Wulf Dorn Die Nacht gehört den Wölfen

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Inhaltsangabe zu „Die Nacht gehört den Wölfen“ von Wulf Dorn

Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Seit dem tödlichen Autounfall seiner Eltern, den er selbst miterlebt hat, leidet Simon unter Alpträumen und Angstzuständen. Als er nach einem Psychiatrieaufenthalt zu seiner Tante zieht, fällt es ihm schwer, sich in seinem neuen Leben zurecht zu finden. Vor allem, als er feststellen muss, dass seine schlimmen Träume Wirklichkeit werden: Etwas Böses treibt in Fahlenberg sein Unwesen. Und das Verschwinden eines Mädchens ist erst der Anfang …

Sehr überraschendes Ende!

— buchliebhaberin26
buchliebhaberin26

Abgebrochen da furchtbar deprimierend und dröge

— Kartoffelschaf
Kartoffelschaf

Wiedermal ein super Buch. Mit überaschenden Ende.

— Melchen
Melchen

Super Geschichte, klasse Spannungsbogen. Hat mir gut gefallen!

— Readrat
Readrat

für ein Jugendbuch wirklich nicht schlecht!

— niklas1804
niklas1804

nicht schlecht

— Rockyrockt
Rockyrockt

ich bin von dem buch total begeistert und empfehle jedem es zu lesen

— Tintenherz1990
Tintenherz1990

Spannender, psychologisch gut aufgebauter Jugendroman

— rallus
rallus

Mal wieder ein grandioses Jugendbuch von Wulf Dorn: spannend, tiefgründig und unvorhersehbar! UNBEDINGT LESEN ♡

— Inibini
Inibini

Spannend und unvorhersehbar bis zum Schluss

— Tammy1982
Tammy1982

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  • Trauriger Jugendroman mit unerwartetem Ende

    Die Nacht gehört den Wölfen
    Starbucks

    Starbucks

    10. October 2016 um 13:16

    Zuerst einmal möchte ich sagen, dass das Cover von Wulf Dorns „Die Nacht gehört den Wölfen“ überarbeitet werden sollte, denn so würde ich es im Buchladen nicht aussuchen. Die Zeichnung kommt zwar ganz genau so im Buch vor, aber der Wolf mit den Haifischzähnen ist dennoch alles andere als ansprechend. Der Roman selbst ist ein trauriges Buch, das viele Wiederholungen bringt und deshalb manchmal nicht so gut zu lesen ist, das aber doch sehr viele Spannungsmomente bietet und am Ende auch noch mit einer großen Überraschung aufwartet. Zum Inhalt: Simon saß mit im Auto, als seine Eltern im Verkehrsunfall ums Leben kamen. Der nun fünfzehnjährige Teenager mit den autistischen Zügen leidet seitdem sehr, war in psychiatrischer Behandlung und lebt nun mehr schlecht als rech bei seiner Tante, die ihn ins Internat abschieben will. Sein Bruder Mike, der mit dem Unfall wesentlich besser klar kommt und der ihn aus mir unerfindlichen Gründen in jedem zweiten Satz „Kleiner“ nennt, was jeden Dialog sehr künstlich scheinen lässt, wohnt auch im gleichen Haus und lebt sein Leben auch recht normal weiter. Nur Simon, der auch alle paar Seiten betont, dass er zu den „Durchgeknallten“ gehört, bastelt sich seine eigene Welt und lernt dann auch ein Mädchen kennen...Meine Meinung: Ich habe bereits angedeutet, dass manche Dinge im Buch einfach zu oft wiederholt werden, was ganz sicher auch im Hinblick auf das Ende so vom Autor intendiert war, aber für den Leser lästig wird. Viele Dialoge klingen künstlich, der Lesefluss wird dadurch oft gestört. So konnte ich mich lange mit dem Buch nicht recht anfreunden. Dann aber wird es langsam spannend, als mehrere Kriminalfälle ins Spiel kommen. Das Ende bringt dann mehrer Aha-Effekte und ist gut durchdacht. Ich habe mit mehreren Überraschungen gar nicht gerechnet und finde daher das Ende ziemlich gut. Fazit: Der Protagonist Simon und auch der Schreibstil des Buches nerven zwischendurch wirklich. Außerdem ist aufgrund des ernsten Themas die Stimmung, die das Buch vermittelt, durchgehend sehr düster. Aber wenn man anfangs durchhält, kommt dann doch Spannung auf, die in einem Höhepunkt am Ende des Buches mündet. Weil mir also Teile des Buches nicht gut gefallen haben, andere dann aber wieder sehr gut waren, kann ich hier 4 Sterne vergeben. 

