Yalda Lewin Ruf der Drachen

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Inhaltsangabe zu „Ruf der Drachen“ von Yalda Lewin

Er hat eine besondere Gabe. Und er weiß nichts davon … Als der eigenbrötlerische Student Jakob Roth 1988 nach Westberlin kommt, hat der Kalte Krieg die Stadt noch fest im Griff. Während er versucht, als Klarinettenlehrer seinen Lebensunterhalt aufzubessern, entdeckt Jakob eines Tages einen merkwürdigen Wasserspeier mit einem Drachenkopf – und findet sich unversehens in einem Rätsel wieder, das ihn sofort gefangen nimmt. Steht wirklich eine Revolution bevor? Warum wird er plötzlich verfolgt? Und was hat es mit der mysteriösen Maren auf sich, die Jakobs Leben von einem Tag auf den anderen auf den Kopf stellt? Jakob muss einsehen, dass er niemandem trauen kann. Vielleicht nicht einmal der eigenen Intuition … - Ruf der Drachen - Prequel zu „Die dunkle Seite des Weiß“ -

Ein spannendes Prequel zu "Die dunkle Seite des Weiß" mit viel Atmosphäre, rätselhaften Hinweisen und tollen Figuren.

— Moonie
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  • Die spannende Vorgeschichte des Jakob Roth

    Ruf der Drachen

    Moonie

    20. September 2014 um 09:28

    "Ruf der Drachen" erzählt aus Jakob Roths Studentenzeit, man erfährt einiges über seine Gabe und die Akademie und auch, wie er Mirella kennengelernt hat. Es fängt alles mit einem Wasserspeier in Form eines Drachen an, auf den er plötzlich aufmerksam wird. Sofort spürt Jakob, dass hinter dem Rhythmus des Wassers mehr steckt als ein Zufall. Und schon bald findet er sich in einem spannenden Rätsel wieder, welches ihn quer durch Berlin führt. Nachdem ich "Die dunkle Seite des Weiß" gelesen hatte, habe ich mir schon bald diesen zweiten Teil gekauft, der ja eigentlich der richtige "erste Teil" von Jakobs Geschichte ist. Die Tatsache, dass es sich um ein Prequel handelt, finde ich klasse und bei dieser Geschichte passt es auch wahnsinnig gut, jetzt bin ich nur gespannt, ob es einen dritten Teil geben wird und ob der dann zwischen den beiden Teilen spielt oder aber in der Zeit weitergeht und die Handlung aus "Die dunkle Seite des Weiß" weiterführt. "Ruf der Drachen" hat mich jedenfalls wieder begeistert, ich liebe einfach Yalda Lewins bildhafte Sprache und die feine Spannung, die die Geschichte begleitet. Außerdem hat der Roman wirklich alles: eine Liebesgeschichte, ein krimiähnliches Rätsel, Spannung, eine geheimnisvolle Akademie, viel Atmosphäre und man erfährt viel Persönliches über die Hauptfigur Jakob Roth. Die Schnitzeljagd durch Berlin auf der Suche nach weiteren Wasserspeiern, das beklemmende Gefühl verfolgt zu werden, die schwer einzuschätzende Beziehung zu Maren, immer hat mich die Handlung gefesselt und ich bin erst nach dem Wörtchen "Ende" wieder aus der Geschichte aufgetaucht und das sogar, ohne dass ich den Roman in einem Zug hätte lesen können (was allein an Zeitmangel lag). Die Figuren sind sehr liebevoll gezeichnet, die Atmosphäre wahnsinnig schön und treffend beschrieben und das Rätsel wirklich gut aufgebaut. Ich hatte wirklich viele Lieblingsszenen in dem Buch, eine schöner als die andere. "Ruf der Drachen" war jedenfalls wieder ein tolles Leseerlebnis und ich hoffe auf viele weitere Bücher von Yalda Lewin. Ganz klare fünf Sterne von mir.

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  • Ein gelungenes Prequel!

    Ruf der Drachen

    Nirahil

    09. January 2014 um 08:12

    Nach "Die dunkle Seite des Weiß" wollte ich unbedingt mehr über Jakob und seine Fähigkeiten erfahren. Wie war er? Wie hat er von seinen Fähigkeiten erfahren? Wie kam er zur Akademie? Fragen, die normalerweise nie wirklich erklärt werden, denn man schreitet in der Zeit voran und nicht zurück. Mit "Ruf der Drachen" geschieht aber genau dies - wir schreiten in der Zeit zurück zu einem Jakob, der die Akademie noch gar nicht kennt und seine Fähigkeiten gerade erst entdeckt.   Jakob lebt 1988 im von der Mauer getrennten Berlin, als er beinahe zufällig auf ein Rätsel stößt, das sein Leben für immer verändern sollte. Aber in diesem Buch ist nichts dem Zufall überlassen, und so ist es auch keine Fügung des Schicksals, sondern Jakobs einzigartige Fähigkeit, die ihm eine Schnitzeljagd durch West- und Ostberlin eröffnet. Rätselhafte Wasserspeier verbergen eine noch rätselhaftere Botschaft über eine Revolution, deren Datum in der Zukunft liegen soll. Doch kann er dem trauen, was er findet? Und wer ist dieser Mann, der ihm immer wieder auffällt und der ihn offenbar tatsächlich verfolgt?   Die Sprache ist hier mindestens ebenso fesselnd und detailverliebt wie im ersten Band und hat mich schon von Seite eins an mehr oder weniger gezwungen, weiter zu lesen. Ich liebe Rätsel, obwohl ich sie meistens nie lösen kann, und wurde auch hier nicht enttäuscht. Denn wo manche Geschichten die Rätsel selbst nur als Mittel zum Zweck nutzen, werden sie hier ausgebreitet und laden zum Mitknobeln ein. Die Atmosphäre baut sich rasch auf und bleibt spannend bis zum Ende. Für mich ist dieses Prequel bis zur letzten Seite die Erfüllung meines Wunsches, mehr über diesen interessanten Kerl zu erfahren, der so gekonnt einen wahrlich paranormalen Fall lösen konnte.

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