Xinran Himmelsbegräbnis

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Inhaltsangabe zu „Himmelsbegräbnis“ von Xinran

Eine der schönsten Liebesgeschichten, die je erzählt wurden Nur einhundert Tage war Shu Wen mit dem Soldaten verheiratet, der in Tibet auf geheimnisvolle Weise sein Leben verlor. Sie kann und will nicht glauben, dass ihre Liebe nun zu Ende sein soll. Trotz aller Gefahren geht Shu Wen nach Tibet. Dreißig Jahre währt ihre Suche nach dem wahren Schicksal ihres Geliebten.

Wunderschöne, aber auch traurige Geschichte einer Frau, die Ihren Mann suchte und ein neues Leben fand.

— krissysch

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  • Rezension zu "Himmelsbegräbnis" von null null

    Himmelsbegräbnis

    -Favola-

    29. March 2012 um 13:00

    Die Autorin und Radiomoderatorin Xinran trifft Shu Wen in Tibet, die ihr ihre Lebensgeschichte erzählt. Zwar verliert sie Shu Wen aus den Augen, doch ihre Geschichte lässt sie nicht mehr los und so entsteht das Buch “Himmelsbegräbnis”. Kurz nach der Hochzeit mit ihrer grossen Liebe Kejun bekommt dieser das Aufgebot, um als Militärarzt nach Tibet zu reisen und die chinesischen Truppen medizinisch zu unterstützen. Nur kurze Zeit später erhält Wen die schreckliche Nachricht von seinem Tod. Da ihr niemand sagen kann, wie er umgekommen ist, lässt sie sich 1985 selber nach Tibet versetzen, um nach ihrem Ehemann zu suchen, denn sie hofft, dass er doch noch am Leben ist. In Tibet angekommen, wird sie mit einer ganz anderen Kultur konfrontiert und sie wundert sich, dass die Tibeter die Chinesen so hassen und Angst vor ihnen haben. Sie (die Chinesen) wollen die Tibeter doch nur befreien . . . Durch die Lektüre dieses Buches bekommt man gute Einblicke in das Leben der Tibeter, in Nomadenfamilien, die mit dem Lauf der Jahreszeiten durch das Land ziehen, in das Klosterleben und die Lama und in das Leben adliger Bürger und ihrer Dienerschaft. Wie Wen staunen wir bei jeder Begegnung über die Ruhe und Selbstverständlichkeit der Menschen, über ihre Lebensweisen und die Unterschiede zu anderen Völkern. Man lernt ihre Sitten und Gebräuche kennen und erkennt, wie die Tibeter allem mit Spiritualität begegnen. Mir gefiel, wie sich Shu Wen in Tibet immer mehr Gedanken macht, sich anpasst, weiterentwickelt und trotz ihrer Traurigkeit immer an die Hoffnung glaubt und ihr Ziel, ihren Mann zu finden, nie aus den Augen verliert und mit allen Mitteln und grossem Durchhaltewillen daran arbeitet, es zu erreichen. Die Geschichte selber ist ruhig und von einer ständigen Traurigkeit durchzogen. Xinran hat die Geschichte von Shu Wen sehr einfühlend und mit viel Sensibilität geschrieben. Fazit: Eine berührende Geschichte, bei der man auch sehr viel über das Tibet in früheren Jahren erfährt.

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  • Rezension zu "Himmelsbegräbnis" von Xinran

    Himmelsbegräbnis

    Emily_Byron

    15. September 2010 um 10:20

    Dies ist ein Buch über Hoffnung und Sehnen, über Liebe und Hingabe, Trauer und Tod. Ich selber interessiere mich sehr für alles, was in irgendeiner Art und Weise mit Asien zu tun hat. Diese Geschichte hat mich tief in meinem Inneren berührt, ganz besonders vor dem Hintergrund, dass sie sich wirklich zugetragen hat. Das unfassbare Schicksal Shu Wens, ihre unermüdliche Suche nach ihrer großen Liebe über Jahre hinweg, ihr unerschütterlicher Glaube daran, sie eines Tages wieder zu finden und schließlich die tragische Entdeckung der furchtbaren Wahrheit lassen den Leser zurück mit offenem Mund, einem dicken Kloß im Hals und Tränen in den Augen. Dieses Buch lehrt Demut und Vertrauen... und verdient so viel mehr Aufmerksamkeit.

