Schiffbruch mit Tiger

von Yann Martel 
4,1 Sterne bei967 Bewertungen
Schiffbruch mit Tiger
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Positiv (758):
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eindrückliche Meeresreise

Kritisch (64):
Velina2305s avatar

Es hat sich seeeeeehr gezogen. Kann die allgemeine Faszination nicht so nachvollziehen.

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Inhaltsangabe zu "Schiffbruch mit Tiger"

"Schiffbruch mit Tiger", das Buch, das alle Herzen im Sturm eroberte, der Weltbestseller - jetzt im Kino!§Yann Martels Roman, der 2002 mit dem Booker Prize ausgezeichnet wurde, erzählt eine unerhört weise und komische Geschichte, die Millionen Leser auf der ganzen Welt fand: Pi Patel, der Sohn eines indischen Zoobesitzers und praktizierender Hinduist, Christ und Muslim erleidet mit einer Hyäne, einem Orang-Utan, einem verletzten Zebra und einem 450 Pfund schweren bengalischen Tiger namens Richard Parker Schiffbruch. Bald hat der Tiger alle erledigt - alle, außer Pi. Allein treiben sie auf einem Rettungsboot auf dem Ozean. Eine wundersame, abenteuerliche Odyssee beginnt. Von Oscar-Preisträger Ang Lee in 3D verfilmt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596196982
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Fischer (TB.), Frankfurt
Erscheinungsdatum:12.11.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 17.02.2003 bei Deutsche Grammophon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Federfees avatar
    Federfeevor einem Monat
    Dramatische Überlebensgeschichte

    4,5 Sterne


    Warum ich keine 5 Sterne gegeben habe, wo ich doch die Überlebensgeschichte an sich einfach nur großartig fand? Weil mir Anfang und Ende nicht gefallen haben.

    Der Beginn war ein wenig langweilig, aber nicht uninteressant, denn man erfuhr außer den familiären Gegebenheiten - der Vater ein Zoodirektor - viel über Verhaltensweisen von Tieren und neuartige Gedanken zu Zoos. Die Überlegungen zu den Weltreligionen hätten für mich nicht sein müssen. Sie sind wahrscheinlich auch der Grund, warum einige Leser nach meiner Meinung allzu viel Religiöses hinein interpretieren.

    Das Ende fand ich enttäuschend und einfach nicht passend zur ansonsten großartigen Geschichte. Und die ist wahrscheinlich den meisten bekannt:

    Piscine Molitor Patel, der Pi genannt werden will, erleidet als Halbwüchsiger Schiffbruch und mit ihm retten sich einige wilde Tiere auf das Rettungsboot, darunter ein Königstiger mit Namen Richard Parker. Wie es Pi gelingt, sich mit dem wilden Raubtier einigermaßen zu arrangieren, die Gedanken zu Leben und Tod, die Beschreibungen des Meeres und des Himmels - das ist einfach nur großartig, voller grandioser Bilder und spannend obendrein.

    Trotz Anfang und Ende, die mir nicht gefallen haben, halte ich es für ein lesens- und empfehlenswertes Buch.

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    Velina2305s avatar
    Velina2305vor einem Monat
    Kurzmeinung: Es hat sich seeeeeehr gezogen. Kann die allgemeine Faszination nicht so nachvollziehen.
    Mir war etwas wirr...

    Diese Geschichte handelt von einem Mann, der einem Autor seine Geschichte erzählt. Dieser Mann ist Pi. Als Halbwüchsiger erleidet Pi Schiffbruch, jedoch nicht allein. Mit ihm finden sich auf einem Rettungsboot eine Hyäne, ein Orang-Utan, ein Zebra und ein Tiger wider. Bald befinden sich nur noch Pi und der bengalische Tiger zusammen auf dem Boot und der Kampf ums Überleben spitzt sich zu.


