Xavier de Maistre Reise um mein Zimmer

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Inhaltsangabe zu „Reise um mein Zimmer“ von Xavier de Maistre

Reise um mein Zimmer. Von Xavier de Maistre. Ein kleiner, funkelnder Roman, ein Bestseller von Anfang an, einer der beliebtesten französischen Klassiker. Ende des 18. Jahrhunderts hatten berühmte Expeditionen viele Teile der Welt erforscht und versetzten die Europäer ins Staunen. Die Reichen und Gebildeten reisten erstmals nicht aus Notwendigkeit, sondern um sich zu erholen und die fremden Wunder mit eigenen Augen zu schauen. Und wer nicht reisen konnte, verschlang Reiseerzählungen, die einen erstaunlichen Boom erlebten. Zeit also, sich Gedanken über den tieferen Sinn dieses neuen Nomadentums zu machen, über eine Philosophie der Ortsveränderung sozusagen. Gelegenheit hierfür bot sich dem Edel- und Lebemann Xavier de Maistre anlässlich eines sechswöchigen Hausarrests, der wegen eines verbotenen Duells über ihn verhängt worden war (strafverschärfend kam hinzu, dass der Arrest während der Ballsaison in der Karnevalszeit stattfand). Statt sich jedoch über den Freiheitsentzug zu grämen, dreht er den Spieß einfach um. Er entdeckt in seinem Zimmer schier unendliche Reisemöglichkeiten und bedauert die Ignoranten, denen Fantasie und Esprit für Abenteuer dieser Art fehlen. Die Kunst des Reisens, entdeckt de Maistre, besteht nicht so sehr darin, immer exotischere Destinationen zu erstürmen, sondern in der Entdeckung des Besonderen, das oft abseits der Hauptstrecke zu finden ist. Der wahre Reisende hat gelernt, sich an scheinbar Nebensächlichem zu erfreuen. Vor allem weiß er, dass das wahre Ziel einer Reise darin besteht, sich selbst und die Welt seiner Gedanken zu erforschen. Eine Erkenntnis, die auch heutige Pauschaltouristen verblüffen dürfte. Doch das alles ist nur ein kleiner Teil der Phänomene, die de Maistre auf der Reise durch den Mikrokosmos seines Zimmers beschäftigen. Was Eloquenz, Witz und erotischen Erkenntnisdrang anbelangt, steht er dabei seinen großen Vorbildern Sterne und Montaigne in nichts nach.

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