Schänderzorn

von Wrath James White 
4,3 Sterne bei7 Bewertungen
Schänderzorn
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Blutig, grausam und stellenweise widerwärtig...aber auch irgendwie berührend.

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Gingen White die Ideen aus? Ein Muss für die "Schänderblut"-Leser, aber mit Schwächen.

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Inhaltsangabe zu "Schänderzorn"

Joseph Miles hat Menschen getötet, zerstückelt und Teile ihrer Leichen gegessen. Geleugnet hat er diese Morde nie. Doch er behauptet, selbst nur ein Opfer zu sein …

Seit acht Jahren vegetiert Joseph nun in einem Hochsicherheitsgefängnis. Die Wärter zwingen ihn wieder und wieder zu bestialischen Todesspielen.
Doch Joseph ist kein Monster. Er ist überzeugt, dass er als Kind von einer Art Serienmörder-Tollwut angesteckt wurde.
Um Heilung zu finden, muss er aus dieser Hölle entkommen. Das Fotomodell Selene will Joseph dabei helfen. Sie ist wie besessen von ihm. Doch wieso?

Die Romane von Wrath James White zählen zu den brutalsten und erschütterndsten, die jemals erschienen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783865525420
Sprache:
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Festa Verlag
Erscheinungsdatum:07.04.2017

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    KyraCades avatar
    KyraCadevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Gingen White die Ideen aus? Ein Muss für die "Schänderblut"-Leser, aber mit Schwächen.
    Der schwächelnde Nachfolger

    Der Nachfolger von Schänderblut aus der Feder von Wrath James White, knüpft zwar nicht ganz nahtlos an, lässt aber im Grunde nur die zähen Verhandlungen aus. Miles sitzt abgeschottet von allen in einem Hochsicherheitstrakt, besitzt aber Privilegien. So darf beispielsweise sein geschätzter Professor Locke zu ihm und mit ihm arbeiten. Dieser versucht immer wieder, hinter die Krankheit, wie Miles es nennt, zu kommen und diese zu heilen. Kleine Erfolge kann er erzielen, aber Joseph Miles hat seine eigenen Pläne. Mit Hilfe der treuen Anhängerin Selene kann er auf eine normale Station verlegt werden. Doch auch dort gibt es bald Tote, nicht zuletzt durch die Wärter, die sich einen Spaß draus machen, Gefangene gegeneinander antreten zu lassen. Es bleibt die Frage, wie es weitergeht, ob Miles geheilt werden kann, sich seinem Schicksal ergibt oder die Möglichkeit zur Flucht erhält.

    Wer einen blutigen Thriller erwartet hat, muss sich ein bisschen gedulden. Der Alltag im Gefängnis ist trist und so ziehen sich manche Passagen etwas in die Länge. Nun ja, was will man auch aus einem grauen Alltag erzählen, wenn einfach nichts passiert? Es gibt schließlich die Wende und da wird es noch einmal richtig spannend. Aufgrund des offenen Endes kann man darauf warten, dass es irgendwann einen dritten Teil geben wird, bei dem es noch mal so richtig zur Sache geht. Im Vergleich zum ersten Teil, lässt Schänderzorn ein bisschen nach. Das ist natürlich der Umgebung geschuldet, in der sich Miles befindet. Als kleines Schmankerl wird jeder Teil – Schänderzorn ist in fünf Teile gesplittet – mit einem fragwürdigen Rezept eingeleitet. Hauptzutat: Langschwein, also Menschenfleisch.

    Schänderzorn ist ein Muss, wenn man Schänderblut gelesen hat. Weniger bestialisch und blutig in meinen Augen, etwas langweiliger, aber dennoch eine annehmbare Lektüre.

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    Bookiliciouss avatar
    Bookiliciousvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Blutig, grausam und stellenweise widerwärtig...aber auch irgendwie berührend.
    Blutig, grausam, widerwärtig - aber genial!


    *Inhalt*
    "Joseph Miles hat Menschen getötet, zerstückelt und Teile ihrer Leichen gegessen. Geleugnet hat er diese Morde nie. Doch er behauptet, selbst nur ein Opfer zu sein …
     
    Seit acht Jahren vegetiert Joseph nun in einem Hochsicherheitsgefängnis. Die Wärter zwingen ihn wieder und wieder zu bestialischen Todesspielen.
    Doch Joseph ist kein Monster. Er ist überzeugt, dass er als Kind von einer Art Serienmörder-Tollwut angesteckt wurde.
    Um Heilung zu finden, muss er aus dieser Hölle entkommen. Das Fotomodell Selene will Joseph dabei helfen. Sie ist wie besessen von ihm. Doch wieso?" (Quelle: Amazon)
     
    *Erster Satz des Buches*
    "Der Staatsanwalt war ein pingeliger dürrer Mann mit einer schmalen, rechteckigen Brille, die seine grünen Augen riesig erscheinen ließ."


