Yaşar Kemal

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Autor von Memed mein Falke, Der letzte Flug des Falken und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Memed mein Falke
 (30)
Neu erschienen am 17.09.2018 als Taschenbuch bei Unionsverlag.

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Yaşar KemalMemed mein Falke
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Memed mein Falke
Memed mein Falke
 (30)
Erschienen am 17.09.2018
Yaşar KemalDer letzte Flug des Falken
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Der letzte Flug des Falken
Der letzte Flug des Falken
 (6)
Erschienen am 17.08.2005
Yaşar KemalDas Reich der Vierzig Augen
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Das Reich der Vierzig Augen
Das Reich der Vierzig Augen
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Erschienen am 28.09.2007
Yaşar KemalTöte die Schlange
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Töte die Schlange
Töte die Schlange
 (4)
Erschienen am 23.02.2004
Yaşar KemalSalman
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Salman
Salman
 (3)
Erschienen am 10.04.2003
Yaşar KemalDie Ameiseninsel
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Die Ameiseninsel
Die Ameiseninsel
 (2)
Erschienen am 22.08.2003
Yaşar KemalDer Granatapfelbaum
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Der Granatapfelbaum
Der Granatapfelbaum
 (1)
Erschienen am 13.04.2011
Yaşar KemalAuch die Vögel sind fort
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Auch die Vögel sind fort
Auch die Vögel sind fort
 (1)
Erschienen am 15.08.1994

Neue Rezensionen zu Yaşar Kemal

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ekoeppings avatar

Rezension zu "Memed mein Falke" von Yaşar Kemal

Ein Buch der Hoffnung und des Widerstands
ekoeppingvor einem Jahr

Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Wie ironisch, dass Kemal den höchsten Kulturpreis der Türkei im Jahr 2008 ausgerechnet in Anwesenheit von Recep Tayyip Erdoğan erhalten hat... Aber vielleicht ist auch das Anlass zu Hoffnung: dass der Widerstand gegen das Unrechtsregime dort weiter blüht und gedeiht.

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Rezension zu "Memed, mein Falke" von Yaşar Kemal

Rezension zu "Memed, mein Falke" von Yasar Kemal
Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren

Ich habe mich auch an diesen "Nationalepos" herangewagt. Thematisch fallen mir solche Geschichten eher schwer. Es scheint in einer ganz anderen Welt zu spielen, und v.a. wirkt es stets so, als sei es eine Geschichte des tiefsten Mittelalters. Schlimm wird es also dann, wenn man sich vor Augen führt, dass die Geschichte im 20. Jahrhundert spielt. Da verhungern Menschen, werden von Großgrundbesitzern unterdrückt und erschlagen, da gibt es Zwangsehen und Blutrache. Und wenn man ein wenig weiter denkt, dann merkt man eben auch, dass das schockierende nicht ist, dass es im 20. Jahrhundert spielt, sondern dass das alles Themen sind, die auch im 21. Jahrhundert noch eine Rolle spielen.

Den Stil fand ich teilweise etwas anstrengend - nicht, weil die Sprache kompliziert war, sie war mir eher zu simpel und damit fast etwas langweilig. Von den menschlichen Abgründen, die aufgezeigt wurden, halte ich nicht viel - weder vom Gebaren des Abdi Aga noch von Memeds "Auge um Auge"-Taktik. Vielleicht hätte das Buch größere Beachtung verdient (ich weiß, es wurde geehrt und übersetzt), aber eben nicht nur in Bezug auf die Sozialkritik, die zweifelsohne und sehr eindringlich dargestellt wird, sondern auch in Bezug auf die Einstellungen aller Beteiligten.

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BertieWoosters avatar

Rezension zu "Die Ameiseninsel" von Yaşar Kemal

Rezension zu "Inselromane / Die Ameiseninsel" von Yasar Kemal
BertieWoostervor 10 Jahren

Das Buch handelt Anfang der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts. Die Türkei hatte zunächst an der Seite der Mittelmächte im 1. Weltkrieg gekämpft. Nach der Niederlage des Osmanischen Reichs begann die Gründung der modernen Türkei durch Kemal Atatürk. Griechenland glaubte von der geschwächten Türkei Gebiete zu erobern, zumal eine erhebliche griechische Minderheit an den Küsten wohnten. Die Griechen wurden jedoch zurückgeschlagen. Dies musste die griechische Minderheit büßen und wurde vertrieben bzw. es fand ein "Austausch" zwischen der griechischen Minderheit in der Türkei und der türkischen Minderheit in Giechenland statt. So musste die griechische Bevölkerung der Ameiseninsel, die wohl in der Ägäis liegt, die Insel zwangsweise verlassen. Das Buch beginnt mit der Landung von Musa dem Nordwind, der an der verlassenen Insel mit einem Ruderboot landet. Das ganze wird recht poetisch beschrieben. Woher er kommt und welche Gründe ihn zur Ansiedlung auf der Insel bewegt hat, wird erst im Laufe des Buches beschrieben. Die Insel wird als Paradies beschrieben, mit sehr schöner Landschaftsbeschreibung. Nach dem poetischen Beginn wird das Buch immer weitschweifiger. Insbesondere die Dialoge sind manchmal schon sehr mühsam zu lesen, da sich die Gesprächspartner mit "Lobhudelei" überhäufen. Die Insel ist jedoch nicht ganz verlassen. Ein Grieche mit Namen Vasili hat sich versteckt gehalten. Beide haben im 1. Weltkrieg und im Befreiungskrieg teilgenommen. Beide haben schreckliches erlebt und einer hat auch schreckliches getan, in dem er an Massakern und Plünderungen von Jesiden, Beduinen und anderen teilgenommen hat. Zumindest der Grieche ist durch die Kriegserlebnisse traumatisiert. Er hatte geschworen, den ersten, der die Insel betritt zu töten. Aber er hat auch sehr unter der Einsamkeit gelitten. Er ist dem Wahnsinn ziemlich nahe. Er ist gespalten, ob er den Neuankömmling töten oder mit ihm Freundschaft schließen soll. Dieser Zwiespalt wird jedoch mehr als nötig wiederholt, so dass es nach über 100 Seiten schon langweilig wird.
Dies ändert sich erst, als weitere Interessierte auf die Insel kommen, aber durch die Einsamkeit abgeschreckt werden. Insbesondere die Schilderung eines aus Griechenland stammenden Türken ist recht humorvoll. Erst als eine Griechin, die die Insel verlassen musste, zurückkehrt ändert sich das Ganze und es endet in eine Art "Happy End".
Das Buch war einerseits interessant, da man etwas über die Geschichte der Entstehung der modernen Türkei und die Schrecken des 1. Weltkrieges und des Befreiungskrieges erfährt. Andererseits wird die Anfangs poetische Sprache teilweise immer schwülstiger. Die Landschaftsbeschreibungen sind gelungen aber durch die oftmalige Wiederholung wie paradisisch die Insel ist, wird das ganz etwas langweilig.

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