Xavier Dorison

 4.6 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Heiligtum. Band 2, Schloss der Tiere. Band 1 und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Xavier Dorison

Nach drei Jahren Wirtschaftsstudium an der Eliteschule Ecole de Commerce arbeitet Xavier Dorison bei Barclays Corp. In seiner Freizeit schreibt er die Comicserien »Das Dritte Testament« (bei Glénat), »Prophet« und »Sanctuaire« (beide bei Les Humanoïdes Associés). »Das Dritte Testament«, die Serie von zwei Newcomern der Comicszene wird schon mit dem ersten Band zum Bestseller. Die Vorbilder Dorisons sind Stephen King, Michael Crichton und Jean Van Hamme. Vor kurzem hat er die Gesellschaft Script Company gegründet, eine Tochterfirma der Videospielschmiede Dark Works, die sich auf das Schreiben von Szenarios spezialisiert hat.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Schloss der Tiere. Band 2

Erscheint am 18.12.2020 als Hardcover bei Splitter-Verlag.

Aristophania. Band 2

Neu erschienen am 31.07.2020 als Hardcover bei Splitter-Verlag.

Alle Bücher von Xavier Dorison

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Cover des Buches Schloss der Tiere. Band 1 (ISBN: 9783962191856)

Schloss der Tiere. Band 1

 (4)
Erschienen am 12.06.2020
Cover des Buches Heiligtum. Band 2 (ISBN: 9783962199074)

Heiligtum. Band 2

 (5)
Erschienen am 01.11.2018
Cover des Buches Das dritte Testament, Band 1: Markus (ISBN: 9783551763211)

Das dritte Testament, Band 1: Markus

 (3)
Erschienen am 01.03.2000
Cover des Buches Das dritte Testament 4: Johannes (ISBN: 9783551763242)

Das dritte Testament 4: Johannes

 (2)
Erschienen am 22.11.2003
Cover des Buches Das dritte Testament 2: Matthäus (ISBN: 9783551763228)

Das dritte Testament 2: Matthäus

 (2)
Erschienen am 15.02.2001
Cover des Buches Aristophania. Band 1 (ISBN: 9783962193898)

Aristophania. Band 1

 (2)
Erschienen am 24.01.2020
Cover des Buches Das dritte Testament 3: Lukas (ISBN: 9783551763235)

Das dritte Testament 3: Lukas

 (2)
Erschienen am 15.02.2001
Cover des Buches Heiligtum. Band 3 (ISBN: 9783962199081)

Heiligtum. Band 3

 (3)
Erschienen am 01.11.2018

Neue Rezensionen zu Xavier Dorison

Neu

Rezension zu "Schloss der Tiere. Band 1" von Xavier Dorison

Der erste Band einer wundervollen Hommage an George Orwell´s Animal Farm
Annejavor 5 Tagen

Angelockt von meiner Liebe zu Tieren, konnte ich mir diese Novel einfach nicht entgehen lassen. Dabei sprach das Buch schon in der Kurzbeschreibung von Widerstand und dem Beenden der Angst. Doch was hatte das alles zu bedeuten?

 


Um es gleich vorweg zu nehmen, manche Bilder im Buch trieben mir die Tränen in den Augen. Und das nicht nur, weil Tiere zu Schaden kamen, sondern weil sie aufgrund ihrer menschlichen Art, sich auch so anfühlten. Hier war eben nicht Katze gleich Katze, sondern eben Miss Bengalore, welche ihre Gefühlte äußerte und dabei alles gab um ihre Kinder ein Dach über dem Kopf und einen vollen Bauch zu bieten. Dies bezog sich übrigens auf alle Tiere, weswegen deren Verlust ehrlich gesagt nur noch mehr schmerzte. 


Ja, die Handlung war düster, aber sie hatte auch Lichtblicke. Denn trotz der katastrophalen und unfairen Zustände im Schloss der Tiere, gab es eben auch Momente von Mut, Liebe und Hoffnung. Diese lockerten die Geschichte enorm auf und schenkten mir dadurch hin und wieder auch ein Lächeln. 


Das Ziel der Novel war es trotzdem einmal aufzuzeigen, wie ein erniedrigendes Rechtssystem funktioniert und weit man gehen würde, um es zu erhalten. Klar, man hatte es hier noch immer mit Tieren zu tun, aber in deren Natur gibt es nun mal auch Arten, welche stärker und welche sind. Das beste Beispiel wäre wohl hier immer noch Hund gegen Katze.

 


Trotz der vielen schlimmen Dinge, möchte ich diese Reihe einfach weiterlesen. Nicht nur das sie sehr lehrreich ist, sie ist auch noch mit unglaublich guten Illustrationen versehen. Félix Delep verzauberte mich mit seiner Kunst, welche den Tieren eine eindrucksvolle Mimik gab. Doch auch Umgebung und das Spiel aus Licht und Schatten hatten es wirklich in sich. Selbst gerade beim Schreiben der Rezension blicke ich immer wieder mit Freude in das Buch. Kein Wunder, denn Miss Bengalore fasziniert mich als Katzenbesitzerin einfach zu sehr. 

 


Wer diesen Band gelesen hat, wird nicht nur über Tiere anders denken, sondern auch über so manche Regierungsform. Dafür wurde nicht nur mit einer spannenden Handlung gesorgt, sondern auch Bildern welche von Hass bis hin zu purer Liebe alles bei mir auslösten. Ich freue mich jetzt schon auf die Nachfolger, denn Miss Bengalore wusste mich einfach zu überzeugen.