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  • Der Wolf in Dir

    Die Nacht gehört den Wölfen
    rallus

    rallus

    18. February 2016 um 12:16

    "Ich beschreibe meine Arbeit gern als die eines Forschers, der mit einer Laterne die knarrenden Stufen zu einem Keller hinabsteigt und dort nach dem Ausschau hält, was sich in den dunklen Ecken versteckt. Dieser Keller ist unser Unterbewusstsein und er hat unendlich viele solcher Ecken. In jeder lauert eine unserer Ängste, und gemeinsam mit euch , liebe Leserinnen und Leser, versuche ich, diesen Ängsten ein Gesicht zu geben und ihnen dadurch den Schrecken zu nehmen." Das Leben des 14-jährigen Simon Strode gerät plötzlich in ein grauenhaftes Chaos. Bei der Fahrt zum Geburtstag seiner Tante Tilia verunglückt der Wagen seiner Eltern und nur Simon kann sich schwerverletzt aber lebendig daraus retten. Seine Eltern verbrennen, Simon wird von Albträumen heimgesucht und muss 5 Monate in einer psychiatrischen Klinik verbringen, da er kurz nach dem Unfall einen Selbstmordversuch unternimmt. Er wird entlassen und seine Tante nimmt ihn auf. Dort, auf dem Land, erwartet ihn sein 6 Jahre älterer Bruder Mike, der immer sein großes Vorbild war. Er arbeitet als Automechaniker in dem beschaulichen Dorf und wohnt neben Tilia. Mike ist anfangs sein größter Rückhalt, doch dessen Pläne sehen vor, mit seiner Freundin wegzuziehen. Simon ist ein Mathefreak mit autistischen Zügen, jegliche Veränderung stellt ihn vor unüberwindliche Hürden. Das Essen muss in abgetrennten Bereichen auf dem Teller liegen, zum Frühstück hat er seine genauestens abgestimmten Rituale. Die Pläne seines Bruders ziehen ihm nach dem Tod seiner Eltern noch einmal kräftig den Boden unter den Füßen weg. Doch er erkennt auch: "Damals, als sie sich geschworen hatten, für immer und ewig zusammenzuhalten, waren sie noch Jungs gewesen. Nun waren sie erwachsene Jungs und eines Tages würden sie richtige Erwachsene sein. Und immer wieder würde sich das Leben für sie verändern, ebenso wie die Dinge und Menschen die ihnen wichtig waren." In Simon herrscht innerlich ein Chaos, die Einzige die ihn versteht ist die gleichaltrige Caro, die ihn aus seiner Lethargie reißt und mit der er zusammen auf dem Fahrrad die Gegend erkundet. In dem Dorf wird zeitgleich die 16-jährige Leonie vermisst, spielt etwa der Ex-Freund von Mikes Freundin eine Rolle, der auch der ungeliebte Vizerektor des Internats ist, in das Simon gehen soll? Caro und Simon stoßen im verfallenen Hotel auf ein grausiges Geheimnis. Nein, es ist kein Kriminalroman der von Wulf Dorn vorgelegt wird. Anfangs wird dem Leser Simon mit all seinen Träumen und Charakterzügen sehr nahe gebracht. Seine nächtlichen Träume von Wölfen die ihn heimsuchen, einer Tür die nicht geöffnet werden kann, aber insbesondere seine schreckenerregenden Tagträume, in denen ihm die verbrannten Gesichter seiner Eltern erscheinen, durchdringen sein Leben. Wulf Dorn versteht es geschickt, einem in Sicheren zu wiegen, nur um gleich die Situation komplett umkippen zu lassen. Diese trügerische Sicherheit hält bis zum Ende des Buches hin, wo den Leser ein Knalleffekt erwartet. Die Nacht gehört den Wölfen ist ein spannendes Jugendbuch für über 14-jährige Jungen. Der Umschlag und die Gestaltung des Buches ist sehr gut gelungen, das Buch kann man gut an einem heißen Sommertag in einem Rutsch durchlesen. Wulf Dorn versteht es aber auch geschickt mich als Erwachsenen bei der Stange zu halten. Sein Psychogramm des Jungen Simon zeugt von einer tiefen Empathie solchen Problemkindern gegenüber. Ein Jugendbuch das aus der Masse der Neuerscheinungen herausragt.

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  • Wahnsinn!

    Die Nacht gehört den Wölfen
    Inibini

    Inibini

    06. February 2016 um 19:56

    Inhalt:Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Seit dem tödlichen Autounfall seiner Eltern, den er selbst miterlebt hat, leidet Simon unter Alpträumen und Angstzuständen. Als er nach einem Psychiatrieaufenthalt zu seiner Tante zieht, fällt es ihm schwer, sich in seinem neuen Leben zurecht zu finden. Vor allem, als er feststellen muss, dass seine schlimmen Träume Wirklichkeit werden: Etwas Böses treibt in Fahlenberg sein Unwesen. Und das Verschwinden eines Mädchens ist erst der Anfang … (Quelle: LB) Meine Meinung: Nachdem ich so begeistert von 'Trigger' und 'Mein böses Herz' war, musste ich natürlich auch ganz schnell Dorn's neustes Jugendbuch 'Die Nacht gehört den Wölfen' lesen! Simon ist ein ganz außergewöhnlicher Charakter! Aber unglaublich sympathisch :) Er ist Authist , was jedoch nur ein Mal im Buch namentlich genannt wird. Allerdings merkt man im Laufe der Story, dass er Autismus hat. Das macht ihn so besonders! Ich konnte mich sooo gut in ihn hineinversetzen! Ich hab mirgefiebert und mitgefühlt. Da es nur wenige Charaktere in dem Buch gibt, verrate ich lieber nichts weiter zu ihnen ;-) Der Schreibstil ist wie gewohnt, locker flockig zu lesen, so dass die Seiten nur so fliegen! Die Geschichte ist total tiefgründig, was mir richtig gut gefallen hat. Dorn thematisiert die Themen Tod und Vergänglichkeit auf so schöne und rührende Art und Weise. In Simons Gedanken habe ich mich selber wieder gefunden. Wenn man die Zeit einfach zurück drehen möchte und will dass es wieder ist wie früher. Aber das geht nun mal nicht. Das Leben kennt nunmal nur eine Richtung: nach vorne. Obwohl es tiefgründig war, kam die Spannung nicht zu kurz! Einfach eine perfekte Mischung :) Ich liebe auch die psychologischen Aspekte in Dorn's Bücher! Das Ende war total unvorhersehbar, spannend, traurig und überraschend! Dorn weiß, wie man die Leser auf falsche Fährten lockt! Ich hatte schon länger eine Vermutung und war mir auch relativ sicher aber dann kam mal wieder alles anders! Klasse :) Mir liefen zwischenzeitlich auch fast die Tränen... Mein Fazit: Ein tiefgründiger und gleichzeitig spannender und überraschender Jugendthriller, den ich sowohl Klein als auch Groß ans Herz legen kann! Simon ist ein so toller Charakter und man fiebert richtig mit ihm mit! Ich wollte hinter die ganzen Geheimnisse kommen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Der Tod und die Vergänglichkeit werden so toll thematisiert und man findet sich wirklich in den Gedanken des Protagonisten wieder! Wahnsinns Buch, das mir in Erinnerung bleiben wird. Ich kann die Jugendbücher von Wulf Dorn wirklich nur empfehlen. Unbedingt mehr davon!!! 5/5 Thrillersternchen

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  • Wulf Dorn - Die Nacht gehört den Wölfen

    Die Nacht gehört den Wölfen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. January 2016 um 14:39

