Yahya Hassan Yahya Hassan

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Inhaltsangabe zu „Yahya Hassan“ von Yahya Hassan

„Es ist, als ob Dänemark auf einen solchen Schriftsteller gewartet hätte.“ Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung ICH LIEBE EUCH NICHT ELTERN ICH HASSE EUER UNGLÜCK ICH HASSE EURE KOPFTÜCHER UND EURE KORANE UND EURE ANALPHABETISCHEN PROPHETEN EURE INDOKTRINIERTEN ELTERN UND EURE INDOKTRINIERTEN KINDER EURE GEBRECHEN UND EURE GEBETE UND EUREN BEISTAND ICH HASSE DAS LAND DAS EURES WAR UND DAS LAND DAS UNSERES WURDE DAS LAND DAS NIE EURES WIRD UND DAS LAND DAS NIE UNSERES WIRD WARUM ALSO FLÜSTERST DU IN DAS ENTZÜNDETE OHR ICH SOLL DIE BÄUME BETRACHTEN? Yahya Hassans Gedichte sind eine Abrechnung. Seine Sprache ist klar und radikal, sein Ton mal zornig und mit intensivem Beat, dann wieder weich und poetisch, seine Bilder sind eindrucksvoll. Yahya Hassan hat in Dänemark eine Debatte über Migration angestoßen, weil er die gängigen Klischees zerschlägt und uns an die Würde des Menschen erinnert. Seine Gedichte haben einen unwiderstehlichen Sog. Sie sind provokant, leidenschaftlich und virtuos. Und gleichzeitig sind sie erschreckend, weil sie uns Yahya Hassans Leben als Migrant in seiner ganzen Härte vor Augen führen.

Kein Buch für jedermann. aber hinter den wütenden Wörter stecken Gedichte, verständlich und poetisch, von bestechender Intelligenz.

— JulesBarrois
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  • Keine leichte Kost

    Yahya Hassan
    Kallisto92

    Kallisto92

    05. April 2017 um 20:56

    Wo fange ich am besten an. Inhalt: Yahya Hassan von Yahya Hassan ist eine Wahre Begebenheit. Es handelt von einen 19-jähriger jungen Mann. Er ist palästinensischer Flüchtling und in Dänemark wohnhaft. Er wird dort als Migrant nicht gern gesehen. Sein Vater erzieht ihn und seine Geschwister mit Gewalt und Härte. Ich fand das Cover sehr ansprechend. Das Wort Gedichte hatte ich zuerst gar nicht wahrgenommen, somit habe ich mit einer Wahren Begebenheit als Geschichte gerechnet. Ich dachte ich erfahre in dem Buch mehr über Hassan und was aus ihn geworden ist. Jedoch schreibt er seine schlimmen Erfahrungen in Gedichte nieder,somit verarbeitet er seine schlimme Kindheit die von Gewalt und Drogen geprägt war. Er schreibt dabei sehr gefühlvoll und éhrlich wie kein anderer Dichter über diesen Hass und Gewalt die er erlebt hat. Zugegebener Maßen habe ich manchmal nicht alles verstanden, man muss mit seinen Schreib- und Sprachstil zurechtkommen. Alles ist in großen Druckbuchstaben geschrieben,desweiteren fehlen die Satzzeichen. In großen und ganzen ein sehr außergewöhnliches Buch,welches aber keine leichte kost ist.

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  • Voller Hass

    Yahya Hassan
    badwoman

    badwoman

    24. July 2015 um 22:31

    Dies ist ein Buch voller Hass und Wut - oft nachvollziehbar, wie ich meine. Yahya Hassan kommt aus Palästina und lebt jetzt mit seiner Familie in Dänemark. Er erlebt eine Kindheit geprägt von der Gewalttätigkeit seines Vaters. Schon sehr jung wird er in kriminelle Machenschaften verstrickt, worauf häufige Heimaufenthalte und später Gefängnisstrafen folgen. Dieser Gedichtband ist verstörend. Für mich sind das nicht alles Gedichte, eher eine Abrechnung mit den widrigen Lebensumständen des Autors. Der Text ist ausschließlich in Großbuchstaben und ohne Satzzeichen geschrieben, was das Lesen schon etwas erschwert. Meiner Ansicht nach fing das Buch recht gut und mitreißend an, die letzten Gedichte fand ich aber schon von der Sprache her nicht mehr so gut. Die Sprache ist zornig und stellenweise aggressiv oder sogar obszön, passt aber zum Inhalt. Das puristische Cover gefällt mir sehr gut.

