Die Kinder

von Wulf Dorn 
3,4 Sterne bei93 Bewertungen
Die Kinder
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Positiv (43):
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Spannend erzählt, wohl dosierter Grusel und Gänsehaut - aber das Ende bleibt weit hinter den Erwartungen zurück.

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Mau

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Inhaltsangabe zu "Die Kinder"

Auf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche. Als die Polizei den Psychologen Robert Winter hinzuzieht, wird dieser mit dem rätselhaftesten Fall seiner Karriere konfrontiert: Die Geschichte, die Laura Schrader ihm erzählt, klingt unglaublich. Doch irgendwo innerhalb dieses Wahnkonstrukts muss die Wahrheit verborgen sein. Je weiter Robert vordringt, desto mehr muss er erkennen, dass die Gefahr, vor der Laura Schrader warnt, weitaus erschreckender ist als jeder Wahn.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453270947
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:04.09.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 04.09.2017 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    miss_mesmerizeds avatar
    miss_mesmerizedvor einem Monat
    Kurzmeinung: Spannend erzählt, wohl dosierter Grusel und Gänsehaut - aber das Ende bleibt weit hinter den Erwartungen zurück.
    Wulf Dorn - Die KInder

    Nachdem sich der werdende Vater nicht so sehr über die Nachricht freute, wie Laura erhofft hatte und da ihre Nichte Mia und ihre Schwester Su ebenfalls eine Auszeit brauchen, beschließen die beiden Frauen in die Berghütte der Familie zu fahren, um ein paar Tage auszuspannen und Abstand zu gewinnen. Doch irgendetwas muss vorgefallen sein, denn als Sus Exmann Patrick sich besorgt aufmacht, um nach ihnen zu sehen, findet er Laura verunfallt auf einem Bergpass, seine Tochter Mia liegt tot im Kofferraum und im Auto befindet sich eine offenbar benutzte Waffe. Als die Polizei hinzukommt, ist Patrick verschwunden, ebenso wie alle Einwohner des Dorfes, nur Blutspuren finden sich überall. Die Geschichte, die Laura einem Psychologen erzählt, ist zu unglaublich, um wahr zu sein. Die junge Frau muss paranoide sein, denn anders lassen sich die Ereignisse nicht erklären.

    Die Geschichte wird im Wesentlichen aus Sicht Lauras in Rückblenden geschildert, man weiß, dass mehrere Figuren verschwinden werden und dass unter anderem die kleine Mia ermordet werden wird – es geht um das Warum und das Wer und weshalb niemand das scheinbare Wüten stoppen konnte. Die Erzählungen Lauras werden jedoch durch scheinbar zusammenhanglose Einschübe unterbrochen, Kinderschicksale von überall auf der Welt werden berichtet, aber wie diese zu dem Rest der Handlung passen, bleibt lange mysteriös.

    Ohne Frage bietet der Thriller einiges an Nervenkitzel und Grusel. Die Kinder verhalten sich seltsam und für die Erwachsenen unerklärlich, die üblichen Erklärungsversuche laufen ins Nichts und man steht auch als Leser vor einem Rätsel. Je weiter der Roman jedoch voranschritt, desto klarer wurde zwar einerseits, was sich zugetragen hat, andererseits fragte ich mich jedoch, wie der Autor dies plausibel auflösen und erklären möchte. Und hier liegt der Haken: spannend erzählt, wohldosierter Grusel und Gänsehaut, aber eine Erklärung, die in der Realität bestand haben könnte, bleibt der Autor dem Leser schuldig. Trotz all der guten Unterhaltung bleibt daher am Ende ein ganz großes Manko, das die Begeisterung für den Thriller doch entscheidend schmälert.

