Xenia Melzer Gods of War - Casto: Gefährte des Feuers

(11)

Lovelybooks Bewertung

  • 11 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 9 Rezensionen
(0)
(6)
(2)
(2)
(1)

Inhaltsangabe zu „Gods of War - Casto: Gefährte des Feuers“ von Xenia Melzer

Der Beginn eines großen Fantasy-Epos: Ein Halbgott zwischen Liebe und Krieg Er hat in seinem Leben bisher immer alles bekommen, was er wollte. Halb Gott, halb Mensch, besiegt Lord Renaldo auf dem Schlachtfeld seine Gegner mit Leichtigkeit und dank seines guten Aussehens liegen ihm Frauen wie Männer gleichermaßen zu Füßen. Als er während eines Kriegszuges einen schönen Fremden namens Casto gefangen nimmt und beschließt, ihn als Sklaven zu behalten, ändert sich jedoch alles. Casto erweist sich als widerspenstig und willensstark zugleich. Der mysteriöse Gefangene löst in Renaldo die unterschiedlichsten Gefühle aus – da ist Wut über die Missachtung von Befehlen, aber auch eine leidenschaftliche Anziehungskraft. Doch Renaldo ahnt nichts von Castos Geheimnissen. Als er seinem Gefangenen endlich näherzukommen scheint, taucht plötzlich ein alter Feind aus den Tiefen der Vergangenheit auf. Zum ersten Mal in seinem Leben muss Renaldo erkennen, wie unfair die Liebe und das Leben sein können…

Ein interessanter Fantasy-Roman mit einigen Schwächen.

— silvandy
silvandy

Bei dem Thema Götter stell ich mir ein wirklich großes Fantasy Epos vor mit viel Action und kämpfen dies war hier leider nicht gegeben.

— xxxSunniyxxx
xxxSunniyxxx

Nette Geschichte , aber es fehlt noch was....

— Bjjordison
Bjjordison

Ein guter Start in die Reihe, welche die Neugierde geweckt hat und auf den nächsten Band hoffen lässt. Potential nach oben ist vorhanden.

— coala_books
coala_books

Mit zwei wirklich eigensinnigen Hauptpersonen, zwischen denen heftig die Funken fliegen, überzeugt diese Buch auf ganzer Linie!

— Ariianna
Ariianna

Stöbern in Fantasy

Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

Verrückt, skurril und Interessant. Eine Reise nach Amygdala mit zwei komplett gegensätzlichen Protagonisten.

KayvanTee

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt

Spannend und geheimnisvoll

Lieschen87

Vier Farben der Magie

Einfach nur fantastisch! Wundervolle Charaktere, ein sehr interessantes World Building & jede Menge Spannung und Magie. Ich bin begeistert.

Jackl

Coldworth City

Kurzweiliger Lesespaß für X-Men Fans, der mich nicht zu 100% begeistern konnte, aber dennoch gut unterhalte hat :-)

MissSnorkfraeulein

Magica

Spaß, Spannung und Emotionen = gute Kombination

ViktoriaScarlett

Das Erbe der Macht - Schattenchronik: Ascheatem

Eine megaspannende und fantasievolle Fortsetzung! Fantasy auf höchstem Niveau!

Gina1627

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Wortgewaltig

    Gods of War - Casto: Gefährte des Feuers
    Streiflicht

    Streiflicht

    10. September 2016 um 12:48

    Dieses Buch habe ich mir ausgesucht, weil es mal was ganz anderes ist als das, was ich sonst so lese. Und ich bin überrascht und begeistert. Das Buch hat mir von der ersten Seite an gut gefallen und nachdem ich den Anfang, der etwas kompliziert war, weil sehr viele Namen und Götter und Hintergrundwissen auftauchte, hinter mir hatte, habe ich voller Begeisterung weitergelesen. Renaldo und sein Bruder sind Halbgötter, die auf Erden eine wichtige Mission haben. Wie schon der Titel sagt, sind sie Götter des Kriegs und kämpfen ständig. Und dann begegnen sie Casto... Besonders gut gefallen hat mir der Anfang, der zwar etwas schwierig zu lesen war, aber alles erklärte. Hier wird eine fantastische Welt geschaffen, die durchaus mit den großen Werken mithalten kann. Mir hat es sehr gut gefallen und ich war auch schnell drin in der Geschichte. Die Autorin beherrscht es sehr gut, wortgewaltige Sätze zu schreiben und den Leser mit auf eine ganz besondere Reise zu nehmen. Interessant fand ich auch den Gegensatz zwischen Krieg und Kampf einerseits und Erotik auf der anderen Seite. Mal was ganz anderes!

