Yalda Lewin Die dunkle Seite des Weiß

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Inhaltsangabe zu „Die dunkle Seite des Weiß“ von Yalda Lewin

Beelitz-Heilstätten 1911: Eine junge Patientin verschwindet spurlos – und taucht einhundert Jahre später tot, jedoch kaum gealtert wieder auf. Ihr Körper wird in den Ruinen des ehemals berühmten Lungensanatoriums gefunden und stellt die Behörden vor beträchtliche Rätsel. Der Hochsensible Jakob Roth, einst bester Kriminalermittler an der "Akademie für paranormale Künste" in Berlin, übernimmt den Fall der rätselhaften Leiche. Er – zwei Jahre zuvor aufgrund eines "unliebsamen Vorkommnisses" unehrenhaft aus der "Akademie" entlassen – kämpft aber nicht nur um die Aufklärung dieses Mysteriums, sondern auch um die Wiederherstellung seines Rufes und um die Liebe einer Frau, die er nicht vergessen kann. Dies jedoch könnte ihn das Leben kosten …

Spannender Auftakt einer mystischen Kriminalreihe, für Fans von Ghostwisperer u.ä.

— isabella_benz
isabella_benz

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    Die dunkle Seite des Weiß
    isabella_benz

    isabella_benz

    02. August 2014 um 22:48

    Jakob Roth ist kein normaler Bewohner Berlins. Er ist ein Hochsensibler. Seine besondere Fähigkeit: Er kann in Menschen lesen, an Orten die Vergangenheit erfühlen und Geister sehen. Jahrelang hat er diese Fähigkeiten in seinem Beruf als Ermittler der Akademie, die hochsensiblen Menschen ein Zuhause bietet. Bis ihn eine Intrige den Job und auch die Liebe seiner Ehefrau Mirella gekostet hat. Als eben diese plötzlich vor seiner Haustür steht, ahnt Jakob Schlimmes. Mirella hat ein Jobangebot von seinem ehemaligen Chef. Zunächst will Jakob nichts damit zu tun haben. Doch dann kann er nicht widerstehen und wirft einen Blick in die Akte: Ein mysteriöser Leichenfund in den Beelitzer Heilstätten beschäftigt die Ermittler. Sofort weckt der Fall Jakobs Interesse, denn das Mädchen ist an Tuberkulose erkrankt genau wie die drei Frauen, mit denen sich Jakob kurz vor seiner Entlassung beschäftigt hat. Und Jakob begreift, dass er mit diesem Fall seinen Sprung zurück in die Akademie schaffen kann, und vielleicht, so hofft er zumindest, auch den Sprung zurück in Mirellas Herz. Yalda Lewin schafft mit „Die dunkle Seite des Weiß“ ein hervorragendes Debüt. In dem spannenden Kriminalfall lässt sie immer wieder ihr Wissen als Heilpraktikerin einfließen, was ich persönlich besonders spannend fand. Die Einbindung der Hintergründe über die Tuberkulose und der kleine geschichtliche Rekurs auf das Jahr 1911 gelingen der Autorin mühelos. Ebenso nervenaufreibend wie spannend gestaltet sie außerdem das Beziehungsgeflecht aus Jakob, Mirella, der Archivarin Katharina und Mirellas neuem Freund Ernesto Sanchez. Ab und an ist mir das zwar etwas zu typisch, aber dies fängt die Autorin hervorragend durch den Kriminalfall auf. Dieser hat mich so gefesselt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und entsprechend den Roman innerhalb von zwei Tagen durchgelesen hatte. Der Auftakt der Serie führt zahlreiche Figuren ein, die auch in den folgenden Bänden zu „Paranormal Berlin“ eine entscheidende Rolle spielen werden. Besonders Mirella bietet eine Entwicklungsgrundlage, die sicherlich auch in den Folgebänden für spannende Konflikte sorgen wird. Etwas zu ähnlich waren mir die „lockeren“ Charaktere des Pathologen „Hades“ und des Heilpraktikers Oliver, hier hoffe ich, dass in den kommenden Büchern eine stärkere Profilierung stattfinden wird. Einige Rezensenten sind der Meinung, dass die paranormalen Fähigkeiten von Jakob und Mirella nicht genug zum Tragen kommen. Dem kann ich mich nicht anschließen. Natürlich: Der Kriminalfall steht deutlich im Vordergrund, nichts desto trotz tragen die Fähigkeiten von Jakob und Mirella deutlich zur Lösung des Falls bei. Jakob ist mir dabei fast ein bisschen zu „mächtig“, aber vielleicht wird auch dies noch in den nachfolgenden Bänden etwas differenzierter gestaltet. Sehr gut hat mir außerdem das Lokalkolorit Berlins gefallen, man merkt, dass hier eine Kennerin am Werk ist! Insgesamt also ein durchaus gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht. Für die Skeptiker: Die Geschichte kann durchaus auch für sich stehen und ist in sich abgeschlossen. Trotzdem – oder gerade deshalb? – freue ich mich auf die weiteren Fälle mit Jakob Roth im Paranormalen Berlin.

