Yamen Manai Die Serenaden des Ibrahim Santos

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Inhaltsangabe zu „Die Serenaden des Ibrahim Santos“ von Yamen Manai

Unter der heißen Sonne der Karibik swingt das Leben in Santa Clara. Der Rum, destilliert aus Zuckerrohr, einer Brise Sinnlichkeit und Liebe zur Erde, gilt als der beste des Landes. Politiker und Profiteure, die in das versteckte Paradies vordringen, wollen aus der Rarität ihr massentaugliches Aushängeschild machen. Der junge Agraringenieur Joaquín Calderon ist dazu ausersehen, die Revolution der Moderne zu einer Erfolgsgeschichte zu machen. Hätte nicht das Wetter, das sich in Ibrahim Santos Geigenklängen ankündigt, das letzte Wort…
Am Vorabend des arabischen Frühlings schrieb der tunesische Autor Yamen Manai diese märchenhafte Satire auf die Misstöne einer Diktatur. Mit flirrendem Humor und magischem Realismus bekennt er sich zu den freiheitlichen Werten von Menschen, die ihre Wurzeln kennen, um nach den Sternen zu greifen.

Schwer zu beschreiben daher unbedingt lesen!

— histeriker

Ein anschaulicher Roman über eine plötzliche Revolution und deren Auswirkungen

— Diana182

Ein kleiner, aber feiner Roman über die Folgen und Auswirkungen einer Diktatur.

— kruemelhino

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  • Die Serenaden des Ibrahim Santos

    Die Serenaden des Ibrahim Santos

    Booky-72

    22. June 2016 um 22:49

    Das kleine Dorf Santa Clara wird plötzlich interessant, der dort hergestellte Rum schmeckt den Oberen sehr gut. Also soll nun mehr produziert werden, natürlich nach ganz neuen Regeln und mit unmöglichen Auflagen. Interessante und spannende Geschichte über die Revolution, Auflehnung und mit ganz grandiosen Charakteren gezeichnet. Die Einwohner, die an alten Traditionen gern festhalten möchten. Denn hier ist die Revolution auch nach 20 Jahren noch nicht angekommen… Richtig gutes Kopfkino und sehr lehrreich.

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  • Unbedingt lesen!

    Die Serenaden des Ibrahim Santos

    histeriker

    12. June 2016 um 17:39

    Inhalt:Santa Clara ist ein verschlafener Ort auf einer Karibik Insel. "Dank" des guten Rums, der hier herhestellt wird, interesiert sich plötzlich die Regierung für den Ort und sein Land. Darum wird ein junger Mann hingeschickt, um die Produktion zu modernisieren.Bewertung:Ein Buch, das sehr schwer zu beschreiben ist. Ich konnte es nicht sehr schnell lesen, dieses Buch musste für mich in Häpchen genossen werden. wobei mir das erst mit der Zeit bewusst wurde. Am Anfang fand ich es irgendwie schwer in das Buch reinzukommen, es waren vor allem Beschreibungen und auch diese sehr detailliert und bilderreich. So dass ich nach fast jeder Seite diese Sprache verdauen musste. Anzumerken ist jedoch, dass es nicht schwer im Magen lag, es war mehr, als ob man etwas tolles gegessen hatte und diesen Geschmack im Mund nicht verlieren wollte.So ab einem Drittel des Buches kam noch etwas anderes dazu. Das waren die Beschreibungen der Aktionen der diktatorischen Macht, die mich an meine Kenntnisse aus der Geschichte erinnert haben und mir zeigten, wie universel diese Erafhrungen und Vorgehensweisen der Diktatoren sind. Das hat dem Buch noch eine weitere Dimension verliehen.Daher: Ein Buch über universele Erfahrung mit reichhaltigen Sprache, das man nicht ungelesen liegen lassen sollte.

