Xiaolong Qiu 99 Särge

(10)

Lovelybooks Bewertung

  • 15 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 3 Rezensionen
(1)
(6)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „99 Särge“ von Xiaolong Qiu

Chens neuer Fall führt ins kapitalistische China: Zhou Keng, Direktor der Behörde für Wohnungsbau in Shanghai, wird in einem Luxushotel erhängt aufgefunden. Er hatte sich öffentlich dafür eingesetzt, die Preise von Immobilien hochzuhalten, und dadurch die Kluft zwischen Arm und Reich vertieft. Dann tauchte im Internet ein Foto von seinem extravaganten Lebensstil auf. Die Netzgemeinde lieferte weitere Beweise: Der Beamte war korrupt. Die Partei brachte ihn "extralegal" in einem zu einem Hotel umgebauten Märchenschloss unter. War es Selbstmord oder Mord? 99 Särge hielt der Premierminister angeblich bereit, als er der Korruption den Kampf ansagte. Oberinspektor Chen weiß: Dieser Fall wird noch mehr Opfer fordern.

Tiefer Einblick in eine mir komplett fremde Kultur. Sehr speziell aber eher kein Krimi! Philosophisch und zugleich politisch!

— Pippo121
Pippo121

Korruption in China wird vertuscht!

— efell
efell

Stöbern in Krimi & Thriller

Unter Fremden

Packend und emotional! Dieser Roman erregt Gemüter und öffnet Augen!

BuchHasi

Gottes rechte Hand

Spannender Thriller - beklemmend und aktuell!

miriamB

Fiona

Verdeckte Ermittlung und psychische Störungen - beklemmend gut zu lesen, unbefriedigendes Ende

Akantha

Der Präsident

harry potter haftes rumrühren einer gutmenschelnden irin, die atomkrieg verhindert und präsidenten entmachtet. viele deja vus, viel abgeschr

Pashtun Valley Leader Commander

Kalte Seele, dunkles Herz

Eine fesselnde Geschichte darüber, wie eine psychische Krankheit eine ganze Familie zerstören kann und einen an sich selbst zweifeln lässt.

TouchTheSky

Geständnisse

Leider nicht mein Fall...

TuffyDrops

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • 7. Fall vom chin Kommisar Chen

    99 Särge
    efell

    efell

    21. October 2016 um 17:04

    Der Leiter von Shanghais Baubehörde wird in einem Hotelzimmer erhängt aufgefunden. Zwei Wochen zuvor hatten Internetaktivisten aufgedeckt, dass er korrupt war, worauf die Partei ihn in Disziplinarhaft nahm. Aber hat er sich wirklich selbst umgebracht? Oder war es Mord? Ziemlich verwickelt und am Anfang über die vielen verschiedenen untersuchenden Behörden schwierig zu lesen. Aber im Laufe der Geschichte konnte man doch Chen und seine Gedanken, das chin Leben, Speisen, Gedichte, vertraute Gespräche kennenlernen. Korruption unter allen oberern Parteimitgliedern sollte wohl nicht aufgedeckt werden - deshalb braucht man 99 Särge und einen für den Aufdecker! Zum Schluss bleiben viele Fragen offen - gibt es keinen neuen Chen-Roman mehr? witzige Ausdrücke wie shuanggui - Befragung = "Menschfleischsuche" - Untersuchung von Korruption oder die Internetzensur der "Netzbürger" - Andeutungen, Proteste im Netz

    Mehr
  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria
    Ginevra

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

    Mehr
    • 1702
  • Korruption im Reich der Mitte

    99 Särge
    Havers

    Havers

    26. May 2014 um 19:17

    Geboren und aufgewachsen in Shanghai, übersetzt der Autor Qiu Xiaolong nach seinem Studium der Anglistik und Literaturwissenschaft amerikanische Klassiker der Kriminalliteratur in seine Muttersprache. Ende der achtziger Jahre erhält er ein Stipendium und reist zu Studienzwecken in die USA, und dass sein Aufenthalt dort bis zum heutigen Tag dauern würde, hat er mit Sicherheit damals nicht vermutet. Aber nach dem Massaker am Platz des Himmlischen Friedens beschließt er, nicht nach China zurückzukehren, wo er bis dato in St. Louis lebt, lehrt und schreibt. Im Original erscheint im Jahr 2000 der erste Kriminalroman mit seinem Protagonisten Oberinspektor Chen Cao, in der deutschen Übersetzung 2003, und mittlerweile sind bereits sieben Bände der Reihe erschienen, in denen er nicht nur die chinesische Kultur beschreibt, sondern sich auch durchaus kritisch mit den Zuständen in seinem Heimatland auseinandersetzt. So auch in Xiaolongs neuestem Krimi „99 Särge“, in dem sich der Autor wie schon so oft mit dem Thema Korruption auseinandersetzt: Der Direktor der Wohnungsbau-Behörde wird in einem Luxushotel mit einem Strick um den Hals aufgefunden. Hat er Selbstmord begangen oder wurde er wegen seines Lebenstils, der Verstrickungen in kriminelle Machenschaften vermuten lässt, ermordet? Wer ist für die Fotos und Informationen verantwortlich, die nach und nach im Internet auftauchen und zur Hetzjagd blasen? Und werden die 99 Särge wirklich benötigt? Womit der Autor immer wieder punktet, sind die detaillierten Beschreibungen des alltäglichen Lebens in China, wobei Xiaolong kein Blatt vor den Mund nimmt und Korruption, staatliche Gängelung und Unterdrückung, kurz alle politischen Missstände dieses Landes aufzeigt, weshalb auch in seinem Heimatland ganze Passagen seiner ersten Romane der Zensur zum Opfer gefallen sind – mittlerweile legt er keinen Wert mehr darauf, dass seine Bücher dort erscheinen. Die Kriminalromane Qiu Xiaolongs schätze ich weniger wegen der Krimihandlung, denn auch in dem vorliegenden Buch ist diese nicht nur vielschichtig, sondern auch reichlich verwirrend. Selbst bei konzentriertem Lesen bleibt es nicht aus, dass immer wieder Passagen und Entwicklungen im Handlungsverlauf auftauchen, für deren Verständnis man zu bereits Gelesenem zurückblättern muss. Und dennoch - um politische Inhalte zu transportieren, bietet sich das Krimi-Genre förmlich an, erreicht der Autor so über den Unterhaltungsfaktor auch Leser, die nicht unbedingt zu einem Sachbuch über gesellschaftskritische Themen in Fernost greifen würden.