    Kurzbeschreibung:  Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Seit dem tödlichen Autounfall seiner Eltern, den er selbst miterlebt hat, leidet Simon unter Albträumen und Angstzuständen. Nach einem Psychiatrieaufenthalt zieht er zu seiner Tante und seinem Bruder, aber es fällt ihm schwer, sich in seinem neuen Leben zurechtzufinden. Vor allem, als er feststellen muss, dass seine schlimmen Träume Wirklichkeit werden: Etwas Böses scheint im Dunkel, das Simon umgibt, erwacht zu sein. Und das Verschwinden eines Mädchens ist erst der Anfang... *Quelle* Zum Autor:  Wulf Dorn, Jahrgang 1969, schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er war 20 Jahre in einer psychiatrischen Klinik tätig, ehe er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit seinem 2009 erschienenen Debütroman Trigger gelang ihm sofort ein internationaler Bestseller - dem weitere folgten. Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und begeistern Leserinnen und Leser weltweit. 2014 wurde er mit dem französischen Prix Polar als bester internationaler Autor ausgezeichnet. Inzwischen schreibt Wulf Dorn für Erwachsene wie Jugendliche. Nach Mein böses Herz ist Die Nacht gehört den Wölfen sein zweiter Jugendroman. Meinung:  Der 16-jährige Simon Strode ist zusammen mit seinen Eltern Lars und Maria auf dem Weg zur Geburtstagsfeier seiner Tante Tilia, als es zu einem schrecklichen Autounfall kommt, bei dem seine Eltern ums Leben kommen. Nach fast 5 Monaten Aufenthalt in der Kinder- und Jugendpsychiatrie zieht Simon, für den eine gewisse Ordnung im Leben sehr wichtig ist, zu Tante Tilia, bei der auch sein 6 Jahre älterer Bruder Mike lebt, seitdem er zuhause rausgeschmissen wurde. Da Tilia beruflich sehr eingespannt ist, soll Simon nach den Sommerferien auf das Serling-Gymnasium gehen, zu dem auch ein Internat gehört. Simon fühlt sich vom Rest seiner Familie abgeschoben und ungeliebt. Dann lernt er Caro kennen, die auf die gleiche Schule geht und mit der er sich bald anfreundet. Die beiden wollen herausfinden, was es mit dem Verschwinden der 16-jährigen Schülerin Leonie auf sich hat. Als dann noch Mikes Freundin Melina einem Verbrechen zum Opfer fällt, haben Simon und Caro schon einen Verdächtigen im Visier, bringen sich selbst damit aber immer weiter in Gefahr. Von Wulf Dorn habe ich bereits einige seiner Erwachsenen-Thriller gelesen, vor allem Trigger konnte mich sehr begeistern. Daher war ich gespannt auf sein zweites Jugendbuch, das mich erneut gut unterhalten konnte, auch wenn man einige Abstriche gegenüber dem Erwachsenen-Genre machen muss, was aber natürlich an der angesprochenen Zielgruppe liegt. Der 16-jährige Protagonist Simon ist ein recht außergewöhnlicher Charakter. Er hat autistische Anwandlungen, die sich dadurch bemerkbar machen, dass alles für ihn eine gewisse Ordnung haben muss und Zahlen für ihn eine wichtige Rolle spielen, da diese beständig sind. Mit Veränderungen tut sich Simon schwer, kleinste Abweichungen bringen ihn schnell aus dem Konzept. Den tragischen Tod seiner Eltern verkraftet Simon nur langsam, er vermisst sie sehr. Da Simon von Albträumen und auch manchen Halluzinationen geplagt wird, ist der Leser unsicher, welche Situation nun real passiert und welche nur in seiner Einbildung. Die gleichaltrige Caro, die Simon bei einem Friedhofsbesuch kennenlernt und mit der er sich anfreundet, tut ihm gut. Sie holt ihn aus seinem Schneckenhaus heraus ins Leben und durch sie blüht er sichtlich auf, wird selbstbewusster und mutiger. Die weiteren Nebencharaktere wie sein Bruder Mike, dessen Freundin Melina und Tante Tilia bleiben etwas im Hintergrund, fügen sich aber gut in die Geschichte mit ein. Die Handlung selbst ist von Wulf Dorn gut durchdacht und bietet einige Wendungen, die in falsche Richtungen lenken sollen. Der vermeintliche Täter, auf dessen Konto Leonies Verschwinden und Melinas Unfall gehen, ist schnell ausgemacht, doch die Auflösung belehrt den Leser eines Besseren, was sich allerdings auch andeutet. Trotzdem vermag das Ende durchaus zu überzeugen und auch verwundern. Viele Themen wie Verlustängste, Liebe, Freundschaft und Familie werden im Roman angesprochen und durch die kurz gehaltenen Kapitel fliegt man regelrecht durch die Seiten, da man unbedingt wissen will, wie Simons Geschichte ausgeht. Fazit:  Die Nacht gehört den Wölfen ist ein spannender und bis zur letzten Seite interessanter und packender Jugend-Thriller, der durch sein Ende einige Leser verblüffen dürfte. Wulf Dorn überzeugt erneut durch seinen bildhaften Schreibstil und einer außergewöhnlichen Geschichte, die mich gut unterhalten hat.

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  • Spannend und richtig gut

