Yasunari Kawabata

 4 Sterne bei 104 Bewertungen
Autor*in von Ein Kirschbaum im Winter, Schneeland und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Yasunari Kawabata, 1899 in Osaka als Sohn eines Arztes geboren, studierte englische und japanische Literatur. 1926 wurde er mit seiner Erzählung Die Tänzerin von Izu bekannt. 1968 erhielt Yasunari Kawabata den Nobelpreis für Literatur. Von 1948 bis 1965 war er Präsident des Japanischen PEN-Zentrums. Yasunari Kawabata hatte maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der japanischen Literaturszene nach dem Zweiten Weltkrieg. 1972 nahm sich Kawabata das Leben.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Yasunari Kawabata

Cover des Buches Ein Kirschbaum im Winter (ISBN: 9783423112970)

Ein Kirschbaum im Winter

(22)
Erschienen am 01.10.1990
Cover des Buches Schneeland (ISBN: 9783518240052)

Schneeland

(20)
Erschienen am 10.11.2011
Cover des Buches Die schlafenden Schönen (ISBN: 9783518396858)

Die schlafenden Schönen

(20)
Erschienen am 28.07.2004
Cover des Buches Kyoto (ISBN: 9783942656399)

Kyoto

(11)
Erschienen am 01.10.2011
Cover des Buches Die Tänzerin von Izu (ISBN: 9783150083659)

Die Tänzerin von Izu

(4)
Erschienen am 01.07.1996
Cover des Buches Die Rote Bande von Asakusa (ISBN: 9783458169697)

Die Rote Bande von Asakusa

(4)
Erschienen am 22.09.1999
Cover des Buches Handtellergeschichten (ISBN: 9783446152601)

Handtellergeschichten

(3)
Erschienen am 01.12.1998
Cover des Buches Der Blinde und das Mädchen (ISBN: 9783446196940)

Der Blinde und das Mädchen

(2)
Erschienen am 17.05.1999

Neue Rezensionen zu Yasunari Kawabata

Cover des Buches Snow Country (ISBN: 9780141192598)
butterflyintheskys avatar

Rezension zu "Snow Country" von Yasunari Kawabata

butterflyinthesky
not my thing

this … was a book i guess? i think i liked the ambience and nature much more than the actual story. it fits perfectly into the season and made me feel even colder while reading it (thank god i have a portable heater and ambience videos lmao). maybe i was the writing style but i had a hard time getting into the story. maybe it just wasn’t my thing i don’t know.

Cover des Buches Kyoto (ISBN: 9783942656399)
Ferdinand-Uths avatar

Rezension zu "Kyoto" von Yasunari Kawabata

Ferdinand-Uth
Bedächtig und immer wieder überraschend emotional

"Kyoto" von Yasunari Kawabata erschein 1962 zunächst als Fortsetzungsroman in einer japanischen Zeitung. Der Roman folgt Chieko, der Tochter eines wohlhabenden Tuchhändlers aus Kyoto. Sie führt ein beschauliches Leben und wird von mehreren Männern begehrt. Dennoch ist sie aufgewühlt, da sie weiß, dass sie nicht das leibliche Kind ihrer Eltern ist. Immer wieder fragt sie sich, ob sie ausgesetzt wurde und warum in ihrem Herzen etwas fehlt.
Kawabata schreibt in diesem Buch mit einem traditionell-historischen Blick über Kyoto und dessen Bewohner, in einer feinen, zurückhaltenden, aber wunderbaren Sprache, die tief in der japanischen Kultur verwurzelt ist. Es fühlt sich für einen europäischen Leser ungewöhnlich vom Handlungsverlauf an und kann fast schon langweilig wirken, wenn man die symbolischen Handlungen und Feinheiten zwischen den Zeilen überliest. Dennoch mal was anderes, das großartig sein kann, wenn man sich die Zeit dafür nimmt.

Cover des Buches Die schlafenden Schönen (ISBN: 9783518396858)
Doris_Schroeders avatar

Rezension zu "Die schlafenden Schönen" von Yasunari Kawabata

Doris_Schroeder
Schlafende Mädchen und alternde Männer

Sollte jemand in dieser Lese-Community über Sexismus in der Literatur promovieren, hier ist ein geeignetes Buch. ABER…. es ist auch ein Buch vom Nobelpreisträger der Literatur. Kawabata scheint genauso verwundert, über die Ereignisse im Hotel der schlafenden Schönen wie die Leser*innen. Sehr junge Mädchen nehmen Schlafmittel, übernachten in einem Hotel für Geld, und alternde Männer können eine Nacht neben ihnen liegen. Kein Sex, nur noch einmal neben einem jungen Mädchenkörper liegen. Eguchi, der diesen Service mehrfach in Anspruch nimmt, bewundert weiße Hälse, feingliedrige Finger, langgeschnittene Augen und macht sich Sorgen. Sorgen übers Altern, über die Mädchen, über seinen Ruf. Aber er geht trotzdem immer wieder hin. Poetische Erinnerungen über Tempelbesuche zu einer 400-jahre alten Kamelie wechseln ab mit Visionen von Adlern mit bluttriefender Beute im Schnabel. Das Buch scheint auf einen Tod hinauszulaufen. Ist es der Tod von Eguchi? Der Tod eines noch älteren Kunden? Der Tod eines Mädchens? Die Leser*innen warten unter zunehmendem Druck, aufgebaut vom Meister der japanischen Literatur: Yasunari Kawabata.

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