Yasmina Reza

 3.5 Sterne bei 199 Bewertungen
Autorin von Glücklich die Glücklichen, Babylon und weiteren Büchern.
Autorenbild von Yasmina Reza (©Pascal Victor)

Lebenslauf von Yasmina Reza

Die französische Sprache ist ihre Heimat: Yasmina Reza wurde 1957 in Paris geboren. Ihre künstlerische Laufbahn begann sie als Schauspielerin, wurde aber vor allem als meistgespielte zeitgenössische Theaterautorin, Regisseurin und Schriftstellerin bekannt. Ihr Theaterstück „Der Gott des Gemetzels“ wurde 2011 von Roman Polański mit Jodie Foster, Kate Winslet und Christoph Waltz fürs Kino verfilmt. Mit dem Roman "Eine Verzweiflung“ debütierte Yasmina Reza als Autorin. Inzwischen wurde eine ganze Reihe erfolgreicher Romane aus ihrer Feder veröffentlicht. Für ihren Roman "Babylon" wurde sie mit dem Prix Renaudot 2016 ausgezeichnet und ihre Theaterstücke wurden weltweit schon in über 30 Sprachen übersetzt.

Alle Bücher von Yasmina Reza

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Cover des Buches Glücklich die Glücklichen (ISBN: 9783596521050)

Glücklich die Glücklichen

 (73)
Erschienen am 27.04.2016
Cover des Buches Babylon (ISBN: 9783446256514)

Babylon

 (33)
Erschienen am 24.07.2017
Cover des Buches Der Gott des Gemetzels (ISBN: 9783446258860)

Der Gott des Gemetzels

 (24)
Erschienen am 12.03.2018
Cover des Buches Eine Verzweiflung (ISBN: 9783596703135)

Eine Verzweiflung

 (9)
Erschienen am 23.01.2019
Cover des Buches Drei Mal Leben (ISBN: 9783446261792)

Drei Mal Leben

 (6)
Erschienen am 28.01.2019
Cover des Buches Kunst (ISBN: 9783446258877)

Kunst

 (4)
Erschienen am 12.03.2018
Cover des Buches Adam Haberberg (ISBN: 9783596299744)

Adam Haberberg

 (5)
Erschienen am 21.09.2017
Cover des Buches Frühmorgens, abends oder nachts (ISBN: 9783596184996)

Frühmorgens, abends oder nachts

 (5)
Erschienen am 18.01.2011

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Neue Rezensionen zu Yasmina Reza

Neu

Rezension zu "Glücklich die Glücklichen" von Yasmina Reza

Einerseits, andererseits.
rkuehnevor 6 Monaten

Einerseits, andererseits. Ein unentschiedenes Buch. Einerseits sind die vielen Anekdoten aus persönlichen Blickwinkeln einer Reihe von Personen, die mal mehr, mal weniger, mal erkennbarer, mal weniger erkennbar miteinander verknüpft sind, fast alle sehr lesenswert. Rezas Gedanken sind klug, bzw. die ihrer Personen, die Geschichten sind unterhaltsam, meist doppelbödig und spannend. Schwierig und mitunter verwirrend ist es, die Beziehungen der Protagonisten untereinander herzustellen. Wäre das ein bisschen einfacher und eindeutiger hätte der Roman noch mehr Tiefe in meinen Augen. Trotzdem liefert er guten Stoff zum Nachdenken und Betrachten zwischenmenschlicher Beziehungen jeglicher Art.

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Rezension zu "Glücklich die Glücklichen" von Yasmina Reza

Episodenroman, dessen Episoden kein Puzzle ergeben
awogflivor 10 Monaten

Ein sehr nerviges Werk ,das als Episodenroman keine konsistente Gesamt-Geschichte zusammenbringt und als lose Kurzgeschichtensammlung gesehen sind die Figuren der Episoden einfach viel zu wenig entwickelt und der Plot weist in den meisten Fällen keinen Spannungsbogen auf. So war ich als Leserin ständig damit beschäftigt, zu versuchen das Gesamtbild, das Puzzle, zusammenzupfriemeln was nicht funktionieren konnte, da die tangent zusammenhängenden Episoden und die auch nur tangent zusammenhängenden Figuren und Biografien einfach keine Struktur oder ein Ziel ergaben.