    Es gab ja eine Zeit, da hat das Buch einen von jeder Buchhändlerwand angelacht und auch die Kinoplakate thronten hoch über einem. Also musste auch bei mir unbedingt dieses Buch einziehen, von Pi und seiner doch sehr außergewöhnlichen Geschichte.
    Ich kenne das ja bereits, dass Bücher, die total gehypt werden, mir nicht den Teppich unter den Füßen hervorziehen können. 
    So auch hier. Es war doch alles sehr langatmig geschrieben. Und auch wenn ich Fantasie mag und auch gern lese, war mir z.B. die Beschreibung und der Aufenthalt auf der Insel irgendwie „to much“ und etwas sehr wirr. 
    Auch die ganzen religiösen Verzweigungen, die zu Beginn des Buches behandelt werden, sind wahrscheinlich für andere hochinteressant, meins war das aber leider überhaupt nicht.
    Das Ende hat mich ein bisschen um den Verstand gebracht. Was ist denn nun wahr und was nicht?! Was entstammt der Fantasie und was ist real eins zu eins passiert? Ich habe nichts gegen offene Enden oder eigene Fantasie zu verwenden, aber hier hat es mir irgendwie nicht zugesagt, da ich den Rest insgesamt schon so wirr empfand.

    Fazit: Ein Buch was für mich leider nicht das herhalten konnte, was einem viele versprochen haben. Ich würde es kein zweites Mal zur Hand nehmen.

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    -Tine-s avatar
    -Tine-vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Yann Martel erzählt eine Geschichte, die wunderschön und erschütternd zugleich ist. Und welche man - wie ich finde - gelesen haben muss.
    Eine unglaubliche Geschichte


    Charaktere:
    Die Protagonisten dieses Buches sind Piscine Molitor Patel und der Tiger Richard Parker.
    Pi (gesprochen wie die Zahl π) ist 16 Jahre alt und sehr religiös – er ist Muslim, Christ und Hindu. Weiterhin finde ich, dass Pi sehr schlau und intelligent ist, da ich in sehr vielen Situationen bestimmt nicht so besonnen hätte handeln können wie er.
    Richard Parker ist ein bengalischer Löwe und – ja, wie sollte ich ihn auch anders beschreiben? – wird von seinen Instinkten getrieben.

    Außerdem treten am Anfang des Buches noch seine Eltern und sein Bruder Ravi auf. Und noch viele weitere Nebencharaktere.

    Meine Meinung:
    Der Roman ist in drei Teile aufgegliedert. Im ersten Teil, der schon fast 1/3 des Buches einnimmt, wird Piscine Molitor Patels Kindheit und Jugend in dem indischen Ort Pondicherry beschrieben. Dabei kann man Pi und die Lebensumstände seiner Familie gut kennenlernen. Der Leser kann beispielsweise gut nachvollziehen, warum Pi die drei Religionen so anziehend findet und nicht nur eine bestimmte von ihnen. Diesen Abschnitt des Buches fand ich fast etwas zu langatmig und war froh, als endlich die Reise von Indien nach Kanada begann. 

    Im Hauptteil des Buches wird beschrieben, wie Pi und Richard Parker ganz alleine auf dem Meer für ihr Überleben sorgen müssen. Man fragt sich, was während 227 auf dem offenen Meer alles geschehen kann – tatsächlich sehr viel. Es wird so viel beschrieben: Wie Pi mit Richard Parker umgeht, wie er sie beide ernährt, wie Pi sich für Probleme intelligente Lösungen einfallen lässt, wie das Wetter ist, wie das Meer und der Himmel auf Pi einwirken, wie der physische und psychische Zustand von Pi gerade ist, wie er ungeahnte Entdeckungen macht und noch sehr vieles mehr! Das kann man alles gar nicht beschreiben und wenn man es versuchen würde, dann käme eine Zusammenfassung hervor, die dem Buch nicht im Geringsten gerecht werden würde. Also lest es selbst!

    Im dritten und letzten Abschnitt des Buches wird noch kurz die Zeit nach der Reise auf dem offenen Meer beschrieben. Wobei ich zwei Dinge sehr traurig bzw erschütternd fand.

