Yasunari Kawabata Tausend Kraniche

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Inhaltsangabe zu „Tausend Kraniche“ von Yasunari Kawabata

'Seine meisterhafte Erzählkunst vermag mit großer Einfühlungsgabe das Wesen des japanischen Geistes beschwören. Kawabata ist als Schriftsteller ein Traditionalist im besten Sinne des Wortes.' Tagesspiegel Bei einer Teezeremonie, die von Chikako, einer alternden Geisha und ehemaligen Geliebten seines Vaters, arrangiert wird, lernt Kikuji zwei schöne Mädchen kennen. Mit der einen möchte Chikako ihn verheiraten, die andere ist die Tochter der sehr verführerischen Frau Oota. Auch diese war lange die Geliebte von Kikujis Vater, den sie nun in seinem Sohn wiederauferstehen sieht. Kikuji kann sich der erotischen Faszination, die von ihr ausgeht, nicht entziehen. Als sie plötzlich stirbt, empfindet er sich als mitschuldig an ihrem Tod und verantwortlich für das weitere Schicksal ihrer Tochter. Doch die zarte Beziehung, die sich zwischen beiden anspinnt, wird durch die Intrigen der eifersüchtigen Chikako gestört. - In diesem Roman hat Yasunari Kawabata seine Suche nach der 'intuitiven Wahrheit des Lebens, die sich notwendigerweise mit Schönheit verbindet', in höchster Verfeinerung verwirklicht.

Ein typisch japanisches Werk. Ich fand es lesenswert: Ruhiger Stil, der den traditionellen Geist widerspiegelt.

— BuchHans
BuchHans

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  • Rezension zu "Tausend Kraniche" von Yasunari Kawabata

    Tausend Kraniche
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. May 2011 um 10:23

    Eigene Meinung:
    Ein sehr schönes Buch! Sehr gut geschrieben, typisch japanisch.

  • Rezension zu "Tausend Kraniche" von Yasunari Kawabata

    Tausend Kraniche
    Kathchen

    Kathchen

    24. January 2009 um 19:15

    Die Hauptperson Kikuji wird von einer ehemaligen Geliebten seines verstorbenen Vaters, Chikako, zu einer Teezeremonie eingeladen. Dort möchte sie ihm die junge Yukiko vorstellen und verkuppeln. Doch eine andere Geliebte befindet sich bei der Zeremonie, Frau Oota. Diese ist mit ihrer Tochter Fumiko anwesend. Kikuji ist sofort fasziniert von ihr. Getrieben von Schuldgefühlen und inneren Konflikten bringt Frau Oota sich schließlich um. Und übrig bleiben Kikuji und Fumiko, die sich in der Trauer etwas annähern und Chikako, die immernoch möchte, dass er Yukiko heiratet. Kikuji fühlt sich nach dem Tod von Frau Oota hin und her gerissen zwischen der schönen Yukiko und Fumiko, doch eine wirkliche handelnde Entscheidung fehlt, bis zum Ende, wo es scheinbar bereits zu spät ist. Kawabata lässt durch seine Erzählweise und Beschreibungen Bilder entstehen und die Geschichte fließt vor dem "inneren" Auge dahin. "Tausend Kraniche" ist ein ruhiger Roman voller Sehnsucht und Melancholie. Für manche wird dieser kurze Roman sicherlich langweilig erscheinen, denn sehr viel Handlung beinhaltet der Roman nicht. Doch mich hat er, von der ersten Seite an, in seinen Bann genommen und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Von Kawabata werde ich sicherlich noch mehr lesen.

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