    Mehr
  • Interessanter Fantasy-Roman mit Potential nach oben

    Gods of War - Casto: Gefährte des Feuers
    silvandy

    silvandy

    30. August 2016 um 22:35

    Am Anfang tat ich mich etwas schwer, in die Geschichte zu kommen, was wohl an dem anfänglichen Schreibstil lag. Der Prolog erinnert mich teilweise an einen Geschichtsbericht. Als dann mit dem ersten Kapitel die Story loslegte, kam ich besser in die Geschichte rein, da der Schreibstil etwas flüssiger wurde. Die Fantasy Anteile wurden super beschrieben und Xenia Melzer hat eine ganz eigene Welt geschaffen – mit Söldner, Halbgöttern, aber auch Sklaven. Der Halbgott Renaldo hat durchaus sadistische Züge und die Bewohner fürchten seine Wut. Nicht so Casto, der ihm trotz eines Sklavenstatus die Stirn bietet. Beim Lesen wird schnell klar, dass sich die beiden starken Charaktere durchaus ebenbürtig sind. Man spürt direkt die Funken zwischen den beiden fliegen. Überhaupt werden die Charaktere von der Autorin recht gut beschrieben. Leider werden zu Castos Herkunft und seinen Albträumen nur Andeutungen gemacht, was ich fast etwas schade fand, denn es fehlte somit irgendwie der Zusammenhang und die Hintergründe Der Roman enthält erotische Szenen, denn der Halbgott Renaldo landet desöftern mit seinem Sklaven im Bett – was schon einen guten Teil der Geschichte ausmacht. Ein durchgehender Spannungsbogen ist leider nicht vorhanden, eher sind ab und zu Spannungsspitzen zu finden. Dazwischen plätschert die Geschichte so vor sich hin. Auf der Negativseite ist auch das Ende der Story einzusortieren, das doch sehr plötzlich kam. Ich dachte mir beim Lesen, wo ist denn der Rest? Wieso hört die Geschichte mittendrin auf? Es ist klar, dass es eine Fortsetzung gibt, aber ich bin der Meinung, das Ende hätte man besser lösen können. Fazit: Ein interessanter Fantasy-Roman mit einigen Schwächen.

    Mehr
  • Erst verwirrt, dann gepackt

    Gods of War - Casto: Gefährte des Feuers
    Solengelen

    Solengelen

    29. August 2016 um 20:52

    Klappentext: Der Beginn eines großen Fantasy-Epos: Ein Halbgott zwischen Liebe und Krieg Er hat in seinem Leben bisher immer alles bekommen, was er wollte. Halb Gott, halb Mensch, besiegt Lord Renaldo auf dem Schlachtfeld seine Gegner mit Leichtigkeit und dank seines guten Aussehens liegen ihm Frauen wie Männer gleichermaßen zu Füßen. Als er während eines Kriegszuges einen schönen Fremden namens Casto gefangen nimmt und beschließt, ihn als Sklaven zu behalten, ändert sich jedoch alles. Casto erweist sich als widerspenstig und willensstark zugleich. Der mysteriöse Gefangene löst in Renaldo die unterschiedlichsten Gefühle aus – da ist Wut über die Missachtung von Befehlen, aber auch eine leidenschaftliche Anziehungskraft. Doch Renaldo ahnt nichts von Castos Geheimnissen. Als er seinem Gefangenen endlich näher zukommen scheint, taucht plötzlich ein alter Feind aus den Tiefen der Vergangenheit auf. Zum ersten Mal in seinem Leben muss Renaldo erkennen, wie unfair die Liebe und das Leben sein können… Fazit: Das Cover ist mir als erstes ins Auge gestochen. Es könnte auch als Filmplakat herhalten. Als Hinweis auf ein großes Epos. Es passt zu Titel und zum Inhalt. Der Schreibstil ist flüssig und auch bildhaft. Trotzdem habe ich mich am Anfang etwas schwer getan. Viele Namen, ungewöhnliche Beschreibungen, alles hat mich ein wenig verwirrt. Aber spätestens bei/nach der Schlacht bei der Oase, bzw. als Casto und sein Pferd/Bruder Lys ins Spiel kamen, hat mich die Geschichte für sich eingenommen. Renaldo und Casto, zwei überaus gutaussehende Männer, der eine erobert, der andere wird erobert. Herr und Sklave, Halbgott und Mensch, beides gute Kämpfer. Beide sind von dem anderen fasziniert. Wobei bei Casto, dem Eroberten, natürlich sozusagen zwei Herzen in seiner Brust schlagen. Einerseits will er natürlich nicht zuviel von sich preisgeben, andererseits versucht er das Beste aus seiner Gefangenschaft zu machen. Obwohl er sich nicht so beugt, wie es sich für einen Sklaven geziemt, lässt Renaldo mehr durchgehen, als bei anderen Gefangenen. Aber Casto Albträume, welches Geheimnis steckt dahinter. Warum kann er nicht nur so gut kämpfen, sondern scheint er auch sonst eine gute Ausbildung genossen zu haben. Die Charaktere sind gut "gezeichnet", Fantasy, gemischt mit Spannung, einer Portion Erotik und auch der Sex kommt nicht zu kurz. Man hat mit gebangt, mitgefiebert, auch die ein oder andere Gänsehaut war dabei. Leider war das Ende etwas abrupt, aber um so neugieriger ist man auf den nächsten Teil. 