    "Das Leben ist wie ein Blick durchs Schlüsselloch, ein winziger Zipfel der Unendlichkeit, den wir erhaschen - was soll ich denn anderes tun als mich an diesen einen, kurzen Augenblick zu klammern? Das Schlüsselloch ist doch alles, was ich habe!" Pi, S. 218

    Der Schreibstil ist ganz anders, als der von vielen anderen Büchern – und zwar im positiven Sinne. Nach ein paar Seiten hat man sich daran gewöhnt und wird von dem Schreibstil in die Geschichte hineingetragen. Yann Martel beschreibt die Umgebung und Pis Gefühle sehr gut. Außerdem benutzt er sehr oft Metaphern und Vergleiche, über die ich mich jedes Mal gefreut habe, da sie so passend und außergewöhnlich waren.

    Ich habe mit Pi gelacht, mit ihm geweint und oft um sein Leben gebangt. Auch wenn ich sehr, sehr selten bei Büchern Tränen in den Augen habe, bei Life of Pi war dies definitiv der Fall. Die Geschichte ist so rührend, gleichzeitig aber auch so voller Lebensenergie und mit sehr vielen Weisheiten bespickt.

    Fazit:
    Yann Martel erzählt eine Geschichte, die wunderschön und erschütternd zugleich ist. Und welche man - wie ich finde - gelesen haben muss.

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    Johanna_Tortes avatar
    Johanna_Tortevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Geschichte über das Leben und die Liebe... und die Liebe zu Gott. Ein Juwel.
    Pi Patel's erschütternde und magische Reise ... von Pondicherry über den Pazifik nach Mexico.

    Inhalt

    Piscine Molitor Patel, kurz Pi Patel, lebt mit seinen Eltern und seinem älteren Bruder Ravi in einem Zoo in Pondicherry, Indien. Dessen Vater leitet den Zoo, sieht aber für die Familie keine rosige Zukunft in Indien. Aufgrund besserer Lebensbedingungen macht sich die Familie samt Zootiere auf den Weg nach Kanada.

    Das Schiff, dass die Familie in ein neues, besseres Leben bringen soll, sinkt. Pi kann sich auf ein Rettungsboot flüchten. Aber er ist nicht allein. Mit ihm ist ein ausgewachsener bengalischer Tiger auf dem Boot gefangen. Eine Odyssee beginnt…


    Meinung

    Ich habe mich augenblicklich in Pi Patel verliebt, in seine Klugheit, seine Weisheit, seinen ironischen Bemerkungen, seinen Blick auf die Welt und deren Bewohner, seiner Liebe zu Gott.

    Pi ist Hindu, Moslem und Christ gleichermaßen. Er will sich nicht für eine Religion entscheiden, da er Gott liebt. Auch seine Familie ist so weltklug und liebenswert, dass man sich wünscht, neben ihnen zu sitzen und ihnen bei einem genüsslichen Linsen-Korma zu lauschen.


    Mein Herz wurde gebrochen… mehrere Male. Die Geschichte hat mich selbst ein wenig zerrüttet zurückgelassen. Die Geschichte ist so voller Liebe und lebensbejahend. Ich war ganz in Liebe für Pi, seine Familie, den Zootieren, allen voran Richard Parker. So viel Tränen habe ich seit „Der Vorleser“ nicht mehr vergossen. Im nächsten Moment musste ich wieder lachen, weil es teilweise so herrlich ironisch war, dass die Tränchen fast versiegten.


    Das Buch beschönigt nichts. Ich habe mit den Menschen und vor allem Tieren so sehr gelitten. Das Leid von Tieren kann ich nicht ertragen. Es war für mich selbst zu mancher Zeit eine Zumutung, weil es mich körperlich so sehr gepackt hat. Nicht nur das… Ich hatte das Gefühl mit Pi auf dem Boot und dem Floß zu sein. Eines Abends war mir nach dem Lesen tatsächlich selbst ein wenig schlecht, ich fühlte mich nahezu seekrank. Ich konnte mich so gut hineinfühlen, dass ich selbst das Schaukeln des Bootes mitgefühlt habe, den Wind, der um meine Nase geweht ist, das Meer, das um mich gewütet hat und die Sonne, die mich mit ihrer Kraft traktiert hat.


