Yael Hedaya Eden

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Inhaltsangabe zu „Eden“ von Yael Hedaya

Eine Mitfahrgelegenheit in ein anderes Leben suchte Langzeit-Single Alona, als sie den geschiedenen Mark traf, der gerade eine Trattoria eröffnet hat und phantastisch kocht. Doch die Idylle mit Häuschen und Garten und zwei kleinen Kindern auf dem Lande hat ihre Schönheitsfehler, genauso wie die der anderen Paare in ›Eden‹, diesem Paradies alternder Yuppies vor den Toren von Tel Aviv.

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  • Rezension zu "Eden" von Yael Hedaya

    Eden

    yoko

    21. April 2009 um 16:23

    Das Paradies sieht anders aus. Das weiß der Leser schon nach der ersten Seite und folgt der Geschichte auf leisen Sohlen, in der Hoffnung viellicht doch irgendwo ein Stück vom Paradies zu finden. Wie eine fleißige Spinne hat die israelische Autorin, Yael Hedaya, ein Netz um die Einzelschicksale der Menschen gewoben, die in der Siedlung Eden, vor den Toren Tel Avivs leben. Psychologisch und sensibel gibt sie jedem Protagonisten die richtige Stimme, malt das Bild so authentisch, dass man nicht das Gefühl hat, dies sei irgendein Roman, sondern viel mehr eine spannende Reportage, eine Nahaufnahme, über Menschen wie du und ich, die eigene Sehnsüchte, Träume haben und dennoch nicht vom Schicksal verschont bleiben. Yael Hedaya schreibt ohne große Absätze, reiht die Geschichten aneinander und addiert alles zu einem großartigen Roman. Da wären einmal Mark und Alona, noch verheiratet, leben getrennt und sind Eltern von zwei Kindern. So ganz ohne können sie nicht auskommen, aber als Ehepaar funktionieren sie nicht mehr. Es fehlt ein Dazwischen, doch das will sich nicht so einfach einstellen. Ronny, die frühreife Tochter aus Marks erster Ehe, verliebt sich in ältere Männer, vor allen in den jungen Schriftsteller, Uri, den Alona als Lektorin betreut. Und dann ist auch noch Eli, mit dem sie eine Affäre hat. Eli wiederum ist verzweifelt, ein ehemaliger Yuppie, mittlerweile Rechtsanwalt und versucht mit seiner Frau, Dafna, seit sieben Jahren eigene Kinder zu zeugen, was einfach nicht gelingen will, trotz etlicher medizinischer Befruchtungsversuche. Der Autorin berichtet mit einem geschulten psychologischen Auge über die seelischen Abgründe der Menschen - fesselnd und fantasievoll. Sie nimmt kein Blatt vor dem Mund und schreibt lieber über Ficks statt über Liebe machen. Wie Zeruya Shalev gelingt es ihr mit einer leichten Radikalität feinfühlig zu bleiben, aber nicht zu emotional zu werden. Und neben all den Beziehungsgeflechten zeichnet sie obendrein das Bild von einem zerrütteten Land, das nie zur Ruhe kommen will.

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  • Rezension zu "Eden" von Yael Hedaya

    Eden

    UteSeiberth

    26. August 2008 um 21:19

    In ihrem umfangreichen Buch stellt Yael Hedaya einige Lebensentwürfe ihrer eigenen Genaration vor.Hier der beruflich erfolgreiche Anwalt mit einer Frau,die nur mit medizinischer Hilfe ihren Kinderwunsch erfüllen kann.Dort das Paar, er Koch und sie Lektorin,das zwei gemeinsame Kinder hat und sich schon getrennt hat,weil ihre Ansprüche an das Leben verschieden sind.Das besondere an dem Buch ist, dass die Autorin die Geschichten immer nur aus dem Blickwinkel einer Person erzählt.Daraus entwickelt sich ein Mosaik, das sich hinterher zu einem Gesamtbild dieser Generation zusammensetzt im heutigen Israel.Bei manchen Teilen des Romans wäre es meines Erachtens besser gewesen, sie hätte sich etwas kürzer gefasst,aber insgesamt ist es ihr gelungen die einzelnen Charaktere glaubwürdig darzustellen und das gefällt mir an ihr.

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