Xiaolu Guo Ich bin China

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Inhaltsangabe zu „Ich bin China“ von Xiaolu Guo

London 2012. Iona Kirkpatrick erhält von einem Londoner Verlag den Auftrag, eine Sammlung von Briefen und Tagebüchern aus dem Chinesischen zu übersetzen. Aus ihnen entsteht das Bild der tragischen Liebesgeschichte von Mu, die aus einer Bauernfamilie stammt, und Jian, Sohn eines hohen politischen Funktionärs. In Peking gehören die beiden der subversiven Musik-und Kulturszene an, bis Jian während eines Konzerts mit seiner Punkband fast verhaftet wird und aus China nach Europa fliehen muss. Dort beginnt für ihn eine Odyssee, dokumentiert in seinen Briefen an Mu. Iona spürt, wie die Geschichte der beiden Liebenden sie mehr und mehr in ihren Bann zieht und beschließt, ihnen zu helfen – doch die Zeit arbeitet gegen sie.

Eine vielschichtige Geschichte, die einen nicht loslässt. Zwei Liebende, die durch die Politik eines Landes getrennt werden.

— 19angelika63
19angelika63

Eine mitreissende Geschichte, die leider ein paar Schwächen hat.

— mrsapplejuiice
mrsapplejuiice

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    Ich bin China
    silkedb

    silkedb

    31. July 2017 um 20:29

    Ich lese zwar fast alle Genre, aber nur sehr selten zeitgenössische Literatur, da diese oft nicht meinen Geschmack trifft. Auf "Ich bin China" von Xiaolo Guo bin ich aufmerksam geworden, weil ich nach einem Roman eines chinesischen Autors gesucht habe, der auch ein wenig kritische Töne mit sich bringt. Die Inhaltsangabe des Verlages hat eine solche Mischung angedeutet und daher mein Interesse geweckt.Ich hatte erst die Befürchtung, dass sich das Buch ziemlich schwerfällig lesen lassen würde, da es sich natürlich um eine Übersetzung handelt und von der aus China stammenden Autorin auf englisch geschrieben wurde, was meistens nicht ganz so flüssig ist, wie wenn jemand in seiner Muttersprache schreibt. Doch für mich hat sich „Ich bin China“ erstaunlich gut lesen lassen und obwohl ich mittendrin wegen einem längeren Urlaub (ich wollte das Hardcover-Buch nicht mit schleppen) unterbrechen musste, habe ich auch sofort wieder in die Geschichte zurück gefunden. Das spricht sehr für dieses Buch und wie sehr mir der Text schon im Gedächtnis geblieben war, denn in der Regel muss ich mich dann erst wieder in so ein Buch einfinden. Mir haben die Figuren sehr gut gefallen und auch wenn es eine tragische Geschichte ist, so habe ich sie mit Freude an der liebevollen Gestaltung gelesen. Schon das deutsche Cover mit dem durchsichtigen blutroten Einband kann überzeugen, ebenso wie der in den Seitenschnitt gedruckte Buchtitel. Im Buch selber überraschen handschriftliche Abdrucke und chinesische Sprichwörter und Zitate mit Übersetzungen und obwohl ich kein chinesisch kann, hatte ich doch den Eindruck die Probleme die diese Sprache und ihre Übersetzung bietet nachvollziehen zu können. Dadurch, dass die Hauptfigur Iona hier selber Übersetzerin ist, kann durch die Darstellung ihrer Arbeitsweise auch viel von den damit zusammenhängenden Besonderheiten vermittelt werden.Natürlich handelt es sich bei "Ich bin China" um einen Roman, aber Autorin Xiaolo Guo gelingt es sehr gut ein differenziertes Bild von China zu schaffen mit Punkrocker Jian, der innerlich zerrissenen Mu und Iona als Betrachterin von außen. Es ist ein Roman, der sich mit Kritik am Regime und am Umgang mit Widerstand nicht zurück hält und dabei die Auswirkungen auf einzelne Familien zeigt. Aber dennoch steht hier die Romanhandlung in Form der Liebesgeschichte zwischen Jian und Mu und Ionas Verbindung dazu im Vordergrund, so dass man sich nicht davon abschrecken lassen sollte, dass hier vielleicht zu schwere Kost vermutet wird.Insgesamt gesehen hat mich "Ich bin China" positiv überrascht und mit einigen Eindrücken zurückgelassen, die ich so noch nicht von China hatte. Ich kann mir auch gut vorstellen das Buch erneut zu lesen, da mir dann bestimmt noch mal wieder anderes auffallen wird. Weiterempfehlen, an alle Leser die eine ausgewogene Mischung aus Belletristik mit Ernsthaftigkeit mögen, kann ich es auf jeden Fall.