    Die Nacht gehört den Wölfen
    Kanya

    Kanya

    05. January 2016 um 11:34

    Inhalt Seit dem Autounfall, bei dem Simons Eltern ums Leben kamen, hat er Panikattacken und Albträume. An den Unfall erinnert er sich nicht mehr. Nachdem er in der Psychatrie war, versucht er sich in seinem neuen Leben bei seiner Tante und seinem Bruder zurechtzufinden, doch als er aufs Internat gehen soll, geht es ihm noch schlechter und seine Albträume scheinen Realität zu werden und das Böse ihn zu verfolgen. Als ein Mädchen verschwindet, scheint das nur der Anfang zu sein... Meine Meinung Bisher kenne ich von Wulf Dorn nur seinen anderen Jugendthriller "Mein böses Herz", aber da ich dieses Buch verschlungen hatte, war ich sehr gespannt auf sein neuestes Buch in dem Genre und ich muss sagen, dass ich auch dieses verschlungen habe. Es beginnt noch recht harmlos damit, dass Simon die Psychatrie verlässt und zu seiner Tante und seinem Bruder zieht. Alles scheint relativ gut zu sein, auch wenn er dank seines Autismus enorme Schwierigkeiten hat mit der Situation zurechtzukommen. An den Unfall mit seinen Eltern erinnert er sich nicht. Doch dann geschehen immer seltsamere Dinge, ein Mädchen verschwindet und Simon macht seltsame Entdeckungen, dazu scheinen seine Albträume real zu werden und er hat Halluzinationen. Zu keiner Zeit war ich mir sicher, ob Simon sich alles nur einbildet, oder ob vielleicht doch etwas Übersinnliches hinter ihm her ist. Der Schreibstil ist so eindringlich und teils gruselig, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Wulf Dorn schafft es den Leser lange Zeit im Dunkeln tappen zu lassen und erst gegen Ende offenbart er das ganze Ausmaß dessen, was Simon erlebt und was dahinter steckt. Die Auflösung des Ganzen und da ich mir nie sicher war, was real ist und was nicht, machten das Buch für mich zu einem grandiosen Leseerlebnis. Der Plot wird zum Großteil aus Simons Perspektive (personaler Erzähler) geschildert, aber hin und wieder gibt es Perspektivwechsel, die einen ganz anderen Blickwinkel auf das Geschehen werfen und mir sehr gut gefallen haben. Simon mochte ich sehr, denn er ist ein sympathischer Protagonist, der mir direkt leid tat und mit dem ich stets mitgefühlt habe. Durch seinen Autismus ist er immer etwas anders als andere Kinder und nur sein Bruder kennt seine Eigenarten, was ihn zu seiner wichtigsten Bezugsperson macht. Neben Simon und seinem Bruder Mike, sind noch Caro, die Simon kennenlernt und so manches mit ihm erlebt und der stellvertretende Schuldirektor, den Simon direkt unsympathisch findet, wichtig. Ich finde, dass die Charaktere wirklich gut und sehr realistisch ausgearbeitet sind. Trotz mancher langatmiger Dialogie und einigen wenigen langweiligeren Passagen, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und besonders das schockierende Ende war nach meinem Geschmack. Der Plot ist gut durchdacht und die Auflösung schlüssig. Das ganze Buch ist durchweg tiefgründig und regt dadurch zum Nachdenken an. Nach diesem wirklich guten Buch, werde ich mich mal Wulf Dorns Thrillern für Erwachsene widmen, da ich gespannt bin, ob diese mich genauso überzeugen können. Fazit "Die Nacht gehört den Wölfen" konnte mich komplett begeistern. Lange Zeit tappte ich im Dunkeln und wusste nicht, was hinter allem steckt. Die Auflösung konnte mich völlig schockieren. So habe ich diesen Thriller wirklich genossen und bin gespannt auf weitere Werke des Autors. Jeder der gerne Thriller für Jugendliche liest, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen, denn es lohnt sich.

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  • Ein spannender und überraschender Jugendthriller

    Die Nacht gehört den Wölfen
    Minoo

    Minoo

    04. January 2016 um 14:51

    "Die Nacht gehört den Wölfen" war mein zweites Buch von Wulf Dorn. Bereits im Jahr 2012 konnte mich der Autor mit seinem Thriller "Trigger" vollends begeistern. Dementsprechend hoch waren auch die Erwartungen an diesen Jugendthriller. Das Cover finde ich genial. Es hat einen direkten Bezug zur Handlung und harmonisiert perfekt mit dem Titel. Auch der Klappentext ist sehr passend und gibt die Grundstimmung des Buches sehr gut wieder, ohne zu viel zu verraten. Der Leser findet sich gleich zu Beginn des Buches mitten im Geschehen wieder und erlebt den Autounfall, bei welchem Simons Eltern sterben, hautnah. Dieser mitreißende Anfang ist lediglich der Beginn einer spannenden und oftmals unheimlichen Geschichte, die mich nicht eine Sekunde losließ. Simon war mir sofort sympathisch. Er hat eine leichte Form von Autismus, was ich sehr interessant fand. Auch die anderen Charaktere sind Wulf Dorn gut gelungen, insbesondere Caro und Mike.  Nach dem Unfall lebt Simon bei seiner Tante und seinem Bruder Mike. Die völlig neue Umgebung stellt für ihn eine große Herausforderung dar. Dazu kommt, dass ihn schlimme Träume plagen. Teil dieser Träume ist immer wieder eine Tür, der man gemeinsam mit Simon während des Buches immer näher kommt. Erst als sich diese Tür in Simons Träumen öffnet, erfahren wir die große Auflösung. Die Träume sind Wulf Dorn perfekt gelungen. Ich bekam des Öfteren eine Gänsehaut und fürchtete mich davor weiter zu lesen. Der Schreibstil von Wulf Dorn gefällt mir sehr, sehr gut. Er spielt gekonnt mir Worten und Andeutungen und erzeugt dadurch verschiedenste Gefühle. Das Buch liest sich sehr schnell und angenehm. Die Spannung des Thrillers nimmt zu keiner Zeit ab. Um Simon herum passiert unglaublich viel, worauf ich nun nicht genauer eingehen werde, um nicht zu viel vorweg zu nehmen. Als Leser spekulierte ich während des Lesens wild darauf los. Wer steckt hinter dem Verschwinden des Mädchens? Wer oder was verursachte den Unfall? Weshalb hat Simon diese Träume und was verbirgt sich hinter der Tür? Zum Schluss läuft Wulf Dorn zu Höchstformen auf. Als ich zu Begreifen begann, blieb mir buchstäblich der Mund offen stehen. Als ich das Buch beendete wäre ich am liebsten auf einen Stuhl gestanden und hätte Wulf Dorn applaudiert ;) Ich habe nicht eine Sekunde damit gerechnet, dass das Buch auf diese Art und Weise endet. Es war eine riesen Überraschung und vor allem authentisch und nicht an den Haaren herbei gezogen. Fazit: Ein Buch, das in null Komma nichts gelesen ist und nicht zuletzt dadurch begeistert, dass der Leser durchgehend mitfiebert und spekuliert. Das Ende ist, so wie es sein sollte, das große Finale, dass mich nicht nur überzeugen, sondern auch überraschen konnte

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  • Spannender Thriller mit überraschendem Ende