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  • Rezension zu "Himmelsbegräbnis" von Xinran

    Himmelsbegräbnis

    Rabenfrau

    14. August 2010 um 15:59

    Shu Wen und ihr Mann Kejun sind geprägt von den chinesischen Idealen der damaligen Zeit, als sie sich während ihres Medizinstudiums kennenlernen und 1958 heiraten. Kurz darauf bricht Kejun mit der chinesischen Armee nach Tibet auf. Wenige Wochen später erhält Wen die Nachricht, ihr Mann wäre in Tibet ums Leben gekommen. Für die junge Frau bricht eine Welt zusammen, doch die mehr als ungenaue Mitteilung des Militärs lässt sie hoffen, dass alles nur ein Missverständis sei und ihr geliebter Kejun noch lebt. Und so macht sie sich auf die Suche nach ihm. Gleichzeitig ist „Himmelsbegräbnis“ die Geschichte von Zhouma, einer tibetischen Landadligen, die sich in ihren Diener Tiananmen verliebt, ihre Familie und ihren Besitz verliert und von ihrem Geliebten in einem schweren Sturm getrennt wird. Wen und Zhouma treffen aufeinander und beschließen, sich gemeinsam auf die Suche nach ihren Geliebten zu machen. Dreißig Jahre soll es dauern, bis Wen die Wahrheit erfährt. Jahre voller Entbehrungen und Einsamkeit, aber auch Jahre, in denen sie tief in die Seele Tibets blickt, Freunde findet, Hoffnung schöpft und sich innerlich wie äußerlich verändert. Die Autorin Xinran, eine inzwischen in England lebende chinesische Radiojournalistin, die mit ihrem Buch „Verborgene Stimmen: Chinesische Frauen erzählen ihr Schicksal“ auch international bekannt wurde, behauptet, Shu Wen persönlich getroffen zu haben. Ob dies der Wahrheit entspricht, bleibt ungewiss, doch der Brief an Shu Wen am Ende des Buches, mit der Bitte sich beim Verlag zu melden, lässt annehmen dass die Geschichte möglicherweise vielleicht doch auf Tatsachen beruht. An sich handelt es sich bei „Himmelsbegräbnis“ um ein sehr dünnes Büchlein, in dem aber verusucht wird auf berührende Weise Wens Geschichte zu erzählen. Wen verbringt viele Jahre zusammen mit einer Nomadenfamilie, was sowohl ihr als auch dem Leser einen Einblick in das Leben und die Seele Tibets ermöglicht, die so sehr von tiefer Spriritualität geprägt sind, wie man es heute kaum mehr kennt. Trotz allem kommt mir vor allem der spirituelle Part etwas zu kurz. Durch etwas mehr Recherche hätte man diese Stellen noch zusätzlich mit etwas Informationen für den Leser füllen können. Religiöse Zeremonien und Feste werden zwar beschrieben, aber der Hintergrund und die Bedeutung dieser bleibt einem leider verborgen. Großen Raum allerdings nimmt das Leben Wens mit den Nomanden ein. Hier erfährt man einiges über die damaligen Lebensverhältnisse, die Arbeitsteilung innerhalb der Familie und die enorme Abgeschiedenheit, in der diese Familien leben. Denn innerhalb ihrer Zeit dort hat Wen nicht einmal erfahren, dass der Krieg zwischen China und Tibet inzwischen ein Ende gefunden hat. Alles in allem eine schöne, vielleicht wahre, Geschichte, die einen kurzen Einblick in die Kultur Tibets ermöglicht, und einen eventuell dazu anregt, sich näher mit diesem Land zu beschäftigen. Denn sonst bleibt das Buch eher flach, was auch an Xinran’s nüchternem Schreibstil liegen könnte, ohne viel Tiefe, die ich mir bei einer solchen Thematik einfach mehr gewünscht hätte.

