Yaa Gyasi Heimkehren

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Inhaltsangabe zu „Heimkehren“ von Yaa Gyasi

Obwohl Effia und Esi Schwestern sind, lernen sie sich nie kennen, denn ihre Lebenswege verlaufen von Anfang an getrennt. Im Ghana des 18. Jahrhunderts heiratet Effia einen Engländer, der im Sklavenhandel zu Reichtum und Macht gelangt. Esi dagegen wird als Sklavin nach Amerika verkauft. Während Effias Nachkommen über Jahrhunderte Opfer oder Profiteure des Sklavenhandels werden, kämpfen Esis Kinder und Kindeskinder ums Überleben: auf den Plantagen der Südstaaten, während des Amerikanischen Bürgerkrieges, der Großen Migration, in den Kohleminen Alabamas und dann, im 20. Jahrhundert, in den Jazzclubs und Drogenhäusern Harlems. Hat die vorerst letzte Generation schließlich die Chance, einen Platz in der Gesellschaft zu finden, den sie Heimat nennen kann und wo man nicht als Menschen zweiter Klasse angesehen wird?
Mit einer enormen erzählerischen Kraft zeichnet Yaa Gyasi die Wege der Frauen und ihrer Nachkommen über Generationen bis in die Gegenwart hinein. ›Heimkehren‹ ist ein bewegendes Stück Literatur von beeindruckender politischer Aktualität.

New-York-Times-Bestseller

Das Hörbuch erscheint am 4. August bei DAV, gelesen von 14 Sprecherinnen und Sprechern:
Bibiana Beglau, Wanja Mues, Britta Steffenhagen, Götz Schubert, Johann von Bülow, Stefan Kaminski, Felix Goeser, Bjarne Mädel, Max Mauff, Rike Schmid, Jodie Ahlborn, Jule Böwe, Judith Engel, Lisa Wagner

Ein wichtiges Thema: Sklaverei & deren Folgen (zB Diskriminierung) erzählt über mehrere Generationen und Kontinente. Spannend & emotional.

— -Leselust-

Eine spannende, berührende und emotionale Identitätssuche, die sich über acht Generationen erstreckt! UNBEDINGT LESEN!!!

— Miamou

sehr berührend und spannend

— Leseprinzessin1991

Tief beeindruckend und berührend. Eine Familiengeschichte über 250 Jahre und die Auswirkungen der Sklaverei. Absolute Leseempfehlung.

— anushka

Intensiver Roman, der eine Familie über mehrere Generationen hinweg verfolgt

— lizlemon

Bewegende Familiensaga zum Thema Sklaverei und deren Folgen über zwei Jahrhunderte

— RobinBook

Tiefgründig, ergreifend und traurig. Der Hoffnungsschimmer bleibt, solange wir nie vergessen.

— calimero8169

Wer Roots von Alex Haley mag, wird Heimkehren lieben

— Sturmherz

Spannendes, ergreifendes Buch über Sklaverei

— JessSpa81

Spannende Familiengeschichte, die die Hintergründe der Sklaverei aufzeigt.

— strickleserl

Stöbern in Romane

Wenn Martha tanzt

Jahrhundertroman um eine außergewöhnliche Frau

lizlemon

Die Wolkenfrauen

Exzellente Beschreibungen von Marokko und dem Westsahara-Konflikt. Die eigentliche Geschichte konnte mich leider nicht packen !!!

Literaturwerkstatt-kreativ

Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt

Spannende Ausgangslage nicht ganz umgesetzt.

sar89

Frau Einstein

Leider zu viel Pathos und zu viel Fiktion zwischen den Fakten

Mrs_Nanny_Ogg

Die Geschichte des verlorenen Kindes

Der krönende Abschluss einer wundervollen Reihe!

TheCoon

Der verbotene Liebesbrief

Ganz anders als erwartet, aber trotzdem super!

Waldi236

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  • Leserunde zu "Twilight" von Stephenie Meyer

    Twilight

    Luftpost

    Dies ist ein Lesemarathon der Werwolf-Spielgruppe und der Challenge Gruppe “Zukunft vs. Vergangenheit”.______________________________________________________________________________Der Marathon findet vom 09 - 11.02. statt. Anmeldeschluss ist der 07.02.______________________________________________________________________________Dieses Mal ist Bella in Gefahr und wir, ihre Freunde, versuchen sie gemeinsam zu retten!______________________________________________________________________________Zu unseren Werwolf-Runden hier auf Lovelybooks veranstalten wir immer einen thematisch passenden Lesemarathon. Um dieser Tradition treu zu bleiben, findet auch dieses Mal einer dieser Marathon statt. Ihr könnt auch teilnehmen, wenn ihr diese Werwolf-Runden nicht kennt! Neulinge sind immer willkommen.Es sind keine Kenntnisse zu “Twilight” notwendig, um hier teilzunehmen und man hat dadurch auch keinerlei Vorteil. Die Wahl der Lektüre ist euch absolut selbst überlassen und muss nichts mit dem Thema zu tun haben. Der Spaß bei unserem Lesemarathon steht natürlich an erster Stelle. Und frei nach dem Motto “Alles kann, nichts muss” könnt ihr euch eure Zeit einteilen, wie ihr wollt. Unser Ziel ist es, einen spannenden und abwechslungsreichen Marathon zu gestalten, zusammen zu lesen und gemütliche Stunden zusammen zu verbringen. ______________________________________________________________________________Die Teams: Minuten & SeitenDieses Mal gibt es zwei Teams, nämlich Team 🦇 Vampir 🦇 und Team 🐺 Werwolf 🐺. Vampire haben als unsterbliche Wesen viel Zeit und werden deswegen Minuten erlesen. Die Werwölfe kompensieren ihre Muskeln dadurch, dass sie so viele Seiten wie möglich lesen.Die Einheiten Minuten und Seiten werden 1:1 verrechnet. D. h. eine Stunde Lesezeit entspricht 60 Seiten.______________________________________________________________________________Die AnmeldungEntscheidet euch bei eurer Anmeldung für ein Team (Werwolf oder Vampir). Es empfiehlt sich, die Fähigkeiten der beiden Teams im entsprechenden Unterthema (🛠️ Fähigkeiten) durchzulesen. Wenn ihr ein Vampir seid, gebt bitte an, wie viel ZEIT ihr mit Lesen verbringen wollt.Wenn ihr ein Werwolf seid, gebt bitte an, wie viel SEITEN ihr lesen wollt.Ob ihr letztendlich mehr oder weniger lest, ist - wie immer nicht - so wichtig, aber hilft uns bei der Planung des Marathons.Wählt außerdem eure beiden Spezialfähigkeiten aus._______________________________________________________Zeit / Seiten eintragenDieses Mal werden als Vampir Minuten und als Werwolf Seiten gesammelt.Wie beim letzten Mal sollten Minuten immer auf 5 Minuten aufgerundet werden, Seiten sollten genau angegeben werden, sonst führt das zur Verwirrung.Das Eintragen erfolgt - wie die letzten Male - über ein entsprechendes Formular._______________________________________________________Der AblaufDer Marathon startet am Freitag, den 09.02. um 15.00 Uhr.Es werden wieder im Abstand von 3 Stunden Aufgaben gepostet, diese können sowohl Gruppen- als auch Einzelaufgaben sein. Die Aufgaben können bis Ende des Marathons bearbeitet, ansonsten wird das nochmal in der Aufgabenstellung explizit erwähnt.Die gelesene Zeit zählt bis zum 11.02. um 21.00 Uhr. Das Finale des Marathons findet anschließend statt._______________________________________________________Vergangene RundenWeihnachts-Momo | Doctor Who | Phantom der Oper | Panem | uvm._______________________________________________________🦇🐺 Teilnehmerliste:🐺 Meli | 600 Seiten | Biss zum Abendrot, Geprägt🐺 Vucha | 600 Seiten | Reißzahn, Frisch🐺 LillianMC | 350 Seiten | Biss zum Abendrot, Ausdauer🐺 papavero | 400 Seiten | Biss zum Abendrot, Dickes Fell🐺 stebec | 340 Seiten | Biss zum Abendrot, Reißzahn🐺 mareike | 300 Seiten | Reißzahn, Geprägt🐺 Tatsu | 300 Seiten | Biss zur Mittagsstunde, Ausdauer🐺 histeriker | 200 Seiten | Biss zum Abendrot, Frisch🐺 katha | 300 Seiten | Biss zum Abendrot, Ausdauer🐺 BlueSunset | 250 Seiten | Biss zum Abendrot, Reißzahn🐺 Joel| 47 Seiten | >>ohne Booster<<🦇 Snorki  | 300 Minuten | Biss zum Ende der Nacht, Unsterblich🦇 La Lecture  | 240 Minuten | Biss zum Ende der Nacht, Unsterblich🦇 mysticcat  |300 Minuten | Unsterblich, Ewige Jugend🦇 Annika | 320 Minuten | Biss zum Ende der Nacht, Zaubern🦇 Pippo | 666 Minuten | Biss zum Ende der Nacht, Blutdurst🦇 Traubenbaer | 599 Minuten | Twilight, Zaubern🦇 Fire| 420 Minuten | Bis zum Ende der Nacht, Ewige Jugend🦇 sternchen | 550 Minuten | Biss zum Ende der Nacht, Zaubern🦇 LadySamira | 300 Minuten | ...Ende der Nacht, ...Morgengrauen🦇 Elke | 315 Minuten | Biss zum Ende der Nacht, Charme🦇 Buchgeborene | 720 Minuten | ...Ende der Nacht, Allwissend🦇 samea | 720 Minuten | Biss zum Ende der Nacht, Zaubern🦇 Knorke | 300 Minuten | Biss zum Ende der Nacht, Zaubern🦇 Henny | 480 Minuten | Biss zum Ende der Nacht, Ewige Jugend🦇 Lisa| 45 Minuten | >>ohne Booster<<