    Die Nacht gehört den Wölfen
    Tammy1982

    Tammy1982

    03. January 2016 um 18:22

    Simon hat durch einen schrecklichen Autounfall seine Eltern verloren und erfährt dann auch noch von seiner Tante und seinem älteren Bruder, dass er auf ein Internat gehen soll. Wegen einer kleinen autistischen Störung kann er mit Änderungen nicht gut umgehen und wird gleichzeitig auch noch von schrecklichen Alpträumen seit dem Unfall heimgesucht, in denen er sich von bösartigen Wölfen verfolgt fühlt. Gleichzeitig verschwindet in seiner direkten Umgebung ein Mädchen und Simon hat bald das Gefühl, dass die Wölfe aus seinen Träumen Realität werden. Das Buch entfaltet von der ersten Seite an eine unglaubliche Sogwirkung und ich konnte es einmal begonnen nur noch schwer aus der Hand legen. Dazu tragen auch noch die sehr kurz gehaltenen einzelnen Kapitel bei, die einen schnell dazu verleiten, noch ein Kapitel und noch eins und noch eins zu lesen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Simon größtenteils erzählt und erst gegen Ende schwenkt die Erzählweise zu anderen Charakteren. Dadurch gibt es eine sehr einseitige Wahrnehmung der Geschichte, was für mich am Ende zu einigen Überraschungen geführt hat, die ich so nicht erwartet hatte. Es werden einige falsche Fährten gelegt und ich rätselte bis zum Ende, wie denn die Auflösung aussehen könnte und was hinter alldem steckt. Mit der endgültigen Auflösung hatte ich dann so aber nicht gerechnet und muss sagen, dass mich der Autor wirklich eiskalt erwischt hat. Sehr gelungen. Das Ende insgesamt stellt einen schönen runden Abschluss dar und hat mich doch rundum zufrieden zurück gelassen. Ein spannender Thriller, mit überraschenden Wendungen, der mich sehr neugierig auf den Autor Wulf Dorn gemacht hat. Dies war zwar das erste Buch von ihm, das ich gelesen habe, aber es wird definitiv nicht das Letzte bleiben. Dafür vergebe ich vier Sterne.

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  • Die Wolfsstunde kommt nach der Geisterstunde!

    Die Nacht gehört den Wölfen
    Zalira

    Zalira

    03. January 2016 um 14:02

    Kurz zum Inhalt: Bei einem Autounfall verliert Simon Strode seine Eltern und auch einen Teil seines Gedächtnisses. Seitdem Unfall hat er immer wieder schlimme Albträume und er muss mit immer mehr Veränderungen kämpfen, die im das Leben erschweren. Den einzigen Halt bietet ihm dabei seine Freundin Caro. Mit ihr zusammen erkundet er seinen neuen Heimatsort und versucht das Verschwinden eines Mädchens aufzudecken. Meine Meinung: Das Buch wird überwiegend aus der Perspektive von Simon erzählt, wodurch man in erster Linie seine Gefühle miterlebt und seine Probleme den Veränderungen besser nachvollziehen kann. Simon war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich habe sehr mit ihm mitgefiebert. Auch Simon's Freundin Caro schafft es mit ihrer direkten, aufgeweckten Art Simon aus seinem Schneckenhaus zu locken. Und die Gespräche und Unternehmungen der beiden machen sehr viel Spaß beim Lesen. Die Geschichte ist generell sehr spannend und deshalb sehr schnell durchgelesen. Was mir zudem richtig gut gefallen hat ist, dass das Motiv der "Wölfe" sich durch das ganze Buch ziehen. Von Cover, über Titel bis hin zur Geschichte selber spielen Wölfe eine große Rolle. Außerdem ist es zwischendurch richtig gruselig, aber noch im Jugendbuchbereich. Am Ende kommt natürlich alles anders als erwartet, aber für die Geschichte eine interessante und gut abschließende Wendung! Der Schluss ist passend, jedoch wird man als Leser auch sehr aufgewühlt zurückgelassen.

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  • Ein spannendes Buch, mit interessanten Themen , nur das Ende hat mich nicht überzeugt !!

    Die Nacht gehört den Wölfen
    BlueOcean8519

    BlueOcean8519

    01. January 2016 um 10:27

    Klappentext: "Seit dem tödlichen Autounfall seiner Eltern, den er selbst miterlebt hat, leidet Simon unter Albträumen und Angstzuständen. Nach einem Psychiatrieaufenthalt zieht er zu seiner Tante und seinem Bruder, aber es fällt ihm schwer, sich in seinem neuen Leben zurechtzufinden. Vor allem, als er feststellen muss, dass seine schlimmen Träume Wirklichkeit werden: Etwas Böses scheint im Dunkel, das Simon umgibt, erwacht zu sein. Und das Verschwinden eines Mädchens ist erst der Anfang …" Meine Meinung: Das Cover hat mich schon sehr angesprochen, jedoch bin ich durch eine Rezension einer Bekannten, auf das Buch aufmerksam geworden. Alleine die Farbauswahl, die hier verwendet wird, ist toll. Ich mag es sehr, wenn starke Kontraste genutzt werden, wie es hier der Fall ist. Das große weiße skizzierte Maul des Wolfes setzt sich wunderbar vom schwarzen Hintergrund ab. Auch der rote Schriftzug des Titels fügt sich gut ein. Es besteht hier ein deutlicher inhaltlicher Zusammenhang zum Buch. Auch inhaltlich hat mich das Buch sehr schnell angesprochen, denn ich finde, vielleicht auch durch meine beruflichen Erfahrungen bedingt, Themen wie psychiatrische Erkrankungen, Traumata aber auch das Leben mit Autismus sehr interessant und spannend. Ebenso geht der Autor auf Angstzustände, Depressionen und Verlustängste ein. Was mir sehr gut gefallen hat, ist die doch sehr sensible, behutsame Art und Weise, auf die er diese Themen anspricht. Dennoch schafft es Wulf Dorn es dauerhaft und konstant Spannung aufzubauen, das Buch hat mich fesseln können. Besonders erwähnen muss man an dieser Stelle, dass ich durch einige unerwartete Wendungen in der Handlung wirklich nie genau wusste, woran ich bin. Niemals hätte ich mit einer solchen Auflösung und diesem Ende gerechnet. Das Ende selbst hat mir leider nicht ganz so zugesagt, was aber wirklich das Einzige ist, was ich ernsthaft an diesem Buch kritisieren kann. Der Aufbau der Handlung erfolgt in sehr kurzen Kapiteln, anfangs habe ich das als störend empfunden, was sich jedoch nach kurzer Zeit änderte. Ich hatte von Beginn an keinerlei Probleme der Geschichte zu folgen, was sicher an dem flüssigen, gut verständlichen Schreibstil lag. Erzählt wird das Geschehen aus Simons Sicht(in der dritten Person), hier hätte mich das Einsetzen der Ich-Perspektive durchaus angesprochen, weil ich mich dadurch den Protagonisten noch näher fühle, ihre Gedanken und Gefühle als intensiver empfinde, aber das ist sicher einfach eine Frage des Geschmacks. Die Charaktere im Buch sind vielseitig und interessant gestaltet worden, es hat Spaß gemacht, ihre Entwicklung während der Handlung beobachten zu können. Ich gebe dem Buch vier von fünf Sternen, kann aber sagen, dass ich in Zukunft durchaus das ein oder andere Buch von Wulf Dorn lesen möchte, seine Art Spannung aufzubauen hat mich wirklich neugierig gemacht.  

