Wulf Dorn Die Kinder

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Inhaltsangabe zu „Die Kinder“ von Wulf Dorn

Auf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche. Als die Polizei den Psychologen Robert Winter hinzuzieht, wird dieser mit dem rätselhaftesten Fall seiner Karriere konfrontiert: Die Geschichte, die Laura Schrader ihm erzählt, klingt unglaublich. Doch irgendwo innerhalb dieses Wahnkonstrukts muss die Wahrheit verborgen sein. Je weiter Robert vordringt, desto mehr muss er erkennen, dass die Gefahr, vor der Laura Schrader warnt, weitaus erschreckender ist als jeder Wahn.

Schon spannend - aber Thriller trifft es eher nicht. Trotzdem lesenswert.

— QueenSize

Zwar spannend - ja - aber doch nicht so richtig befriedigend

— ninchenpinchen

Sehr schöne Geschichte, nur das Ende war mir zu knapp gefasst

— Mike-Chick

Die Augen lassen sich täuschen, das Bauchgefühl nicht,... (Seite 16)

— ChattysBuecherblog

Spannend und mysteriös.

— AmyJBrown

Versteckte Botschaft, die aber so eher für Unmut sorgt. Mystery-Horror-Roman würde es eher treffen.

— Ashimaus

Nicht das was ich erwartet hatte ... Ein wichtiges Thema, aber kein Thriller (im klassischem Sinne)

— Janna_KeJasBlog

Spannend und unheimlich - in 2 Tagen gelesen. Klare Leseempfehlung!

— Lissy77

Nicht der beste Wulf

— brauneye29

Gruselig, flüssig und doch nur Gut

— Bucherverrueckte

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  • Die Kinder von Wulf Dorn

    Die Kinder

    xxJuyaxx

    17. January 2018 um 13:29

    Ich habe mich sehr gefreut, als ein neues Buch von Wulf Dorn erschien. Sein Buch „Trigger“ hat mir so gut gefallen, dass ich unbedingt noch ein weiteres Buch von ihm lesen musste. Der Klappentext von „Die Kinder“ hörte sich richtig gut an und ich dachte mir, dass es ein richtig guter Thriller wird. Zu Beginn des Buches gibt es eine kleine Vorbemerkung von Wulf Dorn, dass die Hauptgeschichte zwar ausgedacht ist, aber die Zwischensequenzen wahr sind. Und genau das, hat mich sehr neugierig gemacht. Ich war sehr gespannt auf diese besagten Zwischensequenzen. Und ich muss sagen, dass mir diese Zwischensequenzen am besten an diesem Buch gefielen. Die Geschichte beginnt gleich mit dem Ereignis, der das ganze zum Rollen bringt. Ich war froh, dass es keine lange Vorgeschichte gab und es direkt losging mit der Story. Die Hauptprotagonistin Laura Schrader wird auf einer abgelegenen Bergstraße gefunden und in ihrem Kofferraum befindet sich eine Leiche. Nun ist es die Aufgabe des Psychologen Robert Winter herauszufinden, was sich dahinter verbirgt, denn Laura Schrader erzählt eine unglaubliche Geschichte, die sehr absurd klingt. Als Leser wird man direkt in dieses Verhör hinein geschubst und erfährt, was Laura alles erlebt hat. Leider fängt ihre Geschichte ganz vorne an und es dauert sehr lange bis sie von dem unglaublichen Erlebnis erzählt. In dem Buch erfährt man als Leser sehr viel über Lauras Lebensgeschichte. Sie erzählt alles bis ins kleinste Detail und ich fand leider, dass es Erlebnisse gab, die ich nicht unbedingt erfahren wollte. Für mich wurde ihre Lebensgeschichte sehr weit ausgeholt. Es gab nämlich Charaktere über die ich fast gar nichts erfahren habe oder es wurde nur ganz kurz am Rande erwähnt. So war für mich der Psychologe Robert Winter kaum greifbar.Der Schreibstil von Wulf Dorn ist wie immer sehr flüssig und lässt sich leicht lesen, so dass ich schnell durch die Seiten kam. Die ganze Geschichte wurde so mysteriös und spannend aufgebaut, dass ich das Buch nicht zur Seite legen konnte. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weiterging. Dann hat Laura von ihrem Erlebten erzählt, wie sie auf der Bergstraße gelangt ist. Was ihr alles passiert ist und wer dafür verantwortlich war. Danach war plötzlich Schluss. Es kam mir vor, wie ein Cut. Die Polizei hatte ganz plötzlich etwas gefunden, ihre eigene Theorie aufgestellt und Lauras Geschichte für absurd erklärt. Es wurde nicht weiter aus Laura eingegangen. Sie wurde für verrückt erklärt, wurde entlassen und Robert Winter durfte nach Hause gehen. Er hinterfragte auch nichts weiter und war zufrieden mit den Ergebnissen der Polizei. Dann dachte ich, dass die Geschichte vorbei war, aber auf einmal kam noch eine Wendung, die das ganze wieder spannend machte. Erst danach kam das „richtige“ Ende und das fand ich wirklich sehr gut. Aber den Epilog habe ich leider nicht verstanden. Ich habe ihn mir sogar zweimal durchgelesen. Und auch am Ende habe ich nicht herausfinden können, wie es nun zu diesem Ereignis kam. Was der Auslöser war und warum diese Menschen nun genau so reagiert haben. Auf einmal haben sie so gehandelt, aber wie es zu ihrer persönlichen Veränderung kam, hat Wulf Dorn leider nicht erwähnt.Es war mal ein anderer Thriller von Wulf Dorn, der mir gut gefallen hat, mich aber leider mit der Auflösung nicht ganz überzeugen konnte. Dennoch möchte ich noch andere Bücher von Wulf Dorn lesen und ich bin schon sehr gespannt auf sein neues Buch. 3,5 Sterne

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  • Lange Story, kurzes Ende