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  • Schonungslos, intelligent und direkt

    Yahya Hassan
    JulesBarrois

    JulesBarrois

    21. April 2015 um 08:36

    Gedichte -  Yahya Hassan (Autor)  Annette Hellmut (Übersetzer), Michel Schleh (Übersetzer) 176 Seiten, Verlag: Ullstein Hardcover (13. März 2014), 16,00 €, ISBN-13: 978-3550080838  Yahya Hassan erzählt uns sein Leben, sein Leben, als Palästinenser, als ein Migrantenkind, das in Dänemark aufwächst, ein Leben aus Gewalt, Psychoterror und Verbrechen. Wir erhalten in diesem Buch, das nur aus Gedichten besteht einen schonungslosen Einblick in sein Leben. Yahya Hassan, schlägt in diesem Buch einen knallharten Ton an, der berührt, der erschreckt und uns in die tiefen Abgründe seiner Seele blicken lässt. Seine Gedichte sind schonungslos, leidenschaftlich und voller Hass auf die Generation seiner Eltern. Die Gedichte sind grob chronologisch angeordnet. Sie beginnen mit der Kindheit, mit der Abrechnung mit dem Elternhaus. Da ist der gewalttätige Vater, der die fünf Kinder regelmäßig schlägt, vielmehr: sie verprügelt. Und da ist der Vater, der regelmäßig am Freitag in die Moschee geht. Bigotterie, Verlogenheit, Pharisäertum – so würden wir das wohl nennen. Im Gedicht ist der Vater in der Moschee ein anderer als zuhause. Es folgen Gedichte, in denen vom Selbstmordversuch der Mutter geredet wird, von des Vaters „Kauf“ der nächsten Ehefrau übers Internet, dem nächsten Kopftuch. Von dem Versuch, die neuen Geschwister vor der Gewalt des Vaters zu schützen, vom Leben im Heim, genauer gesagt: vom Leben in Heim um Heim. Mit der Entfremdung von der Familie geht auch die Entfremdung von der Religion einher Sein schneller Rhythmus und die rationale Art seines Schreibens machen seine Gedichte so klar und leicht verständlich. Und dennoch findet der Leser hinter der rauen Schale einen poetischen Kern, der sehr berührt. Yahya Hassans Gedichte lassen sich in ihrer Brutalität und Direktheit kaum mit irgendeinem anderen Dichter vergleichen. Er verarbeitet hier seine Kindheit, die von seinem gewalttätigen Vater geprägt war und seine Jugend, die von Kriminalität und Haschisch geprägt wurde. Yahya Hassan hat sich mit seinen Gedichten so einiges vom Leib geschrieben. Dazu passt, dass sie allesamt in Großbuchstaben geschrieben sind. Die Gedichte sind eine Abrechnung mit der Familie, vor allem mit dem gewalttätigen Vater, eine Abrechnung mit dem Islam. Sie sind eine Beschreibung des sozialen Brennpunkts von Aarhus, eine Beschreibung der Welt von Drogen und Kleinkriminalität. Es ist sicher kein Buch für jedermann, aber wenn man als Leser, die Gabe und Muße hat, hinter die wütende und massive Schale der Wörter zu blicken, dann wird er Gedichte vorfinden, die so wahr, so verständlich und so poetisch sind und gleichzeitig von einer bestechenden Intelligenz. Der Leser versteht, fühlt und denkt mit. Yahya Hassan will provozieren. Und das ist ihm auch gelungen. Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Ullstein Verlages http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/yahya-hassan-9783548287188.html?cHash=b5dd694e9797e4ba579daead40b82ddf Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de

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  • Yahya Hassan

    Yahya Hassan
    Angelika007

    Angelika007

    15. January 2015 um 08:45

    Das Buch kam vorgestern und ich habe gleich begonnen und da es nicht allzu dick und schön aufgemacht ist, gut in der Hand liegt und in dem und die Verse einfach zu lesen sind. Mir ist jedoch gleich zu beginn die "krasse" Ausdrucksweise sauer aufgestossen und es ist nicht mein "Niveau", auch wenn diese Ausdrucksform natürlich die Gefühle und Emotionen wiederspiegeln sollen, sowie nichts beschönigen. Hassan dichtet etwa über die moslemischen Einwanderer, "die zum Freitagsgebet gehen, aber an den anderen Tagen stehlen, hehlen, saufen und huren." über jene Verhältnisse in "zerrütteten moslemischen Familien" wie seiner eigenen, schreibt er nun rücksichtslos, manchmal wirkt es wie ein lyrisches Tagebuch und er hat niedergeschrieben, was er fühlt, was ihn beschäftigt. Er hat es geschafft mit 150 Gedichten ein Lebensgefühl zu beschreiben, das bewegt, wenn auch negativ. Liest man Annette Hellmuts und Michael Schlehs Übersetzungen, dann zeigt sich, dass seine Wut keineswegs nur der Religion oder den Gewaltverhältnissen in seiner Familie gelten, sondern ebenso den Institutionen in Dänemark, den Heimen, den Sozialarbeitern

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  • Dänemark hat auf einen solchen Schriftsteller gewartet.

