Wulf Dorn Kalte Stille

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Inhaltsangabe zu „Kalte Stille“ von Wulf Dorn

Wenn die Stille zum Alptraum wird ... Eine Tonbandaufzeichnung, die in abrupter Stille endet - unerträglicher Stille. Mehr ist Jan Forstner von seinem kleinen Bruder nicht geblieben. Vor dreiundzwanzig Jahren ist Sven spurlos verschwunden. In derselben Nacht verunglückte auch sein Vater unter rätselhaften Umständen. Beide Fälle konnten nie aufgeklärt werden. Als Jan gezwungen ist, an den Ort seiner Kindheit zurückzukehren, holt ihn die Vergangenheit wieder ein. Ein mysteriöser Selbstmord führt ihn zu einem schrecklichen Geheimnis. »Als ich erfuhr, dass David Nathan tatsächlich das Hörbuch lesen wird, war ich zunächst einmal sprachlos vor Freude. [...] Eine passendere Stimme für Jan Forstner kann man sich nicht wünschen.« Wulf Dorn über das Hörbuch Kalte Stille

Wow, ein echt spannender Thriller!!! Und es wird nicht mein letzter Wulf Dorn sein. Auch der Sprecher hat mich begeistert!!!

— janaka

Ein spannender Psycho-Thriller mit unerwarteten Wendungen und ein überraschendes Ende.

— Lesen_ist

Bisher grandios!

— sevda

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  • Kalte Stille - Jan Forstner #1 - Wulf Dorn

