Xinran Die namenlosen Töchter

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Inhaltsangabe zu „Die namenlosen Töchter“ von Xinran

'Wo Mädchen nicht einmal einen Namen wert sind' Sechs Mädchen und kein einziger Sohn – Li, der unglückliche Vater, schämt sich vor der Dorfgemeinschaft. So sehr, dass er ihnen nicht einmal Namen gibt und sie einfach durchnumeriert. Doch Sanniu, das 'Dritte Mädchen', will beweisen, dass sie mehr wert ist, und flieht in die Stadt.

Ein Buch, das einen mit seiner ruhigen Art fesselt und gleichzeitig nachdenklich macht.

— Lyjeria
Lyjeria

Ein schönes, ruhiges Buch. Traurig und dennoch lebensbejahend. Ein Mutmach-Buch zum Empfehlen!

— Zinu
Zinu

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  • Eine lebensbejahende Geschichte

    Die namenlosen Töchter
    Zinu

    Zinu

    28. November 2015 um 17:25

    Klappentext «Wo Mädchen nicht einmal einen Namen wert sind» Sechs Mädchen und kein einziger Sohn – Li, der unglückliche Vater, schämt sich vor der Dorfgemeinschaft. So sehr, dass er ihnen nicht einmal Namen gibt und sie einfach durchnummeriert. Doch Sanniu, das «Dritte Mädchen», will beweisen, dass sie mehr wert ist, und flieht in die Stadt. Über die Autorin Xinran, 1958 in Beijing geboren, arbeitete jahrelang als Radiojournalistin. Ihre Sendung Words on the Night Breeze war in ganz China bekannt und berühmt. Auf der Grundlage dieser Sendung entstand ihr erstes Buch Verborgene Stimmen. Chinesische Frauen erzählen ihr Schicksal. Der Titel war international ein grosser Erfolg. Es folgten die ebenfalls erfolgreichen Romane Himmelsbegräbnis und Die namenlosen Töchter. 2009 erschien Gerettete Worte. Reise zu Chinas verlorener Generation. Xinran verliess China 1997 und lebt seither mit ihrem Sohn und ihrem Mann in England. (Quelle: amazon.de) Mein Leseeindruck Dieses Buch habe ich mehr zufällig als gezielt gekauft. Hab’s mir bei einer Bestellung Anfang Jahr einfach mit in den virtuellen Warenkorb gelegt. Das auffällige Buch mit dem grünen Cover blieb dann aber erst mal eine ganze Weile im Regal stehen. Denn eigentlich passt diese Art Lektüre nicht wirklich in mein Beuteschema. Vor ein paar Tagen nahm ich das Buch dann doch mal zur Hand und schnupperte ins Vorwort rein. Xinran erzählt hier von einer Begegnung mit einem Mann, die sie als Radiomoderatorin in Nanjing hatte. Dieser Mann bezeichnete chinesische Mädchen als Essstäbchen und Jungen als Dachbalken. Dieser Vergleich, der in ländlichen Gegenden Chinas offenbar ziemlich gebräuchlich ist, brachte Xinran zum Nachdenken und sie wollte mehr über diese Essstäbchen wissen. Die Schicksale, mit welchen sie im Zuge ihrer Recherchen konfrontiert wurde, hat sie dann in ihrem Roman Die namenlosen Töchter verarbeitet. Zugegeben, nach dem Vorwort ging es mir ähnlich wie der Autorin. Ich wollte mehr über diese Essstäbchen erfahren. Ich las also weiter und da hat’s mich gepackt. Xinran verpackt in diesem Buch wahre Schicksale in einen ruhigen und doch mitreissenden Roman. Ich habe Seite um Seite mit Drei und ihren Schwestern mitgefiebert und mitgelitten, ich habe mich mit ihnen gefreut und zusammen mit ihnen die Hoffnung gehegt, dass sich für sie und ihre Familie alles zum Besseren wenden wird. Für die Mutter empfand ich tiefsten Respekt und auch für den Vater entwickelte ich während dem Lesen immer mehr Verständnis. Überhaupt fand ich alle Charaktere sehr glaubwürdig. Xinran versteht es, ihren Protagonisten mit einer einfachen aber authentischen Sprache Leben einzuhauchen. Die Ähnlichkeit der Namen und die Zahlen, die da jeweils noch angehängt wurden (damit meine ich nicht die «durchnummerierten Schwestern»), erschwerten jedoch leider etwas meinen Lesefluss. Liegt wohl daran, dass ich mir derartiges nicht gewöhnt bin. Dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen. Dass die Rahmenhandlung zwar erfunden ist, aber der Geschichte dennoch Tatsachen zu Grunde liegen, trug sicherlich das Seine dazu bei. Ich bin nicht nur um eine berührende Geschichte reicher, ich habe auch einiges über China dazugelernt. Fazit Ein schönes, ruhiges Buch. Traurig und dennoch lebensbejahend. Ein Mutmach-Buch zum Empfehlen!