    Yahya Hassan
    RubyKairo

    RubyKairo

    29. October 2014 um 22:13

    Yahya Hassan wuchs in einem Migrantenviertel in Dänemark auf und wurde regelmäßig von seinem Vater verprügelt. Früh machte er Karriere als Dieb und Räuber. In einer Besserungsanstalt für straffällige Jugendliche begann er, Gedichte zu schreiben. In den Gedichten verarbeitet Hassan sein Heranwachsen in einem zerrütteten Umfeld, das von Gewalt, Versagen und Kriminalität bestimmt ist. Die Gedichte sind auch Anklagen gegen die Elterngeneration und den Islam. Seine Gedichte handeln durchaus von den dunklen Seiten der Einwanderung, von Sozialbetrug, Drogenhandel und Brutalität, aber hier spricht nicht nur ein zorniger junger Mann, sondern, hier spricht ein wahrhaft lyrisches Ich, ich sehe in dem Buch „Züge eines lyrischen Bildungsromans.“ Wenn man Hassan als zornigen jungen Mann einordnet, führt das auf ein falsches Gleis. Es geht hier eigentlich nicht um Wut, sondern vielmehr um Freiheit. Und die dichterische Sprache ist das Mittel, sie zu gewinnen. Yahyan Hassan ist so etwas wie der letzte romantische Dichter Europas ....... Ein Held. Für die Wahrheit der Kunst hat er sein Land verraten, seine Familie, seine Freunde. Absolut lesenswert!

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  • Oh je...

    Yahya Hassan
    minori

    minori

    Yahya Hassan ist 18 Jahre jung und lebt als Sohn palästinischer Flüchtlinge in Dänemark. In seinem Gedichtband beschreibt er sein bisheriges Leben, das geprägt ist von Gewalt, Hass und Zerstörung. Bereits das schwarze Cover lässt erahnen, dass hier die dunklen Seiten des Lebens dargestellt werden. Was dann jedoch folgt, sprengte meine Vorstellungskraft. Der Sprachstil ist sehr gewöhnungsbedürftig (so fehlen jegliche Satzzeichen und auch die Groß- und Kleinschreibung werden missachtet) und erst nach einer Weile des Lesens, erkannte ich einen gewissen Sprachduktus und Rhythmus. Hassan nennt einerseits Dinge klar beim Namen, dann wiederum spricht er nur in Bildern und dem Leser stellt sich die Frage, ob er das jetzt wirklich so zu verstehen hat... Der Autor dichtet wie ihm die Schnabel gewachsen ist, Gossenslang und Kraftausdrücke wohin das Auge nur sieht. Diese derben Ausdrücke haben bei mir immer wieder zu der Frage geführt, ob dieser Jugendliche das wirklich alles erlebt hat. Ist dieser Gedichtband ein Hilfeschrei eines Kindes, der verängstigt zwischen allen Stühlen sitzt und nicht weiter weiß? Oder will Yahya Hassan gar nicht, dass ihm geholfen wird? Aus den Erlebnissen des Autors hätte sich viel machen lassen, so aber schreckt das Büchlein nur ab und der Gedanken "da ist Hopfen und Malz verloren" drängte sich mir immer wieder auf. Schade eigentlich.

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    • 2
    BrittaRoeder

    BrittaRoeder

    17. July 2014 um 08:22
  • Leid, Hass und Drogen....

    Yahya Hassan
    kassandra1010

    kassandra1010

    01. June 2014 um 10:03

    Gedichte eines Immigrantenkindes aus Dänemark! Yahya hat erst in einer Besserungsanstalt zu sich gefunden und dort die Gedichte seines eigenen realen Lebens verfasst.

     

    Nichts für zarte Seelen, denn es ist die reine Wahrheit seines Lebens.

