this … was a book i guess? i think i liked the ambience and nature much more than the actual story. it fits perfectly into the season and made me feel even colder while reading it (thank god i have a portable heater and ambience videos lmao). maybe i was the writing style but i had a hard time getting into the story. maybe it just wasn’t my thing i don’t know.
Yasunari Kawabata
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Yasunari Kawabata
Ein Kirschbaum im Winter
Schneeland
Die schlafenden Schönen
Kyoto
Die Tänzerin von Izu
Die Rote Bande von Asakusa
Handtellergeschichten
Der Blinde und das Mädchen
Neue Rezensionen zu Yasunari Kawabata
"Kyoto" von Yasunari Kawabata erschein 1962 zunächst als Fortsetzungsroman in einer japanischen Zeitung. Der Roman folgt Chieko, der Tochter eines wohlhabenden Tuchhändlers aus Kyoto. Sie führt ein beschauliches Leben und wird von mehreren Männern begehrt. Dennoch ist sie aufgewühlt, da sie weiß, dass sie nicht das leibliche Kind ihrer Eltern ist. Immer wieder fragt sie sich, ob sie ausgesetzt wurde und warum in ihrem Herzen etwas fehlt.
Kawabata schreibt in diesem Buch mit einem traditionell-historischen Blick über Kyoto und dessen Bewohner, in einer feinen, zurückhaltenden, aber wunderbaren Sprache, die tief in der japanischen Kultur verwurzelt ist. Es fühlt sich für einen europäischen Leser ungewöhnlich vom Handlungsverlauf an und kann fast schon langweilig wirken, wenn man die symbolischen Handlungen und Feinheiten zwischen den Zeilen überliest. Dennoch mal was anderes, das großartig sein kann, wenn man sich die Zeit dafür nimmt.
Sollte jemand in dieser Lese-Community über Sexismus in der Literatur promovieren, hier ist ein geeignetes Buch. ABER…. es ist auch ein Buch vom Nobelpreisträger der Literatur. Kawabata scheint genauso verwundert, über die Ereignisse im Hotel der schlafenden Schönen wie die Leser*innen. Sehr junge Mädchen nehmen Schlafmittel, übernachten in einem Hotel für Geld, und alternde Männer können eine Nacht neben ihnen liegen. Kein Sex, nur noch einmal neben einem jungen Mädchenkörper liegen. Eguchi, der diesen Service mehrfach in Anspruch nimmt, bewundert weiße Hälse, feingliedrige Finger, langgeschnittene Augen und macht sich Sorgen. Sorgen übers Altern, über die Mädchen, über seinen Ruf. Aber er geht trotzdem immer wieder hin. Poetische Erinnerungen über Tempelbesuche zu einer 400-jahre alten Kamelie wechseln ab mit Visionen von Adlern mit bluttriefender Beute im Schnabel. Das Buch scheint auf einen Tod hinauszulaufen. Ist es der Tod von Eguchi? Der Tod eines noch älteren Kunden? Der Tod eines Mädchens? Die Leser*innen warten unter zunehmendem Druck, aufgebaut vom Meister der japanischen Literatur: Yasunari Kawabata.
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