    Kalte Stille

    Lesen_ist

    16. October 2014 um 19:03

    Inhalt Wenn die Stille zum Albtraum wird … Eine Tonbandaufzeichnung, die in abrupter Stille endet – unerträglicher Stille. Mehr ist Jan Forstner von seinem kleinen Bruder nicht geblieben. Vor dreiundzwanzig Jahren ist Sven spurlos verschwunden. In derselben Nacht verunglückte auch sein Vater unter rätselhaften Umständen. Beide Fälle konnten nie aufgeklärt werden. Als Jan gezwungen ist, an den Ort seiner Kindheit zurückzukehren, holt ihn die Vergangenheit wieder ein. Ein mysteriöser Selbstmord führt ihn zu einem schrecklichen Geheimnis. Meine Meinung In September habe ich »Dunkler Wahn« als Hörbuch gehört, ohne zu wissen, dass es das zweite Buch mit dem Protagonisten Jan Forster ist. Es fehlte mir einiges an Vorinformation und darum habe ich das erste Buch, auch als Hörbuch, nun nachgeholt. Gleich am Anfang gehen wir 23 Jahre zurück zum 12. Januar 1985. Bernhard Forstner, Jans Vater, sitzt sterbend in seinem Auto, nachdem er viel zu schnell unterwegs war und sein Auto auf der verschneiten Fahrbahn ausgebrochen ist. Er war gegen eine dicke Tanne geprallt und sitzt nun eingeklemmt hinter dem Lenkrad. Das Atmen schmerzt und die Vermutung liegt nah, dass mindestens eine gebrochene Rippe seine Lunge durchstoßen hatte. Seine Wirbelsäule musste ebenfalls Schaden genommen haben da seine Arme und Beine gefühllos sind. Er weiß, dass er nicht mehr viel Zeit hat. Er wird sterben. Doch wenn er jetzt stirbt, wird auch Sven sterben, sein 6-jähriger Junge. Er kämpft gegen die Bewusstlosigkeit an, will am Leben bleiben, bis man ihn findet. 23 Jahr später sitzt Jan Forstner im Büro von Raimund Fleischer, der leitende ärztliche Direktor in der Waldklinik in Fahlenberg. Fleischer bietet ihm eine Stelle an und Jan weiß, dass er keine große Wahl hat, wenn er sich wieder in seinem Beruf als Psychiater rehabilitieren will. Jan Forstner ist nicht unsympathisch, aber wie im zweiten Band ist er mir auch hier zu weich, vor allem in direktem Vergleich mit Dr. Raimund Fleischer oder Dr. Norbert Rauh, ein anderer Psychologe in der Waldklinik. Er fühlt sich schuldig am Verschwinden seines jüngeren Bruders, Sven, und auch am Unfalltod seines Vaters. Sein Trauma von damals hat er nie wirklich verarbeitet und wird immer noch von einer Ungewissheit gequält, ob sein Bruder noch lebt oder damals vor 23 Jahren starb. Es dauert ein bisschen, bis die Geschichte in Fahrt kommt, was aber ganz klar ist. Der Leser muss erst erfahren, was damals vor 23 Jahren passiert ist und welchen Einfluss die Ereignisse auf Jans Leben hatten. Dann passiert etwas und ich hatte ziemlich schnell 2 Verdächtige, aber es wäre zu einfach gewesen. Nicht nur Jan Forstner versucht, ungelöste Rätsel der Vergangenheit zu lösen. Sein Nachbar Rudi, bei dem er vorläufig wohnt, kämpft noch immer mit dem Tod seiner Tochter, die eine Nacht vor Svens Verschwinden unter sehr mysteriösen Umständen starb. Die Ereignisse der Gegenwart bringen Karla auf den Plan. Die Perspektive wechselt zwischen Jan und andere Charakteren, ist aber leicht zu folgen. Jeder hat eine erkennbare Persönlichkeit, doch konnte ich mich nicht so richtig mit einer Figur identifizieren; Jan war mir zu weich, Karla zu unscheinbar, nur für Rudi Mahrenburg empfand ich eine größere Sympathie. Die vorherrschende Atmosphäre ist dunkel, kalt und still, was auch dem Titel der Geschichte entspricht. Alles spielt sich im Winter ab, sowohl vor 23 Jahren, als auch heute. Diese Stimmung hat Wulf Dorn wirklich hervorragende an den Leser/Hörer gebracht. Ich hatte mehr als einmal eine Gänsehaut und mir lief ein kalter Schauer den Rücken runter. Zwei Mal empfand ich sogar eine unheimliche Traurigkeit. Die Spannung steigt mit dem Fortschreiten der Geschichte, sodass man dann doch bis spät in die Nacht weiterhören oder –lesen will. Wer dann hier als Psychopath entlarvt wird, hat mich doch etwas überrascht. Wulf Dorn hat den Verdacht erfolgreich auf eine bestimmte Figur gelenkt, aber mir war es etwas zu plump, zu offensichtlich. Das Ende selbst hat mir auch etwas zu lange gedauert, vielleicht weil ich bereits das zweite Band gehört hatte. Ein spannender Psycho-Thriller mit unerwarteten Wendungen und ein überraschendes Ende. Die Geschichte braucht eine Weile um Fahrt aufzunehmen, gewinnt aber an Tempo und lässt dem Leser mitfiebern und miträtseln. Kommt nicht ganz an den zweiten Band heran aber so eine Reihe bessert sich meistens und nicht jeder liest sie verkehrt Sprecher David Nathan hat mich bereits im zweiten Band beeindruckt und das hat sich nicht geändert. Sein Talent den einzelnen Charakteren eine eigene Stimme zu geben ist genial. Nicht nur, dass er von sich aus eine schöne, angenehme Stimme hat, ob normal flüsternd oder schreiend, es hat immer gepasst. Es gelingt ihm die Atmosphäre so zu vermitteln, dass man Angst, Trauer, Bedrohung oder Zorn so richtig spürt.

