Wrath James White Population Zero - Festa Extrem

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Inhaltsangabe zu „Population Zero - Festa Extrem“ von Wrath James White

Die unglaublich sadistische Geschichte eines Mannes, der die weltweite Überbevölkerung in den Griff bekommen will, indem er alle Frauen sterilisiert! In 50 Jahren werden doppelt so viele Menschen auf der Erde leben wie heute. Für den Umweltaktivisten Todd Hammerstein ist das eine unerträgliche Vorstellung. Schon als kleiner Junge hat er gelernt, dass durch Kastration die ungebremste Fortpflanzung von Katzen und Hunden gestoppt werden kann. Warum sollte das nicht auch beim Menschen funktionieren? Als Sachbearbeiter im Sozialamt erlebt er täglich, wie Familien Nachwuchs in die Welt setzen und dann finanzielle Unterstützung vom Staat benötigen. Irgendwann hat er genug und beschließt, der Menschheit einen Dienst zu erweisen. Mit Werkzeugen aus dem Baumarkt und Anleitungen aus dem Internet setzt er seine perverse Mission in die Tat um! Wrath James White, der gefeierte Meister des Sex und Splatter, nimmt die Leser mit auf einen brutalen Trip voller Drogen und genitaler Verstümmelung. The Horror Review: »Ein gnadenloser, drastischer und verstörender Roman des Extreme-Horrors. Definitiv nichts für Zimperliche. Sehr gut geschrieben, man kommt kaum zum Luft holen.« Jack Ketchum: »Wenn Wrath James White Dich nicht erschaudern lässt, dann sitzt Du am falschen Ende des Leichenwagens.«

Es ist nicht unbedingt extrem harte Kost.

— JsBookSight

Mit dem Protagonisten als Paradebeispiel für Extremismus bespricht White hier ein brandaktuelles Thema, das uns alle betrifft.

— killmonotony

Eine spannende Thematik: ein Protagonist, der die Welt retten will, gleichzeitig aber für viele Todesopfer sorgt. - Großartiger Lesestoff!

— Janine2610

Man bekommt, was einem versprochen wird. Interessante Thematik gepaart mit viel Gewalt und Ekel meinerseits.

— Slaol

Oh ja, mal ein ganz anderes Buch der Extrem-Reihe. Das behandelte Thema war spannend!! P.s. nichts für Mütter :)

— LeseBlick
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  • Der Typ ist total irre!

    Population Zero - Festa Extrem

    JsBookSight

    16. August 2017 um 23:45

    ... aber zumindest schont er die Umwelt. Todd Hammerstein ist Umweltaktivist und Sozialarbeiter. Er besitzt kein Auto, isst kein Fleisch und verzichtet auf Milch. Umweltverschmutzung und die Ausbeutung natürlicher Ressourcen sind ihm zuwider. Als größter Verursacher der Schäden an Mutter Erde sieht er den Menschen: Massenhafte Produktion von Müll, Abholzung von Regenwäldern und Vergiftung der Luft durch Abgase. Bei seiner Arbeit hat er täglich mit drogensüchtigen Schwangeren und sozialschmarotzenden Müttern zu kämpfen. Werdende Eltern, die ein neues umweltschädigendes Leben in die Welt setzen. Väter, die sich keine Kinder leisten können, aber trotzdem weiterhin neue produzieren. Familien, die das Essen ihrer Kinder nicht bezahlen können, aber dennoch ein müllerzeugendes Lebewesen nach dem anderen zur Welt bringen. Wenn es so weiter geht, werden in etwa 50 Jahren doppelt so viele Menschen auf der Erde leben wie bisher. Um diesen Trend zu stoppen, und die Erde vor der sicheren Vernichtung zu bewahren, beschließt er zu handeln. Der eigentlich sonst so ruhige und fürsorgliche Todd muss sich deshalb vorbereiten und wirksames, brauchbares Material für seine Rettung der Welt beschaffen - im Werkzeugladen um die Ecke. Mit Hilfe einer ausgedruckten Anleitung aus dem Internet versucht er so, die Zeugungsfähigkeit seiner SozialhilfeempfängerINNEN zu unterbinden. Das benötigt jedoch Übung und gestaltet sich schwieriger als gedacht, wie er schnell bemerkt...Mein Leseeindruck:"Population Zero" lässt sich flüssig lesen. Es ist nicht unbedingt extrem harte Kost. Wer gerne Horror und Thriller liest wird dieses Buch vermutlich problemlos verdauen können. Ich empfand es nicht unbedingt extrem, wenn auch einige Passagen durchaus gewisse Härte zeigen. Die Geschichte ist im Fluss, im Großen und Ganzen spannend und ich hatte nie das Gefühl, dass es langweilig wurde. Erschreckend, oder auch faszinierend, war für mich die Verwandlung eines scheinbar normalen, freundlichen Sozialarbeiters zum Rächer der Umwelt. Die Verwandlung eines ruhigen und netten Menschen zu einem verrückten und wahnsinnigen Irren. Zu jemanden, der aufgrund einer fixen Idee mit einfachsten Mitteln Menschen grausamst quält. Als Fazit kann ich sagen, dass es sich gut lesen lässt und einigermaßen spannend erzählt wird. Mein absolutes Highlight aus diesem Genre ist es zwar leider nicht geworden, aber für Horror-Fans ist es durchaus kein Fehler, es zu lesen. Im Gegenteil: Ich denke, man sollte es sogar gelesen haben. Definitiv war es nicht mein letztes Buch aus dem Festa Verlag und von Wrath James White.

