Yassin Musharbash

 4,1 Sterne bei 78 Bewertungen
Autor von Radikal, Jenseits und weiteren Büchern.
Autorenbild von Yassin Musharbash (© Annika Langosch, Fotodesign Lichtblick)

Lebenslauf von Yassin Musharbash

Hinter den Kulissen des Terrorismus: Yassin Musharbash, 1975 geboren, ist ein deutscher Schriftsteller und Journalist. In seiner Studienzeit für Arabistik und Politologie begann Musharbash für viele renommierte Zeitungen als Journalist zu arbeiten an. Unter Anderem für die taz, Jordan Times und die Neue Osnabrücker Zeitung. 

Mittlerweile ist Yassin Musharbash Redakteur bei Spiegel online befasst sich besonders mit Terrorismus und aktuellen Geschehnissen in der arabischen Welt. 

2006 gab er sein Debüt als Autor mit seinem Roman »Die neue Al-Qaida. Innenansichten eines lernenden Terrornetzwerks«. Für diesen und für seine folgenden Werk wurde der Autor mit dem Preis des Journalistenverbands und dem Nannen Preis ausgezeichnet.

Neue Bücher

Cover des Buches Russische Botschaften (ISBN: 9783462000962)

Russische Botschaften

 (3)
Erscheint am 19.08.2021 als Taschenbuch bei Kiepenheuer & Witsch.

Alle Bücher von Yassin Musharbash

Cover des Buches Radikal (ISBN: 9783462043389)

Radikal

 (61)
Erschienen am 17.08.2011
Cover des Buches Jenseits (ISBN: 9783462053425)

Jenseits

 (10)
Erschienen am 07.11.2019
Cover des Buches Russische Botschaften (ISBN: 9783462000962)

Russische Botschaften

 (3)
Erscheint am 19.08.2021
Cover des Buches Radikal (ISBN: 9783899033199)

Radikal

 (2)
Erschienen am 09.08.2011

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Neue Rezensionen zu Yassin Musharbash

Cover des Buches Russische Botschaften (ISBN: 9783462000962)hexenaugens avatar

Rezension zu "Russische Botschaften" von Yassin Musharbash

spannender Thrilletr
hexenaugenvor einem Monat

Klappentext:


Merle Schwalb ist Investigativjournalistin beim Globus, einem der wichtigsten Nachrichtenmagazine der Republik, wo sie für Extremisten aller Art zuständig ist. Doch bei ihrer neuen Recherche ist von Beginn an alles anders. Ein Mann ohne Namen stürzt in Berlin von einem Balkon. Wer ist der geheimnisvolle Tote?
Die Spuren führen ins Milieu krimineller Berliner Clans, zur Polizei und zum Verfassungsschutz. Aber nach einer verhängnisvollen Begegnung wird Merle Schwalb klar: Der Mann war ein russischer Agent mit brisanten Informationen und einer gefährlichen Mission.

Meinung:


Merle Schwalb arbeitet als Journalistin für den Globus in Berlin.
Ihre nächste Geschichte fällt ihr im wahrsten Sinne des Wortes vor die Füße: Ein Mann stürzt vom Balkon. Wer ist der Tote?
Die Geschichte des Autors ist so phantastisch, dass sie nahe an der Realität zu sein scheint
Erschreckend realistisch, informativ und super spannend erzählt der Autor in seinem Buch „Russische Botschaften“.
Unermüdlich dreht er an der Spannungsschraube
Man ist sich bei jeder Zeile dieses Buches bewusst, dass dies zwar ein Roman ist, dieser aber sehr nahe an der Realität kratzt.
Es könnte meiner Meinung nach genauso ablaufen.

Fazit:


Dieser Thriller ist so gut, dass es schwerfällt ihn aus der Hand zu legen.
Eine Empfehlung reicht fast nicht, eine mit Sternchen sollte es sein.
Es ist ein spannendes Buch was sich wirklich gut lesen lässt und ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.


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Cover des Buches Russische Botschaften (ISBN: 9783462000962)S

Rezension zu "Russische Botschaften" von Yassin Musharbash

Wird die Wahrheit siegen?
Sternenstaeubchenvor 2 Monaten

Zunächst war ich unschlüssig, wie das Wort „Botschaften“ im Titel zu lesen sei, nach der Lektüre war ich in anderer Hinsicht unschlüssig, doch der Reihe nach.

