Ylva Karlsson Prinzen müssen draußen bleiben

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Inhaltsangabe zu „Prinzen müssen draußen bleiben“ von Ylva Karlsson

Die 14-jährige Josefin, ihre Mutter Anna und die kleine Malin: Zu dritt ist ihre Welt perfekt. Jungs verbannt Josefin am liebsten in Tagträume oder, wenn sie Malin Märchen erzählt, in den Rachen eines Ungeheuers. Doch jetzt gibt es Göran in Annas Leben. Er ist vielleicht okay. Aber er beansprucht Platz und «seinen Teil» von Anna.

Der Klappentext verrät schon alles und dazu ist es völlig emotionslos. 4 Wochen aus dem Alltag einer 14 Jähringen ohne Highlights.

— BonnieParker

Für mich war es ein Gefühl des Fehlens. irgendetwas war für mich einfach nicht tiefgreifend.

— Seelensplitter

Authentisch wirkendes Jugendbuch, welches alles erzählt, was Teens bewegt. Sehr gelungen.

— MelE

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  • Völlig platt und emotionslos

    Prinzen müssen draußen bleiben

    BonnieParker

    06. January 2016 um 23:07

    Dieses Buch hat mich wegen seinem interessanten Klappentext angesprochen. Ich lese ja gerne Jugendbücher, schon alleine weil ich beruflich auch mit Jugendlichen oft in Kontakt trete. Genau diese Thematik interessiert sie doch und ich wollte wissen, wie es die Autorin in ihrem Buch verpackt hat. Leider muss ich sagen, dass ich mehr als enttäuscht bin. Ich habe selten ein Buch gelesen, dass mir so sinnlos erschien. Wer mich kennt, weiß dass ich Spoiler überhaupt nicht gut finde. Doch leider ist der Klappentext ein einziger Spoiler. Hier wird quasi das ganze Buch verraten. Ich begann zu lesen und wartete wann es denn endlich richtig losgeht. Doch irgendwie kam die Geschichte nicht richtig in Schwung. Das die Mutter schwanger ist und ihren Partner heiraten will erfährt der Leser erst auf Seite 154, also als das Buch schon fast beendet ist. Ich habe wohl etwas völlig anderes erwartet. Meine Gedanken beim Klappentext waren eher, dass sie relativ zu Beginn erfährt, dass Nachwuchs erwartet und bald geheiratet wird und daraufhin Josefin dann rebelliert. Tja weit gefehlt. Hier werden quasi 4 Wochen aus dem Alltag einer 14 jährigen widergegeben. Das aber nicht mit Spannung und Elan, sondern emotionslos und platt. Die Charaktere haben keinerlei Tiefe und Josefin wirkt auf mich eher wie eine Erwachsene ohne Motivation. Kein jugendlicher Charme springt dem Leser hier entgegen. Ich kam mir zeitweise vor, als würde ich ein Protokoll lesen. Den Charakteren konnte ich auch nicht wirklich nah kommen, denn sie besaßen keinerlei Tiefe. Ich konnte mir sie nicht mal optisch vorstellen, denn die Autorin hat hier keinerlei Beschreibungen, wenn wurden nur ein paar Dinge bezeichnet. Hätte dieses Buch mehr Seiten gehabt, hätte ich es sicher abgebrochen. Und nein ich bin nicht froh, das ich es beendet habe, denn es macht keinen Unterschied, ob man den Schluss kennt. Wer den Klappentext gelesen hat kennt die Story und so trocken und spröde wie dieser klingt ist das ganze Buch. Die Altersangabe liegt bei 12 - 15 Jahre und sicher ist es für diese Altersgruppe lesbar, da keine schwierigen Texte enthalten sind. Aber ich bezweifle das es einen Jugendlichen fesseln würde. 4 Wochen im Alltag eines Teenagers ohne Highlights, denn gegebene gute Anhaltspunkte (wie die erste Annährung an Jungs) werden einfach übersehen und platt runtergeschrieben. Schade die Idee hätte wirklich für Jugendliche spannend sein können, aber leider wurde sie schlecht umgesetzt. 

