Yasmina Khadra Die Schwalben von Kabul

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Inhaltsangabe zu „Die Schwalben von Kabul“ von Yasmina Khadra

Ende der 90er Jahre, im Kabul der Taliban: Kein Lachen, keine Liebe, kein Leben scheint mehr möglich. Und doch keimt für einen Moment Hoffnung auf, als sich zwischen den Ruinen einer unmenschlich gewordenen Welt die Schicksale zweier ungleicher Paare kreuzen. Eine ergreifende Erzählung zwischen griechischer Tragödie und orientalischem Märchen.

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  • Rezension zu "Die Schwalben von Kabul" von Yasmina Khadra

    Die Schwalben von Kabul
    anushka

    anushka

    26. December 2007 um 09:49

    Atiq war 10 Jahre alt, als die Russen Afghanistan angriffen. Jetzt ist er Gefängniswärter unter den Taliban und bewacht Todeskandidaten. Seine eigene Frau ist todkrank und so irrt Atiq verzweifelt tagein und tagaus durch Kabul um nicht nach Hause gehen zu müssen. Mohsen und Zunaira gehörten vor dem Umsturz zur gebildeten Schicht, Zunaira war Juristin. Dann kamen die Taliban und seitdem muss sich die emanzipierte Zunaira unter der Burqa verstecken, was sie als Demütigung empfindet. Als sich Zunaira von ihrem Mann überreden läßt, mit ihm einem Spaziergang durch die Stadt zu machen, kommt es zur Katastrophe. Durch dieses Ereignis treffen sich die Geschichten von Zunaira und Atiq und in einer Wüste von Elend und Leid sprießt ein kleiner Keim von Liebe. Dieses Buch ist bedrückend und erschütternd. Unter den Taliban war sowohl Lachen wie auch Singen und Tanzen verboten. Eine kranke Frau jagt man davon wie einen reudigen Hund. In dieser Geschichte wird einem das Ausmaß eines solchen Lebens deutlich. Es ist bedrückend, mit Atiq und Mohsen durch Kabul zu wandern, das nur noch aus Schutt, Asche und Leid besteht. Es gibt keine glücklichen Momente. Aber das wäre in so einer lebensfeindlichen Umgebung auch unrealistisch. Zudem zeigt das Buch auch, wie schnell sich Leute dem vorgegebenen Verhalten anpassen und wie unglücklich sie werden können, wenn sie aufbegehren wollen. Dieses Buch ist ungemein berührend und zeigt dem Leser, unter welchen Bedingungen man in Afghanistan lebt. Die dargestellten menschlichen Abgründe sind grausam, aber realistisch geschildert. Ein sehr empfehlenswertes Buch, wenn auch etwas schwierig zu lesen, da jeder Satz der 150 Seiten vor Informationen strotzt, die dem Leser viel Konzentration abverlangen und ihm keine Verschnaufpause gewähren.

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