In „Russische Botschaften“ lässt Yassin Musharbash die Investigativjournalistin Merle Schwab einem bunten Strauß von Themen nachgehen. Ausgelöst durch den Fall eines Mannes von einem Balkon begibt sie sich in die Welt der Berliner Clans sowie ihrer Antagonisten: Polizei und Verfassungsschutz. Als herauskommt, dass der Mann russischer Agent war, steht fest: Das ist eine Nummer zu groß für Merle. Deshalb kommt es zu einer ungewöhnlichen Kooperation mit der journalistischen Konkurrenz, in deren Rahmen man versucht, die Verstrickungen zu entflechten – doch das hat Folgen ...

Wie erwähnt, geht es um eine bunte Mischung von Themen, die hier behandelt werden: Clans, Fake News, Ermittlungsbehörden (und Pannen bzw. Vertuschungen derselben), Russland, Agenten und Medien. Das könnte ein bisschen viel sein, ist es aber nicht, da zu befürchten ist, dass die Welt womöglich wirklich so „tickt“. Zum anderen ist der Autor selbst Investigativjournalist und hat daher sicher Wissen, das „Normalsterbliche“ nicht haben und so geht es auch seiner Protagonistin. Insofern ist der Hinweis, der der Geschichte vorangeht, dass es sich um Fiktion handle, interessant – dabei scheint es ja weitere Parallelen zur Realität zu geben: Merle schreibt für den Globus – ein anderes Wort für „Welt“!? Die Geschichte ist durchzogen von Fragen: Wie verflochten ist die Welt, wie weit reichen die Fänge „der Bösen“ – sind das (nur) die Russen oder gibt es weitere, wem kann man trauen, wird letztlich die Wahrheit siegen? Zumindest ist nach der Lektüre klar, wie „Botschaften“ im Titel zu lesen ist. Der Plot ist spannend und es ist erstaunlich, seine schlimmsten Befürchtungen mehr oder minder bestätigt zu lesen. Sprachlich hätte m. E. mehr gehen können, darunter hätte aber vielleicht die Spannung gelitten. Solide 3,5 Sterne, die aufgerundet werden, weil die Geschichte allemal spannender lesbar ist als es ein Sachbuch wäre.

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Cover des Buches Russische Botschaften (ISBN: 9783462000962)Baerbel82s avatar

Rezension zu "Russische Botschaften" von Yassin Musharbash

Wahres, Falsches und Ausgedachtes
Baerbel82vor 2 Monaten

Mit „Radikal“ und „Jenseits“ hatte Yassin Musharbash sich dem Thema Terrorismus angenommen. In „Russische Botschaften“ geht es um Fake News und Desinformation. Und wieder bin ich begeistert!

Wie schon in den Vorgängerromanen arbeitet Merle Schwalb als Journalistin für den Globus in Berlin. Ihre nächste Geschichte fällt ihr im wahrsten Sinne des Wortes vor die Füße: Ein Mann stürzt vom Balkon. Wer ist der Tote? Handelt es sich um einen Unfall, Mord oder Selbstmord? Bald ist klar, Anatoli Nowikow war ein russischer Agent. Zusammen mit eigenen Leuten und Kollegen von der Norddeutschen Zeitung recherchiert Merle die Namen von einer dubiosen Liste, die der Tote verfasst hatte…

Yassin Musharbash hat seinen neuen Thriller John Le Carré, dem Meister des anspruchsvollen Spionageromans gewidmet. Ein authentischer, hochaktueller Polit-Thriller. Dass man bei der Flut von Informationen schon mal den Überblick verliert, verwundert nicht. 

Einstieg. Aufblase. Unerbittlich dreht der Autor an der Spannungsschraube. Letztlich mündet die Geschichte in einen filmreifen Showdown. Doch das ist noch nicht das Ende: »It’s not over, till it’s over«. Diese Thriller sind so gut, dass es schwerfällt, lange auf einen Nachfolger zu warten.

Fazit: Superspannend und beklemmend realistisch.

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