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    Karin_Zahls avatar
    Karin_Zahlvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Da hatte ich etwas anderes Erwartet.
    Die Kinder

    Wulf Dorn 📚 Die Kinder Klappentext:Auf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche. Als die Polizei den Psychologen Robert Winter hinzuzieht, wird dieser mit dem rätselhaftesten Fall seiner Karriere konfrontiert: Die Geschichte, die Laura Schrader ihm erzählt, klingt unglaublich. Doch irgendwo innerhalb dieses Wahnkonstrukts muss die Wahrheit verborgen sein. Je weiter Robert vordringt, desto mehr muss er erkennen, dass die Gefahr, vor der Laura Schrader warnt, weitaus erschreckender ist als jeder Wahn. Meine Meinung: Ich habe bis auf ein Buch,alles gelesen und habe mich auf dieses gefreut.Als ich anfing zu lesen, dachte ich,toll gleich im ersten Kapitel,überbietet sich der Spannungsbogen und endet mit einem Cliffhanger. Aber leider änderte es sich ganz schnell und ich dachte was ist das für ein Thriller?Da kommt irgendwie das mystische durch?Eigentlich nicht wirklich meine Leidenschaft. Es ging zwar teilweise zügig zu lesen. Vieles zog sich dann wieder,oder während ich so schön alles durchblickte,brachten mich die eingestreuten Geschichten,um das Elend in der Welt,was die Kinder betrifft immer wieder raus. Das ist schon ergreifend. Mit erschrecken und Wut nehme ich das Schicksal von Kannitha zur Kenntnis. Aus dem Irak erschaudert es mich zutiefst.Sicher das bewegt und am Ende versteht man es,wieso es zur Geschichte gehört. Ich möchte aber wissen wie es weiter geht und wenn ich bereits eine Vorahnung habe,worauf das ganze hinaus zielt. Aber was genau ist mit Patrick Landers passiert? Ich ahne es womöglich oder dichte es mit zusammen.Wie versorgen sich die Kinder?Klar das Ende habe ich so kommen sehen.Schade so wirklich überzeugt nach allem anderen von Wulf Dorn,was ich gelesen habe,hat mich dieses Buch nicht.2/5

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    S
    Streiflichtvor 2 Monaten
    Gruslig und packend

    Dieses Buch ist wirklich packend und spannend, aber auch mysteriös und gruslig. Das Thema fand ich total interessant und sehr gut umgesetzt. Anfangs fand ich das Buch noch etwas merkwürdig, aber mit jeder Seite mehr, die ich gelesen hatte, war ich begeisterter. Die Geschichte hat mich total gepackt und ich wollte unbedingt wissen, wie es dazu kam, dass das tote Kind im Kofferraum liegt. Auf diese Lösung wäre ich aber nie gekommen und ich war wirklich nachhaltig berührt. Gleichzeitig schien es mir gar nicht so absurd und ich hatte den Eindruck, es könnte eines Tages wirklich so kommen.

    Der Autor weiß einfach, wie man schreibt, wie man die Leser mitnimmt und berührt. Beim Lesen war ich total gefangen in der Geschichte, auch wenn das Grauen vor allem gegen Ende des Buches manchmal schon fast überhandgenommen hat.

    Ein Buch, das fasziniert, und gleichzeitig auch abstößt, das packend ist und gruslig. Ein Buch, das man so schnell nicht mehr vergisst.

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    melanieliests avatar
    melanieliestvor 2 Monaten
    Wir ernten, was wir säen