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  • INSIDER Top-3-Voting-Challenge 2018

    LovelyBooks Spezial

    Insider2199

    Willkommen bei der "INSIDER Top-3-Voting-Challenge, 2018"! Anmeldungen: bis Ende November 2017 (auch ganzjährig möglich!!)Beginn des Voting für 2018: 1. Dezember 2017Beginn der Challenge: 1. Jan. 2018 (endet 31. Dez. 2018)Einstieg: ist ganzjährig möglich! Es müssen lediglich 12 Lose im Jahr erworben werden, um die Challenge zu bestehen und in den Lostopf zu wandern, doch können diese Lose theoretisch auch in einem Monat erworben werden - dazu später mehr.Um was geht es bei dieser Challenge?Jeder Teilnehmer schlägt jeden Monat 3 Bücher (SuB oder Neuheit) vor, die er nächsten Monat lesen will (= Long List). Dann wird 3 Mal abgestimmt und die Bücher mit den meisten Punkten gewinnen (= Short List bzw. Top 10). Gelesen wird eines oder alle Top-3-Gewinner-Bücher und man tauscht sich darüber in kleinen Leserunden oder im Chat aus. Der Fun-Faktor dabei ist hier v.a. die geheime Abstimmung und die Spannung bis zum Monatsende, wenn die Top-3-Gewinner-Bücher bekannt gegeben werden.Was unterscheidet dieses Challenge von anderen?1. Neue Bücher entdecken: Da alle Teilnehmer Bücher vorschlagen und entscheiden, welche Bücher gelesen werden, entdeckt und liest man Bücher, die man sonst nie lesen würde!2. Gemeinsamkeit: Das Feedback der Gruppe und der Austausch untereinander erhöhen den Lesespaß und machen uns zu einer Community innerhalb der LB-Community.3. Neuheiten-Listen: Hier werden jeden Monat die Neuheiten für den Folgemonat veröffentlicht und das sogar nach Genres getrennt. Das gibt es bei LB zurzeit in keiner anderen Challenge!Wie funktioniert die Challenge? (kleiner Überblick)1. Genre-Gruppen: Es gibt 6 verschiedene Gruppen nach Genres sortiert und eine Sonder-Gruppe "Neuheiten" mit gesonderter Verlosung. Man kann in einer oder allen Gruppen teilnehmen, d.h. die 12 benötigten Lose für die Challenge können aus verschiedenen Gruppen stammen.2. Das Voting:Es wird jede Woche abgestimmt und es gibt entsprechende Deadlines, d.h. diese enden immer an den gleichen Tagen im Monat: am 7., 14., 21. und 28. eines Monats (im Feb. am 25.!). Danach werden im Laufe des nächsten Tages die Ergebnisse von mir gepostet.Es gibt keine Voting-Pflicht, aber regelmäßiges Abstimmen wird mit grünen Zusatz-Losen belohnt.Die Abstimmung läuft in zwei Phasen ab: in der ersten Phase (1. Woche) werden in jeder Gruppe 3 Bücher vorgeschlagen, die nach Priorität sortiert werden (3 Punkte fürs 1., 2 Punkte fürs 2. und 1 Punkt fürs 3. Buch). Diese Liste wird (wie beim dt. Buchpreis) "Long List" genannt.In der zweiten Phase (Woche 2-4) wird nur noch aus der Long List ausgewählt; dabei schrumpft die Liste von Woche zu Woche, weil alle Bücher, die keine weiteren Punkte erhalten, rausfallen. Übrig bleibt die "Short List" bzw. die Top 10.Gelesen wird dann ein Buch (oder alle) der Top-3-Gewinner-Bücher.Außerdem muss ab der 2. Woche immer mind. 1 "fremdes" Buch dabei sein, also ein Buch, das man nicht selbst vorgeschlagen hatte. Sobald ein fremdes Buch in Woche 2 gewählt wurde, ist es in den nächsten Wochen nicht mehr fremd/neu, d.h. es müssen im Monat insg. mind. 3 Mal ein Buch vorgeschlagen werden, das nicht zur eigenen Auswahl der ersten Woche gehörte.3. Lose: Für jedes gelesene und v.a. auch rezensierte Buch gibt es ein Los. Für Bücher mit Überlänge (ab 700 Seiten) gibt es entsprechend mehr Lose. Außerdem gibt es grüne Zusatz-Lose als Anreiz für Vielleser (3 Lose/Monat) oder als Belohnung für regelmäßiges Voten.4. Joker: Er kann eingesetzt werden, wenn die Top 3 nicht zusagen sollte und man ein Buch aus der Top 10 (Short List) lesen möchte. Ein zweiter Joker wird ab 12 Losen erworben.5. Gewinne: Es gibt 3 Verlosungen: Gesamt-Gewinner (15 Euro), Gewinner "Zusatz-Lose" (10 Euro) und Gewinner der Gruppe S "Neuheiten" (5 Euro). Man kann immer nur einen Lostopf knacken.Noch nicht alles verstanden?Das ist nicht schlimm, also BITTE nicht in Panik ausbrechen: die Challenge ist in der Praxis leichter als sie auf den ersten Blick erscheint. Der obige Überblick sollte nur einen kurzen Eindruck vermitteln, um was es geht - wie ein Klappentext bei einem Buch.Wenn du die Idee der Challenge interessant findest und du Lust hast, mitzumachen (Ein- und Ausstieg ist ja jederzeit möglich!), dann melde dich einfach gleich an. Die Details kannst du dann später in Ruhe beim