    Die Kinder

    Malibu

    17. January 2018 um 09:08

    Wie kann ein ganzes Dorf mir nix dir nix einfachso verschwinden? Wo sind die ganzen Leute hin? Das fragen sich die Ermittler in Wulf Dorns neuem Thriller "Die Kinder". Was es genau mit dem Titel auf sich hat, erklärt sich im Buch...Laura Schrader wird auf einer Passstraße geborgen. Sie ist völlig verstört und sitzt in den Trümmern eines Wagens. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Kinderleiche. Die Polizei zieht den Psychologen Robert Winter hinzu, der mehr aus Laura Schrader entlocken soll. Er sieht sich mit dem rätselhaftesten Fall seines Berufes konfrontiert, denn die Geschichte, die er von Laura hört, klingt einfach unglaublich. Doch irgendwo muss die Wahrheit darin verborgen sein und die möchte er von ihr erfahren und so hört er ihre ganze Geschichte an.Man erfährt erst vom Kinderarzt Patrick Landers, der seiner Exfrau in die Berge nachfährt, denn ihr Kind ist krank und er hört nichts mehr von ihr. Sie wollte dort Urlaub machen in ihrem Ferienhaus. Auf dem Weg begegnet er Laura und ruft den Rettungsdienst, macht sich aber gleich darauf auf den Weg ins Dorf - in das Dorf, in welchem alle Leute verschwunden sind. Kurz darauf ist auch er verschwunden. Laura wird mittlerweile geborgen und auf die Polizeiwache gebracht, dort erzählt sie dem Psychologen Robert Winter die unglaubliche Geschichte, was sich im Dorf zugetragen hat.Also ganz ehrlich - ich weiß nicht, was ich von dem Buch halten soll, es lässt mich etwas ratlos und verwirrt zurück. Tatsächlich habe ich von dem Autor nur das erste seiner Bücher gelesen, was ja total ein anderer Stil war. Die Geschichte hier an sich ist spannend und auch der Klappentext lädt ein, sich in die düstere Atmosphäre zu begeben. Dennoch kommt doch alles anders wie gedacht, es erinnert etwas an ein Buch von King. Der Schreibstil ist ohne Frage super flüssig und man kommt schnell vorwärts - was manchmal ein Segen war, denn irgendwann driftet es nur noch ab in Unglaubwürdigkeit. Ich habe oft gedacht im letzten Drittel, ob ich einfach nur die letzte Seite lesen soll und es beenden, habe mich dann aber doch dazu entschlossen, das Buch fertig zu lesen.Es ist gegliedert in die eigentliche Geschichte, die gerade ihren Lauf nimmt, in Lauras Sicht, ihrer Geschichte und Auszüge, was gerade in anderen Teilen der Welt passiert. Die Leidtragenden sind immer die Kinder und hier hat der Autor auch eine Botschaft, die den Leitfaden des Buches zieht. Nur leider geht diese so halbwegs unter, da sich das ins Mysteriöse zieht. Erst dachte ich an so einen Roman wie "Der Schwarm" von Schätzing, in welcher sich die Natur wehrt, so hat es zuerst den Anschein. Dann geht es aber doch in eine andere Richtung und da merkt man, dass sich die Kinder zur Wehr setzen, wie das lest selbst.Der Autor kam ewig lang nicht zum Ende und am Ende selbst hat er es so schnell abgehandelt, dass man ratlos vor dem beendeten Buch sitzt und es fragend anschaut. Das war es? So eine lange Geschichte, mit so vielen Geschichten innerhalb, nur um das Ende in ein paar Seiten kurz abzuhandeln? Es bleiben einige Fragen offen, die hier auch nicht geklärt werden. Für mich war das Ende kein richtiges Ende und es hat die Story leider nicht abgerundet meines Erachtens.Ich gebe dem Autor gerne noch eine Chance bei anderen Büchern, wenn mich dieses auch leicht enttäuscht hat, spannend war es allemal. Fans von Wulf müssen sich darauf gefasst machen, dass dies wohl ein anderes Werk aus seiner Feder wie gewohnt ist!

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  • Säge nicht den Ast ab, auf dem du sitzt, bzw. töte nicht den Besitzer der Hand, die dich füttert

