Der Journalist Hayami ist mit über 40 in einer Sackgasse angekommen. Seie Ehe ist gescheitert, er lebt alleine und kommt auch beruflich nicht mehr vorwärts. Um sich zu bewähren, wird ihm die Leitung über die Berichterstattung eines aufsehenerregenden Falles übertragen: Der Direktor der japanischen Staatsbahn wurde unter ungeklärten Umständen tot auf den Bahngleisen gefunden. Während er ein hohes Risiko eingeht und reißerische Berichterstattung über ehrliche Wahrheitssuche stellt, bahnt sich eine zarte Beziehung zur verwitweten Tochter seines ehemaligen Lesers an.
Nach dieser Einleitung muss gesagt werden: Es ist weder ein Liebes- noch ein Kriminalroman. Im Zentrum der Geschichte steht die Person Hayamis mit ihrer Verlorenheit und dem Versuch, den Dingen einen Sinn abzuringen. Dabei erscheint er selbst oft wie abgetötet durch die Ereignisse, was durch eine fast teilnahmslose Erzählweise ausgedrückt wird. Insofern lernt man hier Stücke der japanischen Seele kennen: Das Verbot, bestimmte Gefühle zuzulassen, der Zwang, sich beweisen zu müssen - und Folgen, die daraus entstehen können.