    http://youtube.com/melanieliest

    kostenloses Rezensionsexemplar

    Inhalt

    Patrick Landers sitzt in seinem Auto und eilt zu seiner Exfrau. Sie hat sich seit Tagen nicht mehr gemeldet, obwohl sie eigentlich sehr zuverlässig ist. Die gemeinsame Tochter Mia verhält sich seit Tagen komisch. Um auf andere Gedanken zu kommen und auch die Tochter wieder etwas fröhlicher zu stimmen, hat sich seine Exfrau Sue dazu entschlossen, mit ihr und ihrer Schwester Laura für ein paar Tage in ein abgelegenes Bergdorf zu fahren, in der ein Ferienhaus der Familie steht.
    Die Straße ist schwer passierbar, der tobende Sturm macht die Anreise dabei nicht einfacher. Auf dem Weg sieht er plötzlich ein verunglücktes Auto am Straßenrand. Er versucht sofort, der Frau in dem Wrack erste Hilfe zu leisten - dabei stellt er fest, dass er die Frau, die ihm entgegenblickt, kennt. Als er ein weiteres Warndreieck aus dem Kofferraum des verunglückten Autos holen möchte, macht er einen grausigen Fund. Dieser lässt Patrick das Blut in den Adern gefrieren und sofort ins Auto steigen, um ins Bergdorf zu Sue zu eilen.

    Kurze Zeit später: Die Rettungskräfte konnten die Frau bergen. Der Psychologe Robert Winter soll die Verunglückte verhören und herausfinden, was ihr zugestoßen ist. Denn: Das Dorf, aus dem sie gekommen ist, ist menschenleer. 163 Personen inklusive Patrick Landers haben sich in Luft aufgelöst. Zudem bleibt noch das Rätsel über den grausamen Fund im Kofferraum. Was ist also passiert und was steckt dahinter?

    Allgemeines

    Wir steigen mysteriös in die Geschichte ein - wir wissen, dass Patrick sofort zu Sue möchte und er das Gefühl hat, es ist etwas schreckliches passiert, jedoch erfahren wir nicht den Grund dafür.

    Die verunglückte Frau im Auto erzählt uns nach und nach dann in Anwesenheit des Psychologen ihre Geschichte.

    Leider besteht diese Geschichte zu 90% aus der Vergangenheit von Laura, Sue und ihrer Tochter Mia. Die Veränderung von Mia spielt zwar durchaus eine Rolle, leider wird die Geschichte aber auch durch viele unnötige Rückblicke in die Länge gezogen.

    Hier hätte ich mir mehr Ermittlungsarbeit gewünscht - die kommt für einen Thriller definitiv zu kurz.
    Ich wäre gerne länger in die Athmosphäre des Dorfes eingetaucht. Diese Geschichte wird nur am Rande erwähnt.

    Noch zu erwähnen ist, dass das Buch übernatürliche Ereignisse enthält, die mich stark an den Film "Das Dorf der Verdammten" erinnern. Schnell wird klar, dass die Kinder mysteriöse Stimmen wahrnehmen und sich zu Grüppchen formatieren. Warum genau diese übernatürlichen Phänomene passieren werden wir nie erfahren.

    Schreibstil

    Über den Schreibstil von Wulf Dorn kann man wirklich nicht meckern. Allerdings fand ich die Kapiteleinteilung teilweise verwirrend. Überschriften, manchmal nur ein Absatz, Schriftartenwechsel. Immer wechselt hier die Perspektive. Was prinzipiell nicht schlimm ist, jedoch bekommt man den Wechsel oft nicht mit, wenn nur ein Absatz erfolgt und man im Lesefluss ist.

    Charaktere

    Sue und Mia Landers Eine fürsorgliche Mutter und ihre lebensfrohe Tochter. Eigentlich fehlt es ihnen an nichts - bis sich Mia eines Tages auf einem Spielplatz schlagartig verändert. Sie wird immer apathischer und verliert ihre lebensfrohe Art, bis sie schließlich kein Wort mehr redet. Klar, dass Sue sich große Sorgen macht.

    Laura Schrader Mias Tante und Sues Schwester hat momentan auch einige Sorgen und Probleme und hofft diese in dem Ferienhaus sortieren zu können.
    Später hat sie Angst, Robert Winter ihre Geschichte zu erzählen, weil sie selbst weiß, wie verrückt sie für Außenstehende wirken mag.

    Robert Winter arbeitet als Psychologe für die Polizei. Er soll überprüfen, wie viel Wahrheit in Lauras unglaublicher Geschichte steckt. Schnell wird ihm allerdings klar, dass obwohl Lauras Geschichte nicht rational erklärbar ist, man sich trotzdem normal und zusammenhängend mit ihr unterhalten kann. Was also soll Robert glauben und was nicht?