     

    Ein Buch über die harte Wahrheit eines Immigranten, der gar nicht anders kann, als kriminell zu werden…

  • Gedichteband aus Skandinavien

    Yahya Hassan
    DaniB83

    DaniB83

    09. May 2014 um 21:20

    Ich fange mal bei den Äußerlichkeiten an, denn diese sind schon mal der Hammer. Der Ullstein-Verlag hat mit dem Buch, das schlicht und einfach "Yahya Hassan. Gedichte" heißt, wortwörtlich ins Schwarze getroffen. Auch das dänische Original sieht gleich aus, was ja nicht immer so ist, wenn man Übersetzungen ins Deutsche veröffentlicht. Aber nicht nur die Umschlaggestaltung ist es, sondern auch, wie das Buch in der Hand liegt, was mich so gefesselt hat. Der Autor der Gedichte, Yahya Hassan, ist 1995 geboren und ich habe mir sein Alter erst nach dem Lesen der ersten Gedichte angesehen. Ich dachte nicht, dass er sooo jung sei und schon so viel erlebt hat beziehungsweise die Dinge beim Namen nennt. Auf 176 Seiten, die alle in Blockschrift abgedruckt sind (daran musste ich mich erst mal gewöhnen) erlebt man eine Achterbahnfahrt der Gefühle eines jungen Dänen, der Sohn eines palästinensischen Flüchtlings ist. Besonders hat mich das Gedicht "Vater mein ungeborener Sohn" (S. 107) berührt. Wie wahr ... Ich finde es auch sehr schwierig, Gedichte aus einer anderen Sprache zu übersetzen, da oft die Würze verloren geht. Das haben Annette Hellmut und Michel Schleh aber ziemlich gut gemacht (okay, ich kenne das Original nicht, aber ich denke, dass es doch gut hinkommt). Ein Gedichtband also für jeden, der gerne Gedichte liest, sich über das 'fremde' Leben Gedanken macht, verstehen möchte und mitfühlen mag. Top!

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  • Abrechnung mit dem Leben…

    Yahya Hassan
    nicigirl85

    nicigirl85

    20. April 2014 um 12:42

    Dieses Buch hat mir eine Freundin geborgt, weil sie unbedingt wissen wollte was ich von diesem Gedichtband halte. Mit dem rezensieren dieses Werkes tue ich mich jedoch sehr schwer, denn manche Gedichte gefallen mir wirklich gut und andere bestürzen mich einfach nur und lassen mich meinen Kopf schütteln. Das Hardcover kommt wie ein Underdog daher, Einband im tiefen Schwarz, der Autorenname prangt in weißen, fett gedruckten Lettern und den Titel "Gedichte" übersieht man fast, denn er ist ganz klein in schwarz unter dem Autorennamen zu finden. Die Gedichte des jungen staatenlosen Palästinensers Yahya Hassan sind voller Hass und Schmerz. Beim Lesen wühlen sie einen auf, bewegen, machen traurig, man gerät ins Grübeln. Die Gedichte berichten aus Yahyas Alltag voller Schläge, Drogen, Kriminaldelikten und Hass gegenüber allem und jeden. Etwas schwierig ist das Lesen der Gedichte dadurch dass sie komplett in Großbuchstaben abgedruckt sind. Es kommt kein Lesefluss auf, man haftet an jedem Wort, da man erst einmal erkennen muss, ob es ein Verb, Substantiv oder ähnliches ist. Vielleicht ist dies als stilistisches Mittel zu sehen, ich hätte es ohne jedoch besser gefunden. Zudem ist die gebrauchte Sprache ausschließlich Umgangs- und Fäkalsprache, die das Lesen der Gedichte nicht einfacher macht. Die Lebensgeschichte des jungen Autors ist ohne Frage überaus interessant und bewegend, aber in Prosaform, sprich als Biografie hätte sie sich sicher besser lesen und nachvollziehen lassen. Die Gedichte sind definitiv Geschmackssache, für den einen sind sie fantastisch, für den anderen nur eine lose Aneinanderreihung von Worten. Fazit: Ich finde diesen Gedichtband weder gut noch schlecht. Ich kann nur jedem empfehlen sich seine eigene Meinung zu bilden. Ich mag normalerweise keine Gedichte, aber diese haben mich neugierig werden lassen und gespannt habe ich dieses Büchlein gelesen. Lesenswert? Vielleicht…