Ich bin ja sehr für anspruchsvolle Literatur, möchte mich auch sehr gern geistig ein bisschen anstrengen und habe schon mit ausgezeichneten Episodenromanen wie Daniel Kehlmanns Ruhm oder Denn sie sterben jung von Antonio Ruiz-Camacho sehr gute Erfahrungen gemacht, aber sinnlose Leserquälung, Defragmentierung, und nur tagente Episoden im Stakkato stroboskopartig platziert ohne Ziel, Sinn und Verstand ist nur eines: nämlich schlechtes Literaturhandwerk

Was das traurigste an diesem zusammenhanglosen Machwerk ist, ist der Umstand, dass die Autorin sehr wohl und sehr gut zu schreiben vermag. Ein paar wenige Episoden sind sogar als Kurzgeschichte relativ gut konzipiert und weisen plottechnisch einen humorvollen sich rasant zuspitzenden Spannungsbogen auf wie zum Beispiel die erste Szene einer Ehe zwischen Odilie und Robert als ein winziger Konflikt mit Publikum im Supermarkt sehr schnell eskaliert. Oder sie fallen auch durch sprachliche Skurrilität auf, z.B. die schräge Sexszene “Er befreite sein Geschlechtsteil, und plötzlich fiel mir auf, dass das Sofa türkis war“, aber das ist auch schon alles, was diese 170 Seiten an positiven Erlebnissen und Qualität zu bieten haben.

Dann auch noch in einer Episode des Romans Klosterneuburg als Filmdrehort zu installieren ist wirklich absurd. Ich hab nix gegen Fiktion und Imaginationskraft, aber konsistent sollte sie schon sein und nicht ausgerechnet das letzte spießige Nest im Schatten eines Hügels im Norden von Wien als Location für einen internationalen französischen Film auswählen. Ich war so verblüfft, dass ich googeln musste, ob mir da etwas entgangen ist, aber außer einer einzelnen Folge von Soko Donau tat sich dort niemals etwas. Weil Kloburg (Spitzname) an der Donau liegt, musste das ja mal sein aber alle anderen Nester an der Donau waren schon weitaus öfter und mehrmals Schauplatz dieser Serie. Ok das Kloster ist schön, wenn man einen Wachauer Marillenbaum veredeln will, ist das der richtige Ort, die dortige Wein- und Obstbauschule hat eine 1861 Methode zum Messen des Zuckergehaltes von Wein entwickelt, oder wenn man eine schweineteure Wohnung meist sehr ungemütlich in Hanglage in der Nähe von Wien kaufen will, ist man dort auch gut aufgehoben, ein gutes Kunstmuseum wurde dort gegründet aber 2016 wieder geschlossen, ansonsten tut sich gar nix dort.

Fazit: So, aber nun komme ich zur Endabrechnung. Das Buch ist komplett entbehrlich. Wahrscheinlich war der einzige Nutzen, dass ich es gelesen habe jener, dass Ihr mich immer so gern leiden seht und auch mein Lamento über mein Leiden gar so sehr genießt. Hab da schon öfter positive Signale unter meinen Freundln gehört, die sich immer so daran ergötzen, wenn ich mich über ein Buch aufpudle im Lesestatus extrem sudere und es dann auch noch als Schlusspunkt auch noch gemein verreiße

Kommentare: 6
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Rezension zu "Glücklich die Glücklichen" von Yasmina Reza

Mäßige Begeisterung
Becky_Bloomwoodvor einem Jahr

Die Autorin Yasmina Reza ist mir bereits durch das hervorragende Der Gott des Gemetzels bekannt. Aus diesem Grund wanderte auch Glücklich die Glücklichen auf meine Leseliste. 

Leider bin ich mit den Geschichten einfach nicht warm geworden. Das lag sicherlich daran, dass hier keine fortlaufende Geschichte erzählt wird, sondern einzelne Episoden, in denen jeweils aus der Sicht eines Protagonisten erzählt wird. So geht es zum Beispiel in den Supermarkt, wo ein Streit um den Kauf von Käse und nicht ausgehändigte Autoschlüssel entbrennt. Oder wir finden uns in einem Schlafzimmer wieder, in dem der Mann droht, in ein Hotelzimmer zu ziehen, sollte die Frau nicht augenblicklich das Licht ausmachen. Doch es geht auch skurril: So geht es auch um einen Jungen, der sich für Celine Dion hält.

Glücklich die Glücklichen ist ein Buch, auf dass man sich ganz einlassen muss. Das habe ich leider nicht geschafft, obwohl ich Episodengeschichten sonst sehr mag. Aber vieles war mir einfach zu langatmig oder einfach uninteressant.

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Zusätzliche Informationen

Yasmina Reza wurde am 01. Mai 1959 in Paris (Frankreich) geboren.

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von 5 Lesern aktuell gelesen

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