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Rezension zu "Schloss der Tiere. Band 1" von Xavier Dorison

Guter Auftakt ...
Flaventusvor 4 Monaten

George Orwells “Farm der Tiere” aus dem Jahre 1945 gehört mit Sicherheit zu den Klassikern der Literatur. Die dystopische Fabel prangerte als Satire die russische Revolution an, die in einer Diktatur endete. Dieser Bezug findet sich in der vorliegenden Interpretation so nicht wieder, denn die Umsetzung erfolgt nicht getreu der Romanvorlage.

Mehrteiler

Der Ort des Geschehens wurde auf ein von Menschen verlassenes Schloss verlegt, in dem die Tiere unter sich sind und unter der Diktatur der starken Tiere leiden. Die Menschen spielen in dieser Fabel nur eine kleine Nebenrolle.

Der erste Band konzentriert sich darauf, die Fraktionen und Hauptfiguren einzuleiten und darzustellen sowie die ersten Bestrebungen der unterdrückten Tiere, einen Widerstand zu organisieren. Als Satire habe ich diese Graphic Novel nicht empfunden, auch wenn der Humor durchaus eine tragende Rolle spielt. Die Idee hinter der Neuinterpretation ist aber dennoch sehr gelungen und gut umgesetzt. Zeichnerisch bzw. optisch passt die Umsetzung sehr gut zum Szenario und die Idee der Fabel wurde beachtlich gut eingefangen.

Da es sich um den ersten von vier Bänden handelt, weiß der Leser nicht, wie der Rest der Geschichte ausgestaltet werden wird und ob die Idee von Orwells Vorlage aufgegriffen wird oder nicht. Der erste Band endet genretypisch offen.

Fazit

Der Auftakt zu diesem Mehrteiler ist gelungen. Es hängt natürlich viel davon ab, wie es weitergeht, ob der Grundgedanke der Romanvorlage gleichfalls eingefangen werden wird. Dass Orwells Vorlage nicht eins zu eins umgesetzt wurde, tut der Geschichte keinen Abbruch. Sie ist auch so spannend und interessant ausgefallen. In jedem Fall ist die Neugier geweckt, wie es mit dem Widerstand weitergehen wird.

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Rezension zu "Aristophania. Band 1" von Xavier Dorison

Ein wundervoller Reihen-Auftakt mit viel Magie, aber auch vielen düsteren Momenten
Annejavor 4 Monaten

Schon als ich das Cover auf der Verlagsseite sah, war es um mich geschehen. Es wirkte so herrlich magisch und farbintensiv. Als ich dann aber die Kurzbeschreibung dazu las, war meine Neugier vollends geweckt. Denn statt Freude und Heiterkeit erwartete mich hier eher Traurigkeit und Verlust. Ich war gespannt, was mich hier erwarten würde. 


Als ich das Buch dann in meinen Händen hatte, war von wieder weglegen nicht einmal die Rede. Ich las es in einem Stück, da mich die Welt, die Zeit und besonders die Geschehnisse einfach nur emotional packten. Besonders die Behandlung gegenüber weniger gut betuchten Menschen war dabei ein großes Thema und wurde mit sehr ehrlichen Bildern auch so gezeigt. Egal ob Wohnquartiere oder Arbeitsstellen schön war anders. Das dann die Polizisten nur aufseiten der Mächtigen stand, war da kaum noch verwunderlich.


Was sehr düster und traurig klingt, ist aber leider eine Wahrheit die wir seit Jahrhunderten mit uns herumtragen. Wer Macht hat, will sie behalten und Geld regiert ja bekannterweise eh die Welt. In der Geschichte fand ich mich in Marseille wieder und lernte dabei 3 Kinder und ihre Mutter kennen. Ein schönes Gespann, das mir besonders dadurch gefiel, das die Kinder unterschiedliche Persönlichkeiten und Leidenschaften hatten. Der Älteste stand für seine Geschwister ein, der Mittlere besuchte die Schule und liebte Bücher und das kleine Mädchen strotze einfach noch vor Hoffnung, das ihre Brüder alles gut werden ließen.


Die Mutter spielte in dem Ganzen auch eine große Rolle, da sie ein Opfer der oben erwähnten polizeilichen Übergriffe wurde. Bis jetzt klingt wirklich noch alles sehr hart, aber es verdeutlichte mir noch einmal das Themen wie Mobbing, Gewalt gegenüber Schwächeren oder Korruption keine neuzeitlichen Probleme sind.


Doch genug von dem vielen schlechten. Sowohl am Anfang als auch im weiteren Verlauf des Buches lernte man schließlich Aristophania Bolt kennen. Die ältere Dame, welche auf den ersten Blick zwar edel aber doch eher schwach wirkte, umgab ganz klar ein Geheimnis. Schnell zeigte sich das sie Magie beherrschte, welche aus einem Reich namens Azur kam. Ein paar Informationen gab es dabei schon, aber weiten noch nicht alles. Um so mehr ist mein Interesse geweckt worden, denn ich möchte unbedingt wissen wie es mit Aristophania, den Kindern und dem Reich Azur weitergeht.


Der Auftakt dieser Reihe hätte nicht spannender beginnen können. Neben einer Menge sozialkritischen Themen und der passenden Darstellung von ihr, gab es dann auch die magischen Momente, welche dem Ganzen die Düsternis nahmen. Die Illustrationen waren einfach nur wunderschön und sehr detailliert und erzeugten zusammen mit den stimmigen Dialogen eine packende Geschichte, bei der ich gespannt bin, wo sie mich hinführt.

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