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  • Yahya Hassan

    Yahya Hassan
    martina400

    martina400

    15. April 2014 um 19:03

    "DAS IST POESIE       MAN MUSS SELBST DENKEN BIS MAN DEN SINN HAT SONST IST DAS NICHT POESIE"    S. 114 Inhalt: Yahya Hassan schreibt in seinen Gedichten über sein Leben. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und schreibt in vulgärer Sprache. Der einzige Weg zu sich zu kommen scheint das Schreiben zu sein. Er erzählt aus seiner Kindheit, seiner zerrütteten Familie und Kultur, seinem Problem mit den Drogen, Gewalt und Sexualität. Wegen vieler Dinge sitzt er im Gefängnis und das immer wieder. Cover: Die Schlichtheit des Covers passt zum Buch. Erschreckend sind seine Erzählungen und das lässt auch der schwarze Einband vermuten. Sein Name als Titel passt perfekt, denn es geht einzig und allein um ihn. Außerdem sticht der schwarz-weiße Kontrast ins Auge. Der Karton als Einband gefällt mir gut. Ist auch mal wieder eine andere Art von Einband und schlicht und einfach. Meine persönliche Meinung: Yahya Hassan beschreibt in seinen Gedichten sein Leben. Ich denke man kann nicht alles auf nicht funktionierende Integration schieben, denn welchen Umgang seine Familienmitglieder untereinander haben hat wenig mit dem Land zu tun, in dem er lebt. Dass man Respekt hat und sich nicht gegenseitig schlägt sollte in jeder Kultur sein. Vermutlich macht auch das einen großen Teil davon aus, wie der Autor abstürzt sobald er alt genug ist das Elternhaus zu verlassen. Er stellt zahlreiche Verbrechen an, bereichert sich an Frauen und Mädchen, sitzt ein und bereut nichts. Das Schreiben scheint der enzige Zugang zu sich zu sein. Es tut seiner Seele wahrscheinlich gut, alle Verletzungen los zu werden. Leider reflektiert er nicht und hat somit vemrutlich auch wenig Chancen seinem Teufelskreislauf zu entfliehen. Fazit: Gedichte über das Erlebte eines verletzten und verzweifelten Jugendlichen, der seinen Platz im Leben sucht.

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  • Schonungslos , intelligent und einnehmend

    Yahya Hassan
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    In diesem Buch , das nur aus Gedichten besteht , erzählt uns Yahya Hassan sein Leben . Ein Leben als Palästinenser , als ein Migrantenkind , das in Dänemark aufwächst . Er gibt uns schonungslose Einblicke in sein Leben , ein Leben aus Gewalt , Psychoterror und Verbrechen . Als Flüchtlings Sohn palästinensischer Eltern , versucht er seinen Weg in Dänemark zu finden . In einem Kreislauf aus Gewalt und Hass , schlägt er eine typische Verbrecherkarriere ein. Mehr möchte ich zum Inhalt dieses Gedichtbandes nicht sagen . Denn man sollte diese Art der Literatur , für sich selbst entdecken ! Meinung : Yahya Hassan , schlägt in diesem Buch einen Ton an , der berührt , der erschreckend ist und in die tiefen Abgründe seiner Seele blicken lässt . Seine Gedichte sind schonungslos , leidenschaftlich und voller Hass auf die Generation seiner Eltern . In diesem Buch wird ein knallharter Ton angeschlagen , sein schneller Rhythmus und die rationale Art seines Schreibens , machen seine Gedichte so klar und leicht verständlich . Und dennoch findet der Leser hinter der rauen Schale seiner doch häufig massive Worte , einen so poetischen Kern . Dieser berührt , nimmt ein und machte mir eine unglaubliche Gänsehaut . Es gibt Einblicke in ein Leben eines Jungen , der nie eine richtige Chance hatte , sein Vater der durch psychische Gewalt , die Familie an den Abgrund bringt . Und genau an diesen Abgrund bringt uns Yahya Hassan , im literarischen Sinne . Natürlich sind seine Worte hart , von Hass geprägt und oft von einer unverständlichen Härte , aber seine Gedichte sind von Gefühlen geleitet . Und wenn er Wut empfindet , bringt er diese so rational , massiv und doch emotional zum Ausdruck . Der Leser versteht , fühlt und denkt mit . Es ist sicher kein Buch für jedermann, aber wenn man als Leser , die Gabe und Muße hat hinter die wütende und massive Schale der Wörter zu blicken , dann wird er Gedichte vorfinden ,die so wahr so verständlich und so poetisch sind und gleichzeitig von einer bestechenden Intelligenz ! Ein junger Dichter aus Dänemark , der mit diesem Buch anecken wird . Es sind Gedichte die man verstehen muss , in deren Slang und Klang man sich einfinden muss , ... doch dann wird man sie schätzen und verstehen !Ich finde Yahya Hassan , trägt ein unfassbares Talent mit sich . Er trifft den wunden Punkt einer ganzen Migrantengeneration , durch seine klare , intelligente Sprache . Ein junger Dichter der ohne viele Worte auskommt und der doch so viel damit ausdrückt , dass man denkt man hätte 1000 davon gelesen . Ein sehr empfehlenswertes Buch . Yahya Hassan erzählt uns seine Geschichte , sein Leben in Gedichten . Es ist schonungslos , intelligent und einnehmend . Ein Buch , welches man gelesen haben sollte !