Untermenü "Regeln (im Detail)" als auch bei "Fragen & Antworten" nachschauen bzw. das "FAQ" lesen oder noch offene Fragen posten. Die Fragen werden umgehend beantwortet, entweder von mir oder einem der "alten Hasen" der Challenge. Wir freuen uns immer SEHR über Neuzugänge und werden alles tun, damit sich diese in unserer kleinen Community wohl fühlen!Du möchtest mitmachen? Super! Gehe zum Untermenü "Anmeldungen" oder klicke hier: "Anmeldung" und lies die 3 Schritte dazu! Dort gibt es auch ein Muster "Sammelbeitrag".Also nicht mehr lange überlegen, sondern gleich anmelden!2017 fand die Challenge zum ersten Mal statt. Ich freue mich SEHR, dass sie so viel Anklang fand und viele bisherige Teilnehmer auch in diesem Jahr wieder dabei sein wollen. Gemeinsam haben wir die Challenge regelmäßig verbessert; dieser Testlauf hat somit alle "Kinderkrankheiten" beseitigt.Im neuen Jahr freue ich mich SEHR darauf, hoffentlich viele neue Leute begrüßen zu können und gemeinsam mit euch eine neue "Insider-Top-3-Voting-Challenge" einzuläuten.HIER GEHT ES LOS ...Seite aktualisiert: 22.2.2018 - 19:25 Uhr(✗) = Anzahl Abstimmungen pro aktuellem (!) Monat ★ = Anzahl Lose 2018;  ★ = Anzahl Zusatz-Lose 2018 ✔ = Anzahl Monatsabstimmungen (für grünes Zusatz-Los)¶  = Joker verwendet TEILNEHMER (Sammelbeiträge):Gruppe A: Romaneban-aislingeach  ✔2  ★1 (✗✗✗)  => Die Sturmschwesterblack_horse  ✔2  ★1 (✗✗✗)  => Ferrante / Die Sturmschwester (****)BookfantasyXY  ✔2  ★0 (✗✗✗)  => FerranteCaro_Lesemaus  ✔2  ★1 (✗✗✗)  => Ferrante / Acht BergeElke  ✔2  ★1 (✗✗✗)  => Acht BergeFinesty22  ✔2  ★0 (✗✗✗)  => Das Parfumhannelore259  ✔2  ★0 (✗✗✗)  => PAUSEhisteriker  ✔2  ★1 (✗✗✗)  => (Acht Berge?)Hortensia13  ✔1  ★4 (✗✗✗)  => Die Sturmschwester (****) / Ferrante (****)Insider2199  ✔3  ★2 (  )  => Die Sturmschwester (**)jenvo82  ✔2  ★1 (✗✗✗)  => (Das Parfum?)killerprincess  ✔2  ★0 (✗✗✗)  => Die Sturmschwesterkokardkale  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ??LadySamira091062  ✔1  ★1 (✗✗✗)  => Die SturmschwesterLesenodernicht  ✔0  ★1 (✗✗0)  => Das ParfumLuthien_Tinuviel  ✔0  ★1 (✗✗✗)  => Das Parfum (*****)mareike91  ✔2  ★0 (✗✗✗)  => (Das Parfum?)marpije  ✔1  ★0 (0000)  => 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Nebelgasse?)Caro_Lesemaus  ✔2  ★4 (✗✗✗)  => Die Walfängerin (***)ChattysBuecherblog  ✔2  ★7 (0000)  => Nebelgasse (****) /                         => Die Walfängerin (*****) / Pompeji (**)Elke  ✔2  ★0 (✗✗✗)  => PAUSEFinesty22  ✔2  ★0 (✗✗✗)  => PAUSEhannelore259  ✔2  ★0 (✗✗✗)  => PAUSEhisteriker  ✔2  ★1 (✗✗✗)  => Pompeji (****)Hortensia13  ✔1  ★0 (✗✗✗)  => PAUSEInsider2199  ✔3  ★1 (  )  => Die Wildrose / Pompeji (****)kokardkale  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ??LadySamira091062  ✔1  ★2 (✗✗✗)  => Die Wildrose / Pompejimareike91  ✔2  ★0 (✗✗✗)  => (Das Haus in der Nebelgasse?)marpije  ✔1  ★1 (0000)  => PAUSENelebooks  ✔1  ★1 (✗✗✗)  => Die Wildrose / Die Walfängerinpapaverorosso  ✔1  ★0 (0✗✗)  => Die WalfängerinRo_Ke  ✔2  ★6 (✗✗✗)  => Nebelgasse / Die Wildrose (*****)StefanieFreigericht  ✔2  ★1 (✗✗✗)  => noch unentschieden?Wolly  ✔2  ★0 (✗✗✗)  => Die WildroseYolande  ✔2  ★3 (✗✗✗)  => Die Wildrose (*****)YvetteH  ✔2  ★2 (✗✗✗)  => Die WalfängerinGruppe E: Liebe, Erotikban-aislingeach  ✔2  ★3 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D★02 - E★01 - S★00 = 07 + ★02¶1 ✔10 Wolly A★01 - B★02 - C★03 - D★00 - F★00 = 06 + ★02¶1 ✔07 Horten A★04 - B★02 - C★00 - D★00 - E★00 - F★00 - S★00 = 06 + ★02¶1 ✔07 Luthien_Tinuviel A★01 - B★03 - C★02 - F★00 - S★00 = 06 + ★02¶1 ✔05 Nelebooks A★01 - C★00 - D★01 - E★03 - F★01 - S★00 = 06 + ★01¶1 ✔10 Stefanie A★01 - B★01 - D★01 - F★02 - S★00 = 05 + ★02¶1 ✔08 black A★01 - B★01 - D★03 - F★00 = 05 + ★01¶1 ✔06 Yvette A★02 - D★02 - E★01 = 05 + ★01¶1 ✔08 histeriker A★01 - B★01 - D★01 - F★01 = 04 + ★01¶1 ✔06 jenvo A★01 - B★00 - S★03 = 04 + ★01¶1 ✔03 suppenfee A★00 - C★01 - S★03 = 04 + ★01¶1 ✔00 kokardkale A★00 - B★01 - C★02 - D★00 - E★01 - F★00 = 04 + ★01¶1 ✔01 Ellethiel C★02 - E★01 - S★00 = 03 + ★01¶1 ✔05 stebec A★00 - C★01 - E★02 = 03 + ★00¶1 ✔12 mareike A★00 - B★00 - C★01 - D★00 - E★01 - S★00 = 02 + ★01¶1 ✔00 cecilyherondale C★02 = 02 + ★00¶0 ✔00 Lesenodernicht A★01 - B★00 - C★01 = 02 + ★00¶1 ✔12 killerprincess A★00 - B★00 - C★00 - E★01 - F★00 - S★00 = 01 + ★01¶1 ✔10 Elke A★01 - B★00 - C★00 - 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  • LovelyBooks Romane-Challenge 2017: Die Challenge mit Niveau

