ich musste Teilweise abbrechen. Aber es ist trotzdem ein gutes Buch, wenn man das Genre mag

— BeautifulFairy
BeautifulFairy

Schade, dass das Ende so plötzlich kam und so vorhersehbar war, ansonsten PERFEKT!

— zuendegelesen
zuendegelesen

Komm zu mir, Gott!

— Gizmo_DO
Gizmo_DO

Gute Story, aber irgendwie fehlte mir was, fand das Buch viel zu kurz...

— Virginy
Virginy

Ein Extremes Buch und nichts für Schwache nerven

— mullemaus76
mullemaus76

Auch der dritte Teil der Festa-Extrem-Reihe ein Muss!

— LeseBlick
LeseBlick

Das Cover zeigt eine nackte etwas unförmige Frau auf einem Tisch liegen. Darüber gebeugt streicht ein Dämon ihr über den Bauch. Schon bei de

— ramona_heintke
ramona_heintke

Extrem Horror vom Feinsten. Wer Lee mag, wird das hier lieben. Widerlicher und verstörender geht nu wirklich nicht. Top! 1+++

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer
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  • Unbeschreiblich... aber wahnsinnig gut

    Der Teratologe
    PeWa

    PeWa

    11. June 2016 um 14:04

    Die beiden befreundeten Reporter Westmore und Bryant erhalten von ihrem Auftraggeber die Anweisung, den Multimilliardär John Farrington zu interviewen. Farrington führt Zeit seines Lebens ein eher geheimnisvolles Dasein. Von ihm existieren weder Fotos noch genauere Informationen über sein Privatleben. Allein deswegen schon sind die beiden Journalisten mehr als gespannt auf diesen Job. Schneller als ihnen lieb ist, befinden sie sich auf dem luxuriösen und hermetisch abgeriegelten Anwesen des Milliardärs, der sein Leben einem mehr als ungewöhnlichen Traum gewidmet hat. Farrington benutzt seinen Reichtum und seinen Einfluss, um etwas zu schaffen, was mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit, wenn nicht sogar ziemlich sicher, noch nie jemandem gelungen ist. Er will Gott herausfordern und ihn dazu bringen, ihm zu erscheinen.Wer noch nie einen Roman von Edward Lee gelesen hat (von Wrath James White kenne ich leider noch nichts), wird wahrscheinlich bereits auf den ersten Seiten denken: “Großer Gott!” und sich in den nächstgelegenen Eimer übergeben. Wer jedoch bereits Werke von Lee kennt und zudem noch das Wort Teratologe googelt, kann sich in etwa denken, womit er zu rechnen hat.Somit war ich nicht im geringsten überrascht, als ich mich lässig durch eine doch recht fantasievolle Aneinanderreihung sexueller und im höchsten Maße brutaler Exzesse mit missgebildeten Menschen las. Dank “Bighead”, “Der Besudler auf der Schwelle”, “Das Schwein” und allen anderen bisher erschienenen Werke von Lee, hebe ich inzwischen nur noch amüsiert eine Augenbraue, während der jungfräuliche Leser wahrscheinlich schon mit dem Stressherpes kämpft. Nicht, dass mich das nicht blendend unterhalten hätte. Es schockiert mich nur nicht mehr. Training ist alles.Leider ist mir der Co-Autor Wrath James White überhaupt noch kein Begriff. So stellt sich mir also prompt die Frage, wie die Zusammenarbeit zwischen ihm und Edward Lee vonstatten ging. Haben sie sich mit den Kapiteln abgewechselt? Hatten sie ein Brainstorming der abartigen Ideen und Lee hat sie nieder geschrieben oder war es sogar anders herum? Spontan könnte ich mir diese Fragen nicht selbst beantworten. Ich würde aber sofort daran glauben, dass “Der Teratologe” ein typischer Lee ist, weil mir der Schreibstil vertraut erschien und ebenso weil das Thema Religion wieder eine große Rolle spielt. Auch in diesem Roman wird das leuchtende und reine Bild, dass die Kirche ganz gerne nach außen hin zeigt, gewaltig angekratzt. Hier wirft der Leser einen Blick auf die düstere, menschliche Seite der Geistlichen und darf dabei sein, wenn diese freigesetzt wird.Geld regiert die Welt. Wie vielseitig und manipulativ man es einsetzen kann, wenn der Betrag stimmt, ist auch so ein Punkt, den Lee gerne mal anspricht. Wer sich also im Dschungel der Perversitäten zurecht findet, entdeckt schließlich doch noch so etwas wie einen halbwegs sinnvollen Inhalt. Das und der wirklich gekonnte Schreibstil des/der Autoren rettet den Roman schließlich auch davor, endgültig in der Trash-Schublade zu landen.Nachdem ich mich tapfer durch all den kranken Scheiß gelesen habe, erwarte ich eigentlich immer eine Belohnung in Form von fantastischen Inhalten. Diese bekomme ich dann schließlich auch geliefert – leider (wie bei “Das Schwein”) viel zu spät und vor allen Dingen viel zu wenig davon. Das explosive, fantastische, wirklich heftige und farbenprächtige Ende kam leider viel zu schnell und exekutierte die Story an der Stelle, an der sie für mich erst so richtig los ging. Trotzdem kann ich nicht aus meiner Haut und betrauere offiziell und ungeschönt das Ende dieses Romans. Ich hätte gerne noch länger daran gelesen. Das ist wohl das Geheimnis dieser Bücher. Sie enden dann, wenn man gerade richtig angefixt ist – so gerade eben die richtige Dosis, die man braucht, um schmachtend auf einen neuen Band zu warten.Fazit:“Der Teratologe” von Edward Lee und Wrath James White hält, was der Klappentext verspricht. Leser, die mit ihrem ersten Lee (sofern es nicht “Innswich Horror” war) bereits Probleme hatten, werden sicher auch mit diesem Buch nicht warm werden. Seid so gut und lest etwas, mit dem Ihr zurecht kommt. “Der Teratologe” ist für Hardcore-Fans, die wissen, was sie zu erwarten haben. Ich bin so jemand. Deswegen gebe ich grünes Licht für Gleichgesinnte und den erhobenen Zeigefinger für Stressherpespatienten.