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  • Rezension zu "Himmelsbegräbnis" von Xinran

    Himmelsbegräbnis

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. March 2010 um 22:40

    Die Autorin und Radiomoderatorin Xinran lernt durch die Bemühung eines ihrer Hörer Shu Wen kennen, die ihr ihre unglaubliche Lebensgeschichte erzählt. Zum großen Bedauern Xinrans verliert sie Wen danach aus den Augen, kann ihre Geschichte aber nie vergessen. Deshalb hat sie sie aufgeschrieben... Kurz nach der Hochzeit mit ihrer großen Liebe Kejun geht dieser nach Tibet, um als Militärarzt den Opfern den Krieges beizustehen. Nur wenige Wochen später erhält Wen die Nachricht von seinem Tod, aber wie er umgekommen ist, kann ihr niemand sagen. So entschließt sie sich, nach ihm zu suchen, hofft, er könnte noch leben. Sie tritt ebenfalls als Ärztin der Armee bei und startet damit ein Abenteuer, das ihr neue Freunde, neues Leid, aber auch neue Erkenntnisse verschafft. Man lernt einiges über das Leben der Tibeter, über die Nomadenfamilien, die mit dem Lauf der Jahreszeiten durch die Lande ziehen, über die Lama und das Klosterleben oder über adlige Bürger und ihre Dienerschaft. Wie Wen staunt man bei jeder Begegnung über die Ruhe und Selbstverständlichkeit der Menschen, über ihre Lebensweisen und die Unterschiede zu anderen Völkern. Man lernt ihre Sitten und Gebräuche kennen und auch, wenn sie einem manchmal seltsam erscheinen, sind sie doch bereichernd. Die Geschichte selbst ist ebenfalls sehr ruhig und wird, neben den neuen Eindrücken, von einer immerwährenden Traurigkeit durchzogen. Am Ende standen mir die Tränen in den Augen, ich war einfach sehr berührt von Wens Schicksal, aber auch ihrer Stärke, all das durchzustehen. Xinran hat die Geschichte dieser Frau mit großer Sensibilität erzählt und ich hoffe, dass sie Wen tatsächlich noch einmal treffen kann. Ein Buch, das ich sicher noch ein zweites Mal lesen werde.

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  • Rezension zu "Himmelsbegräbnis" von Xinran

    Himmelsbegräbnis

    Pitak

    28. December 2008 um 18:46

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich fand es schön, dass der Tibetkonflikt aus der Sicht von einer friedliebenen Chinesin dargesteelt worden ist und somit auch gezeigt worden ist, dass man miteinander leben kann, wenn man versucht sich auf die Bräuche des anderen einzulassen. Ich fand es erstaunlich, dass die Autorin die 30 Jahre lange Suche nur auf 175 Seiten beschreibt und dass es ihr gelungen ist. Die Hauptfigur ist ein sehr starker Charakter und eine sehr interessante Person.

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  • Rezension zu "Himmelsbegräbnis" von Xinran

    Himmelsbegräbnis

    antonia

    18. July 2008 um 13:05

    sehr schönes, romantisches buch! weder kitschig, noch anrüchig.. man erfährt sehr viel über die wälzenden umstände in china und diese eine starke frau, die eher eine ausnahme war.

  • Rezension zu "Himmelsbegräbnis" von Xinran

    Himmelsbegräbnis

    Leseratte1248

    25. June 2008 um 17:56

    ein wundervolles Buch über die Kraft der Liebe, über Opferbereitschaft und Verzeihen. Ein Buch zum Bangen, Hoffen und Weinen - einfach ergreifend.

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