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  • Rezension: Population Zero

    Population Zero - Festa Extrem

    killmonotony

    15. July 2017 um 08:19

    Im Zuge meiner „Lesen außerhalb der Komfortzone“-Aktionhabe ich meine Jagdgebiete etwas erweitert und bin auf der Suche nach einem neuen Titel, der zu der Aktion passt, auf „Population Zero“ von Wrath James White aus dem FESTA Verlag gestoßen. Der FESTA Verlag veröffentlicht jede Menge Thriller, Horrorbücher und auch Dark Fantasy (oder wie nennt man das Genre um H.P. Lovecraft?), aber auch absonderliche Romane und welche, die einfach nur „extrem“ sind, wie der Titel der gleichnamigen Buchreihe schon sagt. In dieser Reihe ist auch „Population Zero“erschienen. Der Klappentext hat mich direkt angesprochen, obwohl ich doch etwas zögerlich war, ob Sterilisation an Menschen, die von irgendeinem Verrückten vorgenommen werden, wirklich so angenehm zu lesen sind. Spoiler: Sind sie nicht, aber das Buch ist trotzdem sehr lesens- und empfehlenswert! Warnung: Es werden im Folgenden einige extreme Ansichten und teilweise auch unangenehme Situationen besprochen. Da das Buch erst ab 18 ist, überlegt euch, ob ihr weiterlesen möchtet. Es geht um den Umweltaktivisten Todd, der eine anonymen Vereinigung anhört, die das Manifesto „Population Zero“ als ihren Lebensinhalt ansehen. In diesem wird beschrieben, wie in 50 Jahren die Überbevölkerung die Welt zu Grunde richtet und welche Maßnahmen ergriffen werden sollten. Der Autor dieses Werkes steht ständig im Rampenlicht für seine extremen Ansichten und ist Todds Idol. Ganz nach seinem Vorbild möchte er auch seinen Beitrag dazu leisten, dass die Erde auch für kommende Generationen noch ein guter Ort ist und dass die Überbevölkerung eingedämmt wird. Tagsüber ist Todd ein Sozialarbeiter, der tagein, tagaus mit der unteren Schicht der Bevölkerung zu kämpfen hat. Täglich dieselben „fetten Schlampen“ (Zitat aus dem Buch) und Junkies, die ihre schwangeren Bäuche zu ihm ins Büro tragen und Geld fordern für ein Kind, das sie genauso wenig ernähren können wie die anderen drei, die bereits daheim sitzen. Irgendwann platzt Todd der Kragen und er bietet der Dame vor ihm sofortige Sozialschecks an, wenn sie ihr Baby abtreiben und sich gleich noch sterilisieren lässt. Die Dame nimmt an. Das gibt Todd zu denken. Als jedoch ein Kunde nach dem anderen sein Angebot ablehnt, beschließt er, selbst aktiv zu werden und die unseligen Kinder eigenhändig abzutreiben und dafür zu sorgen, dass diese Menschen keine weiteren Kinder bekommen können… Todd ist seit seiner Kindheit traumatisiert. Traumatisiert davon, dass sein Vater die Babys seiner geliebten Hündin Honey weggeben bzw. „erlösen“ wollte und davon, dass seine Mutter, schwanger von einem anderen Mann, ihr Baby kurz vor der Geburt mit einem Draht-Kleiderbügel abtreiben wollte und dabei verblutete. Und damit noch nicht genug; sein Vater begang kurz darauf Selbstmord. Todd wuchs also ohne Eltern auf, ohne Wertvorstellungen, ohne tiefere moralische Überzeugungen. Das Einzige, was ihm bisher einen Sinn zu leben gegeben hat, ist das Manifesto „Population Zero“ und das dazugehörige Forum, in denen extreme Maßnahmen erläutert und besprochen werden, um die Bevölkerung am Wachsen zu hindern. Als sein Idol, Autor von „Population Zero“, ins Gefängnis wandert, weil dieser ein neues Medikament in die Wasserversorgungswerke gestreut hat, das das Verkleben der Eileiter und somit Unfruchtbarkeit herbeiführt, ist Todd geschockt. Wer soll sich jetzt im großen Maßstab um diese Angelegenheit kümmern? Kann er etwas unternehmen? Und bringt sein Beitrag überhaupt etwas fürs große Ganze? Nachdem er im Forum von seinem Idol (vor seiner Verhaftung) Zuspruch zu der Idee, Frauen und Männer einfach eigenhändig zu kastrieren bzw. zu sterilisieren, erhalten hat, versinkt Todd immer weiter in eine Spirale des Wahnsinns, aus der er sich nicht mehr zu retten vermag. Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog: http://killmonotony.wordpress.com