    Ich fühlte mich zerrissen und doch ganz, so voller Liebe und Kraft.



    Es beschleicht mich das Gefühl, dass es schon mein Highlight 2018 sein könnte.

    Ein Juwel. Ich liebe die Geschichte und möchte sie in meinem Herzen bewahren.

    Kommentare: 2
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    books_are_proofs avatar
    books_are_proofvor 7 Monaten
    Überleben mit Richard Parker

    Nach einem Schiffsunglück sind die einzigen Überlebenden, die sich auf dem Rettungsboot befinden, ein 17 jähriger Junge, ein Zebra, eine Hyäne, ein Orangutan und ein Bengalischer Tiger.

    Zwar spielt der Hauptteil der Handlung nachdem man viel über den Zoo, seine Tiere und Piscines Religionen erfahren hat, auf einem kleinen Rettungsboot mitten auf dem Ozean, doch das ist keineswegs eintönig!
    Dadurch, dass die Perspektive zwischen dem jungeb und älteren Pi wechselt, gibt es genügend Abwechslung und zudem auch neue Eindrücke in die Geschichte und es rundet Pi's Bild etwas ab.

    Auch erfährt man einiges über die Eigenschaften der Tiere, welche an Bord sind, man lernt sie besser kennen und versteht warum sie sich auf diese Art und Weise verhalten und muss es nicht einfach hinnehmen.

    Nun zur Religion: Pi ist ein sehr religiöser Mensch, doch besteht sein Glaube nicht aus einer streng verfolgten Religion, sondern aus der Mischung aus mehreren Religionen. Und damit geht er offen um, auch wenn sein Umfeld das nicht gerne sieht. Sein Glaube ist ihm sehr wichtig und nach dem Schiffbruch seine einzige Hoffnung.
    Ich selbst bin kein gottgläubiger Mensch, weshalb es viele Passagen gibt, die schwer zu lesen waren, da sehr tief in das Thema eingegangen wurde. Auch wirkte es beim Lesen so, als wolle der Autor den Leser in den Glauben hineinziehen.
    Dies hat bei mir offensichtlich keine Wirkung gezeigt, aber dennoch habe ich etwas mitgenommen: Jeder Mensch glaubt an etwas, auch wenn es einfach nur er selbst ist. Dieser Glaube ist dazu in der Lage ein Bild im Inneren zu erschaffen, das die Welt in einer schrecklichen Situation erträglicher macht.

    Auch sonst weiß der Autor mit Worten umzugehen: Mit seiner Wortwahl schafft er es die Natur mit ihren Lebewesen mit Ehrfurcht und Faszination zu beschreiben und erweckt damit eintönige Informationen zum Leben.

    Das Ende überrascht den Leser nochmal, denn alle Tatsachen werden nocheinmal verwischt und in Frage gestellt. Doch genau dieser Effekt ist beabsichtigt, denn man soll die ganze Geschichte hinterfragen.

    Auch wenn das Ende etwas zu abrupt war, schaffte es der Autor den Leser die ganze Zeit über zu packen und die Geschichte im Kopf zu behalten. 

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    KymLucas avatar
    KymLucavor 9 Monaten
    Schiffbruch mit Tiger

    Ein unvergleichliches Abenteuer eines 16-jährigen Jungen der bei einem Schiffbruch seine ganze Familie verliert und über 200 Tage auf dem Ozean treibt, bis er endlich Mexico erreicht.

    Ein Buch, das mir sicherlich noch einige Zeit im Gedächtnis bleiben wird!

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    Knusperflockes avatar
    Knusperflockevor 10 Monaten
    Ich habe mehr erwartet!