    Die Kinder

    ninchenpinchen

    09. January 2018 um 20:36

    Zu Wulf Dorns: Die Kinder – Thriller – Erstellungsdatum 09.01.2018 Meine Gefühle beim Lesen dieses „Thrillers“ waren recht zwiespältig. Eine spannende Schreibe hat er, der Wulf Dorn, das muss man ihm lassen. Gut ins Buch reingekommen bin ich auch. Trotzdem bin ich jetzt am Ende nicht so recht zufrieden. Okay, die Protagonisten, Laura Schrader und ihre Schwester Susan, kommen recht glaubhaft und detailliert rüber. Auch der zeitweilige Geliebte von Laura, Victor, ist ganz stimmig beschrieben. Und Patrick Landers, Susans Exmann, der eröffnet quasi die Handlung. Er findet seine Schwägerin Laura, blutend und verletzt, nach einem Autounfall auf der Straße, die in das Dorf führt, in dem die Schwestern ein Ferienhaus der Eltern geerbt haben. Patrick kann Laura nicht aus dem Fahrzeug befreien, aber er ruft per Handy Hilfe herbei. Trotz Lauras Warnung will er aber ins Dorf fahren, denn Su hat sich bei ihm nicht gemeldet. Patrick will wissen, was los ist. Und ob es der gemeinsamen Tochter, Mia, gut geht. Also fährt er los, noch bevor der Notarzt bei Laura eintrifft. Szenenwechsel. Laura erzählt ihre Geschichte dem herbeigerufenen Psychologen Robert Winter in dem Verhörraum einer Nervenklinik. Der Charakter Robert Winter bleibt blass, ebenso der Kommissar, der ihn beauftragt hat und im Nebenraum zuhört. Also wird quasi weder Robert Winter, noch dem Kommissar Frank Bennell literarische Aufmerksamkeit zuteil. Außer am Ende, da bekommt Robert Winter noch schnell und hastig eine Familie „übergebügelt“, also eine Frau und natürlich dürfen auch hier zwei Kinder nicht fehlen, schließlich lautet der Thriller-Titel eben so. Eine Stelle gefiel mir besonders gut, auf Seite 247 unten: „Emergenz“, hatte er ihr geholfen und dann wieder auf den See hinausgesehen. „Nun ja, ich fürchte, das ist nicht unsere Stärke. Wir Menschen verhalten uns eher kopflos. Du hast bestimmt von den Tumulten in diesem englischen Fußballstadion gehört. Die Leute sind in Panik durcheinander gerannt und haben sogar einige totgetrampelt. Ähnliche Dinge passieren immer wieder. Tja, wir sind eben nicht so perfekt, wie wir oft und gern glauben.“ Im Mittelteil hatte ich etliche Seiten lang den Eindruck, als läse ich in einem seichten Groschenroman. Da geht es um die Themen Familie, Zoobesuche, Eis essen oder Pizza beim Italiener. Zum Glück wurde es dann doch wieder spannend. Unterbrochen wird das Ganze durch (negative) Berichte aus diversen Ländern des Erdballs, in denen Kinder üble bis grausamste Erfahrungen in dieser Welt der Erwachsenen machen müssen. Das Cover ist schlicht und dennoch wirkungsvoll gestaltet. Es dominieren die Farben rot, grau und schwarz. Schrift und Aufmachung lassen einen Horrorthriller erahnen und ein Horrorthriller ist es auch. Eindeutig. Fazit: Wer einen Krimi erwartet, in dem zwar gemordet wird, aber ansonsten alles mit rechten Dingen zugeht, der ist hier falsch. Ich würde den Roman eindeutig in die Kategorie „Horror“ einordnen. Spannend ja, aber irgendwie doch nicht so richtig befriedigend. So vergebe ich drei Sterne, denn die – an sich – gute Idee wurde etwas verschenkt. So kann (leider) vom neuen Meister des psychologischen Thrillers keine Rede sein. Denn der Meister des Horrors (ihr wisst schon wer!) bleibt unerreicht.    

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018

    Bücher sind treu

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Da sich ja einige gewünscht haben, dass die Challenge auch in 2018 weiter geht, habe ich einen neuen Beitrag dazu erstellt. Die Regeln sollen so einfach wie möglich bleiben - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Die Sammelbeiträge werden ich dann hier im Startbeitrag verlinken, damit nicht jeder lange nach seinem Beitrag suchen muss. Jeder kann seinen Beitrag so gestalten wie er möchte, wichtig wäre nur am Anfang des Beitrages die Gesamtpunktzahl. Ich werde keine monatliche Auswertung der Punkte machen. Es wird dann Anfang 2019 wenn die Challenge vorbei ist eine Übersicht der Punkte geben. Eventuell werde ich auch schon mal eine nach einem halben Jahr machen, aber da möchte ich mich heute noch nicht festlegen. Wer seinen Punktestand zwischendurch wissen will, kann ja die Sammelbeiträge der anderen durchgehen und sieht wo er ungefähr steht.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2018 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2017 angefangen erst in 2018 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus (Achtung - die Seitenzahl hat sich geändert und es gibt eine Extra-Regel, damit man auch mal die dicken Wälzer zur Hand nimmt):  Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2018 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 300 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 500 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was über 800 Seiten hat, gibt es doppelte Punkte. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbücher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2018-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 10 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer:GrOtEsQuEArachn0phobiACode-between-lineshannipalannilisamnatti_ Lesemauskarinasophiejenvo82BuchgespenstFrau-AragornBuchperlenblogKymLucajala68BeustSomayatlowJanina84Frenx51KerdieChattysBuecherblogBellis-PerennisAkanthaWuschelMeeko81niknakkattiiIcemariposaTodHunterMoonglanzenteKleine1984MissB_schokoloko29Salander007LadySamira091062YolandejanakaHortensia13PMelittaMSomeBodyRitjaonce-upon-a-timepaevalillCurly84ReadingEmicarathisKuhni77FadenchaosSchluesselblumeeilatan123Steffi_Leyerermiau0815BettinaForstingerlinda2271lSutchyLarii-Mausierazer68nordfrauQueenSizeSommerkindtlieblingslebenStefanieFreigerichtdarkshadowrosesEnysBooksEcochipinucchiaSandkuchenmistellorNannidel

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    • 288
  • Trifft sicherlich nicht jeden Geschmack

