Yann Sola

 3.8 Sterne bei 74 Bewertungen
Autor von Gefährliche Ernte, Tödlicher Tramontane und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Yann Sola

Yann Sola lebt und arbeitet in Deutschland und im Süden Frankreichs, an der Côte Vermeille. Im Mai 2016 erscheint sein erster Frankreich-Krimi, "Tödlicher Tramontane", mit dem Hobbyermittler und Restaurantbesitzer Perez, der in Banyuls-sur-Mer lebt und eine explodierte Yacht und das Verschwinden einer Frau erforscht. Im Februar 2017 erscheint der zweite Teil, "Gefährliche Ernte".

Alle Bücher von Yann Sola

Gefährliche Ernte

Gefährliche Ernte

 (49)
Erschienen am 16.02.2017
Tödlicher Tramontane

Tödlicher Tramontane

 (16)
Erschienen am 12.05.2016
Letzte Fahrt

Letzte Fahrt

 (5)
Erschienen am 15.02.2018
Johannisfeuer

Johannisfeuer

 (0)
Erschienen am 09.05.2019
Gefährliche Ernte (Perez 2)

Gefährliche Ernte (Perez 2)

 (1)
Erschienen am 16.02.2017

Neue Rezensionen zu Yann Sola

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Rezension zu "Tödlicher Tramontane" von Yann Sola

Jedem Krimiautor sein Fleckchen Frankreich
Ulenfluchtvor 2 Monaten

Ok, die Bretagne ist besetzt. Die Normandie auch. Die Provence sowieso. Welcher Autor in seine Handlung idyllisches Lokalkolorit einfließen lassen möchte und dabei nicht auf Meeresrauschen verzichten will, muss schon weit fahren, um noch einen weißen Fleck auf der Regionalkrimi-Karte Frankreichs zu finden. Yann Sola hat das so gemacht und sich bis an die Côte Vermeille treiben lassen. An die spanische Mittelmeergrenze.

Schema F lesen wir so oft. Ein Kommissar, der ans Ende der Welt versetzt wird, dort fleißig mampft und nebenbei ermittelt und das Land liebgewinnt. Kennen wir. Sola geht das alles etwas anders an. Zwar ist sein Kommissar bzw. Capitaine der Gendarmerie genau das, doch er ist nicht der Protagonist. Diese Position überlässt der Autor einem Einheimischen, und zwar nicht irgendeinem. Perez ist korpulent, fortgeschrittenen Alters, Kleinganove, Schmuggler, bauernschlau. Er steckt seine Nase überall rein, weil es einfach so passiert.

In diesem ersten Fall führt ihn seine Spürnase in ein umstrittenes Bauprojekt, das aus der Côte Vermeille eine zweite Côte d‘Azur machen soll. Dabei verschwindet seine Freundin Marianne und eine Yacht fliegt in die Luft. Und schon ist Perez mittendrin. Der Autor hat sich einen interessanten Fall ausgedacht, der jedoch nicht durch spektakuläre Wendungen und Spannungsbögen glänzt. Die Erzählung ist ganz wie der Protagonist: behäbig. Mit Liebe zum Detail wird der Schauplatz gewürdigt. Wer schon einmal da war, darf mit durch die Straßen von Banyuls und Port-Vendres fahren, alle anderen könnten sich durchaus langweilen. Die Stärke dieses Krimis liegt definitiv bei den Figuren und dem Savoir Vivre, der Krimi hingegen kommt etwas zu kurz. Da ist noch Luft nach oben.

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Rezension zu "Letzte Fahrt (Perez 3): Ein Südfrankreich-Krimi" von Yann Sola

Ein toller, spannender, sehr gelungener Regio-Krimi.
Wedmavor 10 Monaten

Diesen tollen, spannenden Regio-Krimi von Yann Sola habe ich sehr gern gehört und kann ihn uneingeschränkt weiterempfehlen.


Klappentext beschreibt den Anfang sehr treffend: „Moderne Schatzsucher, ein toter Professor und ein geheimnisvoller Club.
In Banyuls-sur-Mer, am südwestlichsten Zipfel Frankreichs, ziert eine feine Schneeschicht den sonst so sonnenverwöhnten Strand. Perez, Hobbyermittler und Kleinganove, hat alle Hände voll zu tun, sich gegen die ungewohnten Witterungsbedingungen zu wehren, als sein Freund Mata, Taucher am Meeresbiologischen Institut der Côte Vermeille, spurlos verschwindet. Wenig später wird ein toter Professor in einem Pool gefunden, und hochgerüstete Boote befahren das Mittelmeer zwischen Frankreich und Spanien auf der Suche nach einem mysteriösen Wrack. Gemeinsam mit seiner Stieftochter und seinem Schwiegersohn macht sich Perez auf die Suche nach Mata und gerät in einen rasanten und komplexen Fall, der immer mehr Rätsel aufgibt. Welche Nachforschungen hat der Professor angestellt? Was hat es mit dem berüchtigten und geheimnisumwitterten Club auf sich, zu dem die Chefs der Bergungsunternehmen gehören sollen? Und was hat das alles mit Mata zu tun?“


Ich war sofort in der Geschichte drin, fühlte mich dabei sehr wohl und konnte die Kopfhörer bis zum Schluss kaum ablegen. Es war wie ein kleiner Urlaub samt Bildungsreise zum Thema: Besonderheiten der Region.


Über die professionelle Schatzsuche erfährt man so einiges, von diversen Standpunkten betrachtet, denn das ist ganz klar das Thema dieser Folge. Man ist auch zu Besuch auf einem Forscherschiff. Sehr interessant. All die Infos sind recht elegant und authentisch vermittelt, im Sinne, man fühlt sich keineswegs belehrt, eher gut unterhalten.