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  • Extreme Weltansicht...

    Population Zero - Festa Extrem

    PeWa

    11. June 2016 um 13:12

    Wrath James White ist für drastische Stories bekannt, die vor Blut nur so triefen. Da bildet “Population Zero” auch keine Ausnahme. Die Menschheit auszurotten, um den Planeten zu retten, ist nicht neu und wird von White an nur auf die Spitze getrieben. Drastisch stellt er das Bevölkerungswachstum dar und lässt Professor Heimlich eine harte Linie fahren. Todd hingegen ist ein Jünger, der vor allem wahrgenommen werden möchte. Seine Methode ist logisch, wie weit er diese ausbaut, gewagt. Deutlich zu sehen ist der Fanatismus, in den sich der Protagonist immer weiter hineinsteigert. Natürlich spritzt das Blut, nimmt White kein Blatt vor den Mund, beschreibt auch ekelhafte Szenen detailliert und nimmt auf schwache Nerven so gar keine Rücksicht. Was ein bisschen fehlt: Es gibt ein logisch schlüssiges Konzept hinter Heimlichs Idee. So stellt sich durchaus die Frage, wer darf Kinder bekommen und wer nicht? Ist die komplette Ausrottung der Menschheit wirklich sein Ziel? Was ist mit denen, die nun schon mal da sind – wäre ein Massenmord in Form eines Anschlags nicht die einzig wahre Lösung, gefolgt von einem kollektiven Suizid der Population-Zero-Anhänger? White läuft immer wieder Gefahr, in eine rechtsextreme Richtung abzugleiten. Auch wenn er es nie wörtlich formuliert, drängen sich subtile Gedanken an eine Art “Herrenrasse” auf, die entstehen soll. Dass der Autor dies allerdings beabsichtigt, ist eher mit nein zu beantworten.Alles in allem ist “Population Zero” ein kurzes, dafür aber sehr spannendes Buch, das durchaus an der einen oder anderen Stelle noch weiter hätte ausgebaut werden können und noch mehr in die Tiefe hätte gehen können. Tut es aber nicht und trotzdem ist es lesenswert für Hardcorefans – und alle, die gerne mal ein bisschen weiterdenken.

