Yali Sobol Die Hände des Pianisten

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Inhaltsangabe zu „Die Hände des Pianisten“ von Yali Sobol

Tel Aviv, nach dem nächsten Krieg. Die Stadt hat schwer gelitten, überall sind die Zerstörungen der Raketenangriffe zu sehen, Tausende haben ihr Leben verloren. An der Spitze des jüdischen Staates steht ein starker Mann, ein General, der nach einem Anschlag auf den Generalstab die Zügel in die Hand genommen und den Sicherheitsbehörden eine nie dagewesene Machtfülle beschert hat. In die zerstörte Stadt kehren Joav und Chagit Kirsch zurück, während des Krieges haben sie sich auf dem Land in Sicherheit gebracht. Joav ist Pianist, Anfang dreißig, ein unpolitischer Schöngeist und Opportunist, der große Schwierigkeiten hat, sich in der neuen Zeit zurechtzufinden. Chagit arbeitet als Cutterin bei einem großen Fernsehsender. Als sie von dem Starreporter des Senders einen USB-Stick zugesteckt bekommt, den sie für ihn verstecken soll, und kurz darauf die Redaktion von der Polizei durchsucht wird, finden sich die beiden plötzlich im Zentrum eines politischen Skandals, der bis in die höchsten Ebenen der Macht reicht … "Die Hände des Pianisten" ist nicht nur ein brillanter und brisanter Roman über Israel, sondern auch eine tiefschwarze Parabel über allzu menschliche Abgründe, Macht und Moral in einer aus den Fugen geratenen Zeit.

Eine Geschichten mit mehr Tiefen als Höhen

— zuendegelesen
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  • politische Extreme und persönliche Dilemma

    Die Hände des Pianisten
    LilaLady

    LilaLady

    Die Machenschaften der politischen Befehlshaber und die Ausnutzung ihrer Stellung erscheint dem westlich geprägten Europa erschreckend und unzumutbar, jedoch ist es in Zeiten politischer Machtkämpfe (Besetzung der Krim durch Russland) nicht unvorstellbar dass in einigen Teilen dieser Welt die im Buch beschriebenen Zustände herrschen können. Der Autor beschreibt jede Person sehr facettenreich und lässt den Leser dadurch die persönlichen Dilemmas nachvollziehen. Der Autor bedient sich hierbei einer sehr gewählten, wundervoll geschriebenen und doch leicht lesbarer Sprache. Durch ein sehr offen gestaltetes Ende wird die Ungewissheit des Landes für den Leser greifbar.

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