    Fazit

    Der spannende Plot, der am Anfang versprochen wird, entwickelt sich zu einer langatmigen Erzählung von Sues und Lauras (vergangenem) Leben. Die verschwundenen Dorfbewohner inklusive Patrick kommen mir hierbei zu kurz. Die Spannung und der Thrill blieben dabei leider komplett auf der Strecke.

    Ebenso würde ich die Geschichte eher ins Horror, als ins Thrillergenre einordnen.

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    MosquitoDiaos avatar
    MosquitoDiaovor 4 Monaten
    Mysteriös und faszinierend

    Auch, wenn ich mir Klappentext meistens nicht allzu genau durchlese, bzw. sie schnell wieder vergesse, so ist mir hier doch im Kopf geblieben, dass mich die Geschichte wage an den Film das Dorf der Verdammten erinnert hat, ein vielleicht etwas trashiger Film von 1995.
    Und kaum beginne ich mit den ersten Seiten, merke ich schon, dass ich mit meiner Vermutung vielleicht gar nicht allzu falsch lag. Wulf Dorn schafft es hier eine fantastische Atmosphäre aufzubauen, die einem eine Gänsehaut beschert und bei der man nicht weiß, ob man das Buch einfach verschlingen möchte oder doch lieber zur Seite packen sollte. Ich hatte bereits die Erfahrung gemacht, dass man sich in seinen Geschichten leicht verlieren kann und so an der Nase herumgeführt wird – und trotz des Wissens bin ich schon wieder total in der Geschichte versunken.

    Auch wenn natürlich viele Aspekte hier reine Fiktion sind, so gibt es doch auch Zwischensequenzen in diesem Buch, die sich auf einen wahren Hintergrund beruhen.
    Und gerade dieser Wechsel, zwischen der aktuellen Story und Einblenden, die sich über die ganze Welt erstrecken hat nicht nur für eine Abwechslung in der Handlung, sondern vor allem für Spannung und Unbehagen gesorgt.
    Somit hatte man zwar mehrere Perspektiven, für mich am intensivsten war aber die von Laura Schrader, die von ihren Erlebnissen berichtet. Die männlichen Charaktere hingegen konnte ich schon vom Namen her schwer auseinanderhalten.

    Die ganze Idee wirkt im Nachhinein vielleicht ein wenig skurril, doch beim Lesen hat der Autor es geschafft, dass ich alles für möglich gehalten hätte. Ich habe mich gefühlt, als wenn ich überall Mäuschen gespielt und alles miterlebt hätte. So baut sich das Grauen immer mehr auf, und auch, wenn man immer im Hinterkopf behält, dass dies eigentlich unmöglich ist, hat sich selten etwas so realistisch und wahr angefühlt.
    Für alle, die jetzt vielleicht überlegen, ob es ihnen doch zu krass sein könnte – es ist keine Horrorgeschichte, sondern einfach die Psyche, die mit einem durchgeht und das Gefühl verleiht, dass hinter jeder Ecke eine Gefahr lauern könnte.

    Dazu werden hier viele Aspekte angesprochen, die zum Nachdenken anregen und das Geschehen zwar schrecklich, aber irgendwie nachvollziehbar darstellen. Durch den Spannungsbogen und die wechselnden Perspektiven lässt sich das Buch unglaublich schnell lesen, perfekt für zwischendurch!

    FAZIT

    Wulf Dorn hat es wieder einmal geschafft, mich absolut um den Finger zu wickeln und das Grauen in meinem Kopf Wirklichkeit werden zu lassen. Man nimmt sofort die angespannte Atmosphäre auf und traut sich nicht mehr das Buch aus der Hand zu legen aus Angst, das entscheidende Etwas zu verpassen.
    Wer Die Nacht gehört den Wölfen gemocht hat, wird auf jeden Fall auch an dieser Geschichte gefallen finden!
    Ein spannendes und beunruhigendes Leseabenteuer, bei dem man beim Thema Kinder nicht allzu zart besaitet sein sollte.