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    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2017 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2017 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nimmst du die Herausforderung an? Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2017 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema. Ich freue mich auf viele Anmeldungen! Teilnehmer: AgnesM aljufa Ancareenanneschuessler anushka Arietta ArizonaAspasia ban-aislingeachbanditsandra Barbara62 blaues-herzblatt BookfantasyXY bookgirl Buchina Buchraettinc_awards_ya_sin CaroasCaro_LesemausCornelia_Ruoff Corsicana Curin cyrana czytelniczka73 dia78 DieBerta Dionemma_vandertheque erinrosewell Federfee Flocke86 Fornika Frau_J_von_T Gela_HK Ginevra Gruenentegst Gwendolina hannelore259 imitas Insider2199 Isaopera jenvo82 JoBerlin kalestraKatharina99 katrin297Katze21 krimielse lesebiene27 leselea LibriHolly maria1 Maritzel marpije Mercado Miamou Mira20 miro76  miss_mesmerized moni_lovesMotte_muqqel Nane_M naninka Nilonce-upon-a-time parden Petris Pocci Sandra_Halbesar89 schokoloko29 serendipity3012 SikalSimi159 sofie solveig SorR StefanieFreigericht Sumsi1990 suppenfee Susibelle TanyBee Tinchen07 TochterAliceulrikerabe vielleser18 Weltensucher Xirxe xlxn Yolande

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  • Bewegende Schicksale...

    Heimkehren

    Miamou

    17. November 2017 um 12:29

    Yaa Gyasi hat sich selbst mit ihrem Debüt „Heimkehren“ große Fußstapfen vorgetreten und ich bin mir ziemlich sicher, dass jedes weitere Buch von ihr, an dem hier gemessen werden wird. In „Heimkehren“ erzählt sie eine unglaubliche Geschichte, die sich über acht Generationen erstreckt und deren Beginn auf die Anfänge des Sklavenhandels zurückgeht. Esi und Effia sind Schwester, sie lernen sich aber aufgrund unvorhergesehener Umstände, niemals kennen. Während Effia einen Engländer heiratet, der sein Geld durch Sklavenhandel verdient, wird Esi als Sklavin nach Amerika verkauft. Die nachfolgenden Generationen von Effia wachsen in Afrika auf und werden Profiteure des Sklavenhandels. Esis Nachkommen in Amerika haben jedoch seit jeher um ihre Freiheit zu kämpfen. Knapp 200 Jahre begleitet der Leser die Familie auf beiden Kontinenten und erfährt dabei, welche Nachwirkungen der Sklavenhandel, obwohl schon lange abgeschafft, noch heute auf die Gesellschaft hat.Ich muss gestehen, dass mich der Klappentext des Buches so gar nicht ansprechen konnte, nicht weil mich das Thema an sich nicht interessieren würde, sondern ich glaube, dass er mir einfach zu schwammig war. Erst nachdem viele begeisterte Leser und Leserinnen mir zu dem Buch geraten haben, habe ich mich dann doch darüber gewagt. Und einmal begonnen, konnte ich das Buch dann gar nicht mehr aus der Hand legen. Es entwickelt sich ziemlich schnell eine Sogwirkung, was vielleicht daran lag, dass vierzehn Erzähler zu Wort kommen und diese ihre Erzählung cliffhangerartig beendeten. Es bleibt also doch einiges dem Leser selbst überlassen bzw. wird einiges erst ein paar Generationen später aufgelöst, sodass man immer weiter lesen will. Die vierzehn Erzähler sind genauso einmalig, wie ihre Geschichten und es fällt einem daher gar nicht schwer, sich mit ihnen zu freuen, mit ihnen zu weinen, sie zu bemitleiden, sie anzufeuern. Wenn man sich für dieses Buch entscheidet, kann man sich daher auf eine emotionale Achterbahnfahrt vorbereiten. Da sich die Geschichte doch über einige Jahre (mehr als ein Jahrhundert ;-)) dahinzieht, hatte die Autorin natürlich auch irgendwie die Aufgabe sehr viel geschichtlichen Hintergrund in ihrem Buch unterzubringen. So war beispielweise die Geschichte Amerikas mit ihrem Unabhängigkeitskrieg, dem Verbot der Sklaverei und der Rassentrennung etwas, dass man mitunter schon kennt bzw. hat man wenigstens davon gehört. Für mich war speziell die Geschichte Ghanas unter der Kolonialherrschaft England dann doch etwas, das ganz neu war und von der ich einiges mitnehmen konnte. Sehr interessant für mich, dass der „weiße Mann“ immer als das Übel der Sklaverei hingestellt wird (was seine Berechtigung hat), aber auch die afroamerikanischen Stämme trugen ihren Teil dazu bei, indem sie Gefangene machten und diese als Sklaven verkauften. Yaa Gyasi hat daher einen eher objektiven und reflektierten Blick auf dieses Thema geworfen. Sehr klar erkennbar macht sie auch fest, dass die Ursache der Diskriminierung der heutigen Zeit im Sklavenhandel seinen Ursprung gefunden hat und dass unsere Gesellschaft noch lange nicht darüber hinweg ist. Die letzten Nachfahren von Esi und Effia hat die Autorin in unsere Zeit gesetzt und diese beiden Charaktere sind sehr philosophisch angehaucht, sodass die Leser mit dem Gefühl der Hoffnung entlassen werden. Da ich nun auch zu den begeisterten Lesern dieses Buchs gehöre, empfehle ich es von Herzen weiter. Eine einmalige Geschichte, die teils Familiengeschichte und teils Geschichte der Sklaverei ist, in der es jedoch vordergründig um die erzählenden Personen und ihren persönlichen Freuden und Nöten geht.

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  • Ein zukünftiger Klassiker

    Heimkehren

    Leseprinzessin1991

    29. October 2017 um 15:06

    Ich habe mich für "die Entdeckung des Glücks" interessiert, da die Leseprobe mir anders schien als mein Eindruck von den zahlreichen Glücksratgebern, die den Buchmarkt überschwemmen. In diesen geht es nämlich überwiegend um Achtsamkeit und spirituelle Praktiken. Isabell Prophet hingegen bemüht sich um eine wissenschaftliche Perspektive und führt viele interessante Studien an, beispielsweise über den Einfluss von Stress und ähnlichem. Das Thema Forschung macht den größten Anteil des Buches aus, während gezielte Tipps eher kürzer gehalten werden. Neben den üblichen Tipps wie Sport oder Achtsamkeit ging es auch viel um die Work-Life-Balance bei Karrieremenschen oder Menschen, die in der freien Wirtschaft arbeiten. Dies hat mich etwas weniger angesprochen, da ich selbst in keinem Büro arbeite und noch studiere. Deshalb ist die Zielgruppe wohl eher die Zahl der Menschen zwischen 30 und 60. Während ich anfangs noch viel Freude beim Lesen hatte, fühlte ich nach dem zweiten Drittel etwas Langeweile, da ich das Gefühl hatte, die dort gegebenen Tipps zum Glück könnten auch von jedem beliebigen Menschen auf der Straße stammen. Alles in allem ein interessantes Buch für Menschen, die sich abseits von Esoterik mit Glück befassen wollen. Dennoch gab es keine weltverändernden neuen Einblicke.