    Die Kinder

    bieberbruda

    29. December 2017 um 13:40

    Wulf Dorn liefert mit "Die Kinder" einen waschechten Mystery-Thriller, der stark an Grusel-Klassiker wie beispielsweise "Die Kinder des Zorns" erinnert. Kann er ebenso wie das Original von Stephen King überzeugen?Inhalt:Laura Schrader verunglückt mitten in der Nacht auf einer einsamen Landstraße. Ihr Schwager Patrick findet sie und eine grausam entstellte Kinderleiche im Kofferraum - doch statt ihr zu helfen eilt er weiter ins Dorf...trotz Lauras eindringlicher Warnung! Die Polizei findet im Bergdorf ein regelrechtes Gemetzel vor! Doch was genau ist hier geschehen? Weshalb ist Patrick spurlos verschwunden? Was hat es mit der Kinderleiche im Kofferraum auf sich? Und was steckt hinter dem Verhalten der Kinder?Der Psychologe Robert Winter versucht die Ereignisse aus den Wahnvorstellungen Lauras zu rekonstruieren, denn sie kann unmöglich die Wahrheit erzählen...oder etwa doch?Meine Meinung:Gruselige Kinder sorgen bei mir immer für besondere Begeisterung und als ich gehört habe, dass das Buch an die "Die Kinder des Zorns"erinnert, musste ich es unbedingt lesen! Der Plot ist ziemlich intelligent aufgebaut - bis zum Schluss bleiben die wahren Begebenheiten unklar und der Leser rätselt mit. Was genau war der Auslöser für das Gemetzel? Was hat die kleine Mia so verändert? Wirkliche Antworten liefert der Autor leider nicht, denn es bleiben recht viele Fragen unbeantwortet. Er überlässt somit vieles der Fantasie des Lesers (was sicherlich nicht jedem gefallen wird).Die Geschichte besteht fast ausschließlich aus Blicken in die Vergangenheit - zumeist aus Sicht von Laura und er kleinen Mia. Aber es gibt auch immer wieder kurze Einblicke in die Geschichten anderer/realer Kinder, die einen wahren Hintergrund haben (was das Buch meiner Meinung nach umso interessanter macht). Ich liebe diese Vermischung aus Realität und Fiktion - vor allem, wenn sie den Gruselfaktor erhöhen (nicht umsonst steht bei so vielen Horrorfilmen dabei, dass sie auf wahren Begebenheiten beruhen).Insgesamt also ein interessanter Ausflug des Autors in ein etwas anderes Genre, das meiner Meinung nach Lust auf mehr macht. Viele Leser werden durch die Eingruppierung des Romans in das Thriller-Genre jedoch sicherlich ein etwas anderes Buch erwarten...Einen Stern ziehe ich ab, da es zum Ende nochmal besonders verwirrend wurde und die Charaktere aufgrund des schmalen Umfangs etwas blass blieben. Nächstes mal also gerne ein paar Seiten mehr und ggf. einen runderen Abschluss der Geschichte.Fazit:Ein atmosphärisch dichter Horror-Thriller, der viele Fragen aufwirft und sicherlich nicht jedem gefallen wird. Mich konnten "Die Kinder" dennoch überzeugen und ich vergebe 4 Sterne.

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  • ...grausam, spannend, für Fans ein MUSS...

    Die Kinder

    Lesebegeisterte

    09. December 2017 um 13:38

    Laura wird an einem Unfallort völlig verstört gefunden. Im Kofferraum des Autos entdeckt man eine Leiche. Der erfahrene Psychologe Robert Winter wird mit diesem Fall beauftragt Was Laura ihm erzählt ist wohl das unglaublichste was er jemals gehört hat. Ich habe bis jetzt jedes Buch von Wulf Dorn gelesen. Bei diesem Thriller ist eine ordentliche Portion "Grusel-Horror" mit von der Partie. An manchen Stellen hatte ich echt Gänsehaut. "Die Kinder" ist ein grausamer, beängstigender aber durchaus spannender Thriller.

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  • Die Kinder

    Die Kinder

    Zweifachmama

    05. December 2017 um 07:27

    „Die Kinder“ ist ein Thriller von Wulf Dorn aus dem Heyne Verlag. Das Buch hat 320 Seiten und ist im September 2017 im Paperbackformat erschienen.Das Cover gefällt mir ganz gut, es wirkt sehr düster, ist in schwarz, weiß und der Titel in rot gehalten. Die Silhouetten der Kinder, die eine Kette bilden ist passend zum Buchtitel.Es war mein erstes Buch von Wulf Dorn und dementsprechend unvoreingenommen ging ich an das Lesen heran. Der Schreibstil gefiel mir gut, er war flüssig und bildhaft. Ich hatte das Buch an einem Tag durchgelesen.Gleich zu Beginn ist der Leser im Geschehen drin, es gibt kein Vorgeplänkel. Laura wird bei einem Unfall völlig verstört aufgefunden, in ihrem Auto befindet sich eine Kinderleiche. Zu ihrer Befragung wird der Psychologe Robert Winter hinzugezogen, der herausfinden soll, was wirklich passiert ist.Beim Erzählen ihrer Geschichte wird zunächst nicht deutlich ob Laura sich das alles nur ausgedacht hat oder wohlmöglich doch real ist. Unterbrochen werden ihre Ausführungen von Berichten aus anderen Ländern, in denen Kinder eine Rolle spielen. Zunächst fand ich als Leser keinen Verbindung, am Ende des Buches fügt sich aber alles zusammen.Die Geschichte an sich hat mir nicht gut gefallen, hat mich aber sehr zum Nachdenken gebracht. Im Vorwort weist der Autor ja auch darauf hin, dass es alle Schlagzeilen bis auf die Letzte wirklich gegeben hat. Es ist schon sehr erschreckend, was die Menschen den Kindern alles antut. Der Schriftsteller wollte hier ganz bewußt als Stellvertreter dieser Kinder anklagen, das wiederum hat mir gut gefallen.Leider bin ich etwas enttäuscht, ich hatte auf einen Thriller gehofft, der Autor hat mich damit nicht so ganz überzeugt, ich hätte viel mehr Spannung erwartet.

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  • Atmosphärisch und ein bisschen gruselig