    Mehr
  • potenzial nicht ausgeschöpft...

    Gods of War - Casto: Gefährte des Feuers
    xxxSunniyxxx

    xxxSunniyxxx

    27. August 2016 um 21:37

    Wegen dem Klapptext bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Es klang nach einer spannenden, actionreichen sowie vielfältigen Geschichte natürlich darf auch die Liebe darin nicht zukurz kommen, aber leider hat es mich im wahrsten Sinne des Wortes nicht umgehauen.Warum?Es gab so gut wie nie Action, ausser 2 mal und das war am Anfang wo Renaldo auf Castro trifft und ihn gefangen nimmt sowie Richtung schluss wo sie die Stadt Elam angreifen. Sonst nichts! Bei dem Thema Götter stell ich mir ein wirklich großes Fantasy Epos vor mit viel Action und kämpfen dies war hier leider nicht gegeben.Zwar werden Intrigen ab und zu mal angedeutet bleiben aber weit auf der strecke und können ihr Potenzial nicht ausschöpfen. Für mich dümpelt die Handlung in dem Sinne leider vor sich hin.Desweiteren hat mich irgendwie gestört das von den zukünftigen Halbgöttern die gesucht werden um die beiden Brüder Canubis(Kriegswolf) und Renaldo(Todesengel) zu unterstüzen alle bis auf einen gefunden sind. Zwar liest Castro die Chronik in der mitte des Buches, wo notiert ist wie sie dazu gekommen sind, aber da gabs nur die von dem Geistermann Aegid (Ana mearo La'id), dem Unbeugsamen Kalad (Ana rieto La'id) sowie von der Königin der Zeit Hulda (Ana regena anoso). Der rest joar keine Ahnung, ich hätte es besser gefunden wenn man canubis und renaldo auf den weg begleitet um sie zu finden. Auch ist nur noch die Suche auf Renaldos Herz offen, da Canubis es schon in Naomi seiner Frau gefunden hat.Die Liebesgeschichte von Renaldo und Castro besteht größtenteils aus Streit und Versöhnung, Castro der sich nicht als Eigentum sieht und dagegen ankämpft und Renaldo der nicht nachgeben will.Diese beziehung zwischen dem Sklaven und seinem Gebieter entwickelt sich ziemlich schnell und jeder Streit endet gleich indem Castro nach gibt und beide die ganze Nacht miteinander Sex haben.Leider war der Schluss auch so abbrupt das ich dachte wie das wars schon?da fehlt doch was......"Ich würde sagen, wir folgen der Straße und sehen,wohin sie uns führt."Leider kann ich daraus nicht entnehmen wie es weitergehen könnte, auch wird keine Spannung aufgebaut. Ich bin leider sehr enttäuscht da ich mir doch mehr gewünscht hätte.

