Yasushi Inoue Schwarze Flut

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Inhaltsangabe zu „Schwarze Flut“ von Yasushi Inoue

Japan 1949, vier Jahre nach der bedingungslosen Kapitulation. Arbeitskämpfe erschüttern das Land, die Staatsbahn kündigt Massenentlassungen an, ihr Generaldirektor Shimoyama Sadanori wird tot aufgefunden. Ein Freitod? Ein Mord, verübt von Kommunisten? Hintergrund der Handlung ist ein bis heute ungelöster, tief im kollektiven Gedächtnis Japans verwurzelter Fall, den der Autor aufgreift, um das Psychogramm des Journalisten Hayami zu entwerfen, der verbissen nach der Wahrheit sucht. Doch es gibt mehr als nur eine Wahrheit. Schwarze Flut, der meisterhafte erste Roman von Yasushi Inoue, ist Krimi und Gesellschaftsbild in einem. Er bildet mit Der Stierkampf und Das Jagdgewehr eine Trilogie. Yasushi Inoue, geboren 1907 auf Hokkaido, starb 1991.

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  • Rezension zu "Schwarze Flut" von Yasushi Inoue

    Schwarze Flut
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. May 2009 um 18:22

    "Schwarze Flut" ergibt zusammen mit "Das Jagdgewehr" und "Der Stierkampf" eine lose Trilogie um Tot und Vergänglichkeit, steht’s mit einer Vielfalt an Perspektiven und Blickwinkeln. Ich glaube kein anderer Japanischer Schriftsteller wird so mit dem Klischee der Japanischen Zurückhaltung gebrandmarkt wie Inoue, ist doch sein Schreiben so ruhig, kühl...manchmal ja schon fast anteilnamslos, aber dennoch mit solch einer vehementen Kraft und Ausstrahlung das man sich seiner Prosa nicht entziehen kann. Schade das der japanische Literaturbetrieb sich in einer radikalen Umbruchfase befindet in der man versucht immer neue/jüngere Talente zu finden die man auch international in den Markt für zeitgenössisches unterbringen kann. -Erlaubt ist was gefällt- lautet da die Devise wer jedoch noch unverfälschte Literatur finden will muss Inoue gelesen haben. Denn so laut wie er wird nur selten jemand gehört auch wenn er ein ganz, ganz leiser Schreiber ist. Wie ein von Meisterhand gebundenes und beschnittenes Ikebana. Perfekt komponiert erfreut es das Auge des Betrachters exakt in jenem Moment in dem es den Gedanken des Meisters erblickt. Unbedingt lesen.

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