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  • Berührende Schicksale

    Heimkehren

    Mia80

    22. October 2017 um 13:19

    In ihrem Roman „Heimkehren“ beschäftigt sich Yaa Gyasi mit dem Schicksal einer Familie über mehrere Generationen hinweg. Den Ausgangspunkt bilden zwei Schwestern, die sich niemals persönlich kennenlernen, da sie von verschiedenen Müttern geboren wurden und vollständig unterschiedliche Lebenswege gingen. Die Autorin hat gut recherchiert und ein historisch authentisches Werk geschaffen. Insbesondere die frühen Kapitel, in denen es um Sklavenhandel ging, haben mich sehr bestürzt. Die unvorstellbaren Lebensbedingungen und Qualen die diese Leute erdulden mussten sind eine Schande. Bis zu dieser Lektüre war mir nicht bewusst, dass Menschen aller Hautfarbe als Fädenzieher in die Sklaverei involviert waren, um sich finanziell zu profilieren. „Heimkehren“ ist kein Roman in dem auf 7 dürre Jahre 7 fette folgen. Auch am Ende ist nicht alles Sonnenschein. Jede Generation hat mit Schicksalsschlägen und Missständen zu kämpfen und die Aussichtslosigkeit mit der die Charaktere konfrontiert wurden hat mich oft traurig gemacht. Der Schreibstil von Yaa Gyasi ist sehr bildhaft und lässt sich angenehm flüssig lesen. Persönlich empfand ich die Protagonisten gegen Ende des Buches nicht mehr ganz so interessant wie am Anfang. Die größten Mankos dieses Buches waren für mich die großen Zeitsprünge (teilweise um die 20 Jahre) und die abrupten Beendigungen der Kapitel. Ich hatte das Gefühl, dass jede Geschichte auf ihrem Zenit endete, bevor zum nächsten Protagonisten gewechselt wurde. Ich wollte oft noch so viel mehr wissen, aber nach Ende eines Kapitels erschienen die vorherigen Personen nur noch schemenhaft als Randfiguren. Dadurch liest sich „Heimkehren“ nicht wirklich als zusammenhängender Roman, sondern mehr wie eine Sammlung an Kurzgeschichten. Ich möchte dieses Buch dennoch jedem empfehlen, der ein wenig mehr über die Geschichte der Schwarzen wissen möchte.

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  • Ein moderner Klassiker

    Heimkehren

    raven1711

    09. October 2017 um 14:24

    Rezension Yaa Gyasi - Heimkehren Klappentext:Obwohl Effia und Esi Schwestern sind, lernen sie sich nie kennen, denn ihre Lebenswege verlaufen von Anfang an getrennt. Im Ghana des 18. Jahrhunderts heiratet Effia einen Engländer, der im Sklavenhandel zu Reichtum und Macht gelangt. Esi dagegen wird als Sklavin nach Amerika verkauft. Während Effias Nachkommen über Jahrhunderte Opfer oder Profiteure des Sklavenhandels werden, kämpfen Esis Kinder und Kindeskinder ums Überleben: auf den Plantagen der Südstaaten, während des Amerikanischen Bürgerkrieges, der Großen Migration, in den Kohleminen Alabamas und dann, im 20. Jahrhundert, in den Jazzclubs und Drogenhäusern Harlems. Hat die vorerst letzte Generation schließlich die Chance, einen Platz in der Gesellschaft zu finden, den sie Heimat nennen kann und wo man nicht als Menschen zweiter Klasse angesehen wird?Mit einer enormen erzählerischen Kraft zeichnet Yaa Gyasi die Wege der Frauen und ihrer Nachkommen über Generationen bis in die Gegenwart hinein. ›Heimkehren‹ ist ein bewegendes Stück Literatur von beeindruckender politischer Aktualität.Meinung:Schaut man sich in den Herbst-Neuerscheinungen um, scheinen im Moment Bücher über das Thema Sklaverei und Geschichte im Trend zu liegen. Auch Heimkehren behandelt dieses Thema in seinen verschiedensten Formen.Die Familiensaga beginnt im 18. Jahrhundert und erzählt die Geschichte zweier Halbschwestern. Die eine wird als Sklavin nach Amerika gebracht, die andere wird zur "Frau" eines britischen Offiziers. Als Leser begleitet man sie und ihre Nachkommen in wichtigen Stationen aus deren Leben. Dadurch erfährt man mehr über die Geschichte Ghanas und es werden einem nochmal Zusammenhänge bewusst, die auch heute immer noch Einfluss auf die aktuellen Geschehnisse haben, sei es in den USA oder in Afrika.Kolonialisierung, Sklaverei, Freiheit - Yaa Guyasi schafft es, all diese Themen in ihrem Roman unterzubringen, ohne dass er überfrachtet wirkt. Trotz dass man auch immer nur kapitelweise die Figuren kennen lernt, hatte ich an keiner Stelle das Gefühl, nicht mitzukommen und immer konnte ich mich in die Charaktere hineinversetzen, da Yaa Guyasi diese ausreichend dicht ausgebaut hat. Natürlich trifft man immer wieder auf bereits bekannte Figuren und erfährt so immer wieder, wie es mit den jeweiligen Vorgeschichten weiter- und ausgegangen ist. Dieses Zusammenfassen der einzelnen Fäden ist stimmig und rund umgesetzt worden.Auch sprachlich hat mich das Buch fesseln können. Die klare Bildsprache, hier übersetzt von Annette Grube, sorgt für einen guten Lesefluss und macht das Buch umso kurzweiliger. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und die Jahrzehnte fliegen förmlich an einem Vorbei.Das Buch hat mich betroffen gemacht, zeigte es mir doch immer wieder, wie sehr die Ereignisse aus der Vergangenheit auch heute noch unser Weltgeschehen beeinflussen. Heimkehren bietet viel Stoff zum Nachdenken und Diskutieren, prangert aber nicht an und weiß gut zu unterhalten. Fazit:Das Buch wird lt. Buchrückseite als modernern Klassiker angepriesen, und ja, diese Aussage kann man so gerne stehen lassen. Yaa Guyasi hat hier gute Arbeit geleistet und eine spannende Familiengeschichte rund um das Thema Sklaverei und Freiheit geschaffen, die viel Stoff zum Nachdenken und zum Diskutieren bietet. Ein Roman, der noch Lange nach Beenden der Lektüre nachwirkt.Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.Vielen Dank an die DuMont Buchverlage für das Rezensionsexemplar.

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  • Beeindruckendes Buch mit toller Konstruktion

