Yael Hedaya Die Sache mit dem Glück

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Inhaltsangabe zu „Die Sache mit dem Glück“ von Yael Hedaya

Matti, Ehemann und Vater zweier kleiner Söhne, ist sein Leben lang nicht über die unglückliche Liebe zu einer Fünfzehnjährigen hinweggekommen. Seine Frau weiß, daß sie für ihn immer nur ›zweite Wahl‹ war, und doch hofft sie, daß die Gegenwart eines Tages mehr wiegen würde als die Vergangenheit, doch vergebens. Sie beginnt die Phantasiegeliebte ihres Mannes zu hassen – bis sie ihr eines Tages gegenübersteht.

Kurzweilige Lektüre, die nachdenklich macht!

— wlatata

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  • Lolitaeske nachdenklich machende Geschichte

    Die Sache mit dem Glück

    wlatata

    29. July 2015 um 20:29

    Der Inhalt des Buches ist schnell zusammengefasst: Es geht um die letzten Wochen eines an Krebs erkrankten Mannes, dessen Erkrankung für die beiden Frauen in seinem Leben zum Anlass wird, Bilanz über die Beziehung zu ziehen. Die Geschichte ist aus verschiedenen Perspektiven erzählt und in kurze Kapitel eingeteilt, was dazu beiträgt, das der Text sich sehr flüssig lesen lässt. Er ist sehr poetisch erzählt, lässt sich aber trotzdem gut lesen, was mir sehr gut gefallen hat. Auch das Thema hat mir gut gefallen, es geht um Jugendlieben und verpasste Chancen und auch um verschiedene Arten von Liebe. Ich habe keine fünf Sterne gegeben, weil mich das Ende ein kleines bisschen enttäuscht hat, es war für mich nicht ganz rund! Ansonsten fand ich den Erzählstil und die Herangehensweise an das Thema sehr innovativ und würde das Buch jederzeit wieder lesen! Trotz des Endes klare Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Die Sache mit dem Glück" von Yael Hedaya

    Die Sache mit dem Glück

    R-E-R

    14. July 2010 um 14:52

    Glück und Unglück beginnen mit einem Käsesandwich Mira bringt ihren Mann Matti ins Krankenhaus. Er leidet seit einiger Zeit unter Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindelgefühl und vorübergehender Blindheit. Es ist jedoch nicht der erhoffte Virus, den die Ärzte diagnostizieren. Sondern ein schnell wachsender Tumor im Gehirn. Eine Therapie ist nicht mehr möglich. Mira weint und Matti holt sich erst mal ein Käsesandwich. Während die Krankheit ihren Mann dahinrafft, lässt Mira das Leben mit ihm Revue passieren. Die Ehe auf der von Anfang an der Schatten seiner großen Liebe lag. Matti lernt Alona kennen, als diese 15 Jahre alt ist und seit zwei Jahren den Gedanken wälzt sich “herzuschenken”, weil sie sich in diesen Begriff verliebt hat. Matti verliebt sich ebenfalls, isst aber erst noch sein Käsesandwich auf, bevor er sie anspricht. Noch am selben Tag beginnen die beiden eine Affäre. Mira lernt Matti kennen, als dieser bereits ein gebrochener Mann ist, weil Alona die Beziehung beendet hat. Mira weiß von Anfang an von dieser großen Liebe. Aber sie ist verzweifelt genug, dieses Häufchen Elend von einem Mann in ihr Leben zu lassen. Er weckt den mütterlichen Instinkt in ihr. Yael Hedaya erzählt ihre Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Mira und Alona. Klar, einfach und stringent. Alona ist die Kindfrau mit Angst vor der eigenen Courage. Der Sex mit Matti und seine vereinnahmende Liebe empfindet sie schon bald als Käfig. Matti verhilft ihr nicht etwa zum Aufbruch ins Erwachsenwerden. Durch seine kindische Eifersucht hat Alona das Gefühl selber wieder Rückschritte in Richtung Kindheit zu gehen. Mira ist die liebe, praktische Ehefrau. Die ihrem Mann eine Zuflucht bietet. Die schweigend darüber hinwegsieht, das ihr Mann nur noch eine leere Hülle ist. Matti ist Mittel zum Zweck. Endlich ein Lebensgefährte, auch wenn es nur der “Kinderschänder” ist. Eigene Kinder und eine vorzeigbare Existenz. Dafür pflegt sie ihren Mann zu Hause aufopferungsvoll, bis ein Platz im Sterbehospiz frei wird. Am Ende treffen sich Mira und Alona vor Mattis Zimmer im Hospiz. Aus den parallel verlaufenden Erzählsträngen wird ein Dialog zwischen den Frauen. Die Ängste der einen fließen in das Mitleid der anderen über. Die Gedanken pendeln wie an einem Faden von einer Seite zur anderen. Die Frauen verstehen sich, trösten sich, weinen gemeinsam. Sie haben beide einmal den selben Mann geliebt. Einen schwachen Mann. Einen Mann ohne Kontur. Einen Mann der erst sein Käsesandwich aufisst. Egal ob er gerade seiner Traumfrau begegnet ist oder dem Tod.

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