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  • Die Wölfe werden dich holen kommen...

    Die Nacht gehört den Wölfen
    nicigirl85

    nicigirl85

    30. December 2015 um 16:47

    Ich liebe Jugendbücher und habe schon viel Gutes über Wulf Dorn gehört, daher war ich unheimlich gespannt auf dieses Buch und begann mit der Lektüre. Im Roman geht es um Simon, der als Einziger einen Autounfall überlebt hat. Seine Eltern starben dabei. Wie soll er nur ohne sie leben? Sein großer Bruder Mike und Tante Tilia kümmern sich um ihn, nur kann dies wirklich Familienersatz sein? Ein personaler Erzähler führt uns durch diese spannende Geschichte, die durch kurze, knackige Kapitel besticht und rasche Szenenwechsel beinhaltet. Am intensivsten beleuchtet der Autor Simon, der anders ist als andere Jugendliche in seinem Alter. Nicht nur durch den Unfall ist er beeinträchtigt, hat er doch zudem eine leicht autistische Störung. Ich mochte Simon auf Anhieb gern, weil er so "normal" ist. Seine dargestellten Ängste konnte ich stets nachvollziehen und zu Freundin Caro ist er auch überaus loyal. Nebendarsteller füllen die Story, werden aber nicht so charakterisiert wie Simon. Das erwarte ich bei einem Jugendbuch aber auch nicht zwingend. Schön fand ich die Verknüpfung von Märchen mit der Romanhandlung. Zudem waren die Orte echt gut beschrieben. Ich mochte vor allem das mysteriöse Waldhotel. Von diesem Jugendbuch haben mir Dreiviertel sehr gut gefallen, denn die Story ist spannend, es gibt interessante Wendungen und auch Freundschaft und Liebe spielen eine Rolle. Doch das Ende hat für meinen Geschmack einiges zerstört. Der Vorteil von dem gewählten Ende ist, dass man damit absolut nicht rechnet, alle Fragen abschließend geklärt sind und keine Punkte offen bleiben. Allerdings blieb bei mir dadurch ein wenig die Glaubwürdigkeit auf der Strecke und ich fragte mich nach dem Zuklappen des Buches, ob Wulf Dorn den Leser wirklich so extrem an der Nase herumführen wollte? Fazit: Eine ganz tolle Geschichte, die mir gut gefallen hat, deren positiver Eindruck aber durch den seltsamen Abschluss etwas abnimmt. Ich habe die Geschichte dennoch gern gelesen und empfehle das Buch weiter.

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  • Die Nacht gehört den Wölfen, Wulf Dorn - Renzension

    Die Nacht gehört den Wölfen
    gewissensbisse

    gewissensbisse

    29. December 2015 um 20:35

    Ich fand' das Buch etwas langatmig, d.h. das man relativ viele Seiten lesen musste, ehe etwas neues passierte. Erst gegen Ende wurde die Spannung aufgebaut. Man wollte daher wissen was als nächstes passiert, wo die detailierte Beschreibung auch passte und man es nicht als zu langatmig empfand. Jedoch war das Ende, für mich, etwas unverständlich und zwar anderst als man gedacht hätte, aber nicht wie man es sich gewünscht hat. Ich persönlich würde es nicht nochmal lesen, aber trotzdem jedem Empfehlen der sich mit der Psychologie im Thriller gerne beschäftigt.

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  • Ein sehr außergewöhnliches Buch

    Die Nacht gehört den Wölfen
    Uwes-Leselounge

    Uwes-Leselounge

    24. December 2015 um 08:41

    Mit Beginn der Geschichte lernen wir Simon und seine Eltern kennen und begleiten Sie auf der Fahrt zu seiner Tante Tilia. Auf der Fahrt dorthin kommt es zu einem Autounfall, wobei seine Eltern sterben. Er kann sich gerade noch so aus dem Fahrzeug retten, bevor dieses in Flammen aufgeht. Simon ist ein sehr intelligenter Junge, er ist Klassenbester in der Schule, aber er wird von den Schülern, allen voran Ronny, geärgert und beschimpft. Grund hierfür sind seine leicht autistischen Züge, die die anderen Kinder nicht verstehen können. War sein Leben vorher schon schwierig, so wird es nun noch schwerer, denn seit dem schrecklichen Erlebnis plagen ihn zudem Albträume und Angstzustände. Denn jede Nacht träumt er den Unfall wieder und wieder. In diesen Träumen ist etwas Böses hinter ihm her. Was genau kann er nicht sagen, doch er spürt die Anwesenheit ganz deutlich. Dabei möchte Simon so sein, wie sein großer Bruder Mike, den er als Vorbild sieht. Er möchte genauso stark und furchtlos sein. Doch seine immer wiederkehrenden Angstzustände erschweren seinen Alltag Zusehens. Seine Tante Tilia gibt sich Mühe, es ihm so angenehm wie möglich zu machen. Liest ihm fast jeden Wunsch von den Augen ab und ist doch schon nach kurzer Zeit überfordert. Als wäre Simons Leben nicht schon kompliziert genug, soll er ab dem neuen Schuljahr auf ein Internat in Fahlenberg gehen, da seine Tante nicht die Möglichkeit sieht, Erziehung und Beruf miteinander zu vereinbaren. Geschockt von dieser neuerlichen Veränderung schwingt sich Simon auf sein Mountainbike und radelt wie der Teufel davon. Er muss das Ganze erstmal verarbeiten und nur so bekommt er den Kopf frei. Als er nach Hause kommt, sitzt seine Tante im Wohnzimmer und schaut die Nachrichten. In diesen Nachrichten wird das Verschwinden eines jungen Mädchen aus dem Ort bekannt gegeben und beide sind entsetzt.  Am nächsten Tag besuchen Tilia und Simon die Schule und Simon bekommt einen ersten Eindruck von seinem neuen "Zuhause". Der stellvertretende Schuldirektor Herr Henning ist ihm sofort unsympathisch und ihm ist nicht wohl bei dem Gedanken an die kommende Schulzeit. Nach einem kurzen Gespräch, soll Simon draußen auf seine Tante warten, da Herr Henning noch mit ihr unter vier Augen sprechen möchte. Während Simon also draußen auf der Treppe vor der Schule sitzt, spricht ihn ein Mädchen namens Caro an, die ebenfalls auf die Schule geht. Nach und nach freunden sich die beiden an. Caro ist ein leicht durchgeknalltes Mädchen, sie läuft nur in schwarzen Klamotten rum, ruht auf einer Marmorplatte auf dem Friedhof und treibt sich überall und nirgends rum. Eine geheimnisvolle Aura, so möchte ich es mal beschreiben, umgibt sie und ich war gespannt zu erfahren, was wohl dahinter stecken mag. Mike, sein älterer Bruder, der gerade seine gemeinsame Zukunft mit seiner Freundin Melina plant, freut sich zwar, dass sein Bruder wieder zu Hause ist, doch er hat wenig Zeit für ihn. Auch weiß er nicht, wie er ihm beibringen soll, dass er ihn schon bald wieder verlassen wird. Als Mikes Freundin etwas Schreckliches zustößt, sieht Simon seine Befürchtungen, dass etwas Böses um ihn herum vorgeht, bestätigt. Gemeinsam mit Caro beschließt er, diesem auf den Grund zu gehen. Auch wenn dies bedeutet, sich seinen Ängsten zu stellen. FAZIT: Mit "Die Nacht gehört den Wölfen" ist Wulf Dorn ein, wie ich finde, sehr toller Roman gelungen. Zwar finden wir in dieser Geschichte nicht wie gewohnt, den psychischen Thriller, dafür umso mehr die ureigenen Ängste und Abgründe der menschlichen Seele. Wulf Dorn hat Simon so viel Leben eingehaucht, das ich beim Lesen gedacht habe, er ist real. Seine Albträume und Ängste konnte ich sehr gut nachempfinden. Mit fortschreitender Geschichte, dachte ich schon, ich wäre dem Ganzen auf die Schliche gekommen, doch da hatte ich die Rechnung ohne Wulf Dorn gemacht :) Denn das Ende kam für mich so überraschend und ist für mich das Tüpfelchen auf dem "I".

