Yana Svelush

 4,6 Sterne bei 29 Bewertungen
Autorenbild von Yana Svelush (©Yana Svelush)

Lebenslauf

Yana Svelush ist eine Autorin, die seit ihrer Kindheit mit Leidenschaft und Seele schreibt und dabei gern alle Möglichkeiten ausreizt, um Herzen zum Schlagen zu bringen. Wofür schlägt dein Herz? www.yanasvelush.de

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Yana Svelush

Cover des Buches Heartbleeding Rose (ISBN: 9783756886630)

Heartbleeding Rose

(13)
Erschienen am 30.12.2022
Cover des Buches Das L(i)eben, das wir nie leb(t)en (ISBN: 9783757970185)

Das L(i)eben, das wir nie leb(t)en

(3)
Erschienen am 22.11.2023
Cover des Buches Herz erlebt (ISBN: 9783754384039)

Herz erlebt

(3)
Erschienen am 13.04.2022
Cover des Buches Herz überlebt (ISBN: 9783754384015)

Herz überlebt

(3)
Erschienen am 13.04.2022

Neue Rezensionen zu Yana Svelush

Cover des Buches Heartbleeding Rose (ISBN: 9783756886630)
Sandrica89s avatar

Rezension zu "Heartbleeding Rose" von Yana Svelush

Sandrica89
Liebe macht blind

Schon das Cover signalisiert, dass hier nichts Zartes oder Harmloses wartet und genau das hat mich gereizt. 'Heartbleeding Rose' ist ein wilder, düsterer Mix aus Dark Romance, Urban Fantasy und Thriller. Keine leichte Kost, sondern eine Geschichte, die sich Zeit nimmt, um unter die Haut zu gehen und dann gezielt wehzutun.

Anjali ist ein Mensch mit einem viel zu großen Herzen. Sie glaubt an das Gute, an zweite Chancen und daran, dass Liebe retten kann. Als sie Luan begegnet, fühlt sich alles zunächst intensiv, beinahe magisch an. Zwischen Nähe, Vertrauen und leisen Warnsignalen entsteht eine Beziehung, die von außen schon früh Risse zeigt. Doch Anjali weigert sich, sie zu sehen.
Während sich Luans wahres Wesen Stück für Stück offenbart, wird aus Faszination Kontrolle, aus Schutz Besitz und aus Liebe etwas Dunkles, Bedrohliches. Anjali gerät immer tiefer in ein Netz aus Abhängigkeit, Angst und Schuldgefühlen, bis sie erkennt, dass Monster nicht immer sofort ihre Klauen zeigen. Doch zu fliehen ist leichter gesagt als getan.

Was mir besonders gefallen hat, ist die emotionale Ehrlichkeit der Geschichte. Anjali ist keine naive, schwache Protagonistin. Sie ist menschlich. Ihre Fehler sind nachvollziehbar, schmerzhaft real und genau deshalb so beklemmend. Dass sie „blind vor Liebe“ ist, wirkt nicht konstruiert, sondern erschreckend authentisch. Viele Leser:innen werden in ihrem Verhalten Muster erkennen, die weh tun, weil sie wahr sind.

Luan ist kein klassischer Dark-Romance-Love-Interest, sondern bewusst als gefährlich, manipulativ und monströs angelegt. Emotional wie übernatürlich. Die Geschichte romantisiert ihn nicht, sondern zeigt klar die zerstörerische Dynamik einer toxischen Beziehung. Besonders stark fand ich die Message: wie schnell Liebe kippen kann, wie Abhängigkeit entsteht, wie Misskommunikation und Schweigen alles verschärfen und wie schwer es ist, sich daraus zu befreien.

Der Schreibstil ist atmosphärisch, teilweise poetisch, dann wieder hart und schonungslos. Die düstere Urban-Fantasy-Komponente fügt sich gut ein und verstärkt die Bedrohung, statt sie zu überdecken. Unerwartete Wendungen sorgen dafür, dass die Spannung konstant bleibt und man nie ganz sicher ist, wie weit die Geschichte noch gehen wird.

Kleine Schwächen gibt es dennoch: Der Einstieg zieht sich stellenweise etwas, vor allem im Beziehungsaufbau. Manche Leser:innen könnten sich hier mehr Tempo wünschen. Zudem sind einige Entscheidungen von Anjali emotional nachvollziehbar, aber rational schwer auszuhalten, was je nach Erwartungshaltung frustrierend sein kann.

'Heartbleeding Rose' ist kein Buch für nebenbei und ganz sicher nichts für Leser:innen, die Dark Romance nur wegen der Romantik lesen. Es ist düster, emotional, stellenweise brutal und unbequem, aber genau darin liegt seine Stärke. Wer Geschichten über toxische Beziehungen, emotionale Abhängigkeit, moralische Grauzonen und den schmalen Grat zwischen Liebe und Hass sucht, wird hier fündig.
Ein intensives, verstörendes und dennoch wichtiges Buch, das lange nachhallt.

Cover des Buches Heartbleeding Rose (ISBN: 9783756886630)
Jana_Stehr_Autorins avatar

Rezension zu "Heartbleeding Rose" von Yana Svelush

Jana_Stehr_Autorin
Von der ersten Seite treibt man auf einer ansteigenden Welle

Die Privatdetektivin Anjali wird von einer Mutter beauftragt, ihre vermisste Tochter zu finden. Ihre Ermittlungen führen sie in einen Nachtclub, in dem sie auf den attraktiven Besitzer Luan trifft. Obwohl er in ihrem Fall verwickelt zu sein scheint, lässt sich Anjali auf ihn ein. Aus einem One-Night-Stand wird mehr. Doch Luan hat Geheimnisse, die Anjali zum Verhängnis werden.