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  • Extrem, brutal, genial!

    Population Zero - Festa Extrem

    smilee_lady1988

    10. March 2015 um 12:38

    Auf eine Kurzzusammenfassung möchte ich an dieser Stelle verzichten, da der Klapptext schon sehr viel über den Inhalt aussagt und wirklich klasse gewählt wurde. Dieses Buch hat es einfach in sich - 160 Seiten Horror, Brutalität und Realität. In Population Zero werden Fakten klar und deutlich dargelegt. Die Bevölkerungszahl der Menschen hat sich in den letzten Jahren um ein X-Faches vervielfacht und in 50 Jahren werden, wenn es so weitergeht, doppelt so viele Menschen wie heute auf dem Planeten leben. Erschreckend? Ja, bestimmt, aber auch eine Tatsache. Und wir alle wissen, wo es enden wird, wenn die Menschen eines Tages keinen Platz mehr auf der Erde haben - sie rotten sich früher oder später selbst aus (was sie mit vielen Tieren und Pflanzen schon getan haben und immer noch tun) und der Planet wird Jahrtausende brauchen, bis er sich wieder erholt hat (falls dies überhaupt noch möglich ist). Natürlich finde ich die Methoden, die Todd zur Anwendung bringt, nicht in Ordnung - ich bin mir sicher, es gäbe eine humanere Lösung, die nicht so brutal und blutig enden muss. Aber ich kann ihn auch verstehen. Seine Gedankengänge sind extrem, fanatisch - und doch nicht einmal so abwegig. Was würde passieren, wenn ein Teil der Menschen sich sterilisieren lassen würde? Würde sich unser Planet nach und nach erholen? Würde die Menschheit überleben? Auf diese Fragen habe ich keine Antwort, aber ich finde, es wäre immerhin ein Anfang, auf dem sich aufbauen liesse. Obwohl ich Todd in gewissen Dingen verstehen kann, ist er ein Paradebeispiel von Extremismus! In diesem Buch wird uns, auf brutalste Weise gezeigt, wo es enden kann, wenn jemand durchdreht und die Dinge selbst in die Hand nimmt - extrem, skrupellos und blutig. Wo ich ihn am Besten verstehen konnte, war bei seiner Arbeit - ich weiss nicht, ob ich so viel Geduld und Verständnis aufbringen könnte, wie es bei einem solchen Beruf normalerweise erwartet wird. Und daher kann ich auch ein wenig nachvollziehen, woher sein Extremismus kommt und was ihn weiter gefördert hat. Was interessant war und mich dennoch ein wenig gestört hat, sind die Selbstzweifel, die ihn immer wieder bei seinen Taten plagen. Ich denke, für seine Einstellung, seinen Extremismus sind diese Zweifel - ausser am Anfang, ein wenig fehl am Platz. Ein paar Szenen waren ziemlich heftig - ja, Extrem halt *zwinker* - und ich muss sagen, ich bin nicht zart besaitet, aber an einer Stelle hat mein Körper gesagt: So, jetzt machst du 10 Minuten Lesepause, dann geht es dir wieder besser. Ich habe damit echt nicht gerechnet, da ich einiges ertragen kann - aber diese eine Szene! Die hat mich doch mehr umgehauen, als gedacht. Sehr beeindruckend und ein absoluter Pluspunkt! Ich habe schon lange nichts mehr gelesen, dass mich so mitgenommen und beschäftigt hat. Klasse. Der Schreibstil von White hat mir gut gefallen - ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen und es hat mir wirklich gut gefallen! Auch das Ende ist ihm, wie ich finde, sehr gelungen. Es beantwortet einige Fragen - aber es bleiben noch viele Fragen offen und der Leser kann sich selbst ausmahlen, wie es vielleicht weiter geht. Das Cover hat mir auch gut gefallen - und irgendwie finde ich es passend gewählt. Ein sehr gelungenes Buch zu einem aktuellen Thema - Überbevölkerung und deren Folgen. Und ich muss zugeben, so richtig beschäftigt einen das Buch eher nach dem Lesen, wenn man alles noch mal durchgeht, es noch einmal Revue passieren lässt. Denn es ist nicht einfach ein Horrorbuch, es ist auch ein Buch mit Tiefgang. Es ist näher an der Realität, als wir vielleicht glauben - und das ist das erschreckende daran. Blutig, brutal, skrupellos - Population Zero ist nichts für schwache Nerven! Für alle hartgesottenen Leseratten da draussen: Bestellen, lesen, lieben! Klare fünf Sterne von mir!

