Xiaolu Guo UFO in Her Eyes

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Inhaltsangabe zu „UFO in Her Eyes“ von Xiaolu Guo

It's Silver Hill Village, 2012. On the twentieth day of the seventh moon Kwok Yun is making her way across the rice fields on her Flying Pigeon bicycle. Her world is turned upside down when she sights a UFThing - a spinning plate in the sky - and helps the Westerner in distress whom she discovers in the shadow of the alien craft.

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  • Rezension zu "UFO in Her Eyes" von Xiaolu Guo

    UFO in Her Eyes

    Marcus_Krug

    28. November 2012 um 23:39

    Guo Xiaolus nun zweiter Roman in englischer Sprache spielt in einem kleinen chinesischen Nest in der Provinz Hunan, was sich dadurch auszeichnet, dass „Our Great Leader Chairman Mao was born only fifteen kilometres away“ (S. 4). Das Örtchen Silver Hill dient hier als Modellort, an dem die Autorin zeigt, wie der Fortschritt in Chinas Hinterland Einzug hält. In vier Geheimdienstberichten wird die Sichtung eines UFOs und die darauffolgende Entwicklung untersucht. Erzählt wird die Geschichte von Kwok Yun, einer recht maskulinen Mittdreißigerin, die eines Tages (dem 11. September 2012) über einem Reisfeld ein UFO sieht. Obwohl Kwok Yun ihre Sichtung selbst nicht so betitelt, den Begriff UFO und das Konzept dahinter also nicht kennt, redet die Dorfvorsteherin Chang Lee gleich von Außerirdischen. Denn als Kwok Yun nach ihrer Sichtung aus ihrer Ohnmacht erwacht, liegt neben ihr ein ungewöhnlich großer Mann, dessen Haare die Farbe von Gras hatten. Kwok Yun nimmt den durch einen Schlangenbiss Verletzten mit in ihr Haus und verarztet ihn. Als sie ihm Tee holen will, verschwindet dieser. Nach geraumer Zeit trudelt ein umfangreicher Scheck aus Amerika ein – als Dank für die Rettung vor dem Schlangenbiss. Das Geld wird gleich in die Modernisierung des Dörfchens gesteckt und als die Provinzregierung vom Scheck und der UFO-Sichtung Wind bekommt, wird immer mehr Geld in den Fortschritt gepumpt. Da wird ein Reisfeld plattgemacht und mit einem UFO-Monument bestückt. Ein Karpfenteich wird an den Provinzkanal angeschlossen. Sämtliche durch die Interviews vorgestellten Dorfbewohnern verlieren durch einen Supermarkt ihre Existenz, aber finden dort auch gleich wieder Arbeit. Und noch vieles mehr. Die eingangs erwähnten Geheimdienstberichte bestehen aus Interviews mit den Dorfbewohnern. Das erste Kapitel (der erste Bericht) schildert die Ereignisse am und um den Tag der Sichtung. Der zweite Bericht beschreibt die Entwicklung innerhalb des Ersten Jahres. Das dritte Kapitel untersucht den Tod des Karpfenteichbesitzers Carp Li im Mai des Jahres 2014. Der vierte Bericht (datiert auf September 2015) bildet den Abschluss und zieht eine Bilanz der Ereignisse. Was da zu lesen ist, treibt einem nicht selten die Tränen in die Augen, vor Lachen. Vor allem die alten und schrulligen Dörfler hinterlassen hier einen bleibenden Eindruck. Jedoch bleibt bei all der Satire, denn so ist das Ganze unverkennbar konzipiert, nicht viel übrig. Die meisten Schicksale kennt man schon in der einen oder anderen Form aus den Medien. Das Buch bietet bis auf den Aufbau wenig Neues und am Ende, was recht schnell kommt, aber auch schon herbeigesehnt wird, bleibt ein weitere leseschiefes und trotz des Themas seichtes Buch zurück. Nicht unbedingt zu empfehlen.

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