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    Brunhildis avatar
    Brunhildivor 5 Monaten
    In meinen Augen kein typischer Thriller

    Meine Meinung:
    Das Cover hat mich direkt angesprochen. Es ist passend und typisch für einen Thriller - dunkler Hintergrund mit roter Schrift. Man sieht den Umriss von Kindern, was auch perfekt zum Titel passt.

    Der Schreibstil von Wulf Dorn war sehr angenehm zu lesen. Er ist flüssig und aufgrund geschickt eingebauter Details bildgewaltig, ohne langatmig zu wirken. Die Zeit, die er sich mit Beschreibungen aufhält, ist perfekt gewählt.

    Wulf Dorn hat hier verschiedene Protagonisten eingebaut, denen wir aus der Sicht des allwissenden Erzählers folgen. Zwischendurch hat er Gedanken aus der Ich-Perspektive in kursiv eingebaut, so dass man auch genau weiß, was in den Charakteren vor sich geht. Allerdings muss ich hier sagen, dass die Charaktere ziemlich flach und einfach gestrickt sind. Egal, ob es der Psychologe Robert, oder aber die verstörte Laura Schrader ist - allen fehlt es einfach an dem gewissen Etwas. Sie werden mir auf jeden Fall nicht lang im Gedächtnis bleiben.

    Die Handlung war ganz anders als erwartet. Es ist hier auf keinen Fall der Thriller, wie man ihn normal kennt. Es geht eher in die Richtung Mystery, was man vom Cover und Klappentext her eben nicht erkennen kann.
    Alles beginnt mit der im Klappentext beschriebenen Situation und im Buch dreht sich dann alles um die Geschichte, die die gefundene Laura Schrader erzählt. Zwischendurch gibt es immer wieder kleinere Zwischensequenzen, die einen komplett aus der Geschichte reißen. Die Verbindung zu diesen wird erst am Ende hin ersichtlich. Ich muss leider sagen, dass durch diese kurzen Zwischeneinschübe auch das Tempo rausgenommen wird. Bei mir ist leider erst viel zu spät Spannung aufgekommen, nämlich ziemlich am Schluss. Bis dahin plätschert die Handlung so vor sich her und wirkt sehr gekünstelt.
    Am Ende bleiben noch einige offene Fragen, was mich auch mit einem unbefriedigenden Gefühl zurücklässt. Die Botschaft, die Wulf Dorn dem Leser senden möchte, kommt an, aber die Story ist leider total unrealistisch. Ich hatte mir auf jeden Fall mehr von dem Buch erhofft.

    Fazit:
    "Die Kinder" von Wulf Dorn hat mich leider ziemlich enttäuscht und unbefriedigt zurückgelassen. Der Schreibstil ist super, aber die Gestaltung der Story und die flachen Charaktere konnten bei mir kaum Spannung erzeugen. Es erwartet einen hier eher eine Mystery-Geschichte und kein typischer Thriller.

    2/5 Punkte
    (Geht so. Das war nicht meins.)

    Vielen Dank an den Verlag Heyne und ans Bloggerportal zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

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    mybookloves avatar
    mybooklovevor 6 Monaten
    Leider nicht meins.

    Als ich angefangen habe zu lesen und ich wirklich dachte, dass das Buch endlich ein guter Thriller sein werde, habe ich mich wohl getäuscht. Ich war sehr enttäuscht vom Buch ehrlich gesagt.. Die Handlungen schienen mir sehr unschlüssig zu wirken und auch verwirrt war ich ne Zeitlang. Der Klappentext schien so vielversprechend zu sein aber dann war das Gesamtbild natürlich nicht so..