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  • Villa des Grauens

    Der Teratologe
    bensia1985

    bensia1985

    31. March 2015 um 09:38

    Darum geht´s: EIn Fotograf mit Selbstzweifel, ein Journalist auf der  Suche nach der Story seines Lebens und ein junger größenwahnsinniger Millionär, der nicht weiß, was er mit sich anstellen soll.   Mein Fazit: Festa Extrem Bücher sind immer auf die ein oder andere Art eine ziemliche Herausforderung und gewiss nichts für die  Zartbeseiteten unter uns. Wer zu diesen Büchern greift, weiß, dass einen keine normale Literatur erwartet, sondern das die Autoren einen schocken wollen.   Obwohl ich auf durchgeknallte Bücher stehe war es mir hier ein wenig zu viel. Die Story an sich war spannend, aber den Autor dabei zu beobachten wie er immer noch eine weitere Steigerung der Perversion zum Besten geben will, war einfach anstrengend zu lesen.

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  • Fantasie und Schauer

    Der Teratologe
    BeautifulFairy

    BeautifulFairy

    16. January 2015 um 10:28

    Ich finde das Buch teilweise sehr ekelhaft geschrieben. Zudem ist es auch sehr unrealistisch, was ich aber nicht als Kritik ankreiden möchte. Ich möchte nur darauf hin weisen. Wenn man das Genre mag, ist es sicherlich ein gutes Buch. Für mich kam das Ende nur viel zu schnell, es war so als hätte das Buch fertig werden müssen. 

  • Extrem absurd

    Der Teratologe
    LeseBlick

    LeseBlick

    12. July 2014 um 21:13

    Edward Lee & James Wrath White, was eine Kombi. Realisten werden mit diesem Buch kein Glück haben. Missbildungen und Abnormitäten spielen im 3. Band der Festa-Extremreihe eine große Rolle. Selbst ich musste einige Male schlucken. Hier kommt einiges auf den Leser zu. Dinge, mit denen wir uns im Alltag nicht auseinandersetzen. Dinge, bei denen wir nicht einmal daran denken über sie nachzudenken... wer all das will, ran ans Werk!

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  • Definitiv zu kurz...