    Die Kinder

    Krimisofa_com

    04. December 2017 um 20:29

    EinzelbewertungPlot: 4/5Atmosphäre: 5/5Charaktere: 3/5Spannung: 4/5Showdown: 3/5Manche Menschen glauben, ihnen gehe es schlecht, dabei bedenken sie nur selten, dass es Menschen gibt, denen es bedeutend schlechter geht. Menschen, die täglich vor dem Krieg flüchten oder nichts zu essen haben – oder beides. Menschen, die ihre Kinder arbeiten schicken müssen oder viel schlimmeres mit ihnen tun, um mit dem Geld, das sie dafür bekommen, überleben zu können. Aber das ist nur eines von vielen Themen, die Wulf Dorn in „Die Kinder“ anspricht.Es hat eine Zeit gedauert, bis ich mich in dem neuesten Thriller von Wulf Dorn zurechtgefunden habe, denn man begegnet anfangs einigen Charakteren. So wie den oben beschriebenen Patrick, oder dem Psychiater Robert Winter, oder Kommissar Bennell. Sie alle haben eines gemein: Sie alle sind nur Nebendarsteller. Hauptfigur ist Laura Schrader, die sich in der Psychiatrie nach und nach dem Kern ihrer und damit Dorns Geschichte nähert. Laura begegnet man zwar schon recht früh, als Hauptfigur kristallisiert sie sich aber erst später heraus. In der Geschichte, die sie erzählt, gibt es wiederum eine ganz andere Hauptfigur, nämlich ihre Nichte Mia, die eigentlich ein aufgewecktes Mädchen ist, seit einem Vorfall aber nicht mehr spricht und damit ihre Mutter Su und Laura in immer größere Sorgen stürzt. Zwischen der Hauptgeschichte findet man immer wieder Kapitel mit Kurzgeschichten, die mit der Hauptgeschichte scheinbar nichts zu tun haben, außer, dass in jeder dieser Geschichten Kinder im Mittelpunkt stehen. Jede dieser Geschichten hat einen wahren Hintergrund, wie Dorn in einem Vorwort schreibt und sich damit wesentlich geschickter anstellt als andere Autoren, die ich in letzter Zeit rezensiert habe.Man könnte in den Plot so viel hineininterpretieren, weil Dorn einige Themen behandelt. Unter anderem übt er Kritik an der Werbeindustrie und zeigt auf, in welch Überfluss die westliche Welt lebt. Aber auch die tägliche Reizüberflutung, derer wir ausgesetzt werden oder der wir uns bewusst aussetzen, weil wir nichts verpassen wollen, kritisiert er. Wulf will damit auf ein bestimmtes Thema hinweisen, überspitzt es aber bewusst. Welches Thema das ist, wird an dieser Stelle allerdings nicht verraten. Insgesamt ist „Die Kinder“ ein wunderbares, aber auch ziemlich gruseliges Buch. Man kommt nie wirklich dahinter, wie die Geschichte enden wird, weshalb der Spannungsbogen ständig vorhanden ist und man endlich wissen will, was hier vor sich geht. Psychothriller trifft es gut, wenn man „Die Kinder“ einem Genre zuordnen müsste, aber ich würde das Buch auch ein Stück weit im Horror-Genre verorten.Das Buch ist mit 320 Seiten recht schlank ausgefallen, die Kapitel der Hauptgeschichte haben plusminus 20 Seiten und beginnen durchgehend auf den Seiten mit ungeraden Seitenzahlen, weshalb es öfter passiert, dass die Seite davor unbeschrieben ist. Wenn man dann noch bedenkt, dass die Geschichte aufgrund von Widmungen, Zitaten und dem Vorwort erst auf Seite dreizehn beginnt, hat die Geschichte keine 300 Seiten, was schon sehr dürftig ist. Dennoch wird man ziemlich gut unterhalten und kann das Buch nur schwer aus der Hand legen; Leerläufe sucht man nämlich vergebens.Tl;dr: „Die Kinder“ von Wulf Dorn ist ein packender, atmosphärischer und gruseliger Psychothriller mit einem Schuss Horror, der Gesellschaftskritik übt und uns darüber nachdenken lässt, wie wir eigentlich leben. Zwar ist er mit unter dreihundert Seiten recht schlank, dafür wird er aber auch nicht langweilig.

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  • Die Augen lassen sich täuschen, das Bauchgefühl nicht,... (Seite 16)

    Die Kinder

    ChattysBuecherblog

    20. November 2017 um 16:03

    Schon nach wenigen Zeilen machte sich dieses unheilvolle Kribbeln im Bauch bemerkbar. Spannung, aber auch das Unheilvolle bringt der Autor direkt am Anfang dem Leser nahe. Man spürt mit allen Sinnen ... da stimmt etwas nicht. Sämtliche Warnlämpchen gingen an... aber ich musste unbedingt weiterlesen. Die Augen lassen sich täuschen, das Bauchgefühl nicht,... (Seite 16) Hätte ich nur auf diese Warnlämpchen gehört. Denn irgendwie kam nach diesem spannenden Anfang ... nichts. Okay, es kamen viele Buchstaben, aber die Spannung war irgendwie futsch. Vielleicht hatte ich mir bei diesem Klappentext auch einen ganz anderen Plot vorgestellt. Keine Ahnung.... ich hatte aber irgendwie den Zugang so ein bisschen verloren. Aber wie der Titel schon sagt, es geht hier um DIE KINDER. Um na ja, sagen wir mal ganz besondere Kinder. Sensibel, feinfühlig aber auch erschreckend. Irgendwie ist es eine Mischung aus allem. Trotzdem passt es nicht zu dem Konstrukt, das ich mir vorgestellt hatte, bzw. wie mir assoziiert wurde. Es ist mit Sicherheit kein schlechter Thriller, nur eben nicht unbedingt so, wie man es bislang von WULF DORN kennt. Fazit: Leider konnte mich dieser Thriller nicht ganz so begeistern. Er ist nicht schlecht, aber auch nicht der absolute Knaller. Mir hat der gewisse Wow-Effekt einfach gefehlt.Bei einem Preis von 16,99 € für 320 Seiten hatte ich mir leider etwas mehr erhofft. Schade!

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  • Spannend und mysteriös.

