Yasoushi Inoue Der Tod des Teemeisters: Roman (suhrkamp taschenbuch)

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Inhaltsangabe zu „Der Tod des Teemeisters: Roman (suhrkamp taschenbuch)“ von Yasoushi Inoue

Japan im Zeitalter der Samurai. Auf Befehl des Kriegsherrn Hideyoshi begeht der berühmte Teemeister Sen no Rikyu Selbstmord. Sein Schüler, der Mönch Honkaku, forscht nach den Gründen für den geheimnisumwitterten Tod und deckt Intrigen und geheime Machenschaften auf.

Für westliche Gemüter ist die Geschichte umständlich und komplex erzählt. Über die "Lösung" muss ich sicher noch lange nachdenken.

— rumble-bee

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    Der Tod des Teemeisters: Roman (suhrkamp taschenbuch)

    rumble-bee

    04. August 2014 um 20:30

    Zum ersten Mal sage ich von einem Buch, dass ich es nicht uneingeschränkt weiterempfehlen würde - und meine das nicht (!) abwertend. Dieses Buch war so vollkommen anders als alles, was ich erwartet hatte - es hat mich aber herausgefordert, und war als solches sicher eine Bereicherung. Gekauft hatte ich es mir unter der vagen Vorstellung, es sei ein Krimi. Das muss ich nun gründlich revidieren. Ein Krimi ist es ganz sicher nicht; aber es passt auch in kein anderes, mir bekanntes Genre. Das Büchlein ist rein von der Seitenzahl her schnell gelesen. Aber von der Erzählweise her sicher nicht. Ein alter japanischer Mönch, Honkaku, blickt auf sein Leben zurück, und auf das größte Rätsel seines Lebens: den befohlenen Freitod seines Meisters, des Teemeisters Sen no Rikyu. Im Büchlein sind diverse Schriften Honkakus versammelt: Tagebucheinträge, Briefe, und Essays. Alle drehen sich um das, was er von Meister Rikyu noch zu erinnern glaubt. So nähert er sich sehr langsam und umständlich dem Rätsel des Todes seines Meisters. "Umständlich" ist wirklich das erste Wort, das mir zu diesem Buch einfiel. Es ist überhaupt keine geradlinige Erzählweise, wie wir Westler das erwarten würden. Ellenlang hält sich Honkaku bei der Aufzählung von Teegerätschaften, und bei Gästelisten auf. Und erst die ganzen Höflichkeitsbezeugungen... Beeindruckend ist das Ganze allerdings schon. Es wird dem Leser sehr deutlich, welchen Stellenwert die Teezeremonie in Japan hat. Und dass für berühmte Gerätschaften sogar Kriege ausgefochten werden...! Das Buch ist wirklich durch und durch japanisch. Es endet einfach, zumindest für meinen Geschmack. Ich bin nicht wirklich sicher, ob ich die "Lösung" verstanden habe. Es scheint sich um eine Art Zen-Weisheit zu handeln, und die sind ja immer schwer verdaulich für Ungeübte. Meine mittlere Bewertung beruht einzig und allein auf meinem doch begrenzten Verständnis dieser so andersartigen Welt. Sprachlich ist das Buch überaus elegant, und kongenial von Ursula Gräfe übersetzt. Wenn man sich Zeit nimmt, entführt es einen in das mittelalterliche Japan - und das mit Haut und Haar.

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