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  • Die Relativität von Freiheit

    Ich bin China
    Ginevra

    Ginevra

    09. January 2016 um 20:12

    Iona stammt von einer kleinen, schottischen Insel, liebt die Freiheit und entscheidet sich für ein Leben fernab ihrer traditionsbewussten Familie. Sie arbeitet als Übersetzerin für Chinesische Literatur in London, als ihr Verleger Jonathan ein außergewöhnliches Projekt in die Hände legt: es handelt sich um Briefe, Tagebucheinträge und ein politisches Manifest, das bisher in Europa völlig unbekannt war. Auch die Recherche im Internet scheitert an chinesischen Firewalls, der Autor scheint völlig aus dem Internet verbannt worden zu sein. Bei genauerem Hinsehen erkennt Iona, dass es sich um zwei verschiedene Handschriften handelt: die einer besonnenen jungen Frau namens Mu, und die eines temperamentvollen jungen Mannes namens Jian. Durch die mitunter schwierigen Übersetzungsarbeiten gerät Iona immer tiefer in eine berührende Liebesgeschichte zwischen einem Punk-Musikerund einer Lyrikerin, aber auch die Geschichte von einem rebellischen Sohn und seinem despotischen Vater, der keine andere Ideologie als die der Partei gelten lässt… Xiaolu Guo, geb. 1973, wuchs in einer kleinen Stadt in Südchina auf, wurde als Filmemacherin und Schriftstellerin viel beachtet und kam 2013 auf die „Granta’s list of Best Young British Novelists“. Xiaolu Guo lebt mit ihrer Familie vorwiegend in London. Mich hat dieser Roman sehr bewegt, da er vor Augen führt, wie wenig Freiheit junge Leute in China nach wie vor haben, um die Ideologie und Regeln des Staates zu hinterfragen. Jian und Mu sind nach westlichen Maßstäben völlig normale Jugendliche: sie stellen das Vorgegebene in Frage, entwickeln ihre eigene Subkultur, suchen nach ihrem eigenen Lebensweg. Doch sie müssen mit harten Repressalien rechnen – bis hin zu Haft, Folter und Exil. Diese extreme Zerreissprobe stellt nicht nur ihre Liebe, sondern auch die persönliche Integrität auf den Prüfstein.  Der Vergleich zu den Problemen der Übersetzerin hat mich ebenfalls immer wieder zum Nachdenken gebracht: sie hat sich von den vergleichsweise lockeren Fesseln ihrer Familie befreit, lebt alleine, und leidet unter ihrer Einsamkeit. Durch die intensive Auseinandersetzung mit Mus und Jians Geschichte findet sie Zugang zu ihren Gefühlen, was auch in ihrem Leben einiges verändert. Fazit: ein vielschichtiges, berührendes und politisch aufklärendes Buch, das dennoch leicht lesbar ist. 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für alle, die sich für fremde Kulturen, gesellschaftliche und politische Themen sowie menschliche Schicksale interessieren.