    Die Kinder

    AmyJBrown

    13. November 2017 um 15:20

    Beginn der Geschichte:Patrick Landers, ein Kinderarzt, ist auf einer einsamen Landstraße zu einem kleinen, abgelegenen Dorf unterwegs, um seine Frau zu besuchen, die dort mit ihrer Tochter etwas ausspannen soll. Während der Fahrt sieht er ein verunfalltes Auto, indem seine verstörte Schwägerin Laura Schrader eingeklemmt ist. Bei der Bergung entdecken die Retter eine grausam zugerichtete Kinderleiche im Kofferraum des Wagens und Patrick Landers verlässt daraufhin geschockt die Unfallstelle, seine Schwägerin lässt er zurück. Der Psychologe Robert Winter wird hinzugezogen, um Laura Schrader zu befragen, dieser soll herausfinden, was Wahn und was Wahrheit ist.Plot:Wild Dorn versteht es hervorragend, mit dem Spannungsbogen der Geschichte zu spielen, denn nach dem aufregenden Einstieg währt er die Geschichte erst einmal wieder etwas hinunter, obwohl man unbedingt wissen will, wie es denn nun weitergeht. Die Geschichte wird aus der Sicht von Laura Schrader rückblickend in der dritten Person erzählt. So erfährt man die Geschichte aus ihrer Sicht, außerdem gibt es noch andere Rückblenden, die ich hier aber nicht verraten möchte, um nicht zu spoilern.Figuren:Protagonistin Laura Schrader ist durch die Ereignisse, die um sie herum geschehen sind verständlicherweise verstört. Jedoch hat sie ein Geheimnis, dass sie bis zum Schluss wahren kann. Ich fand sie eigentlich sympathisch und hatte auch Mitleid mit ihr, allerdings hätte ich mir gewünscht, dass sie ausführlicher ausgearbeitet gewesen wäre.Auch die übrigen Figuren sind leider eher oberflächlich gehalten und abgesehen von den Namen kaum zu unterscheiden, was ich bei der Geschichte sehr schade finde. Hier ist noch viel Luft nach oben.Schreibstil:Wulf Dorn schreibt sehr flüssig und versteht es, mit seinen Worten Spannung zu erzeugen, deshalb konnte ich sofort in die Geschichte eintauchen. Die Szenen sind sehr bildhaft beschrieben und ich hatte beim Lesen meistens einen Film in meinem Kopf, was manchmal super war, weil die Geschichte für mich tiefer wurde, auf der anderen Seite aber auch sehr erschreckend, weil ich natürlich auch die nicht so schönen Bilder gesehen habe.Fazit:Für mich war es das erste Buch des Autors, es wird aber definitiv nicht das Letzte sein. Für Leser geeignet, die Lust auf eine spannende, mysteriöse Geschichte haben und nicht allzu zart besaitet sind.

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  • Mystery-Horror-Roman triffts eher

    Die Kinder

    Ashimaus

    04. November 2017 um 16:39

    Vorab muss ich sagen, dass ich mich wahnsinnig auf dieses Buch gefreut habe. Ich bin ein großer Fan von Wulf Dorn und fand alle seine Bücher bisher klasse! Daher bin ich um so enttäuschter, dass mich dieses hier so überhaupt nicht überzeugen konnte Wer hier einen typischen Wulf Dorn (Psycho-)Thriller erwartet, liegt leider ziemlich weit daneben… Die Hauptstory, die uns das Geschehene aus Sicht der Laura Schrader erzählt, wird immer wieder von Passagen unterbrochen, in denen uns kurz ein Einblick in das Schicksal eines Kindes gegeben wird. Diese Unterbrechungen waren für mich absolut nervig und auch unpassend. Der Leser wird da mit was konfrontiert, was scheinbar erstmal in keinerlei Zusammenhang mit der Hauptstory steht und einfach nur total deplatziert wirkt. Und da ich leider Probleme hatte in die Hauptstory hineinzukommen, war jede dieser Passagen für mich ein „Zurück zum Punkt 0“ Zwar werden im Nachhinein noch die Zusammenhänge zu diesen Passagen erörtert, trotzdem sind sie für mich eher unnötig. Die Protagonistin Laura Schrader kommt einem zwar recht sympathisch rüber, ist mir jedoch leider zu oberflächlich gehalten. Durch die fehlende Tiefe dieses Charakters war es mir einfach nicht möglich Empathie zu empfinden. Generell sind leider alle agierenden Personen ziemlich oberflächlich gehalten. Sowas bin ich von seinen früheren Büchern überhaupt nicht gewohnt Die Story an sich hat mich stark an den Film Die Kinder des Zorns erinnert, der auf einer Kurzgeschichte von Stephen King basiert, was leider schon von Anfang an meine größte Befürchtung war. Nur war es hier nicht einfach nur ein Abklatsch dessen, sondern gepaart mit einem Abklatsch von Devil’s Due – Teufelsbrut oder Rosemary’s Baby und ein bisschen Silent Hill war auch dabei. Sätze wie: >> Sie waren ebenso blond wie das Mädchen an der Fleischtheke, und im Licht der Neonröhren sah ihr Haar fast weiß aus. << bestätigten meine Befürchtungen noch. Leider fehlt für mich auch ganz klar ein Hinweis auf dem Cover oder dem Klappentext,  dass es sich hierbei nicht um einen „Thriller“ im herkömmlichen Stile handelt, sondern eher um einen Mystery-Horror-Roman. Sowas führt den Leser in die Irre und sorgt für späteren Unmut. Wenn Thriller drauf steht, erwartet der Leser auch einen Thriller! Was mich auch immer noch ziemlich ärgert ist das Fragezeichen, was zum Schluss bleibt. Zu Anfang lernen wir nämlich noch die Person Patrick Landers kennen, welcher daraufhin verschwindet um sich auf die Suche nach seiner Tochter Mia zu machen.  Leider wird zum Schluss keinerlei Bezug mehr darauf gemacht und der Leser muss sich seinen Teil über den Verbleib Landers selbst denken. Ausserdem kommt es mir so vor, dass Wulf Dorn mit diesem Buch einen bestimmten Zweck verfolgt bzw einen Denkanstoss den Leuten geben möchte. Leider denke ich jedoch nicht, dass es damit funktionieren wird. Durch den gewohnt flüssig lesbaren Schreibstil kommt man zum Glück schnell durchs Buch. Nur leider ist das das einzig Gute daran Nichts desto trotz werde ich auch sein nächstes Buch noch lesen in der Hoffnung, dass es wieder ein gewohnter Dorn wird. Daher, so leid es mir auch tut, von mir nur 1,5 Sterne!

