Yadé Kara Selam Berlin

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Inhaltsangabe zu „Selam Berlin“ von Yadé Kara

Die Geschichte Hasans, neunzehn, der mit seiner Familie jahrelang zwischen Bosporus und Spree hin- und hergependelt ist und der am Tag des Mauerfalls beschließt, Istanbul zu verlassen und ganz nach Berlin zurückzukehren. Ein atemberaubend tragikomischer Roman voll farbigster Charaktere und Episoden aus Ost und West. Er handelt vom Erwachsenwerden, von Freundschaft, von der Suche nach der großen Liebe, von Verrat und Identität. Ein kosmopolitisches Buch, das Klischees aufzeigt und zerstört.

Protagonist wirkt sehr konstruiert. Interkultureller Wenderoman mit Längen!

— Meenama

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  • Rezension zu "Selam Berlin" von Yadé Kara

    Selam Berlin

    Duffy

    08. November 2011 um 12:32

    Vorab: Nach der Hälfte des Buches war für mich Schluss. Bis dahin wurde die Geschichte des Hasan erzählt, 19, der mit seinen Eltern zwischen Bosporus und Spree pendelt. Nach dem Mauerfall gab es dann ein paar Verwicklungen. Das Buch ist bis dahin langweilig. Zwei Welten aus der Sicht der Generationen. Istanbul oder Berlin. Hasan, ungelernt aber Abi, will in Berlin bleiben, seine Mutter in Istanbul, sein Vater hat ein Reisebüro in Berlin, ist Marxist, hat wohl auch eine Geliebte, der Schwindel fliegt bei Mauerfall auf und dann sagt sich der Leser: Was soll das alles, 160 Seiten, auf denen bis auf Hasans Reflexionen nichts weiter passsiert, irgendwelche Gemütszustände ausgewalzt werden, langweilige Begegnungen stattfinden, muss man sich nicht antun. Die Hoffnung, dass das Buch besser wird, dynamischer, an Fahrt aufnimmt, ein Roman wird, die Hoffnung stirbt diesmal nicht zuletzt, denn man kann das Buch einfach zuklappen. Ich hab' es auch schon vergessen.

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  • Rezension zu "Selam Berlin" von Yadé Kara

    Selam Berlin

    Haschnier

    19. May 2011 um 09:01

    Nach Klappentext und Thema hatte ich mit von dem Buch viel versprochen, aber damit meine Erwartungen vielleicht zu hoch geschraubt. Am Ende war ich eher enttäuscht. Die Geschichte von Hasan beginnt recht vielversprechend, doch über die Trennung der Eltern und seine eigene Orientierungslosigkeit in einem sich neu orientierenden Berlin begegnen mir zu viele Klischees. Ich finde, dass gerade die latent fremdenfeindlichen Figuren etwas mehr Tiefe verdient gehabt hätten, denn so wirken sie manchmal wie Karikaturen und bieten eine Komik, die ich unpassend finde. Die Idee und die Geschichte an sich, von dem jungen Mann zwischen den Kulturen und Metropolen finde ich prima und das bietet auch eine Menge Chancen, aus meiner Sicht bleiben davon recht viele ungenutzt.

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  • Rezension zu "Selam Berlin" von Yadé Kara

    Selam Berlin

    Huebner

    31. December 2010 um 17:48

    Hasan (Hansi) Kazan ist im besten Alter für das Leben, bereit für die Liebe und alles Abenteuerliche und glücklicherweise raus aus der Pubertät, sodass man vernünftig ans eigene Leben ran gehen könnte. Yadé Kara stellt uns mittels eines gnadenlos ehrlichen Ich-Erzählers den jungen Hasan Kazan als einen Deutschtürken - oder Türkendeutschen - vor, aus dessen Augen der Leser den Mauerfall 1998 miterleben darf und unendlich bereichert wird. Hasans Eltern, Said und Sevda sowie sein Bruder Ediz pendeln zwischen Bosporus und Westberlin hin und her. Ein Leben im Reisebüro und im Flugzeug ist alles, wovon Hasan zunächst profitieren kann. Die Mauer fällt, der Welt wird größer. Das "Kaff" Westberlin ist plötzlich keins mehr und die ost- und westdeutsche Kulturgrätsche wird mit ihrem Ausmaß sichtbar. Hasan entscheidet sich, auf Dauer in Berlin zu bleiben. Hier eröffnen sich Abgründe, die keiner für möglich gehalten hat und Hasan muss erwachsen werden. Studium, Wohnung, in welcher Reihenfolge bleibt fraglich, Umwege über die Filbranche mit geringem Erfolg. Im Bemühen, sich erwachsen zu benehmen, wird Hasan klar, dass es gar nicht zwingend notwendig ist, erwachsen zu leben, weil der eigene Vater etwas ganz und gar anderes vormacht. Nicht nur die Berliner Mauer ist gefallen, sondern auch der Theatervorhang vor Said Kazans Doppelleben. Und Hasan muss damit zurechtkommen, dass er einen Halbbruder in Ostberlin, so alt wie er selbst, und ein von nun an gescheitertes Elternhaus in seine Biografie einzutragen hat. Kein leichtes Unterfangen, wenn das Mädchen, in das man sich verliebt hat, nur mit einem spielt, die Lieblingskusine wegen eines in die Türkei versetzten GIs durchdreht und der liebe Onkel Breschnew eigentlich ein Pantoffelheld ist. Alles in allem ein fabelhaft witziges und ehrliches Buch über eine Jugend während der Zeitenwende in makellosen Bildern, empfindlich wie Glassplitter, die den Leser immerwieder scharf überraschen. I. Hübner

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