    Mehr
  • Casto

    Gods of War - Casto: Gefährte des Feuers
    Bjjordison

    Bjjordison

    25. August 2016 um 21:03

    Als ich den Klappentext auf vorablesen.de gelesen habe, war ich ganz fasziniert, weil ich dachte, dass ist ja mal was ganz anderes und es könnte sehr interessant werden. Nun bin ich mit der Geschichte fertig und wurde mit sehr gemischten Gefühlen zurückgelassen. Als ich angefangen habe zu lesen, fand ich leider sehr schwer in die Geschichte, es kann zum einen an dem Genre liegen oder einfach weil es doch teilweise sehr zäh war. Dann ging es mit der Handlung weiter und es ging eigentlich ganz gut und ich bin dann auch besser in meinen typischen Lesefluss gekommen. Es war für mich allerdings so, dass die Handlung teilweise recht vorhersehbar war. Dazwischen gibt es dann immer wieder eine Art Höhepunkt in der Handlung, aber dann flacht die ganze Geschichte wieder eher ab und teilweise war es dann zumindest für mich wieder eher fad. Was auch schade war, es gibt keinen wirklichen Höhepunkt auf den die Handlung zugeht. Das Ende wurde ja offen gelassen, weil es ja der erste Band eines neuen Fantasy Epos seien soll. Ob ich dann aber zu einem Folgebuch greifen werde, weiß ich noch nicht. Mir hat die Person Renaldo eigentlich sehr gut gefallen, weil er zwar als sehr grausam beschrieben wird, man aber doch in einigen Momenten auch merkt, dass er Gefühle hat. Ich finde die Autorin hat ihn sehr interessant beschrieben. Aus Casto bin ich nicht wirklich schlau geworden. Ich fand ihn zuerst sehr interessant, aber mir kommt er etwas oberflächlich vor. Vielleicht entwickelt sich Casto aber noch in den Folgegeschichten. Den Schreibstil würde ich als in Ordnung bezeichnen. Die Geschichte war, wie bereits geschrieben, leider teilweise recht zäh, aber ansonsten wurde die Handlung schön erzählt. Fazit: 3 von 5 Sterne. Es war eine nette Geschichte, mit einigen Schwächen. Ich bin aber sehr gespannt, ob sich da noch was entwickelt, weil ich denke, die Geschichte hat noch deutliches Potential nach oben.