    Fazit:
    Ich würde es meinen Freunden nicht empfehlen aber Geschmäcker sind verschieden, eine mögen es, andere wiederum nicht.

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    Susi180s avatar
    Susi180vor 6 Monaten
    Anders als erwartet

    Auf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche. Als die Polizei den Psychologen Robert Winter hinzuzieht, wird dieser mit dem rätselhaftesten Fall seiner Karriere konfrontiert: Die Geschichte, die Laura Schrader ihm erzählt, klingt unglaublich. Doch irgendwo innerhalb dieses Wahnkonstrukts muss die Wahrheit verborgen sein. Je weiter Robert vordringt, desto mehr muss er erkennen, dass die Gefahr, vor der Laura Schrader warnt, weitaus erschreckender ist als jeder Wahn.

    Der Autor:

    Wulf Dorn, Jahrgang 1969, liebt gute Geschichten, Katzen und das Reisen. Er war zwanzig Jahre in einer psychiatrischen Klinik tätig, ehe er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit seinem 2009 erschienenen Debütroman "Trigger" gelang ihm sofort ein internationaler Bestseller, dem weitere folgten. Seine Bücher werden in zahlreiche Sprachen übersetzt und begeistern Leserinnen und Leser weltweit.
    2014 wurde er mit dem französischen "Prix Polar" als bester internationaler Autor ausgezeichnet. 2015 erhielt er den "Ulla Hahn-Preis der jungen Leser" für "Phobia".

    Meine Meinung:

    Ich habe etwas anderes erwartet als was das Buch beinhaltet. Aber ich fand es deshalb nicht schlechter. Natürich kann ich die Kritik von einigen Lesern verstehen, aber wenn man sich auf die Story einlässt bekommt man eine gute Geschichte geliefert. Wulf Dorn war mir als Autor bekannt aber wirklich viel hatte ich von ihm nicht gelesen und vielleicht war ich so auch ohne große Erwartung. Mir hat die Geschichte gefallen und auch die Richtung in die sie gegangen ist. Wulf Dorn schreibt sehr flüssig und ich finde die Charaktere sehr ansprechend. Ich mochte die Thematik der Geschichte sehr und fand sie spannend.

    Ein Buch was ich empfehlen kann. Es hat mir Lesefreude bereitet und ich wurde sehr gut unterhalten.

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    Jen_loves_reading_bookss avatar
    Jen_loves_reading_booksvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Beginnt super und lässt dann heftig nach. Schade!
    Kann man lesen. muss man aber nicht

    Die Kinder

    von

    Wulf Dorn


    Inhalt:

    Auf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen.
    Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche.
    Als die Polizei den Psychologen Robert Winter hinzuzieht, wird dieser mit dem rätselhaftesten Fall seiner Karriere konfrontiert: Die Geschichte, die Laura Schrader ihm erzählt, klingt unglaublich.
    Doch irgendwo innerhalb dieses Wahnkonstrukts muss die Wahrheit verborgen sein.
    Je weiter Robert vordringt, desto mehr muss er erkennen, dass die Gefahr, vor der Laura Schrader warnt, weitaus erschreckender ist als jeder Wahn.



    Cover:

    Joaaahh!!!
    Alles Wesentliche ist darauf enthalten. :-)
    Bei Thrillern und Krimis mag ich schlichte Cover.



    Achtung! Diese Rezension enthält womöglich Spoiler !

    Meinung:

    In den sozialen Medien habe ich dieses Buch mehrfach gesehen.
    Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht und so freute mich um so mehr als ich es in den Händen hielt.
    Ich habe noch nie ein Buch von Wulf Dorn gelesen und war gespannt, was mich da erwartet.

    In die Story steigt man ratz-fatz ein. So mag ich das.
    Nach relativ kurzer Zeit, ist man mit sämtlichen Charakteren vertraut und man kann sich sogleich auf die Geschichte konzentrieren.