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  • Als Hörbuch gut, als Story passabel

    Kalte Stille

    rumble-bee

    22. October 2013 um 16:51

    Wulf Dorn profitiert ganz eindeutig davon, als Hörbuch gehört zu werden. Zumindest ist das mein Eindruck. Beim Hören bin ich nicht ganz so kritisch, schaue nicht nach logischen Fehlern, lasse mich mehr von Stimme und Atmosphäre wegtragen. Also: als Hörbuch war diese Geschichte super! Die Stimme von David Nathan passte wunderbar. Sie hat etwas Stimmungsvolles, Rauhbeiniges. Und: Herr Nathan bemüht sich sehr, jedem Charakter eine eigene Färbung zu geben. Dabei ist er aber nicht ganz so "spinnert" und übertrieben einfallsreich wie beispielsweise Rufus Beck. Das gefällt mir persönlich sehr gut! Die Kürzungen merkt man dieser Version nicht an. Ich habe keine offensichtlichen Lücken entdeckt, und fand alles logisch nachvollziehbar. Der Spannungsbogen blieb gut erhalten! Sehr schön fand ich diverse Dinge. Erstens, man merkt - wie bei jedem Wulf Dorn - schon sehr, dass der Autor selber in der Psychiatrie gearbeitet hat. Man erhält spannende Einblicke in Arbeitsweisen und die diversen "Typen", die sich dort so tummeln. Zweitens, diese Geschichte hatte keinen eindeutigen Erzähler. Die Perspektiven wechselten auch mal - einmal war es Jan, der Bruder des damals verschwundenen Sven, dann wieder Karla, seine Bekannte, oder auch einer der beteiligten Ärzte. Dieser Geschichte hat das gut getan. Zudem werden alle Figuren mit liebevoll ausgesuchten Eigenheiten ausgestattet - wie beispielsweise eine Lieblings-Biermarke, ein Feuerzeug, eine Kneipe, ein enges Verhältnis zu einem Freund, und so weiter. Dabei geht Herr Dorn aber nicht so weit wie manche skandinavischen Autoren, die gerne mal übers Ziel hinaus schießen. Alles sehr angenehm. Drittens hat mir einfach die Atmosphäre gefallen! Eine dunkle Winternacht, ein Diktaphon auf einer Parkbank, ein kleiner Bruder, der hinterherschleicht, und dann verschwindet. Und natürlich die "unerklärlichen" Selbstmorde... Es war eine gut ausgesuchte Mischung aus Überraschung und Erwartbarem. Warum dann nur vier Sterne? Hm, das liegt größtenteils am Ende, das ich hier natürlich nicht zerreden möchte. Sagen wir, das letztendliche Motiv des Täters fand ich doch ein wenig bemüht. So etwas gab es schon zuhauf. Ein solch intelligenter Mensch hätte eigentlich mit diesem Schicksalsschlag besser umgehen müssen. Nun ja. Dafür war die Identität des Täters, durch diverse falsch gelegte Fährten, wirklich gut bis zuletzt versteckt worden. Und auch das Rätsel um Svens Verschwinden finde ich angenehm gelöst - nicht zu offensichtlich. Insgesamt empfehle ich dieses Hörbuch sehr gerne weiter.

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  • Bisher das beste Buch von Wulf Dorn

    Kalte Stille

    vormi

    05. May 2013 um 17:33

    Eigentlich wollte ich nur 4 Sterne geben, da mir der Inhalt doch manchmal etwas zu verworren war. Aber das gehörte schließlich auch dazu. Das hat den Spannungsaufbau dann auch wieder erhöht. Und da mir dieses Buch besser als "Trigger" gefallen hat, für das ich 4 Sterne gegeben habe, wollte ich dann auch die Steigerung drin haben. Auf jeden Fall ein sehr spannendes und verwirrendes Buch. In dem man nicht auf den Übeltäter kommt und in dem auch am Ende alles aufgelöst wird.