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  • Aktuelle, beunruhigende Thematik

    Population Zero - Festa Extrem

    Janine2610

    Die Buchrückseite: Die unglaublich sadistische Geschichte eines Mannes, der die weltweite Überbevölkerung in den Griff bekommen will, indem er alle Frauen sterilisiert! In 50 Jahren werden doppelt so viele Menschen auf der Erde leben wie heute. Für den Umweltaktivisten Todd Hammerstein ist das eine unerträgliche Vorstellung. Schon als kleiner Junge hat er gelernt, dass durch Kastration die ungebremste Fortpflanzung von Katzen und Hunden gestoppt werden kann. Warum sollte das nicht auch beim Menschen funktionieren? Als Sachbearbeiter im Sozialamt erlebt er täglich, wie Familien Nachwuchs in die Welt setzen und dann finanzielle Unterstützung vom Staat benötigen. Irgendwann hat er genug und beschließt, der Menschheit einen Dienst zu erweisen. Mit Werkzeugen aus dem Baumarkt und Anleitungen aus dem Internet setzt er seine perverse Mission in die Tat um! Meine Meinung: Population Zero war mein zweites Buch aus dem Festa (Extrem) Verlag nach Das Schwein. Und im Vergleich dazu ziemlich 'harmlos'. Was aber nicht heißen soll, dass es nicht blutig, skrupellos oder brutal zugeht... Mich hat der Klappentext und die Leseprobe, die ich anschließend gelesen habe, und die Tatsache, dass es das 2014er-Jahreshighlight einer lieben Bloggerin war, sehr neugierig gemacht. Die Thematik, die Überbevölkerung durch die Sterilisation von Frauen in den Griff zu bekommen, klang für mich auch nach spannendem Lesestoff, deshalb die Entscheidung zu diesem Buch. Todd Hammerstein, der sich diesem wahnsinnigen Plan verschrieben hat, lebt eigentlich ein sehr sympathisches, weil umweltfreundliches und ethisch korrektes Leben. Jedoch wird sein Denken, die Welt mit solch Wahnsinnstaten wie Frauen gegen ihren Willen zu sterilisieren, oder ihre ungeborenen Babys zu töten, retten zu können, kontinuierlich fanatischer und nimmt skrupellosere Züge an. Zurecht fragt er sich von Zeit zu Zeit, ob er verrückt ist. Für mich stand spätestens nach seiner ersten, für ihn positiven Tat, fest: Ja! Der ist verrückt! Von Sympathie für diesen psychisch kranken Vogel kann man ab da dann wirklich nicht mehr sprechen. Ich meine, ich verstehe seine Ängste und Bedenken, die Zukunft der Umwelt und Natur betreffend, aber als gesund denkender Mensch würde man dieses Problem anders angehen. Das Ende des Buches war zwar einerseits gut, um Todds irres Verhalten zu stoppen, aber andererseits bleibt nach dem Beenden der Lektüre so ein bitterer Nachgeschmack im Sinne von "und jetzt?" übrig... Es tut ja eigentlich sonst niemand etwas anderes, wirklich Nennenswertes, gegen die nahende menschliche Überbevölkerung und die daraus resultierenden zukünftigen Probleme und Notstände. Und das beunruhigt. Und regt zum Nach- und Umdenken an. Also ein zwar teils blutiger und brutaler Lesestoff, der aber gleichzeitig mit einer wichtigen Botschaft ausgestattet ist, sodass das Lesen der Geschichte absolut sinnvoll wird!