    Mehr
  • Konnte mich leider nicht überzeugen

    Gods of War - Casto: Gefährte des Feuers
    Koriko

    Koriko

    18. August 2016 um 12:10

    Story:In seinem bisherigen Leben ist dem Halbgott Renaldo nahezu alles geglückt: er gilt im Kampf als unbesiegbar und dank seiner Schönheit liegen ihm Männer und Frauen zu Füßen. Einzig die Tatsache, dass ihm sein „Herz“ fehlt (die Person, die ihm seine wahren Kräfte zurückgibt, insofern er und sein Bruder Canubis alle Emeris finden, die ebenfalls einen Teil ihrer Macht ausmachen), macht dem Kriegsgott zu schaffen. Da nimmt er mit seinen Kriegern in einer Oase den sturen, widerspenstigen Casto gefangen und macht ihn zu seinem Sklaven. Dass dieser sich unter keinen Umständen unterordnen will sorgt für eine explosive Mischung, die tagtäglich Spannungen mit sich bringt. Während die übrigen Männer des Heeres die Auseinandersetzungen skeptisch beobachten, bringen die Sklaven Casto nur wenig Freundschaft entgegen. Dennoch ist Castos Stand hoch, da er es mit Renaldo länger aushält, als jeder andere vor ihm …Eigene Meinung:Der erste Band der „Gods of War“ Reihe von Xenia Melzer und erschien Juni 2016 in englischer Sprache bei Dreamspinner Press. Nur zwei Monate später veröffentliche Ullstein Forever die deutsche Fassung des Fantasy-Romans unter dem Titel „Casto – Gefährte des Feuers“. Weitere Bände sind in Arbeit und sollen im Dezember 2016 und Sommer 2017 in englischer Sprache erscheinen.Die Geschichte spielt in einer fiktiven Welt in der den Kriegsgöttern Canubis und Renaldo ihr Ruf vorauseilt. Regelmäßig überfallen und plündern sie mit ihren Kriegern Städte, zumeist im Auftrag mächtiger Herrscher. Ansonsten leben sie in einem Tal abseits der übrigen Menschen. Sie sind auf der Suche nach ihren Emeris (Kriegern) und ihrem „Herzen“, um ihre wahre Macht zu erlangen und irgendwann die Herrschaft über die Menschen erringen zu können. Während Canubis sein Herz bereits gefunden hat, ist Renaldo noch auf der Suche. Währenddessen entspinnt sich im Hintergrund eine Intrige, denn nicht jeder ist den beiden Söhnen der Schöpfergöttinnen wohlgesonnen und manche setzen alles daran zu verhindern, dass Renaldo sein Herz findet.Was spannend und fantastisch klingt, kann leider so gar nicht fesseln, denn es passiert fast gar nichts. Es ist bewundernswert, dann die Autorin fast 350 Seiten geschrieben hat, auf denen zu 90% nichts geschieht. Wer Action, Abenteuer und spannende Intrigen erwartet, kommt hier gar nicht auf seine Kosten, denn Xenia Melzer schafft lediglich einen Einstieg in ihre Welt, ohne Fragen zu beantworten und auf die kommenden Bände neugierig zu machen. Dabei setzt sie mit einem Prolog über die Entstehung der Welt durch die beiden Göttinnen an und beschreibt die Hintergründe zu den beiden Halbgöttern Canubis und Renaldo (etwas, was man auch im Laufe der Handlung hätte einfließen lassen können, was wesentlich mehr Spannung erzeugt hätte). Anschließend betritt Casto die Bühne und setzt mit seinen 16 Jahren im berittenen Kampf einfach so drei Jahrhunderte alte Krieger aus dem Gefecht – ob das wirklich logisch ist, muss jeder selbst entscheiden. Es folgen endlose Kämpfe und verbale Gefechte zwischen Renaldo und Casto, die irgendwann miteinander im Bett enden. Letzteres macht schließlich den Hauptteil der Geschichte aus – der Halbgott und sein neuer Sklave scheinen fast nichts anderes zu machen, als die Nächte durchzurammeln und tagsüber ihren „wichtigen“ Geschäften nachzugehen (natürlich findet sich auch da genügend Zeit für einen kurzen Quickie). Glücklicherweise werden die erotischen Szenen nicht ausgeschrieben, sondern an passender Stelle ausgeblendet, dennoch hat man das Gefühl, dass die beiden kaum etwas anderes machen. Wer denkt, dass sie sich dabei näher kommen oder zumindest irgendwann Vertrauen zueinander aufbauen, irrt sich – die Beziehung der beiden ist einfach nicht gesund, da sie zumeist durch Gewalt und Hass dominiert wird und auch in leichten BDSM-Zügen endet. Wirkliches Knistern, aufeinander zu bewegen und kennenlernen gibt es bei den beiden nicht – sie definieren ihre Gefühle zueinander übers Bett, zumeist nachdem sie sich zuvor fast an die Gurgel gegangen sind und ihr Hass in Lust umschlägt.Da selbst Xenia Melzer irgendwann die Ideen auszugehen scheinen, führt sie schließlich einen anderen Charakter ein – Daran, einen jungen Dieb, der schließlich Sklave bei den beiden Wüstenkriegern wird, was in einem entsprechend erotischen Dreier endet. Welchen Sinn Darans Geschichte für die Haupthandlung hat, kann man nur schwer beurteilen, denn mehr als eine Einführung und entsprechende Sexszenen sind