Xiaolong Qiu

 4,1 Sterne bei 171 Bewertungen
Autor von Tod einer roten Heldin, Die Frau mit dem roten Herzen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Xiaolong Qiu

Qiu Xiiaolong wurde 1953 in Shanghai geboren und arbeitet als Übersetzer, Lyriker und Literaturkritiker. 1988 reiste Xiiaolong in die USA und kehrte nicht nach China zurück. Seit 1994 lehrt er chinesische Literatur und Sprache an der Washington University St. Louis.

Alle Bücher von Xiaolong Qiu

Cover des Buches Tod einer roten Heldin (ISBN: 9783552058064)

Tod einer roten Heldin

 (51)
Erschienen am 22.02.2016
Cover des Buches Die Frau mit dem roten Herzen (ISBN: 9783552057883)

Die Frau mit dem roten Herzen

 (25)
Erschienen am 22.02.2016
Cover des Buches Schwarz auf Rot (ISBN: 9783552057906)

Schwarz auf Rot

 (23)
Erschienen am 22.02.2016
Cover des Buches Blut und rote Seide (ISBN: 9783552057869)

Blut und rote Seide

 (18)
Erschienen am 22.02.2016
Cover des Buches 99 Särge (ISBN: 9783423216180)

99 Särge

 (14)
Erschienen am 18.12.2015
Cover des Buches Rote Ratten (ISBN: 9783423211284)

Rote Ratten

 (10)
Erschienen am 01.04.2009
Cover des Buches Das Tor zur Roten Gasse (ISBN: 9783423211727)

Das Tor zur Roten Gasse

 (11)
Erschienen am 01.10.2009
Cover des Buches Rote Ratten (ISBN: 9783552053793)

Rote Ratten

 (7)
Erschienen am 03.02.2007

Neue Rezensionen zu Xiaolong Qiu

Cover des Buches Schwarz auf Rot (ISBN: 9783552057906)
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Rezension zu "Schwarz auf Rot" von Xiaolong Qiu

Gut, aber die Vorgänger sind besser
wildergemuesegartenvor 2 Jahren

Es ist das dritte Buch in der Oberinspektor Chen-Reihe. Auch wenn ich die Vorgänger besser fand, war es dennoch ein guter, solider Krimi. Xiaolongs Krimis sind immer auch politisch, sie zeigen unverblümt die Situation in China auf. Nicht umsonst lebt Xiaolong in den USA im Exil. Die beiden vorigen Bände der Reihe fand ich - auch wenn sie schon ein paar Jahre her sind, dass ich sie gelesen habe - zugänglicher. "Schwarz auf Rot" war teilweise etwas holprig, manchmal auch, weil sie die politischen Situationen in der Vergangenheit behandelten, etwas schwieriger zu begreifen als Europäerin. Nichtsdestotrotz werde ich mir die Folgeromane noch besorgen und lesen. Für Krimifans, die mehr über China erfahren wollen, auf jeden Fall empfehlenswert!

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Cover des Buches 99 Särge (ISBN: 9783552056770)
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Rezension zu "99 Särge" von Xiaolong Qiu

Interessant, aber nicht spannend
vanessablnvor 4 Jahren

Die Welt von Oberinspektor Chen ist eine ganz andere als man sie von "hiesigen" Kommissaren kennt. Bei seinen Ermittlungen muss er sich ständig zurücknehmen, um nicht in Ungnade zu fallen. Immer wieder muss er abwägen zwischen seiner eigenen Moral und den Richtlinien des Systems. Hier geht es um einen Wohnungsbaudirektor, der anscheinend Selbstmord begangen hat, nachdem "Netzbürger" seine Machenschaften aufgedeckt hatten und er sich bereits in einem speziellen Gewahrsam befand. Man bekommt einen guten Eindruck, welche Rolle das Internet in einer Nicht-Demokratie hat, und wie sich die Gegebenheiten auf die Menschen auswirken.

Chen wird in den Fall persönlicher einbezogen als ihm lieb ist. Nebenbei soll er noch Gedichte schreiben (eine alte Leidenschaft, die als Polizist oft zu kurz kommt) und sich um seine kranke Mutter kümmern. Wegen des ungewöhnlichen Oberinspektors lese ich diese Reihe gerne. Man erfährt viel Interessantes über China, der Schreibstil ist gut verständlich und unaufgeregt, aber spannend war dieser siebter Fall nicht. Chen tappt lange im Dunkeln, erst zum Ende hin wird ihm alles klar, aber überraschend ist das nicht. Mit dem achten Fall "Schakale in Shanghai" hat er sich jedenfalls gesteigert und ich bin gespannt, was noch kommt.

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Cover des Buches Schakale in Shanghai (ISBN: 9783423217064)
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Rezension zu "Schakale in Shanghai" von Xiaolong Qiu

Poesie, Philosophie, Politik und Leichen
vanessablnvor 5 Jahren

Ex-Oberinspektor Chen ist ein sympathischer Protagonist, "pietätvoller" Sohn, poetisch und philosophisch veranlagt - und unbestechlich in einem Land, wo Korruption und politische Intrigen an der Tagesordnung sind. Seinen Posten hat er ganz plötzlich verloren und überlegt gerade noch warum, da scheint man ihm schon noch Böseres zu wollen. Es gibt Tote und Vermisste und doch ist lange alles unklar.

Zwischen allerlei Einblicken in die Geschichte und Lyrik Chinas, auch die täglichen Essgewohnheiten, erfährt man viel über das Leben im Einparteiensystem. Chen traut nur wenigen, ist sehr modern mit Laptop unterwegs, hat dabei alte Gedichte und Konfuzius im Kopf. Es ist eine Welt der Prinzlinge, Zweitfrauen und anderem zunächst Unbekannten. Als mein erster chinesischer Krimi war das Buch sehr interessant und dazu gut lesbar (was ich nicht unbedingt erwartet hatte). Das Buch ist ansprechend zart geschrieben (gerade auch wo es um Frauen geht), dann wieder gesellschafts- und regimekritisch. Bei dieser Mischung geht die Krimihandlung fast ein wenig unter. Die unterschwellige Spannung, die sich durch "Schakale in Shanghai" zieht, ist eher der düsteren und angespannten Atmosphäre geschuldet als Action und Überraschungen. Auf jeden Fall ist die Krimireihe um Chan interessant und ungewöhnlich, besonders wenn man hautnah über China informiert werden möchte und "anspruchsvolle" Kriminalromane mag wie ich.

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