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria
    Ginevra

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Den Bann brechen

    Ich bin China
    19angelika63

    19angelika63

    Klappentext In einem Land, in dem die Freiheit ein rares Gut ist, sind die beiden Liebenden Mu und Jian Teil einer subversiven jungen Künstlerszene. Mit Musik und Literatur kämpfen sie gegen die politische Unterdrückung und für das Recht ihrer Generation, frei zu leben. Bis sie die zerstörerische Kraft der chinesischen Staatsmacht zu spüren bekommen und Jian nach Europa fliehen muss. Dort beginnt für ihn eine Odyssee, beschrieben in seinen Briefen an Mu. Die Übersetzerin Ilona, der die Briefe in die Hände fallen, wird von der Geschichte der beiden in den Bann gezogen und beschließt ihnen zu helfen – doch die Zeit arbeitet gegen sie. „Ich habe mich immer mehr mit diesen beiden Menschen und ihrer Geschichte identifiziert, mich ganz auf sie eingelassen. Sie haben sich mir geöffnet, als wollten sie der ganzen Welt ihr Innerstes Offenbaren. Und ich bin Teil dieser Offenbarung geworden.“ (Seite 404) Iona Kirpatrick lebt allein in London und ist Übersetzerin. Vor einiger Zeit ist ein Verlag an sie herangetreten und bat sie eine Sammlung chinesischer Briefe und Tagebücher zu übersetzen. Die Sammlung ist ein ungeordneter Papierstapel. Und so beginnt sie einfach. Doch die Texte sind schwierig und ohne Hintergrundinformationen kommt sie nur schwerlich voran. Doch Tag für Tag erfährt sie mehr. Sie lernt Mu und Jian durch ihre Briefe und Tagebucheinträge kennen. Recherchiert im Internet und fragt beim Verlag nach. Und je mehr sie sie sich mit dem Leben der beiden beschäftigt, desto tiefer taucht sie in deren Leben ein und verfällt ihrer Geschichte. „Schließlich begreift Jian, was Brandon ihm erklären will: Weil sein Visum er wieder gültig ist, wenn er als Flüchtling anerkannt wird, hat er gar keinen Status mehr. Er ist eine „Unperson“. Eine „Unperson“? „Sie gehören zu keinem Land mehr“, hatte der Einwanderungsbeamte gesagt. Unperson. Das Wort klingt so absurd, dass es fast chinesisch sein könnte.“ (Seite 66) Jian und Mu sind ein chinesisches Liebespaar. Sie lernen sich in der Künstlerszene kennen. Mu schreibt literarische Texte und Jian ist Sänger und Texter einer PunkRock Band. Beide kämpfen für Meinungsfreiheit und gegen politische Unterdrückung. Jian schreibt ein Manifest und verbreitet es auf einem seiner Gigs. Das führt dazu, dass er in Haft genommen wird. Jian wird gefoltert und verhört.  „In Amerika geben sie dir das Gefühl, dass du wichtig und mächtig werden kannst, wenn du nur dein Ziel fest im Auge behältst und dein ganzes Leben darauf ausrichtest. Das ist vielleicht der größte Unterschied zu China: Wir ackern unser Leben lang wie die Büffel, und es wird trotzdem nichts aus uns.“ (Seite 167) Mu sucht ihren Geliebten und kann ihn nicht finden. Es ist so, als habe Jian nie existiert. Allein, schließt sie sich einer Gruppe an und tritt fortan mit anderen Künstlern auf. Sie reist durch Amerika und ist immer auf der Suche nach Jian. Endlich erreichen sie eines Tages Briefe von ihm. Briefe, die traurig klingen und hoffnungslos. „Wenn ich Woody Guthrie wäre, würde ich singen: „This land is not my land, this land is not for you or me.“ China ist weit weg. Du bist weit weg. Und mein Manifest sagt den Menschen in diesem Land nichts.(…) Ich vermisse meine Heimat. Es gibt für mich keinen Grund, hier Wurzeln zu schlagen, der Boden unter meinen Füßen ist mir fremd. Meine Wurzeln wurden ausgerissen und sind vertrocknet.“ (Seite 307) Jian flieht schließlich von China nach England ins Exil. Dort sitze er zunächst in einer Psychiatrischen Klinik. Später kann er dann in das Schutzzentrum für Asylsuchende in die Schweiz einreisen. Aber egal wo Jian ist, er fühlt sich leer, allein und Heimatlos. Seine Sehnsucht nach Mu und seiner Heimat wir immer größer. „Erinnerst Du Dich an den Satz aus „Frankenstein“, den wir immer zitiert haben? „Mein Mut ist groß und mein Entschluss steht fest; aber mein Selbstvertrauen hat oft gegen tiefste Entmutigung anzukämpfen.“ Damit ist meine Stimmung perfekt beschrieben.“ (Seite 88) Dieses Buch ist etwas ganz besonders. Zuerst muss ich diesmal auch etwas zur Aufmachung sagen. Jedes Kapitel fängt mit chinesischen Schrift- und Lautzeichen an … https://www.facebook.com/angelikaliest/photos/a.525365204272751.1073741829.519956368146968/556145904528014/?type=1  … und immer wieder kommen Schriftstücke wie dieses darin vor … https://www.facebook.com/angelikaliest/photos/a.525365204272751.1073741829.519956368146968/556146897861248/?type=1   Für mich machen solche „Kleinigkeiten“ in einem Buch das Ganze zu etwas besonderem. Gerade in dieser Geschichte, in der Briefe und Tagebucheinträge übersetzt werden, finde ich es besonders schön. Das gibt mir als Leserin ein Gefühl von „nahe dran“ sein. Im Verlauf des Buches erfahre ich, dass das übersetzen von Texten gar nicht so einfach ist. Das es Fingerspitzengefühl braucht, um gerade aus dem chinesischen die richtigen Worte zu finden. Denn allein die Satzstellung ergibt unter Umständen einen vollkommen anderen Inhalt wieder. Für mich als Lai war das sehr faszinieren. Dieses Buch lässt sich nicht sehr leicht lesen, will man die Komplexität der Geschichte verstehen. Will man Jian verstehen. Auf der einen Seite sprechen die jungen Menschen in China von Revolution und von der Freiheit auf Meinungsäußerung. Sie sind gegen die Regierung, deren Macht und Machtmissbrauch die diese ausübt. Und dann ist da aber auch Liebe zu einem Land, zur Heimat, die mich die innere Zerrissenheit von Mu und Jian spüren lässt. Mir ergeht es ähnlich wie Iona. Auch ich werde von dieser Geschichte in den Bann gezogen. Mich berührt es, wie sehr die beiden für eine bessere Zukunft kämpfen, dabei ihr Leben und ihre Liebe riskieren. Jians Einsamkeit im Exil und seine Sehnsucht nach China, seiner Heimat gehen mir unter die Haut. „Den Bann brechen Ich bin China. Wir sind China. Das Volk. Nicht der Staat.“ (Seite 417) Wer sich nicht scheut ein Buch zu lesen, dass einem ein Einblick in die Politik Chinas gibt und den Leser fordert, das Gelesene zu reflektieren, der sollte dieses Buch unbedingt lesen! Sage es mir, und ich werde vergessen. Zeige es mir, und ich werde mich erinnern. Lass mich teilhaben, und ich werde verstehen.                      Xun Zi (Philosoph, Zeit der Streitenden Reiche, 475-221 v. Chr.)

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    Sabine17

    Sabine17

    10. May 2015 um 21:47