    *Infos zum Buch*
    Seitenzahl: 352 Seiten
    Verlag: Festa Verlag
    ISBN: 978-3865525420
    Preis: 13,95 € (Taschenbuch) / 4,99 € (E-Book)
    Reihe: Schänderblut
               Schänderzorn


    *Infos zum Autor*
    "Wrath James White ist ein ehemaliger Kickboxer (World Class Heavyweight) und Trainer für unterschiedliche Kampftechniken. Er lebt mit seiner Frau in Austin, Texas. Wrath hat drei Kinder: Isis, Nala und Sultan.


    Wrath (Zorn) schrieb mehrere Romane, die zu den brutalsten und erschütterndsten zählen, die jemals in Amerika erschienen. Zusammen mit dem »Meister des Extreme Horror« Edward Lee schrieb er Der Teratologe.." (Quelle: Amazon)


    *
Fazit*
    -> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? 
    Nachdem ich von "Schänderblut" richtig begeistert war, musste ich natürlich auch die Fortsetzung lesen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Joseph Miles weitergeht...


    
-> Cover: 
    Das Cover von "Schänderzorn" gefällt mir unglaublich gut, denn dabei könnte es sich zweifelsohne um Joseph Miles handeln - auch wenn ich ihn mir immer etwas anders vorgestellt habe. Besonders die bunten Tattoos auf seinen Armen und die blutverschmierten Hände passen perfekt zu Joe.


    
-> Story + Charaktere: 
    Wer schon den Vorgänger "Schänderblut" gut fand, dem wird auch "Schänderzorn" gefallen, auch wenn der Roman irgendwie etwas "anders" ist, als der Vorgänger. Dies mag wohl durch die Tatsache begründet sein, dass sich Joseph Miles nicht mehr auf freiem Fuß, sondern in Haft befindet, wo er seinen Gelüsten nicht so nachkommen kann, wie es ihm ein Bedürfnis wäre. Um seinen muskulösen Körper nicht einzubüßen beschäftigt sich Joe in der Haft die meiste Zeit damit, seinen Körper zu trainieren - oder sich der Selbstbefriedigung hinzugeben. Doch auch die Wärter sind natürlich auf zack und damit ihm (und ihnen) nicht gar so langweilig wird, machen sie ihm nicht nur das Leben schwer, sondern entnehmen ihn auch oft genug aus der Einzelhaft, um ihn mit einem anderen Häftling zu einem sogenannten "Hahnenkampf" austragen zu lassen. Dabei kommt auch Joseph's "Monster" nicht zu kurz und sein Drang nach menschlichem Fleisch kann zumindest ein klein wenig besänftigt werden.


    Wrath James White gelingt es auch in diesem Roman hervorragend, dafür zu sorgen, dass der Leser Joe's innerer Kampf bewusst wird - der Kampf zwischen dem kannibalistischen Monster und dem Mensch, der seine Taten zumindest ein Stück weit bereut. Ich bewundere diese Fähigkeit, denn eigentlich hätte kein Mensch bei gesundem Verstand Mitleid mit einem kannibalistischen Mörder diesen Ausmaßes - und doch ist dies der Fall!


    Professor Locke, der auch schon eine Rolle in "Schänderblut" spielte, arbeitet in diesem Roman an einer Möglichkeit, Joseph zu heilen, was ich nicht nur sehr spannend fand, sondern auch unglaublich faszinierend. Auch wenn er Angst vor Joe hat, so beschreibt er den Kannibalen stets als respektvollen Menschen und möchte nichts weiter, als ihm die Chance auf ein "Lasterfreies" Leben geben - wenn auch hinter Gittern.


    Überzeugend fand ich die Erklärung dessen, weshalb eine Frau (oder Frauen im Allgemeinen) gefallen an einem Mann wie Joe finden könnte - auch wenn ich trotzdem nicht nachvollziehen kann, dass man einen solchen Kerl so sehr vergöttert.


    Neben einigen sehr blutigen Gewaltszenen zeigt White auch einiges an Wissen über das menschliche Gehirn und deren Manipulationsmöglichkeit durch diverse Medikamente, was nicht nur maßgeblich zur Geschichte beiträgt, sondern auch für den Leser sehr spannend ist!