    Der Teratologe
    Virginy

    Virginy

    Ein Fotograf und ein Journalist sollen eine Reportage über einen Millionär schreiben und ahnen sie nicht, das ihr Chef sie im wahrsten Sinne des Wortes verkauft hat, Geld regiert eben die Welt...  Das war er also, mein erster Lee, wenn auch kein reiner. Die Story an sich fand ich gut, das größte Manko für mich war allerdings die Länge, da hätte man bedeutend mehr draus machen können, so fühlte ich mich ein bißchen durchs Geschehen gepeitscht. Natürlich ist das Buch nicht für jeden geeignet, mit Körpersäften wird nicht gegeizt, es gibt Vergewaltigung, sexuelle Erniedrigung, das Ganze breite Spektrum eben und alles nur als Mittel zum Zweck. Das ein kranker Freak allerdings in der als ach so vornehm beschriebenen Wohngegend nicht auffällt, ist mir ein Rätsel.^^ Alles in allem hat es mich gut unterhalten (wenn man das so nennen kann), nur ist mir ne Stunde auf der Couch definitiv zu wenig, um mich mit dem Thema auseinanderzusetzen, die zweite Kritik geht in Richtung Übersinnliches, ich kann dem lovecraftschen Monsteruniversum leider nicht allzuviel abgewinnen, aber das ist bekanntlich Geschmackssache. Deswegen 3,5 Sterne von mir, die ich auf 4 aufrunde. Ich werd mich jetzt an Bighead machen, da sieht es ja zumindest erstmal umfangmäßig um einiges besser aus :)

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    • 2
    Arun

    Arun

    11. July 2014 um 18:49
  • Edward Lee & Wrath James White: Der Teratologe

    Der Teratologe
    Elmar Huber

    Elmar Huber

    31. January 2014 um 11:42

    „Er zuckte lustvoll zusammen, als Carols wurstgroßer Daumen über sein Rektum strich. Fadden konnte sich nicht daran erinnern, wie er hierhergekommen war, und nachdem sie ihn gezwungen hatte, die rosa Pillen zu schlucken, interessierte es ihn auch nicht mehr sonderlich. Seine Lust schwelte, und er würde nicht nachlassen.” STORY Der Journalist James Bryant und sein Fotograf Richard Westmore bekommen die Gelegenheit, den extrem publikumsscheuen Jungmilliardär John Farington für die Wirtschaftszeitschrift ‚Blue Chips‘ exklusiv in seiner abgelegenen Villa zu interviewen. In Wahrheit hat Farington jedoch ganz andere Pläne, als sich dem sensationsgierigen Publikum zu öffnen. In seinem Anwesen lässt er Gottesdiener mit einem experimentellen Medikament, das den Sexualtrieb ins Extreme steigert, gefügig machen und mit einer Horde missgestalteter Freaks nach allen Regeln der Kunst kopulieren. Sein ganzer Stolz sind seine zwei sogenannten Engel, riesige siamesische Albinozwillinge, die sich meist selbst genug sind, da sie jeweils über Penis und Vagina verfügen. So plant Farington, Gott höchstpersönlich in sein perverses Kabinett zu locken. Bryant und Westmore sollen bei diesem Vorhaben seine Zeugen und Biografen werden. „Der Engel hat völlig Recht. In diesem Haus geht ganz schön kranker Mist vor sich. […] Religiöse Gallionsfiguren, die mit chemischer Unterstützung dazu gezwungen wurden, Invaliden und Missgebildete zu vergewaltigen. Wer konnte sich so etwas ausdenken? Welcher kranke Geist konnte solche Dinge überhaupt wollen?“ MEINUNG „Die Teratologie ist die Lehre der Ursachen von Fehlbildungen durch Umweltfaktoren.“ (Wikipedia). Der Teratologe, von dem Edward Lee und Wrath James White in ihrer gemeinsamen Novelle berichten, ist der Milliardär John Farington, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Gott mit seinen perversen Spielen so wütend zu machen, dass dieser persönlich vom Himmel herabsteigt. Wie nicht anders zu erwarten, fahren Lee und White hier Geschütze auf, die mit gutem Geschmack nichts mehr zu tun haben. Mit eindringlichen Schilderungen werden hier die Missbildungen einiger nahezu lebensunfähiger Individuen beschrieben. Doch damit nicht genug. Die ins Unnatürliche gesteigerte Lust und der Drang, diese mit allen Mitteln zu befriedigen, ist dann auch tatsächlich das unschöne Todesurteil für manche von Fanringtons ‚Gästen‘. Selbstredend wird hier auch mit allen möglichen Körperausscheidungen nicht gespart. Beide Autoren wären jedoch nicht so erfolgreich, würden sie lediglich plan- und zusammenhanglos Obszönitäten aneinanderreihen. Wie auch bei Edward Lees anderen Romanen liegt hier eine nahezu klassisch-fantastische Idee (eine Figur mit Allmachtsfantasien) zugrunde, die mit ‚überzogenen Darstellungen sexueller Gewalt‘ modernisiert wurde. Außerdem muss man den Autoren bescheinigen, dass sie eine Story ohne unnötige Längen durchziehen können. Zwar hätte die Grundidee und die Figuren leicht einige Seiten mehr hergegeben, andererseits muss man dankbar sein, dass Lee und White nicht zu der Sorte Autoren gehören, die ihre Geschichten über Gebühr strapazieren. Die beiden Herren feuern ihre perverse Novelle in bewährtem Tempo ab, machen keine Gefangenen und verlangen ihren Lesern einiges an Magenstärke ab. Zartbesaitete und gottesfürchtige Gemüter sollten einen weiten Bogen um dieses Buch machen. Erschienen ist DER TERATOLOGE als Band 3 der Reihe „Festa Extrem“, die exklusiv über den Verlag erhältlich ist und entsprechend auch über keine ISBN verfügt. FAZIT Auch die Zusammenarbeit mit Wrath James White beschert den Fans von Edward Lee wieder einen ultraharten Pageturner, der nach bewährtem Muster funktioniert.

