X Pjotr

 4.5 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von USA 2084.

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Cover des Buches USA 2084 (ISBN: 9783961114269)

USA 2084

 (11)
Erschienen am 13.02.2019

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Rezension zu "USA 2084" von X Pjotr

Grausam aber gut
Cat78vor einem Jahr

 Nun hat es ein Buch bzw. ein Autor geschaft dass ich eigentlich sprachlos bin. Ich sitze seit 10 min vor dem Rechner und weis nicht wie ich das Buch bewerten soll geschweige den ob man es bewerten kann.  

Schon das Cover zeigt ziemlich deutlich, dass das Buch kein leichter Lesestoff wird. Ich bin eigentlich kein Coverkäufer aber schon das Bild hat mich schlucken lassen. 

Zum Inhalt:
Das Buch spielt in der Zukünftigen USA genauer gesagt im Jahr 2084. In den 2040ern gab es eine Hungerkrise und es wurde weltweit beschlossen eine Schlachtquote für Menschen zu erlauben. In den USA besagt dies, dass 1% jedes Jahrgangs mit 19 Jahren geschlachtet und verzehrt werden darf. Jessica ist 18 und macht mit ihrer Klasse einen Ausflug zum Humanen-Schlachthof in San Francisco, in dem sie eine Führung bekommen und sich alle Schüler einer Tauglichkeitsprüfung unterziehen. Doch bald schon lernt Jessica die grausame Welt der Schlachthöfe kennen, nämlich als sie ein Jahr später zu den Auserwählten 1% gehört. 

Meine persönliche Meinung: 
Anfangs dachte ich so oh Horror also Blut, Gemetzel und Sex mit ein wenig Sciencefiction, doch schnell wurde mir klar ähm so viel Syfy ist das gar nicht. Es könnte gut und gerne Realität werden, da viele Aspekte wie Überbevölkerung und auch Nahrungsknappheit politisch Heute auch schon Thema sind und dann erst begann der eigentliche Horror. Während des ganzen Buches stellt ich mir die Frage, wäre eine Regierung wirklich zu so etwas fähig? Und genau diese Gedankenspiele die der Autor damit bei mir erweckte machten für mich den wahren Horror aus. Auch jetzt nachdem ich das Buch beendet habe klingen die Gedanken noch nach. Auch als Jessica am eigenem Leib herausfindet das das humane Schlachthaus alles andere als human ist dachte ich mir, ja auch das kann man sich vorstellen, Da die zu schlachtenden Jugendlichen irgendwann als Ferkel betitelt werden hat mir dann gezeigt, dass wir in anderen Bereichen gar nicht so weit weg davon sind. Wenn man sich anschaut wie moderne Schlachtbetriebe aufgebaut sind, sieht man einige parallelen. So also kann ich mich nun bei dem Autor bedanken dann er mir zumindest für einige Zeit das Steak madig gemacht hat. Wobei man dann schon seinen Fleischkonsum überdenkt, was gar nicht so verkehrt ist. Als man denkt es geht eigentlich gar nicht grausamer wird der Leser eines besseren belehrt und die Geschichte nimmt noch mal eine Wendung, bei der man erst mal zum durchatmen kommt bevor es dann noch mal an Grausamkeit zunimmt. Am Ende ist es wie bei einem Autounfall man will es nicht sehen schaut aber trotzdem hin.

Lediglich eine Sache ist mir aufgefallen. Ich weis nicht ob vom Autor gewollt oder nicht Jessica finde ich insgesamt ziemlich flach beschrieben. Ich hatte den Eindruck des 0815 Teenagers. Aber andererseits war das auch gut, denn ich denke wenn man sich mehr mit ihr identifizieren hätte können, hätte ich nicht bis zum ende des Buches lesen können. So blieb sie ein X-beliebiger Teenager.

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Rezension zu "USA 2084" von X Pjotr

Starker Tobak und nichts für schwache Nerven
B.tina_chaosqueenvor 2 Jahren

"USA 2084: Die Zukunft Amerikas sieht rosig aus. Eine frivole Wohlstandwelt voll sexueller Exzesse, in der es sich angenehm leben lässt. Wäre da nicht das Relikt der weltweiten Hungerkrise aus den 2040ern: Die Schlachtquote. Ein Prozent jedes Jahrgangs wird im Alter von neunzehn geschlachtet und als Delikatesse zum Verzehr freigegeben. 