    Heimkehren

    anushka

    08. October 2017 um 00:59

    Ghana, Ende des 18. Jahrhunderts: Effia und Esi sind Halbschwestern, die sich nie kennenlernen werden. Die eine lebt bei den Fante, die andere bei den Asante, verfeindete Völker, die immer wieder im Krieg liegen. Obwohl gemeinsames Blut in ihren Adern fließt, verlaufen ihre Lebenswege komplett unterschiedlich. Während Effia den mit Sklaven handelnden britischen Gouverneur des Fort Cape Coast heiratet, wird ihre Halbschwester versklavt und nach Amerika verschifft. Generation für Generation, bis in die Gegenwart, kämpfen die Linien der Familie ums Überleben und einen Platz in der Welt. Das Debüt dieser Autorin ist wirklich ganz bemerkenswert. Braucht man am Anfang noch etwas Zeit um sich in den Aufbau des Buches einzufinden, weiß man diese ungewöhnliche Konstruktion schon bald zu schätzen. Generation für Generation wird das Leben eines Nachkommens von Effia und Esi eine Zeit lang begleitet. Dadurch taucht man in die jeweilige Lebensrealität ein. In Esis Familie ist diese Jahrhunderte lang von Versklavung, Rassenhass und Diskriminierung geprägt. Effias Nachkommen tragen ebenfalls schwer an ihrem Erbe der Stammesfehden und als Sklavenhändler. Dieses Buch ist möglicherweise frustrierend für Leser, die für Geschichten einen klaren Abschluss brauchen, denn das ist bei den einzelnen Schicksalen nur selten gegeben, auch wenn sie von nachfolgenden Generationen noch thematisiert werden. Aber man bleibt nie lange bei einer einzelnen Figur, sondern muss diese oft verlassen, wenn man gerade eine Verbindung zu ihr aufgebaut hat. Und trotzdem ist es möglich, mit diesen Figuren mitzufiebern und mitzuleiden. Die Autorin zeichnet nach, dass die Diskriminierung der Afro-Amerikaner noch längst nicht vorbei ist und es auch nicht war, als die Sklaverei abgeschafft wurde. Sie zeigt beeindruckt und erschreckend, dass sich stattdessen neue Wege fanden, um die Ungleichheit aufrecht zu erhalten. Und auf der anderen Seite des Ozeans hat die Familie von Effia ebenfalls kein leichtes Leben. Besonders erschreckend ist dargestellt, wie sich verfeindete Völker eines Kontinents gegenseitig an eine Besatzungsmacht ausgeliefert und verkauft und somit ihr eigenes Schicksal besiegelt haben. Nicht zuletzt ist das Buch auch dadurch großartig, weil es von hoher politischer Aktualität ist und die noch heute wirkenden Nachwirkungen und deren Entstehung verständlich und berührend nachzeichnet.Für mich ist dieses Buch ein Meisterwerk. Es ist toll konstruiert, sprachlich ansprechend und anspruchsvoll und wirkt sehr authentisch. Jedes Schicksal ist einzigartig, wirkt aber nie übertrieben oder unrealistisch. Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen und mit den Figuren mitleben und mitleiden lassen. Es ist ein sehr kluges Buch, dessen Bedeutungsebenen man gar nicht auf einmal erfassen kann und das einen dadurch noch längere Zeit begleitet und beschäftigt. Auch wenn das Buch keine Wohlfühlgeschichte erzählt und kein rosarotes Happy End präsentiert, habe ich das Lesen sehr genossen und das Buch geliebt. Für mich ist es definitiv ein Highlight, das noch lange nachwirkt. Es hat mich tief beeindruckt und berührt.

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  • Moderner Klassiker?!

    Heimkehren

    Alexandra_Luchs

    07. October 2017 um 14:45

    Manchmal finde ich es etwas übertrieben, wenn ein Buch schon kurz nach Erscheinen als nächster moderner Klassiker gehandelt wird. Doch jetzt nach meiner Lektüre von “Heimkehren” von Yaa Gyasi kann ich diese Einschätzung besser verstehen. Dieses Buch erzählt eine wirklich große Geschichte, beziehungsweise 14 kleine, große Geschichten. Zwei Schwestern im Ghana des 18. Jahrhunderts, die sich nie kannten, sind die Mütter zweier Zweige einer Familie, die sich über die Jahrhunderte ebenso unterschiedlich wie dramatisch entwickeln. Effia und Esi sind Töchter der selben Mutter, doch schlagen die gegensätzlichsten Wege ein. Während Effia einen weißen Soldaten der britischen Kolonialmacht heiratet, wird Esi als Sklavin nach Amerika verkauft. Die Kinder und Kindeskinder dieser beiden Frauen werden durch diese unterschiedlichen Lebenswege in völlig verschiedene Welten geworfen. Ich habe wirklich versucht ein Muster, eine Struktur in der Entwicklung der Familien zu erkennen, es ist mir nur schwer gelungen. Es gibt immer wieder Verbindungen von einer Generation in die nächste und jede Etappe des Romans, jeder Zweig der Familie, wird deutlich durch den Vorhergehenden geprägt. Trotzdem entwickelt sich nicht eine Seite durchweg positiv oder durchweg negativ, vielmehr trudeln beide Familien, durch die Kolonialisierung Ghanas aus der Bahn geworfen, mit einigen Hürden durch die Jahrhunderte. Die Idee ist nicht neu und doch ist der Gedanke, in diesem Roman der Reihe nach eine Generation nach der anderen zu Wort kommen zu lassen, für diese Thematik wirklich großartig. Es wird gezeigt, wie die Geschichte eines Kontinents auch etliche Jahre später das Schicksal so vieler Menschen prägen kann. Natürlich ist hier auch Rassismus ein Thema. Gerade dann wenn auch Generationen nach dem Ende der Sklaverei noch Mitglieder der Familien auf Grund ihrer Hautfarbe in neues Elend gestürzt werden. Nicht ihre Identität zählt, sondern ihre Herkunft. So wirkt sich die Dramatik der Gefangennahme Esis auch im Leben ihrer Urahnen weiter aus. “Heimkehren” kommt ohne viel Afrika-Folklore aus und macht (für mich) gerade deswegen den Eindruck auch die Wurzeln der Geschichte authentisch zu erzählen. Je weiter es dann in der Geschichte voranschreitet, desto sachlicher und moderner wird das Buch in seinem Ton, die Figuren bleiben völlig unterschiedlich und absolut glaubhaft. Ein Buch mit ganz eigener Kraft und obwohl es in erster Linie nicht politisch ist, zu keinem Moment den erhobenen Zeigefinger präsentiert, regt es immer wieder zum Nachdenken an. Unbedingt lesen!

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  • Monumentale Familiengeschichte

    Heimkehren

    lizlemon

    26. September 2017 um 00:23

    Was für ein bemerkenswertes Buch! "Heimkehren" kratzt nicht nur an der Oberfläche, sondern geht tief unter die Haut. Yaa Gyasi erzählt die Geschichte zweier Schwestern aus Ghana und ihrer Nachfahren. Sie lernen sich nie kennen und ihre Leben könnten unterschiedlicher nicht sein: Effia heiratet einen britischen Kolonialherren; ihre Familie wird durch den Sklavenhandel reich. Esi wird als Sklavin nach Amerika verschleppt. Jedes Kapitel erzählt die Geschichte einer Person der nächsten Generation. Die beiden Handlungsstränge spielen sich also auf zwei unterschiedlichen Kontinenten zwischen Schuld, Kriegen, Sklaverei, Befreiung, Diskriminierung und vielem mehr ab.Yaa Gyasi hat eine beeindruckende Familiengeschichte zu Papier gebracht. Ich liebe ihren Schreibstil: Er ist poetisch und schockierend direkt zugleich. Sie schafft es, dem Leser jeden Charakter näher zu bringen, obwohl jeder nur ein einziges Kapitel lang im Mittelpunkt steht. Die Geschichte entwickelt sich über Jahrhunderte hinweg in einer beeindruckenden Geschwindigkeit, ohne dass die Autorin den Faden verliert. Alles baut aufeinander auf, wodurch ein komplexes Netz dieser ungewöhnlichen Familie entsteht.