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  • Leserunde zu "Die Serenaden des Ibrahim Santos" von Yamen Manai

    Die Serenaden des Ibrahim Santos

    austernbank_verlag


    • 63
  • Der Rum aus Santa Klara - vor und nach der Revolution

    Die Serenaden des Ibrahim Santos

    Diana182

    25. May 2016 um 14:15

    Das Cover wirkt leicht sachbuchartig, ist aber dennoch passend gewählt. Es gibt bereits einen kleinen Einblick auf die enthaltene Geschichte und macht neugierig. Auch der Klappentext klingt hier sehr vielversprechend Meine Meinung:Der Autor erzählt hier anhand einer fiktiven Geschichte eine durchaus nachvollziehbare, realistische Handlung. Hier und da vielleicht etwas überspitzt, weist er auf eine ernste Problematik hin. Wenn man etwas zwischen den Zeilen liest, versteht man dessen Hintergrund recht deutlich. Ein kleines unberührtes Dörfchen wird anhand seines wohlschmeckenden Rums aufgesucht. Von heute auf morgen werden den Dorfbewohnern neue Regeln auferlegt um die Rumgewinnung zu verdoppeln- den daraus könnte man ein lukratives Geschäft machen- doch zu welchem Preis!? Die einzelnen Personen werden anschaulich und charakterlich tief gezeichnet. Und auch der rote Faden führt stets durch die Handlung und lässt den Leser an der Revolution teilhaben. Die Schreibweise ist etwas gewöhnungsbedürftig, lässt sich aber nach kurzer Zeit problemlos verfolgen. Auch die einzelnen Szenen werden sehr detailliert beschrieben, so dass beim Leser eigene Bilder im Kopf entstehen können. Das Ende wirkt überraschend und scheint etwas märchenhaft. Es ist passend gewählt und schließt die Erzählung in sich rund um ab. Mein Fazit:Eine sehr interessante, gut zu verfolgende Geschichte über eine Revolution und die plötzliche Auferlegung einer Diktatur. Und deren Auswirkungen. Die Geschichte regt zum Nachdenken an und daher vergebe ich an Fans dieses Genres eine klare Leseempfehlung!

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  • Ein kleiner Roman über die Auswirkungen einer Diktatur

    Die Serenaden des Ibrahim Santos

    kruemelhino

    25. April 2016 um 11:02

    Ein Land in der Karibik im Umbruch – eine Revolution hat stattgefunden. Überall sind die Auswirkungen erkennbar bis auf in Santa Clara. Ein kleines verschlafenes Örtchen, dass vom Umbruch nichts mitbekommen hat. Als der aktuelle Präsident Benitez eines Tages einen Rum für sich entdeckt, der auch noch in Santa Clara hergestellt wird, wittert er das große Geschäft. Agraringenieur Calderon soll sich auf dem Weg nach Santa Clara machen und die Rumproduktion industrialisieren. Allerdings trifft er dabei auf Menschen aus einfachen Verhältnissen, die nicht bereit sind, ihre lieb gewonnenen Traditionen so einfach aufzugeben... 'Die Serenaden des Ibrahim Santos' ist ein kleiner, aber dennoch aussagekräftiger Roman. Handlung, Orte und Personen sind überschaubar, so dass man der Geschichte ohne Probleme folgen kann. Der Fortgang der Geschichte erfolgt zwar gemächlich, passt sich damit allerdings auch den Eigenarten der Bewohner Santa Claras an. Hier ticken die Uhren noch 'gemütlich' vor sich hin, Legenden und Traditionen werden von den Einwohnern gepflegt und bewahrt.Der Erzählstil liest sich flüssig, die Sprache fällt bildgewaltig aus, was einen besonderen Lesespaß bewirkt. Trotz der ernsten Thematik, kann die, mit bedacht eingestreute, Ironie überzeugen. Ein Schmunzeln bleibt hier und da nicht aus. Allein die Tatsache, dass Santa Clara und seine Einwohner die Revolution seit 20 Jahren verschlafen haben, zeugt von gewissem Humor.Mir hat die kleine Geschichte sehr gut gefallen. Anschaulich zeigt sie die Dummheit der Machthaber auf erzählt von einfachen Menschen, die bereit sind, für ihre Heimat zu kämpfen. Die Folgen einer Diktatur.

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