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  • Spannend in vielerlei Hinsicht

    Die dunkle Seite des Weiß
    EileenRavenScott

    EileenRavenScott

    04. February 2014 um 11:03

    Zu allererst: den Titel diese Krimis finde ich großartig. Und genauso fand ich auch den ganzen Roman. Ein bisschen zum Inhalt: Jakob Roth, ein hochsensibler Ermittler der Akademie für paranormale Künste bekommt auf einmal die Chance seinen alten Posten wieder zu erlangen, wenn er einen neuen Fall übernimmt. Er könnte seinen guten Ruf wieder herstellen und er hofft auch seine inneren Dämonen besänftigen zu können, die ihn seit dem letzten Fall vor seiner Entlassung aus der Akademie heimsuchen. Schon damals hatte er mit Leichen zu tun, die an Tuberkulose gestorben waren. So auch dieses Mal. Mirella Mistrani, seine Ex-Frau soll mit ihm gemeinsam den Fall lösen. Die Leiche, eine junge Frau namens Clara, die 1911 spurlos verschwunden ist, hatte ebenfalls Tuberkulose. Dass sie schon lange tot sein muss und nicht gealtert oder gar verwest ist, gibt den beiden Ermittlern viele Rätsel auf. Hinweise zu der Toten liefert unter anderem ein Original Tagebuch, die Einträge werden hin und wieder integriert. Diese haben mir übrigens sehr gut gefallen. Man wünscht sich auch für Clara, dass der Fall aufgeklärt wird. Neben dem brisanten Kriminalfall, spielen auch die Gefühle zwischen Jakob und Mirella eine große Rolle. Der Roman ist in der Ich-Form geschrieben und ich fand Jakob Roth sofort so sympathisch, dass ich direkt mitfiebern konnte und immer gehofft habe, dass Mirella endlich begreift, dass sie ihn auch noch liebt. Besonders gefallen hat mir auch der wunderschöne Schreibstil der Autorin. Er ist ungewöhnlich, lässt sich aber trotzdem gut und flüssig lesen. Ein wirklich gelungenes Debüt!

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  • Atemlose Spannung

    Die dunkle Seite des Weiß
    AntoniaGuender-Freytag

    AntoniaGuender-Freytag

    20. January 2014 um 09:10

    Ich habe das Buch von Frau Lewin innerhalb eines Tages gelesen und war begeistert. Schon von der ersten Seite ab hat mich der Schreibstil und die Aussagekraft ihrer Sprache in den Bann geschlagen. Die Personen sind alle äußerst liebevoll gezeichnet und es gelingt der Autorin vom ersten Augenblick das Kopfkino zu starten. Ich habe das Buch erst zur Seite gelegt, als ich leider das Wort "Ende" lesen musste. Ich hoffe, dass es bald ein schnelles Wiedersehen mit den paranormalen Ermittlern in Berlin gibt und werde mir sicherlich den nächsten Teil kaufen! Fazit: Ein absolutes Lesevergnügen, nicht nur für Krimifans, sonder auch für Leser, die es leicht gruselig wollen.

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