auch hier nicht vorhanden. Ansonsten bekommt man einige Info-Dumps über die Vergangenheit einzelner Emeris (Darans zwei Wüstenkrieger und eine Attentäterin), während man von Casto fast gar nichts erfährt. Xenia Melzer streut zwar vereinzelt Hinweise auf seine Herkunft und Vergangenheit, doch es wird nahezu nichts verraten. Nach 350 Seiten weiß man über ihn genauso viel wie am Anfang – fast nichts. Genauso ergeht es dem Leser mit der Handlung – es ist fast nichts passiert. Die angesprochenen Intrigen der Gegner werden in zwei knappen Szenen angedeutet, kommen im Buch jedoch nicht zum Tragen. Man hat weder Kämpfe, noch Intrigen, keinerlei spannende Hintergründe oder Charakterentwicklungen. Es passiert einfach nichts. Selbst das Ende des Buches ist vollkommen unspektakulär – kein Endkampf, kein Cliffhanger. Es endet einfach mittendrin und man fühlt sich fast um die Lesezeit betrogen, die man in „Casto – Gefährte des Feuers“ gesteckt hat.Die Charaktere können ebenfalls nicht wirklich überzeugen. Casto und Renaldo wirken sehr unsympathisch, arrogant und überheblich. Gerade Casto, der in Gefangenschaft gerät und im Grunde keinerlei Rechte mehr hat, kommt oftmals zu eigensinnig daher, sowohl gegenüber Renaldo, als auch gegenüber anderen Sklaven. Seine temperamentvolle Art wirkt eher kindisch störrisch und nervt mit der Zeit einfach nur. Im Grunde ist er selten in der Position so große Töne zu spuken und es ist seltsam, dass er dafür nicht zur Rechenschaft gezogen wird. Auch wirkt er mit der Zeit arg „Gary-Sue“-mäßig, weil er nebst schrecklicher, geheimnisvoller Vergangenheit nahezu alles kann. Wer darauf hofft, dass sich Casto weiterentwickelt, wird leider ebenfalls enttäuscht – er ist zum Ende des Buches genauso unausstehlich und arrogant, wie am Anfang. Renaldo ist da wesentlich erträglicher, auch wenn er als perfekter Krieger und überirdisch schöner Mann ebenfalls sehr überheblich daherkommt und kaum Fehler hat. Warum er so extrem an Casto hängt, kann man nur schwer nachvollziehen, denn sein Sklave untergräbt seine Autorität im Grunde permanent.Die übrigen Figuren kommen mal verstärkt, mal am Rande vor, haben aber keinerlei größere Bewandtnis für die Handlung. Canubis und seine Frau spielen kaum eine Rolle, Daran ist nur dafür da, um den Wüstenkriegern als Sklave zu dienen und so etwas wie Castos Freund zu werden und die übrigen Emeris und Sklaven wirken wie Staffage. Es ist nicht abzusehen, welchen Platz sie in der eigentlichen Handlung aufnehmen, da im ersten Band keinerlei Hinweise gegeben werden.Stilistisch ist Xenia Melzers Buch Geschmackssache. Das liegt vor allem an den Sprüngen in der Perspektive. Mit der Zeit hat man zunehmend Probleme der Geschichte zu folgen, da mal aus der Sicht eines Charakters geschrieben wird (Casto oder Ranaldo, später auch Daran, die Wüstenkrieger und einige Sklaven), dann plötzlich zu einer auktorialen Erzählweise gewechselt wird und dann wieder zurück. Es ist ein ewiges Hin und Her, wodurch man sich auf nichts einstellen kann und sich mit keinem der Charaktere wirklich identifizieren kann. Auch die Kämpfe sind sehr holprig beschrieben – zumeist weiß man nicht genau, wer was macht und wer welche Attacke ausführt. Gerade bei Kämpfen zwischen mehr als zwei Figuren verliert man schnell den Überblick. Leider wird auch die Welt nicht wirklich bildlich und greifbar – dazu erfährt man einfach zu wenig von den Ländern, Städten, den übrigen Bewohnern und den gesellschaftlichen Hintergründen. Dadurch wirkt die Welt teils mittelalterlich, teils moderner (letzteres liegt auch an der modernen Sprache), so dass man kein genaues Bild einer Fantasywelt im Kopf hat.Fazit:„Casto – Gefährte des Feuers“ ist ein Buch, das viel verspricht und wenig hält. Wer eine spannende, abgeschlossene Geschichte (oder zumindest einige Antworten auf aufgeworfene Fragen) erwartet, wird definitiv enttäuscht werden, denn mehr als Sex und einige (am Rand vorkommende) Kämpfe hat Xenia Melzers Buch nicht zu bieten. Auch die Charaktere können nicht überzeugen, da sie zu unsympathisch und arrogant daherkommen und sich kein Stück weiterentwickeln. Es mangelt an Action, Spannung, Intrigen und wirklichen Gefühlen innerhalb der Sklaven-Herr-Beziehung von Casto und Renaldo, denn die beiden scheint lediglich Gewalt und Lust aneinander zu binden, keinerlei wirkliche Sympathie oder gar Liebe. Trotz einiger guter Ansätze kommt die Geschichte nicht in Schwung und dümpelt ereignislos vor sich hin, denn weder die geheimen Intrigen der Gegner, noch die Geschichte um die Göttinnen kommt wirklich zum Tragen. Schade – da hätte man wesentlich mehr draus machen können.