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    • 3
  • Wut, Gewalt, Traurigkeit, Emotionen

    Yahya Hassan
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. March 2014 um 17:52

    Rezension Yahya Hassan - Gedichte IBAN 978 3 550 080838 Ein Buch voller Traurigkeit, Wut, Mut, Brutalität und Kampf. Ich muss sagen, wenn  man ein Buch in die Hand bekommt auf dem der Titel Gedichte steht, erwartet man Gedichte. Tja und ich habe nun das Buch von Yahya Hassan in die Hand genommen und ich habe etwas bekommen das mich zum einen überrascht, aber auch sehr betroffen gemacht hat. Sind Gedichte? Ich denke auf eine moderne Art. Denn Gedichte in dieser Art habe ich bis heute noch nie gelesen. Es ist für mich wie ein Tagebuch, eine Abrechnung. Eine Abrechnung mit dem bisherigen Leben und ein Tagebuch über das bisherige Leben von Yahya Hassan. Der Autor hat seinen eigenen Stil und man hat das Gefühl Fehler zu entdecken. Hier kann ich jedoch nicht beurteilen, ob es an der Übersetzung liegt oder so gewünscht war.  Es sind keine Reime oder Schnörkel vorhanden, aber es sind Worte mit unheimlich viel Emotion geschrieben. Aber auch hier kann ich nicht beurteilen, ob es aufgrund der Übersetzung ins Deutsche keine Reime gibt und sie im Dänischen vorhanden sind. Jedoch eins kann ich feststellen es ist modern und neu. Man muss sich in die Worte hineinlesen und man muss sie auch versuchen zu verstehen. Es sind Worte der Gewalt, der Traurigkeit und des Mutes. Mut, weil eine Auflehnung gegen das normale nicht normal ist. Mut weil ich mir sicher bin, das der Autor mit diesem Buch Gemüter spalten wird. Mut weil er sich trotz seiner Geschichte für die Menschen einsetzt, die ihm wichtig sind. Auch wenn viele harte Worte fallen, viel Gewalt vorkommt, kann man zwischen den Zeilen auch den sensiblen aber auch gebrochenen Menschen erkennen der diese Worte geschrieben hat.   Fazit: Ich bin, auch nach diesem Buch, immer noch ein Liebhaber von reimender Lyrik und weiß nicht ob ich viele Bücher in diesem Stil lesen möchte. Ich war von den ersten Seiten sehr überrascht, aber bis zum Schluss wurde mir der Wortschatz zu viel und manches hat sich auch meines Erachtens wiederholt. Dadurch habe ich das Buch auch öfters auf die Seite gelegt und habe eine Zeit gewartet bis ich weiter gelesen habe. Ich musste auch sehr langsam lesen, da es keine Satzzeichen gibt und auch die Großschreibung ungewöhnlich war und ich dadurch öfters den Zusammenhang verloren. Jedoch, denke ich, dass dies ein Buch für Schulen wäre, um dort über das Thema zu diskutieren.  

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  • Ohne Struktur, ohne Tiefe

    Yahya Hassan
    buechermaus88

    buechermaus88

    30. March 2014 um 14:37

    Ich muss sagen, ich bin ein Fan von Gedichten. Schon als Kind habe ich gerne Gedichte gelesen und auch selber geschrieben. Das war auch der Grund, weshalb ich mich sehr darüber gefreut habe, dieses Buch rezensieren zu dürfen. Allerdings muss ich sagen, dass ich sehr enttäuscht wurde. Nein, Gedichte müssen sich nicht immer reimen, aber Sätze sollten eventuell doch vollständig sein oder wenigstens so geschrieben, dass man weiß, wo was Neues beginnt. Das war hier leider nicht so. Die ganze Struktur hat meiner Meinung nach gefehlt. Schließlich dachte ich, dass es vielleicht etwas damit zu haben könnte, dass das Buch ursprünglich wohl in dänisch geschrieben war und vielleicht durch die Übersetzung einiges verloren ging. Der Inhalt selbst hat mich ebenfalls weniger interessiert. Zwar war es interessant zu lesen, was Yahya zugestoßen ist bzw. was er alles erlebt hat, aber es hat sich doch oft wiederholt und ich habe mich öfter gefragt: Wann lernt er es denn nun endlich? Es wäre schön gewesen, wenn mehr über seine innere Verwandlung geschrieben worden wäre. Also wie er das Schreiben entdeckt hat und es ihm geholfen hat. Das hätte ich sehr interessant gefunden. Das Buch selbst ist ein Hardcover und recht dünn (nur 172 Seiten), was bei einem Gedichtband nicht verwunderlich ist. Das Cover selbst gefiel mir sehr gut. Es ist sehr schlicht und das Schwarz verstärkt die eigentliche Stimmung im Buch selbst, in dem es hauptsächlich um Gewalt, Schmerz und Straftaten geht. Mich hat das Buch gelangweilt und es war wirklich schwer, bis zum Schluss durchzuhalten. Allerdings wollte ich nicht abbrechen, da ich zu diesem Zeitpunkt als ich es bekam, schon schlechte Bewertungen bei amazon gelesen hatte und ich dem Buch eine Chance geben wollte, weil ich mich so darauf gefreut hatte. Mein Fazit: Ich gebe dem Buch nur 1 von 5 Sternen. Ich persönlich kann es einfach nicht weiterempfehlen.