    Die beginnt auch recht spannend und mysteriös.
    Wie die Kinder sich verhielten, fand ich doch sehr gruselig.
    Die dazwischengeschobenen Kapitel empfand als sehr passend, um klarzumachen was Kindern auf er ganzen Welt tagtäglich angetan wird und unter welchen Umständen sie aufwachsen müssen.
    Ein wirklich toller Plot, der aber leider irgendwann den Reiz verliert.
    Woran das liegt kann ich gar nicht wirklich ausmachen.
    Weil man relativ früh weiß, was los ist?
    Weil man am Ende ein wenig ratlos ist?
    Ja, ich habe die Botschaft verstanden und ja ich verstehe auch den erhobenen Zeigefinger. Alles soweit angekommen.
    Ich glaube, es ist weniger die Tatsache dass man sehr früh weiß wie der Hase läuft, als viel mehr das Ende der Geschichte.
    Es wirkt so wenig durchdacht. Man erwartet irgendwie eine Erklärung, bekommt aber keine.
    Warum trat auf einmal dieses konvergente Verhalten unter sämtlichen Kindern der Welt auf ?
    Wo kam das her ?
    Wie wurde das plötzlich ausgelöst?
    Wie sollen sie ohne Erwachsene überleben?
    Zumindest ist es eine Story, die zum Nachdenken anregt und eventuell steckt dieser Ansatz dahinter. ;-)
    Ansonsten ist eher locker und unterhaltsam geschrieben, nur der Drive ging für mich leider verloren, was ich als sehr schade empfand.



    Fazit:

    Ich fand die Story hätte mehr hergegeben, als tatsächlich genutzt wurde.
    Dennoch ist es recht unterhaltsam.
    So für zwischendurch ist das schon okay.



    Empfehlung:

    Dieses Buch läuft für mich unter: Kann man lesen, muss man aber nicht.



    Von mir gibt´s:

    3 von 5 Sternen

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    B
    BunteWortevor 7 Monaten
    Grandiose Atmosphäre, aber

    Ich bin immer auf der Suche nach neuen Thrillern und war von dem Klappentext direkt angetan. Es wird Spannung aufgebaut, man weiß aber nicht genau worum es geht. Also habe ich mich auf das Buch gestürzt kaum dass es angekommen war.

    Die Spannung, die sich bereits im Klappentext aufbaut, bleibt das ganze Buch über bestehen. Was aber leider auch in gewissem Maße bestehen bleibt, ist das Gefühl, dass man nicht weiß worum es geht.

    In einem Vorkapitel erfahren wir wie Laura Schrader in ihrem Autowrack entdeckt entdeckt und dann der Notruf gerufen wird. Nachfolgend begleiten wir Laura bei ihrer Befragung durch den Psychologen Robert Winter. Sie erzählt die Vorgeschichte und dann schließlich ganz detailliert die Ereignisse, die zu dem Autounfall und der Leiche im Kofferraum geführt haben.

    Es ist spannend, definitiv. Der Schreibstil, der angenehm leicht zu lesen ist, obwohl die Geschichte sehr detaillreich ist, führt dazu, dass man immer und immer weiter lesen will. 

    Aber (leider gibt es hier ein Aber) das ganze Grauen wird nicht wirklich aufgelöst. Natürlich gibt es eine Auflösung, aber wirklich befriedigend finde ich sie nicht. Der Grundgedanke ist böse und düster und leider Gottes auch in Ansätzen nachvollziehbar, dennoch fehlt eine logische Aufklärung.

    Man liest sich also durch dieses wirklich spannende Buch, will mit jeder Seite mehr wissen, wie es ausgeht und dann ist das Buch auf einmal zu Ende. 

    Sollte es ein Einzelband bleiben, ist das Ende definitiv nicht logisch ausreichend. Sollte der Autor den Psychologen Robert Winter weiter auf die Suche nach der Ursache und auf den Weg einer Auflösung schicken, dann lohnt es sich als Teil 1 mit fiesem Cliffhanger auf jeden Fall!

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