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  • wo Tradition und Moderne auf einander treffen

    Die namenlosen Töchter
    LadySamira091062

    LadySamira091062

    01. June 2015 um 14:02

    Die hier vorliegende Geschichte  ist im Stil von Pearl S,Buck geschrieben und erzählt die Geschichte dreier  Frauen in China ,die vom Land in die Stadt gelangen und sich dort ein Leben aufbauen wollen. Frauen in China  zu der damaligen Zeit  , und auch  in ländlichen Gebieten   bestimmt heute noch ,zählen nicht viel und so bekamen  die Frauen um die es hier   geht   auch keine  Namen sondern werden einfach nur  Drei ,Fünf und Sechs genannt .In der Reihenfolge  wie sie geboren wurden.   Zuerst geht Drei nach Nanking  und   nachdem sie  es geschafft hat sich dort gut zu eingelebt hat  holt sie  ihre jüngeren Schwestern auch   in die Stadt um sie vor dem Schicksal einer  Zwangsehe zu  bewahren.Drei arbeite in einer kleinen Imbiss-Stube ,Fünf  im Wasserkulturzentrum und Sechs  in einem Teehaus  mit vielen Büchern. Jede der jungen Frauen  hat Wünsche und Träume und  mit der ihnen eigenen Kraft schaffen sie  es  ihren Träumen ein Stück weit näher zu kommen . Ein Buch  das einen  magisch anzieht und mitnimmt in das China des 19.ten Jahrhunderts,wo  Tradition und  Moderne  auf einander trifft und alles möglich ist.

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  • Rezension zu "Die namenlosen Töchter" von null null

    Die namenlosen Töchter
    MissMoney

    MissMoney

    05. April 2010 um 19:04

    Wow, das Buch hat mich enorm begeistert. Sogar meine hohe Erwartung konnte noch übertroffen werden. Über den Inhalt wurde hier ja schon berichtet, aber ich möchte noch etwas anderes erwähnen. Die Handlung wird begleitet von einer permanent angenehmen Atmosphäre, phasenweise hatte ich das Gefühl, mitten in China zu sein und all die Gerüche live zu erleben...
    Unbedingt empfehlenswert!

  • Rezension zu "Die namenlosen Töchter" von null null

    Die namenlosen Töchter
    Carsten L

    Carsten L

    12. September 2009 um 18:19

    Die drei Frauen Drei, Fünf und Sechs aus einer Familie mit sechs Töchtern kommen in die Stadt Nanking. Nachdem zunächst die ältere der drei, nämlich Drei, dort Arbeit gefunden hat, wollen es ihre beiden jüngeren Schwestern nachtun. Ihr Onkel vermittelt ihnen die entsprechenden Kontakte in Nanking, über die sie alle eine Arbeitsstelle erhalten. Der Roman schildert wie sich die drei jungen Frauen ganz unterschiedlich entwickeln und sie durch ihre Fähigkeiten Erfolge erlangen. Die Schwierigkeiten, die die Landbevölkerung mit den städtischen Gewohnheiten hat, werden aufgezeigt. Auch die unterschiedliche Rolle die Frauen und Männer auf dem Land und in der Stadt einnehmen wird. Eine interessante Schilderung.

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