Yasunari Kawabata

 4.1 Sterne bei 81 Bewertungen
Autor von Ein Kirschbaum im Winter, Schneeland und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Yasunari Kawabata

Yasunari Kawabata, 1899 in Osaka als Sohn eines Arztes geboren, studierte englische und japanische Literatur. 1926 wurde er mit seiner Erzählung Die Tänzerin von Izu bekannt. 1968 erhielt Yasunari Kawabata den Nobelpreis für Literatur. Von 1948 bis 1965 war er Präsident des Japanischen PEN-Zentrums. Yasunari Kawabata hatte maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der japanischen Literaturszene nach dem Zweiten Weltkrieg. 1972 nahm sich Kawabata das Leben.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Yasunari Kawabata

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Cover des Buches Ein Kirschbaum im Winter (ISBN: 9783423112970)

Ein Kirschbaum im Winter

 (20)
Erschienen am 01.10.1990
Cover des Buches Die schlafenden Schönen (ISBN: 9783518396858)

Die schlafenden Schönen

 (16)
Erschienen am 26.07.2004
Cover des Buches Schneeland (ISBN: 9783518240052)

Schneeland

 (16)
Erschienen am 10.11.2011
Cover des Buches Kyoto (ISBN: 9783942656399)

Kyoto

 (8)
Erschienen am 01.10.2011
Cover des Buches Die Rote Bande von Asakusa (ISBN: 9783458169697)

Die Rote Bande von Asakusa

 (4)
Erschienen am 22.09.1999
Cover des Buches Handtellergeschichten (ISBN: 9783446152601)

Handtellergeschichten

 (2)
Erschienen am 01.12.1998
Cover des Buches Jahrhundert-Edition: Tausend Kraniche (ISBN: B002CHBFE4)

Jahrhundert-Edition: Tausend Kraniche

 (1)
Erschienen am 01.01.1991

Neue Rezensionen zu Yasunari Kawabata

Neu

Rezension zu "Kyoto" von Yasunari Kawabata

Ein Klassiker der modernen japanischen Literatur
Helen13vor 4 Monaten

Dieser bewegende Roman ist ein Klassiker der modernen japanischen Literatur. Es bleibt ein zeitloses für immer ein beeindruckendes Werk, das von Andeutungen und Unausgesprochenem lebt. Wir lesen über Kyoto der Nachkriegszeit des 2. Weltkriegs. Amerikanisierung im Geschmack der Stoffe und Ausstattung mancher Häuser zieht ein. In der folgenden  aufstrebenden Zeit der sechziger Jahre sind die vielen Feste in Kyoto Rahmenhandlung  und Kulissen für die Hauptcharaktere die ihre Rollen ähnlich  einem traditionellen Theaterstück einnehmen. 

Das Textilhaus Satoro und die Weberfirma Otomo stehen sich gegenüber. Die halberwachsenen Kinder der Häuser kennen sich und sind Freunde. Die Tochter des Textilhauses ist ein Findelkind und ein Zwilling, wie sich herausstellt. Nun wird eine Brücke von der Stadt zur gewaltigen und geliebten Natur Japans eine Verbindung der Zwillingstochter zu ihrer Schwester. Diese lebt als Holzfällertochter in Kyotos Norden, den Bergen. Das Mystische in der Beziehung der Zwillingsschwestern, in ihrem Sich-wieder-finden, ihre so lange unbewusst vermisste Liebe zueinander, die Einsamkeit des Menschen, wird von Kawabata meisterlich und subtil vermittelt.  

Die Geschichte enthält viele japanische Elemente wie das Geisha - Leben und Geschehen in Teehäusern. In deren Radius bewegt sich gern der Chef des Textilhauses.

Obwohl der Roman in einer Periode spielt, die inzwischen über 60 Jahre her ist, bleibt die Relevanz der ewigen Themen der Menschheit die der Autor anspricht zeitlos und wird allgemeingültig vermittelt. Liebe, Religion, Verlassenheit, Familienzugehörigkeit, Verbindung zur Natur als Gegensatz zur fortschreitenden Technisierung der Welt wird hier durch die eindrucksvolle sublime Sprache Kawabatas gezeigt. 

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Rezension zu "Die schlafenden Schönen" von Yasunari Kawabata

Die schlafenden Schönen von Yasunari Kawabata
AylinsBuchstundevor 7 Jahren

Ein Mann an der Schwelle zum Alter wird von einem Freund eingeführt in ein Freudenhaus besonderer Art. Es ist für alte Männer bestimmt und bietet junge Frauen im Tiefschlaf an. Eguchi verbringt - in kürzer werdenden Abständen - mehrere Nächte in diesem Haus neben immer anderen jungen Frauen und Mädchen, die zurückhaltend und genau, sinnlich und diskret beschrieben werden. Eine jede ist anders. Eine jede weckt andere Phantasien, andere Erinnerungen an Frauen, die Eguchi in seinem Leben gekannt hat, an die eigene Ehefrau und die Töchter, an Geliebte, an Bekanntschaften einer Nacht ... Am Schluss kommt es zu einer tödlichen Komplikation. Mit seinem Roman hat der Nobelpreisträger Kawabata (1899-1972) nichts anderes getan, als die ebenso ungewöhnliche wie einfache Grundsituation festzuhalten, einprägsam zu machen - und damit zu überhöhen zu einer Geschichte von Liebe und Tod, von Jugend und Alter, von Männern und Frauen.

Ich muss sagen, dass ich sehr überrascht war als meine Mutter mir den Inhalt dieses Buches beschrieben hat, ich fands irgendwie interessant und musste es lesen. Der Schreibstil, fand ich war sehr schön, man hatte teilweise das Gefühl, das Geschehen vorort zu beobachten. Ich habe diesem Buch 4 Sterne gegeben, weil ich das Thema sehr interessant fand, man hat beim lesen jedoch immer das Gefühl, dass etwas ganz besonderes oder spannendes passiert, was dann aber leider nicht der fall ist. Ich fand es interessant das oft aus Eguchi´s Perspektive erzählt wurde, was dem Leser dadurch noch deutlicher gemacht hat, was er jedesmal gedacht und gefühlt hat, wenn er neben eines der Mädchen lag.

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Rezension zu "Schneeland" von Yasunari Kawabata

Unbeschreiblich
Perkervor 7 Jahren

Diese Geschichte hinterlässt beim Lesen einen eigenartigen Zauber. Man kann der Handlung nicht gerecht werden, wenn man sie einfach nacherzählt. Was sich in diesem Buch zwischen einem Geschäftsmann aus Tokyo und einer käuflichen Frau in einem abgelegenen Kurort abspielt, ist eine subtile aber zum Scheitern verurteilte Liebesgeschichte. Dialoge, Beschreibungen und auch die Kunst des Übersetzers, das anspruchsvolle Werk des japanischen Nobelpreisträgers in dieser meisterhaften Weise in deutscher Sprache wiederzugeben, machen die Lektüre zum echten Genuss.

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