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  • Spannender Psychothriller, nicht nur für Jugendliche!

    Die Nacht gehört den Wölfen
    Helene2014

    Helene2014

    Auf dieses Buch habe ich ziemlich lange gewartet, da der Erscheinungstermin immer wieder verschoben wurde. Aber das Warten hat sich definitiv gelohnt!  Wulf Dorn erzählt die Geschichte von Simon, einem hochintelligenten Jungen mit einer autistischen Störung, der bei einem schrecklichen Autounfall seine Eltern verliert und nun verzweifelt versucht, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Er findet ein neues Zuhause bei seiner Tante und seinem über alles geliebten Bruder Mike. Aber das Eingewöhnen fällt ihm sehr schwer, da nichts mehr die alte Ordnung hat, die er so sehr braucht. Und dann verschwindet ein junges Mädchen und Simon sieht sich plötzlich in einem Strudel von Ereignissen, die ihn zuerst völlig überfordern.  Wulf Dorn hat einen spannenden Psychothriller geschrieben, in dem nichts so ist, wie es scheint. Man konnte sich gut in Simon hinein versetzen und litt mit ihm über den Verlust seiner Familie und seines -für ihn so wichtigen- Umfeldes.  Das Buch ist extrem spannend geschrieben, man kann garnicht aufhören zu lesen. Besonders zum Schluss hin klebt man geradezu an den Seiten. Und der Schluss hat es wirklich in sich!!  Fazit: wieder ein absolutes Lesehighlight von Wulf Dorn, eines meiner Lieblingsschriftsteller. Das Buch ist zwar als Jugendbuch beschrieben, aber auch für erwachsene Leser eine spannende Lektüre. Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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    • 5
    Meteorit

    Meteorit

    18. December 2015 um 17:44
  • Wenn ich das Buch mit einem Wort beschreiben müsste, wäre es unentschlossen.

    Die Nacht gehört den Wölfen
    Baneful

    Baneful

    17. December 2015 um 10:10

    Meine Meinung: Wenn ich das Buch mit einem Wort beschreiben müsste, wäre es unentschlossen. Es wankt zwischen kindlich (manchmal sogar kindisch) bis hin zu dunkel und mysteriös. Ehrlich gesagt waren mir die dunkel-mysteriösen Teile, bei denen man nicht wusste woran man als Leser war, lieber.  Auch sehr einfach geschriebene Bücher wie Perfks of beeing a Wallflower können reizend sein, wenn der Protagonist es raushaut. Der Protagonist, Simon, aus Die Nacht gehört den Wölfen ähnelt Charlie aus dem bereits erwähnten Buch, allerdings kommt er nicht besonders authentisch rüber. Zum einen liegt dies daran, dass zwischen dem Leser und den Charakteren eine Diszant ist, die auch bis zum Ende bleibt. Die Wahl des ich-Erzählers fände ich geeigneter, als die des personalen-Erzählers. Durch das ständige hin und her hatte ich Probleme mich auf das Geschehen einzulassen. Mal war das Buch absolut spannend und so düster, dass ich mich sogar bei Tageslicht gefürchtet habe und mal war es so seicht wie eine Pfütze. Die einfache Schreibweise, die zu einem raschen Lesen führt und dazu die Dialoge, die für mich selten als echte Dialoge durch gingen, haben dazu geführt, dass ich nicht immer Spaß dabei hatte, das Buch zu lesen. Die Idee ist keine neue, aber dennoch interessant. Schade, denn wenn die Umsetzung sich für eine Richtung entschieden hätte, hätte die Grundidee sehr reizend sein können.   Bewertung:  Bis zum Mittelteil zieht sich das Buch, da nicht wirklich Spannung aufkommen will. Ab da geht es rasanter weiter, bis es am Ende seinen Höhepunkt erreicht. Das Ende ist ziemlich gut und fesselnd, weshalb ich dem Buch auch eine bessere Bewertung gebe, als die Rezension den Anschein erwecken mag. Somit ♥♥♥,♥ Herzchen, Wulf Dorn behalte ich mit Sicherheit im Auge, da er viel Potential hat, um zu einem meiner Lieblingsautoren zu werden.