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  • Nichts für zarte Gemüter

    Yahya Hassan
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    24. March 2014 um 01:54

    Ich lese selten Gedichte, weil ich meist keinen rechten Zugang dazu finde. Bei diesen Gedichten jedoch ist das überhaupt kein Problem. Der Zugang muss nicht gefunden werden, sondern man wird regelrecht hineingestoßen. Diese Gedichte müssen nicht mühsam interpretiert werden, sie sind glasklar und DEUTLICH (und durchweg in Großbuchstaben geschrieben). Der Autor, ein 19jähriger „staatenloser Palästinenser mit dänischem Pass“, stand während der Leipziger Buchmesse unter Polizeischutz, denn manchen Menschen sind seine Gedichte zu deutlich. Zu kritisch. Zu wahr. Yahya Hassan rechnet mit allen ab, sowohl mit den Islamisten, als auch mit dem dänischen Sozialsystem. Und das mit einer Wucht, die ich in Gedichten noch nicht erlebt habe. Wenige Worte reichen, um eine Kindheit voller Angst und Gewalt zu beschreiben, und zwar so, dass einem beim Lesen der Atem stockt. Angst ist das vorherrschende Thema dieser Kindheit: Angst vor den Bomben im Flüchtlingslager, Angst vor dem Rassismus der dänischen Bevölkerung, vor allem aber Angst vor dem Vater. FÜNF KINDER IN AUFSTELLUNG UND EIN VATER MIT KNÜPPEL VIELFLENNEREI UND EINE PFÜTZE MIT PISSE Der brutale Vater prügelt seine Kinder und seine Frau am liebsten mit einer Holzlatte. Als er sich von der Mutter des Autors trennt und eine neue Frau nimmt, bricht die Familie auseinander. Der Vater wohnt auch von der zweiten Frau getrennt, um weiterhin Sozialleistungen zu kassieren – und geht jeden Freitag brav in die Moschee. ER SPRICHT SEIN GEBET IN DER GRIMHØJ-MOSCHEE UND FICKT EINE DÄNIN BEIM HAFEN ER HAT MUTTERS MÖBEL GESTOHLEN UND IHRE KLEIDER AUS DEM FENSTER GEWORFEN ER SPRICHT EIN VERBOT AUS JETZT SEHEN WIR UNS HEIMLICH BEIM PAUSENLÄUTEN Um seinen bettnässenden kleinen Bruder vor der Wut des Vaters zu schützen, hilft Yahya ihm, die nasse Bettwäsche abzuziehen und heimlich zur Mutter zu bringen, die sie wäscht. Der nach außen hin fromme, dabei aber brutale Vater ist keine Ausnahme. In den anderen Migrantenfamilien in Aarhus West, dem schlimmsten Armutsviertel Dänemarks, sieht es nicht besser aus. Die Eltern sind gedanklich in ihren Herkunftsländern und lassen sich nicht auf die dänische Gesellschaft ein. Um ihre Kinder kümmern sie sich nicht, obwohl sie den ganzen Tag über Zeit für sie hätten. Das ist der Hauptvorwurf des Autors: Das Desinteresse der Eltern an den Kindern, die sie nur ab und an schlagen, damit sie die Illusion aufrecht erhalten können, ihre Kinder zu erziehen. Davon abgesehen verbringen sie ihre Zeit mit allem anderen, nur nicht mit den Kindern. Die Väter benehmen sich wie Paschas und befürworten den Heiligen Krieg gegen die Ungläubigen – deren Sozialleistungen sie aber gern in Anspruch nehmen. Die Cousinen tragen Kopftücher und werden irgendwann verheiratet, um in einem anderen Wohnblock die gleichen Lebensgeschichten fortzuschreiben. Die Cousins sind kriminell. Auch Yahya Hassan ist schon früh kriminell geworden. IN DER WOHNUNG DIE ICH ANGEZÜNDET HABE ASSEN WIR IMMER VOM BODEN Die muslimische Gesellschaft im Ghetto bleibt unter sich, es gibt keine Kontakte zur dänischen Gesellschaft. Nur ab und an verirren sich andere Jugendliche ins Ghetto, wenn sie für ihre Abschlussfeier einen Partyraum angemietet haben. BEI SOLCHEN ANLÄSSEN SCHLEICHEN SICH DIE GHETTOKINDER EIN WIR STEHLEN TASCHEN UND JACKEN Yahya beschreibt, dass ihm ein DICKLICHES MÄDCHEN, das allein in der Ecke saß, leid tat. Aber als er sie zum Tanzen auffordert, sagt sie NICHT MIT KANAKEN In aller Deutlichkeit beschreibt Yahya, wie er später das Mädchen ausraubt und aus einem Bus heraus dabei beobachtet wird, wie er sie schlägt. EIN OPFER EIN TÄTER UND VIEL ZU VIELE ZEUGEN Yahya Hassan wird im Alter von 13 Jahren erstmals in eine Besserungsanstalt für straffällige Jugendliche eingewiesen. Das hätte der Anfang einer kriminellen Karriere und das Ende seiner Geschichte sein können, aber die Literatur, an die ihn eine Lehrerin heranführt, erweist sich als Rettung. Aus dem Kriminellen wurde ein Dichter, ein Autor, der autobiografische Poesie schreibt, die sich wie eine Chronik liest und einen seltenen Einblick in die muslimische Parallelgesellschaft gibt. Diese Gedichte sind nicht schön. Yahya Hassan schreibt in der Sprache, die ihm vertraut ist, der Sprache des Ghettos, voller Fäkalausdrücke und brutal. Nein, diese Gedichte sind nicht schön. Aber authentisch. Sein Leben wirkt wie eine Erfolgsgeschichte, jedoch, so Hassan in seinem Langgedicht am Ende des Buches, lassen sich die Herkunft und die Vergangenheit nicht abschütteln. Das lässt die Gesellschaft nicht zu. Und auch er selbst ist wahrscheinlich viel zu tief in sein Herkunftsmilieu verstrickt, um es wirklich hinter sich lassen zu können. Eine Kindheit mit einer lieblosen Mutter, die sich nicht kümmert, einem psychopathischen Vater und einer kriminellen Familie, in der es keine Vorbilder gibt, lässt sich nicht so einfach überwinden, erst recht nicht, wenn noch Rassismuserfahrungen dazukommen. Aber man sollte die Hoffnung nie aufgeben. Menschen sind lernfähig und passen sich an ihre Umgebung an. Im Schlechten wie im Guten.