    Mehr
  • Gay Romance im Spartakus-Gewand

    Gods of War - Casto: Gefährte des Feuers
    coala_books

    coala_books

    12. August 2016 um 23:54

    Gay Romance findet man nicht allzu oft im Fantasy Bereich. Von daher ist dieses Buch eine angenehme Abwechslung zu vielen Geschichten, die im normalen Leben spielen. Die Protagonisten passen perfekt in die doch eher grausame Welt von Plünderungen, Kriegen und Sklavenhaltung. Und vor allen der Halbgott Renaldo und sein störrischer Sklave Castro wurden sehr gut ausgearbeitet. Ein Großteil des Buches konzentriert sich auf die doch etwas komplizierte Beziehung der beiden oder viel mehr, auf die Annäherung und das nur langsam aufkommende Vertrauen. Dazu gibt es jedoch einige interessante Nebencharaktere und eine gut konstruierte Rahmenhandlung, welche jedoch an einigen Stellen ein paar Fragen aufwirft. Die Handlung ist spannend, hat sich jedoch zeitweise etwas gezogen. Einiges hätte man straffen können und etwas mehr Spannung in die Geschichte bringen können. Sicherlich merkt man schnell, dass einige Geheimnisse aus der Vergangenheit schlummern, auf diese hätte man jedoch noch verstärkter eingehen können. Zu Renaldo konnte jedoch schnell ein Bezug aufgebaut werden können, da er sich erstaunlicherweise recht schnell offen zeigt, und dem Leser seine Gefühle klar wurden. Castro auf der andere Seite war doch oftmals zu arrogant, seine Beweggründe wurden dafür aber nur angedeutet. Hier hätte man etwas deutlicher werden können.Ein guter Start in die Reihe, welche die Neugierde geweckt hat und auf den nächsten Band hoffen lässt. Jedoch hätte man einiges straffer und klarer formulieren können. Ein guter Start, aber das Potential der Geschichte wurde noch nicht voll ausgenutzt.

    Mehr
    • 2
  • Ein tolles Fantasy Buch!

    Gods of War - Casto: Gefährte des Feuers
    Ariianna

    Ariianna

    12. August 2016 um 23:27

    Das Buch beginnt mit einer Legende, die von den Göttern und der Entstehung und Entwicklung der Welt erzählt und den Leser damit sofort in eine fremde Welt entführt. Aus Magie und Chaos erschufen die Mütter die Welt, Ana-Darasa und die Menschen, die sie bevölkerten. Die Götter versprachen den Menschen zwei Anführer: Die Halbgötter Canubis und Renaldo. Ihre vollständige Macht können beide aber erst nutzen, wenn sie acht würdige Mitstreiter und ihre jeweiligen Herzen gefunden habe. Während Canubis sein Herz bereits gefunden hat, ist Renaldo immer noch auf der Suche nach seinem Gefährten. Bisher hat es kein Mensch geschafft seine Aufmerksamkeit länger als ein paar Tage zu auf sich zu halten – bis der widerspenstige Sklave Casto in Renaldos Leben tritt. Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt. Die von der Autorin geschaffene Welt ist fesselnd und interessant ohne zu unrealistisch und übertrieben zu sein. Einige Charaktere haben faszinierende Fähigkeiten, aber glücklicherweise auch Fehler die sie menschlich wirken lassen. Was wirklich auffällt, ist dass die Autorin ihre Welt wirklich gut durchdacht hat und sich Mühe mit den Details gegeben hat. Beispielsweise gibt es eine differenzierte Rangordnung unter den Sklaven oder Feste zu Ehren der Götter. Was mir besonders gut gefallen hat, ist dass es keine ausschließlich von Männern dominierte Welt gibt – was in diesem Genre keine Seltenheit wäre. Das Buch konzentriert sich hauptsächlich auf Casto und Renaldo. Beide sind einfach unglaublich willensstarke Charaktere, zwischen denen mächtig die Funken geflogen sind. Die Dynamik zwischen den beiden war fantastisch, ich habe ihre Auseinandersetzungen und Streits geliebt. Positiv war aber vor allem das die beiden nicht sofort im Bett gelandet sind, sondern das sich die Beziehung langsam entwickelt hat. Auch die Liebe zwischen den beiden kam nicht aus dem Nichts, sondern hat sich langsam - und noch wichtiger nachvollziehbar für den Leser – entwickelt. Innerhalb des Buches werden allerdings noch zwei weitere Beziehungen thematisiert, wenn auch nur am Rande. Eine davon ist eine Dreierbeziehung. Ich bin grundsätzlich kein Fan von Dreierbeziehungen und wurde auch mit dieser nicht wirklich warm. Die zweite Beziehung dagegen war spitze! Ich bin sehr gespannt wie es zwischen Sic und Lord Noran weitergeht und hoffen sehr darauf, dass diese Beziehung in der Fortsetzung noch ausführlicher thematisiert wird. Ich muss außerdem zugeben, dass ich vergeblich auf den, in der Kurzbeschreibung versprochenen, „alten Feind aus den Tiefen der Vergangenheit“ gewartet habe. Es gibt zwar ein paar „böse“ Figuren und definitiv konfliktversprechende Handlungsstränge, allerdings hätte ich mir ein bisschen mehr Spannung und Kampf gewünscht. Das Ende des Buchs kam ziemlich überraschend und abrupt. Deshalb hier eine Warnung: Wer eine vollständige und abgeschlossene Geschichte sucht ist hier falsch. Ich für meinen Teil freue mich aber auf die Fortsetzung und bin gespannt auf die Auflösung der noch bestehenden „Geheimnisse“ und die Fortsetzung der zahlreichen noch offenen Handlungsstränge. Mein Fazit: Xenia Melzer hat in diesem Buch eine absolut fesselnde und faszinierende Fantasy-Welt erschaffen. Mit zwei wirklich eigensinnigen, liebenswerten und charakterstarken Hauptpersonen, zwischen denen heftig die Funken fliegen, überzeugt dieses Buch auf ganzer Linie! Ich kann es kaum erwarten Teil zwei in den Händen zu halten. Ich vergebe „nur“ 4 Sterne, weil ich mir mehr Action gewünscht hätte und mit der Dreierbeziehung nicht warm geworden bin.