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  • Gesellschaftskritik mal anders

    Die Kinder

    Janna_KeJasBlog

    03. November 2017 um 22:22

    | © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de |  Ganz anders als erwartet! Das trifft es sehr im Kern und verunsichert mich stark in meinen Leseeindrücken. Dies war eigentlich(!) mein erster Satz dieser Besprechung. Denn meine Worte zum Buch standen nur in Stichworten und bevor ich mich bewusst an meine Rezension setzte, besuchte ich die Lesung von Wulf Dorn zu diesem Buch. Und ja, diesmal hat eben diese Lesung und der kleine Austausch mit dem Autor meine endgültige Meinung, meine Worte zum Buch, ein wenig beeinflusst. Ich habe zu Beginn die Vorbemerkung von Wulf Dorn gelesen und somit war mir bewusst wohin die Geschichten führen wird und auf welchen Hintergründen diese basiert. Ob vor oder nach der eigentlichen Geschichte, solltet Ihr die wenigen Zeilen lesen. Wobei, eher im Nachhinein, denn ich denke dies trug im kleinen zu meinen Erwartungen bei, welche nicht ganz erfüllt werden konnten. Ich werde mich bemühen dies im folgenden zu begründen, ohne zu viel zu verraten. Es ist ein Thema welches nachdenklich macht – egal was man als Leser*in vom Buch halten mag! Die Kinder stehen im Mittelpunkt, nicht wie gedacht die Gespräche der Protagonisten Laura und Dr. Winter. Dies war eine der Erwartungen meinerseits, ein psychologischer Plot, welcher durch den Klappentext sowie der Genrezuordnung hervorgerufen wurde. Eigentlich hatte ich darauf eingehen wollen, das ich mir mehr Intensität von Dr. Winter gewünscht hätte, mehr Einblicke in die Psyche und den Weg zur Wahrheit. Aber genau dies ist nicht wie gedacht der Schwerpunkt der Geschichte, sie lebt in erster Linie von den Rückblicken, die Tage vor Lauras Unfall. Diese werden durch gewisse Informationen seitens des Ermittlers ergänzt und bereits nach knapp 40 Seiten ist klar das hier etwas absolut nicht stimmt, ein ganzes Dorf scheint wie vom Erdboden verschwunden. Ich war sehr gespannt wohin die Geschichte führen wird und was Laura zu erzählen hatte. Von Seite zu Seite wurde deutlicher das auch mit Laura etwas nicht zu stimmen scheint. Auch Lauras Nichte Mia ist in ihrem Verhalten auffällig und es entwickelt sich daraus eine Geschichte die ich so nicht erwartet hatte. Dies muss nicht immer ein Kritikpunkt sein, vielmehr soll ein Buch ja auch überraschen. Der Fokus ist anders als der Klappentext einem glauben macht. Aus aller Welt werden Situationen von Kindern geschildert, die nicht reeller sein können, in ihrem Schmerz und Verlust. Somit war ich gespannt wie die einzelnen Sequenzen in die Geschichte von Laura einfließen, wie sie miteinander verwoben sind. Doch genau dies machte mir das Abtauchen nicht leicht, es nimmt einen Verlauf welcher mir aus den Fingern glitt. Was der Autor hier anspricht und aufzeigen will, war mir auch ohne die Lesung sehr bewusst, umso schwerer tat ich mich mit den darauf folgenden Ereignissen. Leider kann ich nicht weiter darauf eingehen, ohne etwas vorweg zunehmen. Es ist relativ früh abzusehen in welche Richtung die Geschichte gehen wird und doch möchte ich nicht vorgreifen. Eine erschreckend reelle Thematik, welche einen für mich eher unzufriedenen Verlauf nahm. Eben darauf sprach ich den Autoren auf der Lesung auch an. Und ich kann nun definitiv besser verstehen, warum es nicht der erwartete Thriller wurde. An dieser Stelle muss ich leider etwas vorgreifen: — SPOILER — Die Geschichte wird mit wahren Ereignissen erzählt, eingebettet in einem fiktiven Verlauf. Die Thematik ist einnehmenden, doch die Erklärung und der Verlauf war für mich eher unzufrieden stellend. Es wurde mir schlichtweg zu mystisch, damit habe ich ja bei einem Thriller schon grundlegend ein Problem, wenn dies zuvor für mich als Leserin nicht ersichtlich ist. Gepaart mit diesen Weltproblemen war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Vielleicht hätte ich auch einfach mal in mich gehen sollen, aber ich war einfach unzufrieden und so begann ich mit den ersten nicht ganz begeisterten Notizen für meine Rezension. Natürlich brannte es mir bei der Lesung auf der Seele und eben darauf sprach ich Wulf Dorn dann an. Er wollte etwas erzielen, dies wäre ihm nicht gelungen, wären all die Ereignisse aus Lauras Wahn heraus Geschehen und da kann ich ihm nur zustimmen – würde überhaupt ein Leser / eine Leserin bei diesem Verlauf weiter über die Ausgangssituation nachdenken? Dennoch ein gewagter Schritt, denn durch (diesen Touch) Mystik kann das Buch für andere Leser*innen auch ganz schnell in die Kategorie ‚Horror‘ à la „Das Dorf der Verdammten“ fallen. Natürlich komme ich jetzt nicht mit DER Umsetzungsmöglichkeit um die Ecke, denn wenn ein Thriller-Autor sein gewohntes Terrain verlässt und dennoch diesen Spannungsbogen mit einfließen lassen will, ist es nicht mal eben getan mit „Dann schreib doch einen gesellschaftskritischen Roman“ oder ähnlichem. Wulf Dorn hat Situationen beobachtet, Fakten recherchiert und hatte vor Beginn der Geschichte bereits die Schlussszene im Kopf. Auch wenn ein Buch für sich stehen sollte, so ist mir durch die Lesung dennoch bewusst geworden, warum er diese Form der Erzählung nutzte. Das Ende hätte in einem gesellschaftskritischen Roman keinen Platz gefunden und so bleibt mir nur zu schreiben: — SPOILER ENDE — Vieles steht und fällt mit den Erwartungen an dieser Geschichte. Ich kann nur sagen: lasst die Finger von Klappentext, achtet nicht auf das Genre und geht einfach unvoreingenommen heran – und dann lasst mir gerne Eure Eindrücke hier! Dies war mein erstes Buch von Wulf Dorn und zunächst war ich unsicher, ob ich noch weitere lesen möchte. Der Autor selbst schreibt in seiner Danksagung, das „Die Kinder“ ein neues Terrain für ihn ist und nachdem ich erfahren hatte, wie sehr sein früherer Beruf in seine ersten Werke einfloss, mussten eben diese direkt bei mir einziehen!

