Isabel lebt seit dem Tod ihrer Mutter ein zurückgezogenes Leben allein im Haus ihrer Familie auf dem Land. Ihre Tage laufen immer gleich ab, doch ihre Routinen werden jäh unterbrochen, als Eva, die neue Freundin ihres Bruders, vorübergehend bei ihr einzieht. Eva ist extrovertiert und eher unordentlich und damit das genaue Gegenteil von Isabel. Außerdem verschwinden plötzlich Dinge aus dem Haushalt, was Isabel zunehmend nervös macht - genauso wie die Anziehung, die von Eva ausgeht.
Ich kann nur unterschreiben, was alle über dieses Buch sagen: Am besten, man geht mit möglichst wenig Vorwissen an "In ihrem Haus" heran! Denn der Plottwist war für mich tatsächlich das Beste an der Geschichte. Vorher dümpelte der Roman für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr dahin, er hatte etwas von einem zähen heißen Sommertag. Ich hatte das Buch auch bereits im Februar begonnen und vor Kurzem erst zu Ende gelesen, denn die Geschichte spielt im Sommer, da passt sie für mich auch einfach besser hin. Ab der "großen Enthüllung" fand ich die Story aber wirklich gut konstruiert, sie hat mich dann auch nachhaltig beschäftigt. Für mich ist "In ihrem Haus" kein Lesehighlight, aber ein wichtiges Buch, das mich überraschen konnte.
Übersetzt von Stefanie Ochel.


