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  • Dreihundert Jahre Geschichte

    Heimkehren

    Buecherschmaus

    20. September 2017 um 18:06

    Als 1977 die Serie „Roots“ nach dem gleichnamigen Roman von Alex Haley ausgestrahlt wurde, war ich zwölf Jahre alt. Ich weiß noch, wie tief mich die Geschichte um Kunta Kinta, den im 18. Jahrhundert nach Amerika verschleppten und versklavten Mann aus Gambia, damals erschüttert hat. Das Wissen um das große Leid der Sklaven, die Unfassbarkeit der Sklaverei in Amerika insgesamt und die Nachwirkungen, die sie bis heute hat, die Rassentrennungen, die Emanzipationsbewegungen, der Hass und die fortbestehenden Ungerechtigkeiten, haben mich niemals wieder ganz losgelassen. Immer wieder erschienen dazu auch packende Romane, sei es das Werk der großartigen Toni Morrison, „Die Farbe Lila“ von Alice Walker, „Die bekannte Welt“ von Edward P. Jones. Vielleicht ist es die unselige Lage in den USA mit ihren aktuellen Entwicklungen, der Polizeigewalt, die immer wieder besonders afroamerikanische Opfer fordert, und ihrem immer offener gezeigten Rassismus in großen Bevölkerungsgruppen, die gerade wieder einige Romane zum Thema Sklaverei hervorbrachte. Besonders prominent ist zum Beispiel von Colson Whitehead „Underground Railroad“, der unlängst auch auf Deutsch erschien und 2016 gleichzeitig den National Book Award und den Pulitzer Prize gewann.Auch Yaa Gyasis Debütroman „Heimkehren“ war ein großer Erfolg und erhielt einige Preise. Es ein ist für einen Debütroman ehrgeiziges Projekt, denn der Roman umfasst, genau wie einst „Roots“, die Geschichte von sieben Generationen, hier aus Ghana stammender, Menschen und beginnt wie dieser im 18. Jahrhundert, umspannt also einen weiten Bogen. Es ist ein Roman in Geschichten. Jeweils zwei Figuren aus je einer der sieben Generationen stehen dabei im Mittelpunkt. Verbunden sind sie durch die Nachfahren, die diese Figuren zeugen. Das Besondere am Roman ist, dass eben jeweils zwei Vertreter jeder Generation porträtiert werden, da sich die Familie sehr bald in zwei Zweige teilt, die nichts voneinander wissen und sich erst ganz zum Schluss wieder treffen.Effia und Esi sind quasi die „Urmütter“ der Geschichte, Halbschwestern, die eine von der Haussklavin Maame mit ihrem afrikanischen Herrn gezeugt und von dessen Frau widerwillig großgezogen, die andere nach der Flucht Maames mit einem Stammeshäuptling gezeugt. Es sind die Stämme der Fante und Asante/Ashanti, die sich seit jeher bekriegten und um die Macht an der Goldküste, dem heutigen Ghana kämpften. Und das ist auch das Besondere an Yaa Gyasis Roman, der nämlich die afrikanischen Völker mitverantwortlich macht für den groß aufgezogenen Sklavenhandel mit den Kolonialmächten. Innerhalb der einzelnen Stämme gab es schon lange Sklaven, wurden Menschen bei Raubzügen „erbeutet“, verkauft, getauscht. Mit den Kontakten zu den Briten wurde dieser Handel auf Europa und Amerika ausgeweitet. Asante und Fante wurden zu Menschenräubern und –händlern, die Briten machten mit der Verschiffung der Sklaven den großen Profit. Die Festung Cape Coast an der ghanaischen Küste war ein Zentrum dieses Handels. Ein Besuch Yaa Gyasis in den unterirdischen Verliesen, in denen unzählige Menschen vor ihrer Verschiffung schmachteten, gab ihr die Inspiration zu ihrem Buch. Sie selbst ist als Kind mit den Eltern nach Amerika ausgewandert und in Alabama großgeworden. Alabama, ein Bundesstaat, in dem man den Rassismus noch deutlich spürt. «Wäre ich nicht in Alabama aufgewachsen, hätte ich dieses Buch wohl nie geschrieben. « so die Autorin.In ihren dichten, intensiven Porträts lässt sie nun die eine Schwester zur „Frau“ eines Briten (der natürlich in der Heimat eine „richtige“ Frau besitzt, hier in Afrika aber den moralischen Schein wahren will, eine anscheinend gängige Praxis) werden, die andere wird als Sklavin in die amerikanischen Südstaaten verschleppt. So gelingt es ihr, die Geschichte sowohl der afrikanischen als auch der amerikanischen Nachfahren zu erzählen. Sie macht das, wie gesagt, in 14 zeitlich chronologischen Abschnitten.Da ist z.B. Quey, der Sohn von Effia und dem britischen Offizier, der aus der Tradition des Sklavenhandels aussteigt und in den ghanaischen Dschungel flieht; Ness, Esis Tochter, die zusammen mit ihrem Mann und kleinem Sohn von ihrer Plantage, auf der der weiße Herr grausamst wütet, zu fliehen versucht, aber teuer dafür bezahlen muss; ihr entkommener Sohn Kojo wird als Erster ein freier Mann in Birmingham; sein Sohn H wird erfahren, wie brüchig diese Freiheit ist, er wird willkürlich verhaftet und muss jahrelang als Sträfling in den Kohleminen schuften. Das Leiden der Menschen ist auch nach Beendigung der Sklaverei nicht zu Ende. Und Gleichheit gibt es bis heute nicht.Ein Stammbaum am Ende des Buchs ermöglicht es der Leserin, dem Personenreigen gut zu folgen. Die einzelnen Kapitel sind zudem mit den Namen der einzelnen Protagonisten betitelt. Aus der Figurenfülle ergibt sich allerdings auch ein Problem des Romans. Irgendwann verliert die Reihe ein wenig an Dringlichkeit und der Leser ein wenig das Interesse. Zwar sind die Geschichten intensiv und erschütternd, reihen sich aber ein wenig wie eine Geschichtslektion aneinander. Ereignisse und Themen werden fortgeführt bis in die heutige Zeit, bis zu den Unabhängigkeitsbestrebungen, den Bürgerrechtsbewegungen, Drogen- und Kriminalitätsproblemen in New Yorks Stadtteil Harlem.„Geschichte ist Geschichtenerzählen“ meint die Autorin und so reicht sie den Erzählstab von Generation zu Generation weiter. Das Ende führt zu einer Begegnung von Marcus und Marjorie in Cape Coast. Es ist fast hoffnungsvoll, beide sind gut ausgebildet, modern, aufgeschlossen und selbstbewusst. Aber die Vergangenheit ist auch hier nicht vergangen, noch nicht einmal ordentlich aufgearbeitet.„Warum sollte ein Schwarzer schwimmen wollen? Der Boden des Ozeans sei übersät mit schwarzen Leichen (…) Sein Vater hasste die Weißen abgrundtief. Es war ein Hass wie eine mit Steinen gefüllte Tasche, ein Stein für jedes Jahr, in dem die Ungleichheit weiterhin die Norm in Amerika war. Diese Tasche trug er immer mit sich.“Damit schlägt die Autorin ihren großen Geschichtsbogen bis in die Gegenwart. Die Wahl Trumps und die Entwicklungen danach waren bei Beendigung des Buches noch nicht abzusehen. Aber umso wichtiger ist diese Beleuchtung der Vergangenheit, dieser Blick tief in die Geschichte der Sklaverei, der Beziehungen zwischen schwarzer und weißer Bevölkerung.„Das ist das Problem mit Geschichte. Was wir selbst nicht gehört oder erlebt haben, können wir nicht wissen. Wir müssen uns auf die Berichte anderer verlassen.“„Wir glauben dem, der die Macht hat. Er darf seine Geschichte schreiben. (Ihr müsst) euch deswegen immer fragen: Wessen Geschichte bekomme ich nicht zu hören?“ Diese Geschichten hörbar zu machen ist Anliegen von Yaa Gyasis gelungenem Roman.

