Yagi Migino

 4,4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor*in von Falling Star.

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Cover des Buches Falling Star (ISBN: 9783755505501)

Falling Star

(5)
Erschienen am 09.09.2025

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Cover des Buches Falling Star (ISBN: 9783755505501)
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Rezension zu "Falling Star" von Yagi Migino

Hamsterlos_
Ein gefühlvoller Einzelband

Jedes Mal, wenn er Makito durch seine Kameralinse betrachtet, fühlt Tensei sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Trotz – oder gerade wegen – der Brandnarben an Makitos Gesicht und Hals besitzt er eine einzigartige Schönheit, die Tensei fasziniert. Doch Makito selbst sieht das ganz anders. Seine Vergangenheit brachte ihn dazu, sehr zurückgezogen zu leben. Reißt Tensei mit seinem Interesse alte Wunden auf?


Dieser Einzelband hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine schöne Geschichte voller Hingabe und Emotion.

Makito trägt Brandnarben, das sichtbare Zeichen einer (traumatischen) Vergangenheit. Tensei ist von seiner Schönheit fasziniert, was Makito anfangs nicht versteht. Diese Spannung zwischen äußerer Faszination und innerer Ablehnung spricht Themen wie Verletzlichkeit, inneren Kampf und Selbstakzeptanz an, etwas, das ich sehr gut nachvollziehen konnte.


Der Fokus liegt darauf, dass Tensei Makito durch die Kamera sieht und das nicht nur oberflächlich. Die Metapher der Linse ist stark, weil es um Wahrnehmung, Perspektive und inneres Sehen geht. Falling Star ist damit nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch eine Auseinandersetzung mit Identität und Selbstbild.


Es ist eine eher ruhig erzählte Geschichte, die Konflikte direkt anspricht und klärt, was ich sehr angenehm fand. Ich bin kein Fan davon, wenn alles unnötig hinausgezögert wird. Trotzdem fehlt es hier nicht an Emotionen oder Spannung und ein bisschen Drama muss auch sein 🤭  

Die Mischung hat für mich einfach gestimmt.


Der Zeichenstil ist wunderschön, aber nicht nur die Ästhetik überzeugt, sondern auch die Symbolik. Narben, Fotografie, Rückzug,  all das sind Motive, die zeigen: wahre Schönheit liegt jenseits von Perfektion.


Ein gefühlvoller Band über das Gesehenwerden, Verletzlichkeit und den Mut, sich zu öffnen.

Cover des Buches Falling Star (ISBN: 9783755505501)
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Rezension zu "Falling Star" von Yagi Migino

lauras_garden_of_books
Mehr körperliche Intimität als Story

„Für mich sehen deine Narben aus wie die Milchstraße. Ich finde sie wunderschön.“


Makito lebt ein zurückgezogenes Leben und arbeitet in einer Bibliothek; dort trifft er auf Tensei, der auf Anhieb fasziniert von Makito ist; trotz oder vielleicht auch grade wegen der deutlichen Narben in Makitos Gesicht. Eigentlich fotografiert Tensei nur Landschaften, doch bei Makito kann er nicht anders, als hinzuschauen und seine Kamera auf ihn zu richten.

Doch welche Geschichte trägt Makito mit sich, dass er dieses zurückgezogene Leben gewählt hat und welche Geschichte steckt hinter seinen Narben?


Von diesem One-Shot habe ich mir eine tief gehende Geschichte erhofft, grade wegen der angesprochenen Themen und der offensichtlichen zurückliegenden Traumata. Leider muss ich sagen, dass der Fokus bei diesem Titel doch eher auf der Körperlichkeit und der expliziten Darstellung von intimen Szenen lag, wodurch die Story an sich leider auf der Strecke blieb 🤷‍♀️

Die Beziehung der beiden entwickelt sich nicht, sondern ist vom einen auf den anderen Moment einfach da und die ersten Szenen lassen nicht lange auf sich warten. Makitos Vergangenheit und die Geschichte hinter seinen Narben (genau das, was mich eigentlich interessiert hat), spielten letztendlich nur eine untergeordnete Rolle und die Ursache der Narben wurde sogar garnicht richtig beantwortet, was ich sehr schade fand.

Wer einen BL-Titel mit viel expliziten Szenen lesen möchte, ist hier sicherlich gut aufgehoben.

Wer, wie ich, den Fokus eher auf die Story und die angesprochenen Themen legt, wird hier eher enttäuscht sein. 

Cover des Buches Falling Star (ISBN: 9783755505501)
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Rezension zu "Falling Star" von Yagi Migino

DaveSp91
Süße Geschichte

"Falling Star" ist ein berührender Boys-Love-Manga, der mit viel Feingefühl von Schönheit, Verletzlichkeit und Heilung erzählt. Im Zentrum stehen Tensei, ein leidenschaftlicher Fotograf, und Makito, dessen Gesicht und Hals von auffälligen Brandnarben gezeichnet sind.

Was die Geschichte so besonders macht, ist die Art, wie sie die Themen Selbstwahrnehmung und Fremdbild aufgreift: Während Makito seine Narben als Makel empfindet, sieht Tensei gerade darin eine faszinierende Schönheit, die ihn durch die Linse seiner Kamera unwiderstehlich anzieht. Dadurch entsteht ein intensives Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz, Angst und Verlangen.

Die Zeichnungen unterstreichen die Stimmung perfekt: sanfte, detailreiche Panels wechseln sich mit eindringlichen Blicken ab, die ohne viele Worte tiefe Emotionen transportieren. Besonders stark ist, dass Makitos innere Zerrissenheit respektvoll und authentisch dargestellt wird, dabei wird die Geschichte nie kitschig, sondern bleibt voller Ernsthaftigkeit.

"Falling Star" ist eine zutiefst einfühlsame Geschichte über Akzeptanz, Mut und die heilende Kraft von Liebe.

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