    Schiffbruch mit Tiger? Diese Geschichte würden Sie nicht glauben? Kein Wunder. Fantastisch. Verwegen. Atemberaubend. Wahnsinnig komisch. Eine Geschichte, die Sie an Gott glauben lässt.
    Pi Patel, der Sohn eines indischen Zoobesitzers und praktizierender Hindu, Christ und Muslim erleidet mit einer Hyäne, einem Orang-Utan, einem verletzten Zebra und einem 450 Pfund schweren bengalischen Tiger namens Richard Parker Schiffbruch. Bald hat der Tiger alle erledigt - alle, außer Pi. Alleine treiben sie in einem Rettungsboot auf dem Ozean.
    Eine wundersame, abenteuerliche Odyssee beginnt.


    Den ersten Teil des Buches Fand ich sehr interessant. Es ging hauptsächlich um die Tiere und wie sie im Zoo gehalten werden. Ich liebe Tiere und habe es deswegen mit viel Spannung gelesen. 
    Als Pi Schiffbruch erleidet ging die Spannung natürlich weiter. Wer erleidet schon Schiffbruch mit einem Tiger? Aber leider geht es mit der Spannung immer weiter bergab. 
    Pi baut sich ein kleines Floss was er neben dem Rettungsboot bewohnt. Weil ich den Film geschaut habe konnte ich mir vorstellen wie das aussieht. Mit der sehr langen Beschreibung des Flosses und auch langen Beschreibungen von anderen Sachen verlor ich leider schnell das Interesse. Das Pi auch noch auf dem Ozean einen anderen Schiffbrüchigen begegnet fand ich etwas übertrieben. 
    Mein Fazit:
    Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt, obwohl das Buch so sehr gelobt wurde. Schade!

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    c_awards_ya_sins avatar
    c_awards_ya_sinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wundervolles Buch über das Leben, Religion und Freiheit.
    Eine Geschichte mit tieferer Bedeutung

    Ein fantastisches Stück Literatur!

    Die Geschichte von Pi und seinem Tiger enthält noch so viel mehr. Durch Pis Gedanken erhält dieses Buch eine solch tiefere Bedeutung -über das Leben, Religion und Freiheit. Ohne je wertend zu sein welcher Glaube oder welche Entscheidung richtig ist lässt es einen über die Dinge nachdenken. Das ist genau das was wir in diesen Zeiten tun sollten.

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    fliegende_zeilens avatar
    fliegende_zeilenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Buch wie es besser kaum sein könnte. Spannend,liebevoll und traurig. Eine Geschichte die alle Emotionen verbindet.
    EineGeschichte die einen mit auf eine Reise nimmt

    Handlung
    Der Junge Pi Patel (eigentlich Piscine Molitor Patel), Sohn eines Zoobesitzers in Indien und praktizierender Hindu,Christ und Muslim erleidet zusammen mit einem Zebra, einer Hyiene, einem Orang-Utan und einem ausgewachsenen begalischen Tiger Schiffbruch. Doch durch unglückliche Zufälle steht Pi dem Tiger bald allein gegenüber und eine lange ud außergewöhnliche Odyssee beginnt.

    Bewertung
    Ich kannte den Film schon bevor ich das Buch las. Und trotzdem erlebte ich die Geschichte nocheinmal neu.
    Yann Martel schreibt in einem unglaublich packenden Schreibstil, sodass man dieses Buch nur schwer aus der Hand legen kann.
    Die Umgebung und die Charaktere sind wunderbar beschrieben. Selbst das Verhalten der Tiere wurde so bildhaft dargelegt, dass man sie genau vor sich sehen kann. Anfangs im Zoo und auch später in dem Rettungsbot.
    Auch Pi selbst hat einen sehr symphatischen Charakter. Man kann  einach mit ihm mitfühlen.
    Seine Denkweise berührt und lässt einen nicht so schell wieder los.
    Der Autor lässt Pi selbst manchmal auf fast poetische Art und Weise die Dinge auf dieser Welt erklären.
    Diese Buch gibt Stoff für Zitate.
    Mit schwirigen Themen wie Religion wird auf verständliche Art umgegangen, und man sieht sie mal aus einem ganz anderen Licht.
    So wird unter anderem gezeigt, das egal was ein Mensch glaubt, er immernoch ein Mensch ist, der Fehler macht und Gutes tut.
    Und das alles großartig verpackt.
    Die Handlung ist rasant ohne oberflächlich zu werden. Die Geschichte hat seinen ganz eigenen Humor, und ist gut recherchiert.
    Das "alte" Cover mag zum "neuen" fast schlicht wirken. Beide passen aber zur Handlung.