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  • Krank und abartig mit interessantem Plot

    Der Teratologe
    PMthinks

    PMthinks

    22. November 2013 um 14:13

    Inhalt: Der Fotograf Richard Westmore wird gemeinsam mit dem Journalisten James Bryant zum Haus des medienscheuen Milliardärs John Farrington geschickt. Das Haus ist hermetisch abgeriegelt, die Fenster kugelsicher und es werden mysteriöse Lastwagen gesichtet. Der exzentrische Farrington selbst taumelt ihnen nackt Mann entgegen und murmelt was von Engeln, die ihn nicht lieben. Die Journalisten sind neugierig, doch ahnen sie nicht, dass sie etwas dokumentieren sollen, das über jeden Verstand hinausgeht, denn Farrington will Gott selbst zum Erscheinen zwingen... Taschenbuch Seitenanzahl: 111 Verlag: Festa Sprache: deutsch Meine Meinung: Edward Lee steht für Gewaltorgien, obszöne, sexuelle Exzesse und seinem Hang zu religiösen Themen und das alles hat er gemeinsam mit Wrath James White in diesem Buch vereint. Die ersten Bücher, die ich von Lee gelesen habe, war die Inferno-Reihe, die schon nichts für Menschen mit schwachem Magen waren, aber dort waren die brutalen Verdeutlichungen ein Mittel zum Zweck, während man in „Der Teratologe“ erst einmal durch die Perversionen muss, um zum Kern der Geschichte vorzudringen: ein verrückter Milliardär möchte Gott persönlich herausfordern, indem er seine gläubigsten Untertanen zwingt, abartige Praktiken mit verstümmelten Menschen zu praktizieren, das alles filmt und so die Kirche diskreditiert. Interessanter Plot, der auch spannend geschrieben ist, aber die sexuelle Gewalt an teilweise wehrlosen Personen muss man erstmal aushalten können. Am besten alle Gefühle abstellen, während man das Buch liest, sodass man die interessante Idee auch in ihrer Umsetzung „genießen“ kann. Für alle, die mit sexueller Gewalt, Verstümmelungen und allerlei Obszönitäten nichts anfangen können: Hände weg! Euch wird sich der Magen umdrehen. Für alle Härteren ist dieses Buch zwar kein Muss, aber man sollte durchaus mal einen Blick riskieren und sei es nur den ins Buch bei Amazon, um zu sehen, ob man das abkann... Info: Dieses Buch gibt es gedruckt NUR beim Festa-Verlag als Privatdruck ohne ISBN. Teil der Festa Extrem – Reihe – von Fans für Fans. Fazit: Krank und abartig mit interessantem Plot