Auch über Safran aus der Nähe von Toledo, und damit oft verbundene Schwindel bei der Falschetikettierung der Ware, die von woanders stammt, wie so manches über andere Delikatessen, erfährt man auch, denn Perez ist einer, der seinen Kunden echte Köstlichkeiten höchster Qualität bietet.


Perez ist wie dem wahren Leben entsprungen und gibt eine sehr sympathische Hauptfigur ab: Ein Familienmensch, wobei es sich um eine patchwork-Familie handelt, der sich um die Seinen kümmert, gutes Essen und dazu passenden Wein schätzt, und seiner Lieblingsbeschäftigung nachgeht - Ermitteln in kniffligen Fällen. Dabei sind ihm seine Connections eine große Hilfe. Seine Ortskenntnisse spielen bei seinen Ermittlungen wie immer eine Rolle. Dabei kommt man als Hörer/Leser mit dem Perez zusammen an die Stellen, die man als Fremder nie besucht hätte.


Die Polizei weiß nur einen Bruchteil dessen, was Perez weiß, dieser aber bedient sich deren Hilfe, wenn es z.B. um den DNA Abgleich oder ähnliches geht. Perez ist mit dem ehem. Polizei-Chef des Ortes befreundet. Auch hier weiß Perez, sein Verhandlungsgeschick einzusetzen, ohne, dass er dem ortsfremden Kommissar allzu viel verrät.


Perez beweist sich im Teil 3 auch als Frauenversteher. So wie er Stefanie, die etwa 17-jährige Tochter seiner Freundin von Konflikten mit ihrer Mutter abzulenken und für seine Recherchen einzusetzen weiß, ist schon bemerkenswert und auch liebenswürdig. Hier, und an paar anderen Stellen, blitzt feiner Humor durch.


Bis zum Schluss kann man rätseln, wie all diese Geschichten um längst versunkenen Schiffe und die Morde zusammenhängen, und wer dahintersteckt. Spannend bleibt es bis zur letzten Minute. Eine nette Überraschung fehlt am Ende auch nicht.


Die Sprache fand ich auch sehr ansprechend: schlicht und ergreifend. So gekonnt einfach erzählt, könnte ich noch zig anderen Geschichten lauschen.


Ich fühle mich sehr wohl in diesem Krimi auch weil Michael Schwarzmaier wieder absolut großartig gelesen hat. Eine con-geniale Leistung. Es ist, als ob man ein Hörspiel genießt, bloß alle Rollen sind vom nur einen Schauspieler gesprochen worden. Alle Figuren haben nicht nur ihre Stimmen, sondern ihren Charakter, auch situative emotionale Schwankungen, wenn z.B. jmd lacht, weint, traurig ist, etc. hört man gleich deutlich heraus. Da entsteht ein kleines Universum: Menschen mit ihren Freuden und sorgen, mit denen man gern seine Zeit verbringt.

Bei diesem Krimi würde ich unbedingt zum Hörbuch raten, sonst entgeht einem was. Da startet sofort das Kopfkino, man ist prompt im Süden und es geht los.


Fazit: Ein toller, spannender, insg. sehr gelungener Regio-Krimi. Wohl verdienten 5 Sterne und eine unbedingte Hörempfehlung gibt es von mir. Auf die nächste Folge freue ich mich jetzt schon.

Hörbuch, Spieldauer: 8 Stunden und 43 Minuten, ungekürzt, gelesen von Michael Schwarzmaier.

 

 

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J

Rezension zu "Gefährliche Ernte" von Yann Sola

Ein Krimi gepaart mit viel französischem Flair...
July2503vor 2 Jahren


Perez- ein französischer Weinhändler und Lebemann, der ein Weingut betreibt, wird plötzlich überrascht, da sein Vater eine Leiche in den Weinbergen findet. Starr vor Schreck spricht der Vater plötzlich kein Wort mehr. Auch gegenüber der Polizei tätigt er keinerlei Reaktion. Perez, der von solchen Fällen nicht die Finger lassen kann, begibt sich als Hobby Detektiv auf Spurensuche. Ganz nebenbei möchte seine über alles geliebte Tochter auch noch heiraten. Noch dazu einen Mann, den Perez nicht mag und auch nicht ansehnlich genug für seine Tochter findet. Seine Exfrau möchte diese Liaison unbedingt verhindern. Durch die Ermittlungen der Polizei fürchtet Perez man komme seinem Geheimnis des sagenumwobenen Creus - einem Wein, der unter Liebhabern für viel Geld verkauft wird, näher. Dies animiert Perez nur noch mehr diesen Fall aufzuklären. Ein Bild, welches sein Vater in den Händen hat, aber kein Wort spricht bietet Hinweise um in diesem Fall voranzukommen. Noch ahnt Peres nicht wie sich der Fall entwickelt wird und in welche Gefahr er dabei gerät. Noch weniger aber ahnt er, in welcher politischen Kreise  ihn die Verwicklungen führen werden.


Der Schreibstil des Autors ist leicht und flüssig. Der Leser kann der Geschichte sehr leicht folgen, und sie nachvollziehen. Das Buch hat mir gut gefallen, jedoch fand ich die Geschichte an manchen Stellen etwas zu weit hergeholt. Dadurch wirkte es in meinen Augen etwas langatmig. Es ist jedoch absolut weiterzuempfehlen.

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Welche der beiden Küsten wäre der absolut ideale Urlaubsort für euch? Was gefällt euch an der Ostsee oder am Mittelmeer? Wart ihr sogar schon mal dort?


Ich bin gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!

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"Förster, mein Förster"
"Tödlicher Tramontane"
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