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  • Rezension zu "Kalte Stille" von Wulf Dorn

    Kalte Stille

    WolfgangB

    27. February 2013 um 17:12

    Die abrupt einsetzende Stille am Ende einer Tonbandaufnahme, das ist der ganz persönliche Dämon des Psychiaters Jan Forstner. Vor 23 Jahren verlor sein Bruder das Diktiergerät in jener Nacht, in der er entführt wurde, um nie wieder aufzutauchen. Standen dieses Verschwinden und der unmittelbar darauffolgende Tod von Jans Vater in Zusammenhang mit den unerklärlichen Vorfällen in der Waldklinik, einer Heilanstalt für psychisch kranke Menschen? Jahrelang ruhte die Vergangenheit, doch nun, da Jan eine Stelle in eben dieser Institution antritt, scheint sie sich zu wiederholen. Laut den biographischen Angaben des Autors kann er auf eine jahrelange berufliche Erfahrung in psychiatrischen Kliniken zurückblicken, was sich bereits in seinem ersten Roman "Trigger" manifestierte und nun seine Fortsetzung findet. Den routinemäßigen Abläufen etwa gibt er bewußt wenig Gewicht, sondern fügt sie so beiläufig ein, daß der Leser die sterile Luft in den Gängen wahrzunehmen meint, während die Handlung zwischen weißen Kitteln und Krankenakten aufgespannt wird. Einen besonderen Platz nimmt im Roman, wie bereits der Titel vorgibt, der Aspekt der Stille ein. Ist es jene am Ende des Tonbandes, die für die Ungewißheit über den Svens Verbleib steht, so gibt sich der Autor speziell zu Beginn große Mühe zu betonen, wie unerträglich Jan Forstner die Abwesenheit von Geräuschen empfindet. Was ein roter Faden durch den Roman hätte werden sollen, zerfasert allerdings relativ schnell in einer zunächst unübersichtlichen Handlung. Als endlich alle Figuren in Stellung gebracht und mit Vorgeschichten versehen sind, erwartet man, daß dieses Thema zumindest wieder deutlicher aufgegriffen wird. Außer der in einer Rückblende erzählten traumatisierenden Stille beim Tod von Jans Mutter, sieht sich der Autor erst am Schluß wieder verpflichtet, diesen Aspekt aufzugreifen, um eine Schließung des Kreises zu bewirken. Die Konfrontation des Menschen mit der Leere hätte wesentlich mehr angsteinflößendes Potential geboten, als letztendlich umgesetzt wurde, gerade in einem Umfeld, das so auf die menschliche Psyche konzentriert ist. Die Stille als Abwesenheit von Leben ist ein für den menschlichen Geist unwirtliches Land, das Orientierungslosigkeit anstelle von Reizen bietet. Sie ist in ihrem Wesen weder gut noch böse, sie ist wertneutral, in ihrer Sterilität für den Menschen unerträglich. Das zwangsläufige Abrutschen jedes Gedankens an ihr hätte der Geschichte ein tragfähiges Fundament geboten, auf das der Autor jedoch zu wenig gebaut hat. Relativierend muß jedoch bemerkt werden, daß es sich um die Rezension der gekürzten Hörbuchfassung handelt. Wieviel Raum dem Aspekt der Stille tatsächlich vom Autor eingeräumt wird, sollte also durch die Lektüre des Buches geklärt werden. Gleich zu Beginn der Lesung verursacht David Nathans diabolisches Flüstern ein schauriges Frösteln. Er schreit, wenn der Text nach Emotion verlangt, er schlüpft im Finale in die Rolle des entlarvten Widersachers und äfft den Tonfall des Protagonisten Jan Forstner nach. Kurz: Der Leser verleiht der Geschichte so viel Leben, daß der Hörer immer wieder mit den Figuren in Kontakt treten will. Einzig die zuweilen eingeblendete Musik, die offensichtlich besondere Schlüsselstellen unterstreichen soll, irritiert mehr, als sie nützt. Fazit: Mit seinem Debütroman "Trigger" hat Wulf Dorn sich die Latte bereits sehr hoch gelegt. Im Hörbuch verleiht der grandiose David Nathan der Geschichte so viel an Sprungkraft, daß diese Latte wenn nicht inhaltlich, so zumindest als Gesamterlebnis genommen werden kann.

