Yasunari Kawabata Schneeland

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Inhaltsangabe zu „Schneeland“ von Yasunari Kawabata

Eines der Hauptwerke des japanischen Nobelpreisträgers für Literatur Yasunari Kawabata (1899 1972) ist von Tobias Cheung neu, erstmals textgetreu übersetzt worden. §Kawabatas "Schneeland" liegt jenseits hoher Berge, fern von Tokyo. Shimamura, ein Müßiggänger und Ästhet aus Tokyo, fährt mit dem Zug zu einem der dortigen Kurorte, wo er Komako, eine Geisha, trifft, deren Eigenwilligkeit und Schönheit ihn fesseln. Mehrfach kehrt er zu ihr zurück. Jedoch je eindringlicher Shimamura versucht, ein klares Bild von Komako zu gewinnen, desto unschärfer und verschwommener kommt ihm das Wahrgenommene vor. Er spürt darin eine Wirklichkeit, nach der ihn verlangt. Diese Wirklichkeit ist scheinbar äußerlich, und doch erfüllt sie das Innere wie die Kälte, die durch das Zugfenster strömt, in deren Spiegelungen sich innen und außen beglückend und geheimnisvoll überlagern. §Um diese Wirklichkeit, die sich entzieht, geht es Kawabata ebenso wie seiner Hauptfigur. Dementsprechend hat er die Geschichte erzählt, schwebend, flirrend, rätselhaft anziehend. Im Nachwort erklärt der Übersetzer die japanischen Traditionen, in die "Schneeland" sich einordnet, aber auch, was Kawabata, Ansätze der europäischen Moderne aufgreifend, ganz neu und anders gemacht hat. In der Bibliothek Suhrkamp liegen Erzählungen von Yasunari Kawabata unter dem Titel "Träume im Kristall" vor.

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    Schneeland

    Perker

    16. April 2013 um 08:11

    Diese Geschichte hinterlässt beim Lesen einen eigenartigen Zauber. Man kann der Handlung nicht gerecht werden, wenn man sie einfach nacherzählt. Was sich in diesem Buch zwischen einem Geschäftsmann aus Tokyo und einer käuflichen Frau in einem abgelegenen Kurort abspielt, ist eine subtile aber zum Scheitern verurteilte Liebesgeschichte. Dialoge, Beschreibungen und auch die Kunst des Übersetzers, das anspruchsvolle Werk des japanischen Nobelpreisträgers in dieser meisterhaften Weise in deutscher Sprache wiederzugeben, machen die Lektüre zum echten Genuss.

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