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    • 7

    NiWa

    06. March 2015 um 20:29
    KruemelGizmo schreibt Ich scheue mich noch ein wenig vor dem Festa-Verlag

    Geht mir auch so! Weiß nicht, ob ich da nicht an meine Grenze komme.

  • Bleibt einem im Kopf

    Population Zero - Festa Extrem

    PMthinks

    27. November 2014 um 14:41

    Inhalt: In 50 Jahren wird die Erde total überbevölkert sein und doch vermehrt sich die Menschheit unaufhaltsam, gerade jene, die es sich eigentlich nicht leisten können. Als Sozialarbeiter bekommt Todd das täglich zu sehen: die Ärmsten haben die meisten Kinder. Der Umweltaktivist beschließt, etwas dagegen zu tun - mit drastischen Mitteln ... Taschenbuch Seitenanzahl: 160 Verlag: Festa Erscheinungsjahr: 2014 Sprache: deutsch   Meine Meinung: Wo Festa Extrem draufsteht, ist auch Festa Extrem drin - so auch in diesem Fall. Jedoch hab ich noch nie ein Buch dieser Art gelesen, das mich auch noch im Nachhinein beschäftigt wie "Population Zero". Das Thema schon an sich ist hochinteressant, denn mittlerweile sollte es angekommen sein, dass wir viel zu viele sind und unsere Erde ausbeuten. Wir töten zu viele Tiere unnötigerweise und produzieren zu viel Müll und dergleichen - wir steuern auf den Abgrund zu.  Das sieht auch Todd Hammerstein zu, der streng katholisch erzogen wurde und schon in der Kindheit seine Lektionen gelernt hat. Als Umweltaktivist geht ihm die Ausbeutung der Erde gehörig gegen den Strich, und mit jedem Menschen, der geboren wird, dreht sich das Karussell schneller.  Die Schilderungen seines Alltags auf dem Sozialamt empfand ich als unheimlich deprimierend, dabei ist es teilweise wohl sicher so.  Aber sie zeigen dem Leser auf, wie Todd überhaupt auf solch eine Idee kommen kann. Anfangs ist es noch relativ "harmlos": Abtreibung und Sterilisierung gegen monatlichen Scheck der Sozialhilfe. Doch für Todd ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein und er geht soweit, dass das Buch sich den Stempel Extrem in meinen Augen mehr als verdient. So einige Szenen taten mir weh, nicht die plastischen, blutigen, andere, die man als fühlender Mensch wohl so schnell nicht mehr aus seinem Kopf bekommt, obwohl man sie sich gar nicht so genau vorstellen mochte. Nur ließ das der Autor nicht zu: mit seinem tollen Schreibstil schildert er detailliert Todds Handlungsweise, lässt uns an all den Gräueltaten teilhaben, aber ohne dabei ins kranke, voyeuristische abzudriften. Er verdeutlichte damit seine Geschichte, es war (zumindest für mich) Mittel zum Zweck, nicht der Hauptinhalt des Buches, wie es oftmals in den Genre ist. White wollte natürlich schocken, aber mehr um der Geschichte, nicht um des Schockens willen. Manchmal hätte ich mir fast gewünscht, es wäre anders. Extrem muss nicht immer "hirnlos" extrem sein; Extrem kann auch in einer ernstzunehmenden Geschichte mit sensibler Thematik eingebaut sein - gerne mehr davon! Population Zero ist definitiv ein Buch, das im Kopf bleibt, sofern man sich darauf einlässt! Info: Dieses Buch gibt es gedruckt NUR beim Festa-Verlag als Privatdruck ohne ISBN. Teil der Festa Extrem – Reihe – von Fans für Fans. Fazit: Bleibt einem im Kopf

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  • Todd's Lösung des Problems Überbevölkerung in der Welt!