    Mehr
  • Wo ist Teil 2?

    Gods of War - Casto: Gefährte des Feuers
    Picara

    Picara

    12. August 2016 um 20:45

    Canubis und Renaldo sind Halbgötter, von ihren Müttern, den Erschafferinnen der Welt und allen Lebens, urspünglich als Götter ausersehen. Jedoch hatte sich während der Erschaffungszeit der Söhne eine andere Göttin in das Leben der Menschen geschlichen und einige Anhänger gewonnen. Aus Zorn heraus nahmen die Urmütter ihren Söhnen ihre Herzen, die sie in Form eines Menschen wieder finden mußten, ebenfalls war die Suche nach 8 treuen Menschen die Voraussetzung, damit Canubis und Renaldo ihre volle Götterkraft zurück erhalten würden. Seit dieser Zeit leben Canubis und Renaldo unter den Menschen und befehlen ein Söldnerheer auf der Suche nach diesen Menschen und der Vertreibung der Anhänger der falschen Göttin. Bei einem Überfall auf eine Karawane nimmt Renaldo Casto gefangen und macht ihn zu seinem Sklaven und erwartet, das Casto wie alle anderen überwältigt von ihm ist uns sich ihm hingibt, was eine schnelle Langeweile bei Renaldo  und der Verkauf von Casto zur Folge gehabt hätte. Jedoch verblüfft Casto Renaldo vollkommen, denn Casto ist in keinster Weise von ihm beeindruckt, sondern widersetzt sich ihm in jeder Hinsicht... Ich würde das Buch nicht als Fantasy Buch bezeichnen, sondern eher als Fantasy-Gay-Romance. Da dies aber ein Genre ist, das ich durchaus lese, hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Einem reinen Fantasy Leser wird dieses Buch vermutlich allerdings nicht so zusagen, weil doch die Beziehung von Renaldo und Casto eine große Rolle in der Geschichte einnimmt. Jedoch kommen auch einige interessante Nebenfiguren in diesem Buch vor, über die man auch gerne mehr erfahren möchte. Etwas seltsam fand ich, das die Göttinnen für die Untreue der Menschen ihre Söhne töten wollten und nicht die Menschen bestrafen. Das größte Manko an diesem Buch ist eigentlich das Ende. Es wird ja auch als Serie dargestellt und es ist logisch, das dementsprechend nicht alle Handlungsstränge abgeschlossen sind, aber meine erster Gedanke am Ende des Buches war: "Und nu? Wo ist die 2. Hälfte des Buches?" Mir hat das Buch jendenfalls gut gefallen, sonst hätte ich diesen Gedanken nicht gehabt.

    Mehr