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  • 'SO WERDEN WIR UNGLEICH GEBOREN IN EIN UNIVERSUM HINEIN'

    Yahya Hassan
    sabatayn76

    sabatayn76

    23. March 2014 um 21:41

    Inhalt und mein Eindruck: Yahya Hassan ist Palästinenser und lebt in Dänemark. Er wächst mit einem gewalttätigen Vater und mit religiöser Indoktrination auf, wird früh kriminell und beginnt schließlich damit, sich seine Wut in Form von Gedichten von der Seele zu schreiben. Yahya Hassans Gedichte sind in direkter, oft brutaler und sehr expliziter Sprache verfasst. Der Autor verwendet häufig Begriffe aus dem Islam und aus dem Arabischen, verzichtet auf Satzzeichen. Dies macht die Gedichte häufig etwas schwierig zu lesen, obwohl ich sowohl Arabisch verstehe als auch den Islam und den Koran recht gut kenne. Yahya Hassans Kommentare und Gleichnisse sind bisweilen nicht verständlich und sollen es vielleicht auch nicht sein, denn mir scheint, als schreibe der Autor primär für sich und möchte seine Wut und seinen Hass in die Welt schreien - dabei ist es nebensächlich, ob jeder ihn versteht oder nicht. Mir haben die Gedichte anfangs sehr gut gefallen, da ich mich sehr für Nahost, den Islam und Migration interessiere sowie ähnlich schreibende Autoren - wie z.B. Jonas Bengtsson - sehr mag. Bei Yahya Hassan hatte ich jedoch das Gefühl, dass sich seine Gedichte im Verlauf des Buches zu sehr abnutzen. Es war immer dieselbe Wut, immer derselbe Hass, immer dieselbe Gossensprache, so dass mich die Wiederholung desselben Themas irgendwann langweilte. Mein Resümee: Wem Autoren wie Jonas Bengtsson gefallen und wer sich für Migration interessiert, dem könnten Yahya Hassans Gedichte gefallen. Mir war es irgendwann zu viel und zu repetitiv; vielleicht hätte ich das Buch langsamer und nicht am Stück lesen sollen.

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