Die lebenslustige Jessica isst gern Menschenfleisch. Mit ihrer Klasse besichtigt sie einen der vier amerikanischen Human-Schlachthöfe in San Francisco und erhält eine Ahnung davon, was die »Auserwählten« erwartet. Für sie und ihre Mitschüler ist das normal. Keiner der Teenager glaubt daran, zu dem einen Prozent zu gehören. Die Realität ist grausam aber längst nicht das Schlimmste. Die wahren Geheimnisse der Schlachthöfe offenbaren sich Jessica erst, als sie selbst auserwählt wird ... "



Zum Buch : Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht ,der 19 jährigen Jessica.  Als sie mit ihrer Klasse einen der vom Militär geführten "Humanen" Menschenschlachthöfe besichtigt, ist es für Sie eher ein Spaß... in einer gestellten und beschönigten Version sollen sie erfahren was die "Auserwählten" erwartet .
Allein der Gedanke für Amerika geschlachtet und verzehrt zu werden, erfüllt da doch jeden mit Stolz...
Aber dann bekommt Jessica ihrem Schlachttermin und Sie erfährt auf grausame Weise, das dass was man ihnen gezeigt hat war nicht die Wahrheit ist.  
Den das die Schlachtobjekte bei vollem Bewusstsein gequält und zerteilt werden, darf niemand wissen ....

Mein Fazit : Eine bizarre Geschichte mit grausamen Hinrichtungen, Folter, sexuellen Ausschweifungen, Verstümmelungen bis hin zum Kannibalismus. 
Starker Tobak und nichts für schwache Nerven

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Rezension zu "USA 2084" von X Pjotr

Interesanter Einblick in die Zukunft.
kleinwittivor 2 Jahren

Mit dem Buch “USA 2084“ hat uns Pjotr-X einen etwas anderen Horrorroman beschert. Das Cover ist sehr düster und etwas ganz anderes als sonst gewohnt, mich hat es aber auf alle Fälle in seinen Bann gezogen.

In dem Buch begleiten wir Jessica die zu einem Jahrgang gehört von dem ein Prozent der 19-jährigen Jugendlichen geschlachtet werden. Nach einem Schlachthofbesuch, wo natürlich nur die anderen geschlachtet werden, lebt sie unbeschwert weiter. Nachdem sie aber ihre Einladung bekommen hat, hofft sie das alles so ist wie es ihnen vor einem Jahr erzählt wurde. Na wenn sich Jessica da mal nicht irrt…

Jessica Green ein anfangs eine unbeschwerte 18-jährige Schülerin. Im Jahr 2084 scheint offenbar alles etwas anders, die sexuelle Hemmschwelle ist extrem niedrig, Sex ist absolut normal und auch Jes lebt dieses in vollen Zügen aus. Durch Sex verdient sie sich etwas Taschengeld dazu und es ist absolut okay für alle, Alle wissen es und keinen störtes. Sie ist extrem selbstbewusst, selbst als sie ihre Schlachteinladung bekommt, für sie ist es sogar so etwas wie ein Privileg. Je näher der Tag jedoch rückt umso unsicherer wird sie, was man verstehen kann wer geht schon gern zu seiner eigenen Tötung.

Colonel Nicholson ist der Leiter des Schlachthofs und ein Kriegsveteran. Er begleitet die Schüler durch den Schlachthof und steht Rede und Antwort, nur leider spricht er nicht immer die ganze Wahrheit. Natürlich kann man auch ihn verstehen, würde er die Wahrheit sagen, so würde ja keiner mehr freiwillig zu seiner Schlachtung kommen. Ich könnte seinen Job nicht machen so viel wäre klar. 

Auch die restlichen Charaktere passen gut ins Buch. Ich hatte nie das Gefühl das da eine Person Fehl am Platz war und für mich hatten allen genügenden Hintergrund und Tiefe. Die einen hatten sehr kurze Auftritte und andere etwas längere, aber es passte einfach immer. Ich konnte mir immer ein für mich passendes Gesicht vorstellen.

Die Handlungsorte waren eher wenige, aber dafür konnte ich sie mir gut vorstellen. Es waren für mich ausreichend Beschreibungen vorhanden, so dass ich mir immer ein Bild der Umgebung machen konnte, obwohl man es manchmal einfach nicht wollte.

 Der Schreibstil des Autors ist fantastisch, ich konnte gar nicht aufhören mit dem lesen, obwohl es eher eine andere Art von Horrorbuch ist wie man es kennt. Es ist eher eine Erzählung wie der Autor sich anscheinend die Zukunft vorstellt, wo man aber hofft das es in einigen Teilen nicht so ist. Es ist eine bestimmte Art von Spannung vorhanden, die ich nicht so aus Büchern dieses Genres kenne. Das Buch liest sich sehr flüssig und schnell, obwohl ich die Kapitellängen doch als sehr lang empfinde, was mich normalerweise abschreckt. Die Schreibweise ist recht einfach und kommt ohne große Fremdwörter aus, was einen durchaus schnellen Lesefluss gewährleistet.

Alles in allem kann ich nur sagen das es sich hier um ein Horrorbuch der für mich etwas anderen Art handelt. Ich kann es allen empfehlen die mal in die Zukunft schauen wollen

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