Das Buch befasst sich mit toxischer Liebe, Moral, Gerechtigkeit und Kommunikationsproblemen, verpackt in einem Genremix aus Dark Romance, Urbanfantasy und Thriller.

Von der ersten Seite treibt man auf einer ansteigenden Welle, die von der Ermittlung ausgelöst wurde. Von der Beziehungskrise wurde sie gefüllt und stieg durch die unerwarteten Wendungen weiter an, bis das Ende alles flutete und umwarf. Es wird düster und gefährlich, sodass man mitfiebert, gleichzeitig bangt man um Anjali, dass einem das Herz schwer wird.

Das etwas andere Ende kommt unerwartet und hält noch einen besonderen Twist bereit, den ich zu schätzen wusste. Kombiniert mit den Details, die bereits darauf hindeuteten, wurde es zu meinem Highlight von „Heartbleeding Rose”.

Weiterhin positiv empfand ich, dass die Geschichte storyfokussiert war. Yana Svelush langweilt den Leser nicht mit ausführlichen Beschreibungen, sondern kommt direkt zur Handlung. Man hat viel kreativen Freiraum, was die eigenen Vorstellungen betrifft.

Mein Fazit zum Buch spiegelt sich im Textausschnitt des Klappentextes wider (selbstverständlich mit einem Augenzwinkern):

“Du wirst mich lieben
und du wirst mich hassen,
weil ich dich in den Himmel bringe,
bevor ich dich in meine Hölle ziehe.”

Und ich kann sagen, wenn man sich auf die Geschichte einlässt, lebt es sich gut in der Hölle.

Cover des Buches Das L(i)eben, das wir nie leb(t)en (ISBN: 9783757970185)
Franci_Beckers avatar

Rezension zu "Das L(i)eben, das wir nie leb(t)en" von Yana Svelush

Franci_Becker
Holt die Taschentücher raus ...

„𝐃𝐚𝐬 𝐋(𝐢)𝐞𝐛𝐞𝐧, 𝐝𝐚𝐬 𝐰𝐢𝐫 𝐧𝐢𝐞 𝐥𝐞𝐛(𝐭)𝐞𝐧.“ – diesen wunderschönen Titel trägt der neue Poesie-Band von Yana Svelush, der nicht nur äußerlich glänzt, sondern auch im Inneren mit besonderen Details, kleinen Zeichnungen, einem passenden Buchsatz und Platz für eigene Gedanken aufwartet. Während der Inhalt dazu verführt, sich selbst zu reflektieren, wird das Schmuckstück mit thematisch passenden lyrischen Texten anderer Schreibenden abgerundet.

Unter dem Motto „𝙶𝚎𝚑𝚎𝚗 𝚘𝚍𝚎𝚛 𝙱𝚕𝚎𝚒𝚋𝚎𝚗“ finden sich poetische Gedanken, ein stetes Abwägen, Für und Wider. Zeilen, die von halten und loslassen erzählen, von der (Selbst-)Liebe und ihren Nuancen, dem Verlangen und der Flüchtigkeit.

Gezeichnet wurden Szenarien, die nachts quälen, Entscheidungen, die schmerzlich warten, Empfindungen – nur zu bekannte. Eine Mischung aus verständnisvollem Feingefühl und treffsicherer Härte.

Geschickt hat Yana die Bedeutung von Worten und Sätzen variiert, Facetten hervorgehoben, durchdringend Melancholie und Wehmut auf die Seiten gebannt, tiefe Wahrheiten, die so verzweifelt sind, dass sie weh tun (müssen). Aber inmitten der Schwere schwebt die Hoffnung, die Freude, das Gute – denn »𝚉𝚞𝚖 𝙻𝚒𝚎𝚋𝚎𝚗 𝚋𝚛𝚊𝚞𝚌𝚑𝚎𝚗 𝚠𝚒𝚛 𝚔𝚎𝚒𝚗 𝙶𝚎𝚐𝚎𝚗ü𝚋𝚎𝚛.«

So tröstlich, nicht wahr?

Die sorgsam aufgemachten Texte schenken Möglichkeiten, den (Frei-)Raum, um uns wiederzufinden, treffen die schrecklichsten Stellen. Lassen es zu, zu fühlen.

Dieses Buch ist mit so viel Leidenschaft und Sehnsucht geschrieben wurden, gedankenvoll und schlicht bewegend.


„𝐃𝐚𝐬 𝐋(𝐢)𝐞𝐛𝐞𝐧, 𝐝𝐚𝐬 𝐰𝐢𝐫 𝐧𝐢𝐞 𝐥𝐞𝐛(𝐭)𝐞𝐧“ heilt und/oder reißt Wunden auf — bescherte mir Gänsehaut und Tränen.

𝙻𝚒𝚎𝚋𝚎𝚗 𝚞𝚗𝚍 𝙻𝚎𝚋𝚎𝚗 𝚕𝚒𝚎𝚐𝚎𝚗 𝚐𝚊𝚗𝚣 𝚗𝚊𝚑 𝚋𝚎𝚒𝚎𝚒𝚗𝚊𝚗𝚍𝚎𝚛.

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