    Population Zero - Festa Extrem

    LeseBlick

    07. November 2014 um 20:13

    Inhaltsangabe Die unglaublich sadistische Geschichte eines Mannes, der die weltweite Überbevölkerung in den Griff bekommen will, indem er alle Frauen sterilisiert! In 50 Jahren werden doppelt so viele Menschen auf der Erde leben wie heute. Für den Umweltaktivisten Todd Hammerstein ist das eine unerträgliche Vorstellung. Schon als kleiner Junge hat er gelernt, dass durch Kastration die ungebremste Fortpflanzung von Katzen und Hunden gestoppt werden kann. Warum sollte das nicht auch beim Menschen funktionieren? Als Sachbearbeiter im Sozialamt erlebt er täglich, wie Familien Nachwuchs in die Welt setzen und dann finanzielle Unterstützung vom Staat benötigen. Irgendwann hat er genug und beschließt, der Menschheit einen Dienst zu erweisen. Mit Werkzeugen aus dem Baumarkt und Anleitungen aus dem Internet setzt er seine perverse Mission in die Tat um! Meine Bewertung Zunächst einmal zu unserem Protagonistin Todd: Todd scheint ein normaler Mensch zu sein, wurde streng christlich erzogen, hat einen Job, ist Veganer, treibt Sport und ist Mitglied einer Umweltschutzorganisation. Doch gerade durch diese und deren Prediger wird er auf ein Buch namens „Population Zero“ aufmerksam und plötzlich kommen im Gedanken und er fragt sich, ob er irre wird oder ist er bereits ein Psychopath? Rührend fand ich seine Beziehung zu seinem Hund Honey am Anfang des Buches, doch als der Hund Welpen wirft und diese abgeben werden müssen, wird er mit 11 Jahren das erste Mal mit dem Thema „Überbevölkerung“ konfrontiert. Ein Jahr später, mit 12 Jahren erlebt er Grausames, UNVORSTELLBAR GRAUSAMES!!! Legt dies den Grundstein seiner Entwicklung??? Aber nun zum Thema: Auf der Welt leben um die 6 Milliarden Menschen. Die Bevölkerung wächst jährlich um 76 Millionen Menschen. Alle 20 Minuten werden ca. 2500 Menschen geboren. Innerhalb von 50 Jahren wird die 10 Milliarden-Marke geknackt sein. 1 Mensch ist verantwortlich für den Tod von jährlich 100 Tieren und für die Abholzung von fast einem halben Hektar Bäume. Dies sind die Zahlen und Fakten, die Todd dazu bewegen gegen die „Überbevölkerung“ vorzugehen. Auch ich habe beim Lesen viel über das Thema nachgedacht. Wird es irgendwann wirklich so kommen? Wie werden wir uns schützen bzw. dagegen wehren? Oder werden wir nichts tun? Seine Methoden fangen harmlos an, arten dann jedoch aus und ich war geschockt, zu was Todd alles in der Lange war. Als Sozialamtmitarbeiter versucht er es zunächst durch Erpressung. Sterilisation gegen soziale Hilfe, doch als die ersten Hilfebedürftigen ablehnen, muss er sich etwas anderes einfallen lassen… Und was dann kommt, ist der Grund, wieso dies ein Festa-Extrem-Band ist. Seine Opfer sind Menschen, die planlos Kinder in die Welt setzen, obwohl sie nicht für sie sorgen können oder sogar bereits Schwangere. HIER also nochmals eine WARNUNG: keine Lektüre für Schwangere oder Mütter! ;) Fazit Ich dachte, dieses Buch kann mich nicht flashen, denn sowohl das Cover, als auch der Klappentext schienen dieses Mal nicht ganz so grausam, wie andere Bände der Extrem-Reihe. Weit gefehlt! Die Thematik war interessant und wirft meiner Meinung nach ein sehr ernstzunehmendes Thema auf. Und wie Todd die „Lösung des Problems“ angeht, ist alles andere als sachte. Über dieses Thema werde ich mir noch so meine Gedanken machen, natürlich ohne Todd seine Methoden :D

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