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  • Wulf Dorn übertrifft sich wieder einmal selbst

    Die Nacht gehört den Wölfen
    BooksAndFilmsByPatch

    BooksAndFilmsByPatch

    25. November 2015 um 12:04

    ►♥◄ INHALT ►♥◄ Seit dem tödlichen Autounfall seiner Eltern, den er selbst miterlebt hat, leidet Simon unter Albträumen und Angstzuständen. Nach einem Psychiatrieaufenthalt zieht er zu seiner Tante und seinem Bruder, aber es fällt ihm schwer, sich in seinem neuen Leben zurechtzufinden. Vor allem, als er feststellen muss, dass seine schlimmen Träume Wirklichkeit werden: Etwas Böses scheint im Dunkel, das Simon umgibt, erwacht zu sein. Und das Verschwinden eines Mädchens ist erst der Anfang … ►♥◄ MEINE MEINUNG ►♥◄ Wulf Dorn gehört bereits seit "Trigger" und "Mein böses Herz" zu meinen absoluten Lieblingsautoren, dementsprechend viel hab ich mir auch von diesem Buch hier versprochen. Doch wurde ich tatsächlich überzeugt? Wie gewünscht entführte Wulf Dorn den Leser wieder in eine fiktive Stadt in Süddeutschland. Dort trifft man auf Simon, einem 15-jährigen Teenager, der so vieles verkraften muss und mit dem es das Schicksal keineswegs gut meinte in der Vergangenheit. Schon von der ersten Seite an liest man nicht; man erlebt - und genau das ist es, was Wulf Dorn und seine Geschichten einfach ausmacht. Ein solch einfacher, mitreißender Einstieg ist zwar keine Überraschung, wenn es um diesen Autor geht, aber trotzdem ein riesiger Pluspunkt für das Buch. Simon ist ein realistischer, authentischer Junge, mit dem ich wahnsinnig gerne mitgefiebert habe. Er hatte mein Herz im Sturm erobert und ich fühlte mich ihm an mancher Stelle näher, als mir selbst lieb war. Er war lebensecht und durchweg sympathisch und die außergewöhnliche Entwicklung, die er im Laufe der Story durchmachte, war einfach perfekt porportioniert und alles absolut glaubwürdig. Kurz um: ich hätte mir keinen besseren Protagonisten für die Geschichte wünschen können, als Simon es war. Er besaß wahnsinnig viel Gefühl und seine Gedanken und Handlungen waren nachvollziehbar und real. Auch alle weiteren Figuren besaßen ihre eigene Geschichte, was ihnen zusätzliche Tiefe verlieh und einen jeden noch realer wirken ließ. Ich konnte mir alle gut vorstellen und vor allem Mike und Caro führten die Liste meiner Lieblingsfiguren; natürlich direkt nach Simon. Der Stil war ganz typisch für den Autor. Er lässt sich herrlich leicht und schnell lesen, schafft dabei aber trotzdem unglaublich intensive Atmosphären, ganz gleich in welche Richtung diese ausschlagen. Einerseits knisterte die Luft vor lauter Spannung und Grusel, doch auch die Gefühle kamen keineswegs zu kurz. Auch die Aufmachung sprach mich sehr an, denn die überaus kurzen Kapitel sorgten dafür, dass man das Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte. Was ich ebenfalls kurz erwähnen möchte, ist die Detailgenauigkeit, die Wulf Dorn an den Tag legte, die mir jede Kulisse und jede Szene perfekt vors innere Auge zauberte, dabei aber keineswegs für Langeweile sorgte, denn obwohl alles schön genau ausgeschmückt war, wirkte es nicht überladen oder gar übertrieben. Die Idee hinter dem Buch war wieder einmal - wie sollte es anders sein - grandios!! Ich liebe die Geschichten einfach, die Wulf Dorn da kreiert und zu Papier bringt. Gut durchdachte, ausgereifte und perfekt miteinander verwobenen Ideen ergeben hier eine unglaublich realistische Story und einen wahren Pageturner. Man spürt einfach auch, dass der Autor früher einmal in einer psychiatrischen Klinik tätig war, denn die psychischen Probleme und Aspekte in der Geschichte sind wunderbar leicht zu verstehen und nachzuempfinden. Nun zum größten Highlight dieses Buches: die Umsetzung. Wie bereits erwähnt, spürt man während des Lesens das weitreichende Wissen des Autors über die menschliche Psyche. Dieser Aspekt wurde perfekt in die Geschichte eingewoben und am Ende hatte selbst ich als Leser das Gefühl, nicht mehr zwischen Wahn und Realität unterscheiden zu können. Außerdem kamen Überraschungen und unerwartete Wendungen Schlag auf Schlag und wären die kurzen Ruhe-Phasen, die auftauchten, aber keineswegs langweilig ausfielen, wäre ich vor lauter Atem anhalten, bestimmt erstickt. Es war spannend, gruselig, interessant, informativ und vor allem aber glaubwürdig und realistisch; was die Story nur noch mehr unter die Haut gehen ließ. Ich jedenfalls war von der ersten bis zur letzten Seite einfach gefesselt und konnte auch in der Zeit, in der ich nicht gelesen habe, gedanklich nicht von dem Buch ablassen. Das ist genau das, was ich mir gewünscht und erhofft habe. ►♥◄ FAZIT ►♥◄ Dieser Jugendthriller überzeugte mich einfach komplett. Ich wurde von der ersten Seite an mitgerissen und fühlte mich dem Protagonisten unglaublich nahe. Zahlreiche Beschreibungen und Details ließen die Geschichte lebendig werden und sogen mich noch tiefer in die gruseligen Abgründe mancher Figuren hinein. Spannung, Action und Rasanz, Gefühle, Familienzusammenhalt und Überraschungen am laufenden Band - das ist das, was einen Jugendthriller ausmacht & Wulf Dorn erfüllt jedes Kriterium und übertrifft sich mit "Die Nacht gehört den Wölfen" wieder einmal selbst. Ein riesiges Kompliment! ►♥◄ 5 VON 5 STERNEN ►♥◄ Ohne nachzudenken vergebe ich 5 von 5 möglichen Sternen und würde gern noch ein Sternchen hinten dran setzen. Wulf Dorn sollte inzwischen einem jeden Bücherwurm ein Begriff sein, denn seine Geschichten sind einmalig gut ausgearbeitet und durchdacht. 100(00)%ige Lese-Empfehlung an alle, die gerne Thriller in die Psycho-Richtung verschlingen!

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