    Mehr
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

    Mehr
    • 2148
    kubine

    kubine

    01. March 2014 um 15:32
  • Ziemlich sperrige, aber dafür informative Geschichte

    99 Särge
    rumble-bee

    rumble-bee

    06. February 2014 um 16:47

    Hm! Das soll also ein Krimi sein? Okay, es geht um Verbrechen und deren Aufklärung durch einen Ermittler. Aber "spannend" würde ich das Buch nicht direkt nennen... womit ich das Buch keineswegs aburteilen will! Vielleicht hatte ich einfach zu wenig Vorkenntnisse. Für mich war es jedenfalls ein wenig anstrengend, mich durch dieses Dickicht aus politischen Informationen hindurchzulesen. In erster Linie würde ich dieses Buch so beschreiben: eine anschauliche Darstellung der politischen Machenschaften im heutigen China, genauer gesagt, in Shanghai. Inspector Chen wird eigentlich nur als Berater zu einem scheinbaren Selbstmord hinzugezogen. Deswegen, und auch, weil er die wahren Hintergründe zu kennen glaubt, erlaubt er sich einige Freiheiten. Er wagt es, eigene Ermittlungen anzustellen, zu hinterfragen, andere Wege zu gehen. Und dabei findet er so einiges heraus, das nicht ganz "koscher" ist... Das Buch ist wirklich geballte Politik! Wobei ich den Autor, der seit den späten 80er Jahren übrigens in Amerika lebt, sehr, sehr mutig finde! Er ist ziemlich unverblümt, und legt seinen Figuren etliche unliebsame Wahrheiten in den Mund. Das betrifft einerseits den Wohnungsbau, die Vergabe von Posten, und auch die Kontrolle des Internets, die in China schon beinahe paranoide Ausmaße angenommen hat. Sobald ich mich eingelesen hatte, habe ich das Buch eher auf diesen Aspekt hin gelesen. Ich musste mich sehr konzentrieren, wurde dafür aber mit vielerlei Erkenntnissen belohnt. Ich fühlte mich, als habe mich der Autor an die Hand genommen, und führe mich durch seine alte Heimat. Besonders pikant: er lässt sogar einen "unliebsamen Künstler", einen "gewissen Ai", am Rande in der Handlung auftauchen... eine ziemlich unverhohlene Anspielung auf Ai Weiwei! Gewagt...! Es würde mich überhaupt nicht wundern, wenn der Autor in China verboten wäre... Ferner habe ich mich über etliche "Blüten am Wegesrand" doch sehr gefreut. Chinas Kochkunst kommt mehrfach ausführlich vor, und auch die Geschichte hinter manchen Gerichten, sowie regionale Besonderheiten. (Das unterscheidet sich doch sehr von dem, was man hierzulande in China-Lokalen bekommt...!). Zweitens, Inspector Chen ist sehr belesen, und zitiert oft klassische chinesische Gedichte oder andere Literatur. Hier bedauere ich ein wenig, kein Chinesisch zu können - da im Original sicher noch die Reime oder das Versmaß erhalten sind. Inspector Chen hat ein besonders höfliches und delikates Verhältnis zu Frauen - er behandelt seine eigene Mutter wie ein rohes Ei, und auch zu der hübschen Journalistin, mit der er es in diesem Fall zu tun bekommt, ist er ausgesprochen zuvorkommend. Es entspannt sich sogar eine zarte Romanze... Was mich aber wirklich gestört hat, ist das relativ offene Ende. Chen findet zwar denjenigen, der den Rummel um den toten Politiker losgetreten hat - aber den eigentlichen Mörder nicht. Immerhin, es ist klar, es war Mord. Vielleicht findet manch ein Leser das auch passend - mich hat es jedoch gewurmt. Insgesamt finde ich das Buch nicht schlecht - aber so völlig anders, als ich persönlich das Wort "Krimi" interpretiert hätte...

    Mehr