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  • Rezension zu "Kalte Stille" von Wulf Dorn

    Kalte Stille

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. October 2010 um 08:57

    Inhalt: Eine Tonbandaufzeichnung, die in abrupter Stille endet - unerträglicher Stille. Mehr ist Jan Forstner von seinem kleinen Bruder nicht geblieben. Vor dreiundzwanzig Jahren ist Sven spurlos verschwunden. In derselben Nacht verunglückte auch sein Vater unter rätselhaften Umständen. Beide Fälle konnten nie aufgeklärt werden. Als Jan gezwungen ist, an den Ort seiner Kindheit zurückzukehren, holt ihn die Vergangenheit wieder ein. Ein mysteriöser Selbstmord führt ihn zu einem schrecklichen Geheimnis. Meine Meinung: Nachdem ich „Trigger“ von Wulf Dorn gelesen habe und begeistert war, hatte ich Lust „Kalte Stille“ als Hörbuch auszuprobieren. Ich wurde nicht enttäuscht. Kalte Stille ist geheimnisvoll und spannend, mysteriös und mit dem richtigen Pep. Der Protagonist Jan Forster kämpft mit den Schatten der Vergangenheit, als sein kleiner Bruder und auch sein Vater verschwanden. Eine Tonbandaufnahme ist ihm übrig geblieben und er versucht an seinem Heimatort, trotz der Vergangenheit, ein neues Leben aufzubauen. Er nimmt eine Stellung in der Klinik des Ortes an und wird prompt in eine völlig verrückte und gefährliche Geschichte verwickelt. Ehem. Patientinnen dieser Klinik, begehen voller Panik Selbstmord. So verbindet Wulf Dorn 2 Geschichten zu einer, denen es an Spannung nicht mangelt. Interessant und spannend gesprochen, kann der Hörer mit rätseln. Die Charaktere und Umgebung sind so detailliert erzählt, dass ich sie mir sehr gut vorstellen konnte. Ich denke selbst in der gekürzten Fassung hatte das Hörbuch die richtige Länge. Die Stimme war sehr angenehm und wirkte auch nicht übertrieben. Fazit: Ich habe es nicht bereut „Kalte Stille“ als Hörbuch zu hören. Ein sehr interessanter Thriller mit einem überraschenden Ende :O)

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  • Rezension zu "Kalte Stille" von Wulf Dorn

    Kalte Stille

    sevda

    19. September 2010 um 14:20

    Ich bin überwältigt! Dieses Buch/Hörbuch ist über mich gerollt wie eine Lawine. Voller Kraft und Emotionen! Und dann diese Stimme von David Nathan. Sie ist für dieses Buch wie der vollendende Punkt eines brillant formulierten Satzes. Die Geschichte besitzt keinen Spannungsbogen. Nein. Sie hat ein konstant anhaltendes Spannungshoch. Von der ersten bis zur letzten Seite. Die Rahmenhandlung ist so tiefgründig und originell. Zahlreiche Personen, die „scheinbar“ nichts miteinander zu tun haben werden gekonnt zusammengefügt. Wulf Dorn vermag die Figuren seines Romanes so zeichnen, dass man das Gefühl bekommt, man stehe direkt neben ihnen und sehe in ihre Augen. Die Art, wie er Gefühle und Atmosphäre in Worte einkleidet und an die Leser weiterleitet, ist beachtlich. Es ist ,als berühre Er durch seine Worte Stellen in meinem Inneren, die mir selbst fremd sind. Durch seine Worte nehmen diese Gestalt an. Ich möchte diesem Autor meinen Respekt aussprechen und hoffe auf weitere Bücher von Ihm und freue mich sehr auf diese. Dieses Buch und die Stimme Nathans haben mich von der Hörbuchwelt überzeugt. Ich bin infiziert!! Fazit: Es gibt Bücher die sind wirklich sehr gut. Dann gibt es Bücher wie dieses hier, bei dem man die von Gott gegebene Gabe der Kunst mit Worten umzugehen, bewiesen bekommt. Jeder der dieses Buch nicht liest oder hört verpasst etwas!

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