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  • Sehr gute Story

    Die Kinder

    Katzyja

    30. October 2017 um 14:10

    Das Cover dieses Thrillers hat mich schon neugierig gemacht. Eigentlich sind Thriller nicht ganz mein Ding, aber ich versuche mich immer mal wieder an Ihnen. Das Cover hat mich nun also verleitet mir dieses Buch genauer anzusehen. Die Geschichte klingt ja auch sehr gut, wir starten quasi mittendrin. Laura Schrader wird verletzt in Ihrem PKW aufgefunden und im Kofferraum liegt eine furchtbar entstellte Leiche.Die Protagonistin Laura wird mit zur Befragung genommen und eigentlich wird sie schon als Psychisch Krank mit Wahnvorstellungen eingestuft, denn das was sie da erzählt kann unmöglich stimmen. Doch auch Robert Winter wird nicht schlau aus dem Fall, weshalb er gezwungen ist Laura zuzuhören. Dann bekommen wir Stück für Stück eine unfassbare Geschichte zu hören/lesen.Das Genre Thriller passt anfangs ganz gut, aber im Laufe der Story dachte ich mir eher das dass Genre >Horror< wohl passender wäre, da eben Dinge passieren die nicht der Realität entsprechen.....Gott sei Dank XDDie Spannung wird hier großgeschrieben. Ich konnte mich in die Situation sehr hineinversetzen, da ich selbst Kinder habe. Die Veränderung die Lauras Schwester Su an ihrer Tochter erfahren muss würde mir auch Angst machen. Die Beschreibungen der Gesichtsausdrücke sind auch sehr gut gelungen, ich hatte ein richtiges Kino im Kopf.Es wird immer wieder auf Lauras Träume hingewiesen und diese bekommen eigene Kapitel, so bleibt die Geschichte übersichtlich. Bei den Träumen hatte ich schnell gemerkt worum es sich in diesem Buch drehen wird, also war es durchaus etwas vorhersehbar, das hat der Spannung allerdings nichts abgetan.Die letzten paar Seiten habe ich mir als Hörbuch angehört und lauschte sehr gebannt dem Leser David Nathan. Seine Stimme wirkt sehr fesselnd und passt perfekt.Das Ende lässt für Horror/Thriller Liebhaber keinerlei Wünsche übrig. Tolle, wenn auch verstörende Geschichte...

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  • Nicht der beste Wulf

    Die Kinder

    brauneye29

    24. October 2017 um 19:00

    Zum Inhalt: Auf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche. Meine Meinung:Auf das Buch hatte ich mich echt gefreut, aber jetzt bin ich eher enttäuscht. Der Schreibstil ist zwar gut und auch nicht unspannend, die Story hat mir aber überhaupt nicht gefallen. Auch blieben mir am Ende zu viele Fragen offen. Die Grundidee zum Buch erschien mir eigentlich echt gut, die Umsetzung und die Lösung eher schwach.Fazit:Gute Idee schwach umgesetzt.

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  • Die Kinder

    Die Kinder

    Nik75

    30. September 2017 um 07:19

    Meine Meinung:Ich mag Thriller eigentlich sehr gerne, wenn sie richtig spannend geschrieben sind und mich fesseln. Von Wulf Dorn habe ich bis jetzt noch keinen Thriller gelesen. „Die Kinder“ ist mein erstes Buch, das ich von ihm lese. Das Buch hört sich vom Klappentext her sehr spannend an und ich habe eine packende Story erwartet. Leider zieht sich aber der Thriller am Anfang ziemlich. Zwar erzählt die Hauptprotagonistin Laura eine sehr eigenartige Geschichte, die ich zwar irgendwie schräg fand, aber nicht besonders spannend. Laura erzählt über ihre Erlebnisse von ihrer Reise in die Berge und den Wochen davor. Es passieren Dinge bei denen man nicht weiß ob sie wirklich sind oder ob Laura Wahnvorstellungen hat. Leider wird der Thriller erst auf den letzten sechzig Seiten richtig spannend. Vorher ist die Geschichte nur dahin geplätschert. Auch das Ende fand ich irgendwie eigenartig. Ich hatte zwar noch ein Aha Erlebnis, aber ich habe den Roman nicht mit einem Wow Gefühl zugeklappt, sondern eher mit dem Gefühl, hätte ich jetzt nicht unbedingt lesen müssen.Ich finde es schade, dass mir das Buch nicht so gut gefallen hat, denn ich hätte mir mehr davon erwartet. Leider kann einem nicht jedes Buch gefallen. Mich hat es einfach nicht so angesprochen, was aber nicht am Schreibstil oder an den Protagonisten lag. Eher daran wie die Geschichte aufgebaut war und dass sich alles ein wenig gezogen hat und eben in der ersten Hälfte des Romans zu wenig Spannung da war.Ich vergebe für diesen Thriller 3 Sterne.

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