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  • Bewegend, aber nie kitschig!

    Heimkehren

    RobinBook

    17. September 2017 um 18:27

    Das Buch "Heimkehren" von Yaa Gyasi unterscheidet sich zwar deutlich von den beiden Klassikern zu dieser Thematik "Roots" von Alex Haley und "Onkel Toms Hütte" von Harriet Beecher-Stowe, verdient meiner Auffassung nach aber einen ähnlichen Status!Mehr als zwei Jahrhunderte umfasst die hier erzählte Familiensaga, beginnend mit zwei afrikanischen Schwestern, geboren in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts als Töchter zweier unterschiedlicher Väter. Diese Mädchen sind sich niemals begegnet. Ihr Schicksal und das ihrer Nachkommen wird am Beispiel eines kurzen Lebensabschnittes eines Vertreters jeder Generation ihrer Nachkommen eindrucksvoll verdeutlicht.Der Stammbaum am Buchende ist sehr hilfreich.100%ige Leseempfehlung!

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  • Berührende Familengeschichte

    Heimkehren

    BuecherDanny

    11. September 2017 um 16:17

    Die beiden Schwestern Effia und Esi lernen sich nie kennen, da ihre Lebenswege von Anfang sehr unterschiedlich verlaufen. Ghana im 18. Jahrhundert: Esi wird als Sklavin nach Amerika verkauft, Effia heiratet einen Engländer, der es mit Sklavenhandel zu Reichtum und Macht gebracht hat. Esis Nachkommen haben kein einfaches Leben. Sie kämpfen auf den Plantagen, während des Bürgerkrieges und in den Kohleminen Alabamas um ihr Leben. Auch im 20 Jahrhundert wird es nicht leichter und sie geraten in die Drogenszene. Aber auch Effias Nachkommen haben es nicht leicht. Sie werden Opfer oder Profiteure des englischen Sklavenhandels. Zum Schluss stellt sich die Frage, ob die vorerst letzte Genration es schafft, in ihrer alten Heimat Fuß zu fassen...   “Heimkehren” ist ein sehr bewegendes Buch über zwei Familienzweige, das immer abwechselnd von einer Person  je Generation erzählt. Der Stammbaum hinten im Buch erleichtert es, den Überblick über die einzelnen Personen zu behalten.   Man erfährt zwar nur Bruchstücke aus dem Leben der Protagonisten, aber am Ende wirkt die Familiengeschichte doch komplett. Da die einzelnen Kapitel recht kurz sind, sind mir die Charaktere teilweise recht fremd geblieben. Es ist interessant, die Lebensgeschichte der einzelnen Protagonisten zu verfolgen. An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Details gewünscht.   Der Schluss des Buches hat mir gut gefallen, wenn die letzten Nachfahren endlich wieder in ihre alte Heimat “heimkehren”. Ein bedrückendes und wichtiges Buch, das Einblicke in das schreckliche Geschäft des Sklavenhandels und die afrikanische Kultur gibt und nachdenklich macht. 

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  • Familienchronik der Traurigkeit

    Heimkehren

    calimero8169

    06. September 2017 um 17:26

    InhaltDie Geschichte setzt mit Effia und Esi ein. Schwestern, deren Lebenwege von Anfang an getrennt verlaufen. Es ist Effias Stamm, die Fante, der Hand in Hand mit den Briten das Geschäft der Versklavung Tausender betreibt. Über Jahrhunderte profitieren Effias Nachkommen davon oder verzweifeln daran, so wie ihr Enkel James. Dessen Urenkel wiederum, der kluge Yaw, muss erkennen, dass man in diesem gnadenlosen Spiel als Schwarzer nur verlieren kann, weil am Ende stets die Weißen profitieren. Eindruck"Was habe ich dir über den Tod gesagt?, fragte die alte Dame streng. Ihre Stimme klang jetzt kräftiger als zu Beginn des Gesprächs. Marjorie zog an der Schnur. Die alte Dame behauptete, dass nur der Körper sterbe. Der Geist wandere." Seite 378Gerade mit Blick auf die momentanen Strömungen, finde ich es wichtig, dass möglichst viele dieser Geister wandern, nicht nur um nach Hause zu finden, sondern um sich in Erinnerung rufen. Wir dürfen nicht vergessen und müssen stetig daran arbeiten, diese Zeiten nie wieder aufleben zu lassen. Die Arroganz, Ignoranz und Intoleranz gegenüber anderen Nationen, Religionen und Hautfarben muss weiter bekämpft werden, doch wenn ich mir ansehe, welches Gedankengut aktuell wieder aufkeimt, kann ich nur angstgeladen, wenig hoffnungsvoll und verständnislos den Kopf schütteln. Die Annahme einer sei besser, mehr Wert und hätte eine größeres Anrecht auf dieser Welt zu leben, muss raus aus den Köpfen. Doch ich befürchte es wird auch in den nächsten Jahrzehnten nicht gelingen, da die Einfältigkeit der Menschheit hartnäckig besteht.Yaa Gyasi hat einen eindrucksvollen, bild- und sprachgewaltigen Roman zu Papier gebracht. Eine Familienchronik der Traurigkeit, jedoch nicht mit erhobenen Finger sondern mit feinfühliger Sprache - die natürlich so manches Mal einen scharfen Unterton hatte - und gewaltigen Bildern. Der Fokus liegt hier nicht auf Einzelschicksalen und reißerischen Szenen, sondern auf der Last einer ganzen Familie über sieben Generationen hinweg. Die Suche nach Heimat, Identität, Authentizität und Freiheit hat mir so manches Mal die Sprache verschlagen und mich zu Tränen gerührt. Besonders schockiert hat mich hier auch die Tatsache, dass die eigenen Landsleute an einem so wiederlichen Geschäft mitgewirkt haben. Das es weder eine britische noch armerkanischeGlanzleistung an Empathie und Menschlichkeit war, war mir ja bekannt. Aber aus den eigenenReihen verraten und verkauft worden zu sein - ekelhaft, verachtend, vernichtend. Mit "Heimkehren" könnte ein weiteres Epos um die Sklaverei entstanden sein, das als Klassiker so manche große und kleine Bibliothek bereichert. Hoffentlich wird von dieser Autorin nochmehr kommen, was mich richtig begeistern würde.FazitTolles Buch um ein grausames Stück Zeitgeschichte, dass sich NIE mehr wiederholen darf. Es rüttelt einmal mehr auf und macht bewußt, in welcher gefährlichen politischenr Situation wir uns aktuell wieder befinden. Ein Mahnmal !

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    • 3
  • Eine Generationengeschichte in einer Zeit in der Sklaverei an der Tagesordnung stand

    Heimkehren

    Sturmherz

    04. September 2017 um 13:20

    Ghana im 18. Jahrhundert. Effia und Esi sind Schwestern, die sich jedoch nie begegnet sind. Effia heiratet einen Engländer der mit Sklaven handelt, Esi hingegen wird versklavt und erfährt nichts als Leid und Grauen. Über mehrere Generationen hinweg begleitet der Leser die Familiengeschichte der beiden Schwestern. Durch die Augen der Söhne und Töchter dar Frauen aus Ghana erfahren wir was es bedeutet versklavt zu werden, was es bedeutet sich selbst zu vergessen um weiter existieren zu können. Eine starke Geschichte zweier Leben die nicht unterschiedlicher sein könnten und einen guten Einblick in die Geschichte der Sklaverei.

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