    Fazit: Ein Buch das sogar Landratten gefällt. Eine Geschichte die man fast gar nicht nicht mögen kann, und eine Ende das bewegt. Was will man mehr.



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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr gut geschrieben und extrem bewegend!
    Anmerkungen


    Ich habe mir dieses Buch auf einem Flohmarkt gekauft, nachdem ich den Film dazu gesehen habe.
    Zu Beginn des Buches war ich sehr skeptisch, ich habe etwas gebraucht um in die Story reinzukommen, obwohl ich sie eigentlich schon kannte.
    Es werde sehr viele Fakten über Tiere und deren Haltung im Zoo dargestellt. Dinge, über die ich mir vorher nie Gedanken gemacht habe. Es war wirklich interessant, so viel neues zu erfahren.
    Die Geschichte von Pi Patel ist sehr gut geschrieben. Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Es geht um einen Jungen, der bei einem Schiffbruch seine ganze Familie verliert und mehrere Monate auf einem Rettungsboot mit einem Tiger überlebt, es ist ziemlich bewegend. Yann Martel hat die Dinge, die Pi gemacht hat und die ihm passiert sind, so gut beschrieben, dass ich mich gefühlt habe, als wäre ich selbst auf dem Boot. Die brutalsten Szenen, die im Film weggelassen wurden, wie z.B. dass Pi eine Schildkröte zerlegt oder wie ein Zebra von einer Hyäne gefressen wird, hat er so detailliert beschrieben, dass es mir eiskalt den Rücken runtergelaufen ist.
    Zudem erfährt man in dem Buch viel über Religion. Pi ist ein sehr gläubiger Mensch und schließt sich in seiner Jugend drei verschiedenen Religionen an. Ich bin kein religiöser Mensch, ich fand es trotzdem sehr interessant, so viel neues zu erfahren.
    Die Tatsache, dass Pi wegen seines Glauben an Gott und wegen seinem Mut so lange überlebt und danach ein schönes zufriedenes Leben führt, macht ihn so sympathisch. Ich mochte Pi von Anfang an.
    Dass die Geschichte nicht der Wahrheit entspricht, ist sofort klar, trotzdem hat der Autor sie sehr gut verkauft, sodass man fast meinen könnte es sei die Wahrheit.
    Das Buch hat mich sehr bewegt und zum Nachdenken angeregt, es gehört definitiv zu einem meiner Lieblingsbücher!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    amazingbookworlds avatar

    Auf meinem Blog Amazing Bookworld gibt es ein großes Sommergewinnspiel! 

    Was wird verlost:

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    Paket 4:
    Der Lavendelgarten von Lucinda Riley
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    1.) Ihr müsst Leser meines Blogs sein.
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    Hier geht zum Gewinnspiel
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    Letzter Beitrag von  amazingbookworldvor 3 Jahren
    Zur Buchverlosung
    Waldschrats avatar
    Ihr lieben Buchverrückten,

    am 24.04. jährt sich wie immer der Welttag des Buches und ich verlose auf meinem Blog 3 Sonderausgaben von "Schiffbruch mit Tiger". Das Buch müsste in aller Munde sein, vor allem, da der Film auch ziemlich gut angekommen ist. Hier trotzdem noch mal eine kurze Beschreibung:
    Schiffbruch mit Tiger? Diese Geschichte würden Sie nicht glauben? Kein Wunder. Fantastisch. Verwegen. Atemberaubend. Wahnsinnig komisch. Eine Geschichte, die Sie an Gott glauben lässt.
    Pi Patel, der Sohn eines indischen Zoobesitzers und praktizierender Hindu, Christ und Muslim erleidet mit einer Hyäne, einem Orang-Utan, einem verletzten Zebra und einem 450 Pfund schweren bengalischen Tiger namens Richard Parker Schiffbruch. Bald hat der Tiger alle erledigt - alle, außer Pi. Alleine treiben sie in einem Rettungsboot auf dem Ozean.
    Eine wundersame, abenteuerliche Odyssee beginnt.