    -> Schreibstil: 
    Der Schreibstil von Wrath James White ist sensationell, denn mit seiner bildhaften und fesselnden Sprache überzeugt er auf ganzer Linie. Geschrieben wurde die Geschichte in der Vergangenheitsform, aus Sicht eines Erzählers.


    -> Gesamt: 
    Die Roman von Wrath James White sind anders. Sie sind blutig, grausam, stellenweise mag man sie möglicherweise sogar als widerwärtig bezeichnen und dennoch schaffen sie es, zu berühren. Zu berühren und Verständnis für Menschen zu entwickeln, die wir sonst verurteilt hätten. Mir persönlich gefiel der 2. Band um den Kannibalen Joseph Miles wieder unglaublich gut und ich freue mich schon auf einen möglichen dritten Teil! 

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    Virginyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Joseph Miles ist wieder da und auch im Gefängnis hält er sich nicht zurück...
    Schänderzorn

    Joseph hat inzwischen schon einige Jahre hinter Gittern verbracht, er wurde verprügelt und gedemütigt, seine Gier nach Blut und Fleisch ist ungestillt, trotzdem ist er noch immer der Meinung, es gäbe eine Heilung für seine "Krankheit" und so arbeitet er freiwillig mit Professor Locke zusammen, der nach einem Heilmittel sucht.
    Doch draußen wartet Selene auf ihn, stachelt ihn mit ihren Bildern und Briefen an und als ihm dann auch noch Alicias Schwester Lana einen Besuch abstattet, steht für Joe eins fest, er muss unbedingt fliehen...

    Ja, Wrath James Whites "Schänderzorn" ist eine würdige Fortsetzung von "Schänderblut".
    Inzwischen ist einige Zeit ins Land gezogen, Joseph sitzt im Knast, ist aber keineswegs weniger gefährlich, was die Wärter für ihre kleinen Spielchen ausnutzen.
    Doch auch außerhalb der Gefängniszellen wird betrogen und manipuliert, so dass man sich teilweise echt fragt, ob wirklich Joseph das eigentliche Monster ist...
    Für den Einblick ins kannibalistische Treiben gibts von mir 4,5 Sterne, aufgerundet auf 5 und ich warte voller Vorfreude auf Teil 3, den Wrath ja schon bestätigt hat :)

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    Argentvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine gelungene Fortsetzung trotz kleinen Schwächen.
    Gute Unterhaltung mit kleinen Schwächen und trotzdem eine gelungene Fortsetzung

    Schänderzorn knüpft dort an, wo Schänderblut quasi aufgehört hat. Der Fortsetzungsroman ist nicht schlecht gelungen. Gute Unterhaltung bietet er auf jeden Fall und auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Genauso wenig Wart James White Begabung dem widerlichen Kanibalistischen-Fetisch (oder wie man das auch immer bezeichnen mag) Erotik einzuhauchen. Respekt in diesem Bezug.

    Hier und da wurde etwas wiedergekäut in dem Roman. Sprich etwas wurde im Bezug auf den Vollzugsbeamten erwähnt und gefühlte drei Seiten weiter, wurde der Leser nochmals darauf aufmerksam gemacht. Für einen kurzen Augenblick während der Inhaftierungszeit von Joseph Miller ich schwächelte der Roman einen kurzen Moment vor sich hin, kriegt dann aber wieder die Kurve und wird erneut spannend. Gegen Ende spielt sich alles Schlag auf Schlag ab. Ich war etwas Enttäuscht über das abrupte Ende, da die Story gerade so wunderbar in Fahrt kam :-).

    Fazit: Alles in Allem ein unterhaltsamer, spannender Roman.

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    Stuffed-Shelvess avatar
    Stuffed-Shelvesvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Typisch Wrath James White: Krass, jenseits des guten Geschmacks, packend, gut.
    Heftiger Stoff aus der Feder eines der führenden Extreme-Autoren

    [...] »Schänderzorn« ist das, was man von Wrath James White gewohnt ist: Ein heftiger literarischer Schlag mitten in die Kauleiste. Ja, der Inhalt ist grenzwertig und schweinisch brutal – hat aber auf den zweiten Blick eine viel tiefgründigere und gehaltvollere Erzählebene, die den Roman über die Stufe eines stumpfen Gewaltpornos hinaushebt. Darauf muss man sich einlassen wollen, denn eines sollte dem interessierten Leser klar sein. White schreibt keine Unterhaltungsromane, sondern krassen Stoff abseits des Mainstreams. Und das ist gut so.


    Die komplette Rezension gibts auf Stuffed-Shelves.de

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    Skinflowers avatar
    Skinflowervor einem Jahr
    R
    Rammsteinvor 2 Jahren

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