Yael Hedaya Alles bestens

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Inhaltsangabe zu „Alles bestens“ von Yael Hedaya

Jeden Abend nach der Arbeit ruft Nathan Maja an, dann fährt sie zu ihm, sie schlafen miteinander und verabschieden sich früh am nächsten Morgen. Jeden Abend unter der Woche. An den Wochenenden hat Nathan keine Zeit. Und so verbringt Maja diese für sich oder mit ihrer besten Freundin Nogga, die eben mit ihrem Verlobten Amir zusammengezogen ist. Oder mit ihren Eltern, die sich gerade scheiden lassen. Majas Mutter ist siebenundsechzig und will nach über drei Jahrzehnten Ehe endlich mal allein sein. Maja ist dreißig und will genau das Gegenteil. An einem Sabbat-Abend steht sie unangekündigt vor Nathans Tür.

Ein leiser Roman über das Suchen, Finden, Halten und Verlieren der Liebe! Lesen!

— freiegedanken

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    Alles bestens

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    Die Liebe kommt, und die Liebe geht. Maja lernte vor einem Jahr auf einer Purim- Party den Gärtner Nathan kennen. Sie ist Akademikerin, alleine und sehnt sich nach Partnerschaft. Sehr schnell beginnen die beiden eine Affäre. Unterdessen wollen sich Majas Eltern nach dreißig Jahren Ehe scheiden lassen. Talli, Majas jüngere Schwester, ist glücklich verheiratet und lebt mit Mann und Kindern in Kalifornien. Wie das Leben so spielt: die Liebe kommt, und die Liebe geht. Doch zuweilen bleibt sie, und gelegentlich bleibt sie unerfüllt. So geht es Maja, die eines Tages entdeckt, dass Nathan schon seit Jahren mit einer anderen Frau liiert ist, die immer nur für zwei Tage in der Woche erscheint. Maja ist die Beobachterin und die Leidende, die mit Nathan zwar ihr Nächte verbringt, doch am Ende nie weiß, wie es mit ihm weitergehen wird. Teils aufgebracht und teils melancholisch reflektiert die Autorin die verschiedenen Erscheinungsformen der Liebe. Von Dreiecksgeschichten ist hier die Rede. Sie lassen häufig einen von dreien zurück, der leidet, und gelegentlich leiden sogar alle drei. Majas Mutter neidet dem Vater die erste Frau, die früh verstorben ist. Maja muss erleben, dass Nathan vollkommen unentschlossen mit zwei Frauen seine Zuneigung teilt. Liebt er überhaupt eine von beiden?  Yael Hedaya beherrscht die Zwischentöne, mit denen man von der Liebe spricht, über sie nachdenkt und ihre unterschiedlichen Erscheinungsformen erlebt. Sie lässt uns teilnehmen am Schicksal mehrerer Paare,die ihre Beziehungen mit unterschiedlicher Passion leben und den jeweils anderen unbefangen lieben, missverstehen oder gar an ihm vorbei leben. Maja bleibt die unglücklich Liebende, die mit Neid und Trauer auf die anderen schaut. Die eigenen Eltern sind es am Ende, die Maja zeigen, dass es die vollkommene Liebe nicht gibt. Sie sind alt und  müssen diese Einsicht nach einer realistischen Klärung der gemeinsamen Ausgangslage anerkennen.   Eine psychologische gekonnte Studie über das Leben zu zweit oder zu dritt gibt den nötigen Pepp, um an die Vielzahl in Form und Schattierung menschlicher Liebesbeziehungen zu erinnern. Hedaya geht tief und durchschaut das menschliche Miteinander, das selten einfach und komplikationslos verläuft. Das ist das Fazit guter Literatur: in ihr spiegelt sich die Welt, wie wir sie täglich erleben. Und aus ihr lernen wir, wie man mit Zweifeln umgeht und der Realität ins Auge schaut. Yael Hedaya lebt in Tel Aviv und schreibt für verschiedene israelische Zeitschriften.

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    Alles bestens

    Buecherspiegel

    18. May 2013 um 19:28

    was yael hedaya über die liebe schreibt ist nicht neu, und auch, dass, wie es scheint, liebesgeschichten überall in der westlichen welt ähnlich verlaufen, nur das wie ist entscheidend. und das ist frisch, frech, manchmal verzweifelt, manchmal unfreiwillig komisch, ein buch, das für ein wellnesswochenende bestens geeignet ist.

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