    Lust auf mehr? Dann schaut doch einfach auf meinem Blog vorbei, hinterlasst mir einen Kommentar (oder auch mehr, ich setze euch da keine Grenzen ^^) und springt mit Anlauf in die Lostrommel.

    http://chaosqueeninaction.wordpress.com/2014/04/19/verlosung-zum-welttag-des-buches-24-03-2014/

    Bewerbungsende ist der Welttag des Buches (23.04.) um 23.59 Uhr.
    Wenn ihr Lust habt, können wir anschließend auch gerne eine kleine Leserunde dazu machen!
    Zur Buchverlosung
    DieBuchkolumnistins avatar
    Lange Zeit galt der Roman als unverfilmbar, doch am 26.12.2012 kommt „Schiffbruch mit Tiger“ von Yann Martel nun in unsere Kinos. Gemeinsam mit Twentieth Century Fox of Germany und der Stiftung Lesen möchten wir Dich einladen, Dich kreativ mit dem Buch und der opulenten 3D-Verfilmung des OSCAR®-prämierten Regisseurs Ang Lee auseinanderzusetzen: Bewirb Dich zur Leserunde, gewinne eines von 50 Freiexemplar des Buches und diskutiere den mit dem Booker Prize gekrönten Roman gemeinsam mit vielen anderen Lesern. Du hast zudem die Möglichkeit, 3x2 Karten für die exklusive Vorpremiere in Berlin (inkl. Anreise und Übernachtung) zu gewinnen sowie beim großen Kreativwettbewerb ab dem 7.12.2012 mit Bildern Deines größten Abenteuers Kinotickets und Fanpakete ergattern! Alle Informationen findest Du auch auf unserer Aktionsseite: "Life of Pi - die Aktion"

    Hier kannst Du Dich nun bis einschliesslich 11.11. für 50 Leseexemplare für den Roman "Schiffbruch als Tiger" aus dem Fischer Verlag bewerben - kommentiere einfach, warum Du das Buch gerne lesen möchtest und was Dich an dieser Geschichte fasziniert:

    Schiffbruch mit Tiger? Diese Geschichte würden Sie nicht glauben? Kein Wunder. Fantastisch. Verwegen. Atemberaubend. Wahnsinnig komisch. Eine Geschichte, die Sie an Gott glauben lässt. Pi Patel, der Sohn eines indischen Zoobesitzers und praktizierender Hindu, Christ und Muslim erleidet mit einer Hyäne, einem Orang-Utan, einem verletzten Zebra und einem 450 Pfund schweren bengalischen Tiger namens Richard Parker Schiffbruch. Bald hat der Tiger alle erledigt – alle, außer Pi. Alleine treiben sie in einem Rettungsboot auf dem Ozean. Eine wundersame, abenteuerliche Odyssee beginnt....



    Yann Martel wurde 1963 in Spanien geboren. Seine Eltern sind Diplomaten. Er wuchs in Costa Rica, Frankreich, Mexiko, Alaska und Kanada auf und lebte später im Iran, in der Türkei und in Indien. ›Schiffbruch mit Tiger‹ ist sein dritter Roman, er war nominiert für den Governor General Award und den Commonwealth Writers Prize und gewann den Booker Prize 2002. Bei der Verfilmung zu "Life of Pi" arbeitete er gemeinsam mit dem Regisseur Ang Lee an der bestmöglichen Verwirklichung seines Bestsellererfolgs und lässt nun alle Leser und Kinozuseher an den opulenten 3D-Bildern teilhaben.


    Hier könnt Ihr Euch den offiziellen Trailer zur Verfilmung des Romans ansehen:

    ###YOUTUBE-ID=ML8ZP8czE8w###

    Nele75s avatar
    Letzter Beitrag von  Nele75vor 5 Jahren
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