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  • Schmaler Grad zwischen Realität und Wahnsinn

    Der Teratologe
    ramona_heintke

    ramona_heintke

    14. October 2013 um 11:32

    Das Cover zeigt eine nackte etwas unförmige Frau auf einem Tisch liegen. Darüber gebeugt streicht ein Dämon ihr über den Bauch. Schon bei dem Anblick wurde ich neugierig auf das Buch. Gleich von Anfang an trifft man auf abartige Sachen, die Lee so gern beschreibt. Sofort ist man mitten im Geschehen und nimmt den Leitfaden, den der Autor einem zu wirft, gern auf. Zu erst weiß man nicht recht was die beiden Journalisten an einem so derartig abartigen Ort sollen. Doch wenig später stellt sich heraus das der reiche Schnösel sie für seine perfiden Pläne braucht. Schnell löst sich die Story von der Realität und gleitet in den Lieblingsstyle von Lee ab. Horror und Vergewaltigungen wohin man blickt. Nicht einfach an normalen Menschen, sondern solchen die Gott bestraft hat, mit fürchterlichen Entstellungen. Man denkt es kommt nicht brutaler und geistig abstrakter, doch schon wenige Zeilen später wird man eines Besseren belehrt. Ich fand “Das Schwein” von Herrn Lee schon bösartig, doch dieses Werk setzt dem Ganzen die Krone auf. Ich glaube auch erkannt zu haben, wann sich die Schreiber gewechselt haben. Jemand mit schwachen Magen sollte “Der Teratologe” nicht lesen. Mir war zu Beginn der Journalist Richard Westmore unsympathisch mit seiner mürrischen Art. Doch im Laufe des Geschehens lernt man ihn besser kennen und Sympathie keimt auf. Das Ende von James Bryant versteht man ganz zum Ende des Buches und mit ihm auch das Ausmaß der Geschichte. Doch wie schon beim letzten Buch von Lee, habe ich das Gefühl, das doch eine größere Wahrheit dahinter steckt, als sich erahnen lässt. Deshalb gibt es 4 von 5 Punkten.

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  • Runde 3 mit Festa Extrem

    Der Teratologe
    Kittie

    Kittie

    23. June 2013 um 09:23

    Ich bin die letzten Tage am überlegen, ob ich eine Review zu diesem Buch schreiben werde oder nicht. Denn ich weiß noch nicht, was ich von der Geschichte halten soll… Mir gefällt die Idee vom durchgeknallten Milliardär, der eine Horde Freaks um sich schart und mit denen Sexorgien feiert und dabei Diener Gottes unfreiwillig mit einbezieht und diese unter (Sex-) Drogen setzt und damit das Ziel verfolgt, dass Gott persönlich ihm in dieser Freakshow erscheint. Das ist eine herrlich verdrehte Idee, die mal auf die Spitze getrieben wurde, aber dem steht der SAW-Effekt der späteren Teile gegenüber – man hat mehr eine Aneinanderreihung von möglichst brutalen Szenen, die hier noch mit sexueller Gewalt kombiniert werden. Das macht mich nicht wirklich an und langweilt mich schnell. In jüngeren Jahren wäre mir vielleicht noch einer drauf abgegangen, aber heute möchte ich doch etwas mehr Substanz in den Geschichten haben. Ich glaube, dass ich meinen Gore-Zenit überschritten habe und es mich nicht sonderlich überrascht, wenn ein Mann von zwei Zwittern zu Tode gevögelt wird. Das ist zwar ganz nett, aber ich hätte mich mehr über Figuren mit Charakter gefreut, als einen verrückten Milliardär, der seinem fragwürdigen Hobby frönt oder den versoffenen Fotographen oder Schrank von Redakteur. Trotz allem passt dieses Buch schon wieder besser in die Extrem-Reihe vom Festa Verlag. Heißt also auch wieder, dass es sich um einen Privatdruck handelt, den man nicht im normalen Handel finden wird. Damit will ich auch zum Ende kommen … ich weiß eben einfach noch nicht so richtig, was ich von halten soll. Das es schlecht ist, kann ich nicht sagen, aber ganz überzeugt hat es mich auch nicht, daher fällt eine Empfehlung schwer.  Nur Leser, die das Ungewöhnliche suchen, sollten hier fündig werden – alle Anderen …

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