Yangzom Brauen Eisenvogel

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Inhaltsangabe zu „Eisenvogel“ von Yangzom Brauen

Sie hatten nur den einen, schlichten Wunsch: ein Leben im Einklang mit der Natur und der Tradition des Landes zu führen. Doch es war ihnen nicht vergönnt. Von den 20er Jahren bis heute: Fast ein ganzes Jahrhundert umspannt die Geschichte dieser drei Frauen, die zugleich die Geschichte Tibets ist. Machtpolitik und Gewalt haben die Nonne Kunsang aus der klösterlichen Abgeschiedenheit in der kargen Berg welt Tibets vertrieben – heute kämpft ihre Enkelin Yangzom für die Heimat ihrer Mutter und Großmutter.

Das Buch war sehr spannend zu lesen, zumal es eben eine deutlich andere Welt ist. Nicht alles konnte ich nachvollziehen ...

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  • Rezension zu "Eisenvogel" von Yangzom Brauen

    Eisenvogel
    jackdeck

    jackdeck

    05. October 2012 um 11:15

    Ich habe die drei Damen in einer Talkshow gesehen und war fasziniert, besonders von der Grossmutter. Sie strahlte eine solche Zufriedenheit und innere Ruhe aus. Nachdem ich das Buch gelesen habe, hatte ich eine gute Vorstellung von ihrem gelebten Leben und mir wurde auch klar, woher diese innere Ausgeglichenheit kam. Es ist eine der schönsten Biografien/Familiengeschichten die ich gelesen habe. Kompliment an die Schreiberin, denn offensichtlich war es ihr erstes Werk. Ich bin sehr beeindruckt und habe viel über die Geschichte Tibets erfahren können und das Leben in diesem Land. Wer sich für Buddhismus und das Leben in Tibet interresiert wird diese Buch zu schätzen wissen. Unbedingt lesen!

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  • Rezension zu "Eisenvogel" von Yangzom Brauen

    Eisenvogel
    Mister_Elvis

    Mister_Elvis

    29. February 2012 um 16:55

    Einerseits habe ich diese Geschichte von drei Generationen tibetischer Frauen sehr gerne und mit großem Interesse gelesen. Andererseits ist es doch mit ziemlich gemischten Gefühlen geschehen. Irgendwie drängte sich immer wieder der Eindruck auf, dass die Autorin sich in den Mittelpunkt rücken möchte und dafür auch die Familiengeschichte dienen soll. Dennoch ein lesenswertes Buch.

  • Rezension zu "Eisenvogel" von Yangzom Brauen

    Eisenvogel
    Omar

    Omar

    09. January 2010 um 15:35

    Das Buch passt bestens zur westlichen Tibeter-Mode, die einen mit Göttern angereicherten Buddhismus zelebriert und mit dem Dalai Lama dem Tibet wieder die alten aristokratischen Zeiten bescheren möchte. Zeiten, in denen die Mönche herrschten und sich von Leibeigenen hofieren ließen. Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legt bis man es durch hat.

  • Rezension zu "Eisenvogel" von Yangzom Brauen

    Eisenvogel
    papalagi

    papalagi

    02. January 2010 um 15:35

    Yangzom Brauen schildert ihr Leben, das ihrer Mutter und Grossmutter. Die Grossmutter (buddhistische Nonne) floh mit der Tochter aus Tibet nach Indien und der Weg führt sie dann in die Schweiz. Ich habe erwartet, noch mehr über die Traditionen und Lebensweisen der Tibeter zu erfahren. Aber wie im Buch erwähnt, erzählt die Grossmutter nicht gerne aus der Vergangenheit. Ein Grossteil erzählt dann das Leben der Mutter und Tochter in der Schweiz und das ist für mich dann weniger interessant. Gibt aber sicher einen Einblick in die tibetische Kultur und die Problematik zwischen China und Tibet.

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  • Rezension zu "Eisenvogel" von Yangzom Brauen

    Eisenvogel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. October 2009 um 13:33

    Eisenvogel erzählt die Geschichte dreier Frauen (Großmutter, Tochter und Enkelin), von denen zwei in Tibet geboren und aufgewachsen sind. Die Invasion der Chinesen zwingt die Familie ihre Heimat zu verlassen. Unter schier unfassbaren Bedingungen gelingt die Flucht nach Indien, wo aber erst die Ungewissheit beginnt und der tägliche Kampf ums Überleben. Viele Jahre später entscheidet sich Yangzom Brauen, bereits im Exil geboren und in westlicher Moderne aufgewachsen, die Geschichte ihrer Familie aufzuschreiben. Sie gibt damit Einblick in die Traditionen der Tibeter, den Kampf um ein freies Tibet und die weitere Entwicklung bis zum Jahr 2009. Ich bin von diesem Buch fasziniert, weil es 1. eine unglaubliche und dennoch (wie ich der Autorin glaube) wahre Geschichte ist, und 2. man gleichzeitig einen sehr guten Überblick über die Geschichte Tibets bekommt. Ein spannendes, aber auch nachdenklich und etwas traurig stimmendes Buch, das uns wieder einmal zeigt, was passiert, wenn der Glaube an Macht und Geld als einziger Glaube existiert.

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