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  • Für mich war es ein Fehlen der Emotionen

    Prinzen müssen draußen bleiben

    Seelensplitter

    24. September 2015 um 14:30

    Meine Meinung zum Buch: Prinzen müssen draußen bleiben Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden? Diese Frage beantworte ich euch, wie immer auf meinem Blog. Wo ihr auch die Original Rezension findet könnt. In meinen Worten der Inhalt: Es geht um ein ganz normales Mädchen mit 14 Jahren, dass damit zurecht kommen muss, dass sie neuerdings einen Mann, der nicht ihr Vater ist, akzeptieren zu müssen. Um ihre Mutter und ihre Schwester und um ihren allgemeinen Wahnsinn des Alltags.  Sprache des Buches: Einerseits sehr einfach zu lesen, andererseits sehr poetisch und mir teilweise etwas zu kühl für ein Jugendbuch. Der Text wiederholt manche Sätze zwei bis dreimal, so das ich das Gefühl hatte, das holt mich persönlich aus dem Lesefluß. Dabei muss ich immer wieder auch staunen, was für Fachausdrücke im Buch zu finden sind. Die ich an dieser Stelle nicht wiederholen möchte. Jedoch finde ich manche Sätze wirklich auch sehr poetisch und sehr interessant gestaltet.  Charaktere im Buch: Wir haben vor allem mit Josefine in diesem Buch zu tun. Sie ist der eindrucksvollste und auch stärkste Charakter in diesem Buch. Einerseits erzählt sie viele Geschichten ihrer Schwester, aber auch ihren Alltag ihre Sorgen und ihre Wünsche bekomme ich für zwei bis vier Wochen in diesem Buch mit. Denn das Buch erstreckt sich leider nur über diesen Zeitraum. Dann haben wir Anna, die Mutter von Josefine, über die ich mich teilweise wundere und mir denke, hier fehlt was, was ist hier falsch dass Anna so kalt wirkt? Dann eine gewisse Vanna, mit der ich persönlich großes Mitleid habe, denn sie ist ein typisches Opfer von Mobbing, dass sie dabei nur Anschluss möchte wird durch ihre grobe Art zu einem Katz und Maus spiel. Hier hätte ich mir mehr Tiefgang und vielleicht auch eine Freundin für sie gewünscht. Obwohl sie nur immer wieder am Rande auftaucht, hat sie für mich eine wirklich starke Präsenz im Buch. Andere Charaktere waren jedoch kühl, kalt oder nicht richtig fassbar für mich, waren für mich eher fremd als dazugehörig. Geschichte: Wie gesagt, das ganze war irgendwie mehr wie ein Gedicht als eine Geschichte, somit fehlte mir an der ein oder anderen Stelle auch etwas Tiefgang, Spannung und vor allem auch wozu schreibt die Autorin das Buch, denn das wird mir bis zum Ende nicht erklärt, irgendwie lässt mich das Buch auch leer zurück. Denn es hört so abrupt auf, das ich denke, halt, das kann doch jetzt nicht alles sein, da fehlt doch was, das soll jetzt alles sein?  Gesamtpaket: Einerseits wurde sehr geschickt mit der Sprache gespielt, dafür blieb in meinen Augen aber etwas auf der Strecke. Es war für mich kühl und distanziert, nicht in das Herz fallend. Was ich sehr schade finde, denn ich versprach mir sehr viel von diesem Buch. Andererseits regt das Buch in dem ein oder anderen Bereich zum nachdenken an. Sei es das Thema Mobbing, Patchwork Familie, oder auch einfach Freundschaft.  Ich wünschte es wäre für mich mehr in die Tiefe gegangen, es hätte ein schönes Buch Ende gegeben. Beides fehlte mir zu sehr. Fazit: Ein Buch das poetisch ist, jedoch dafür mit der Geschichte auf der Strecke liegen blieb. Sterne: Ich vergebe leider nur 2.

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  • Absolut ehrlicher Jugendroman

    Prinzen müssen draußen bleiben

    MelE

    06. September 2015 um 10:00

    "Prinzen müssen draußen bleiben" erzählt eindringlich aus dem Leben der 14 Jährigen Josefin, die sich mit den alltäglichen Problemen eines Teenagers plagt. Einiges wird der Zielgruppe der Leser/innen bekannt sein, anderes völlig neu wirken. Ich empfand "Prinzen müssen draußen bleiben" als sehr herausragend, denn das Bild, was uns vor Augen geführt wird, wirkt sehr authentisch. Josefin, die zuvor mit ihrer Mama und ihrer Schwester Malin wirklich glücklich war und Mamas liebe Worte oft wie eine Umarmung oder warm wie Championcremesuppe empfunden hatte, bemerkt, wie sehr sich die Stimmung ändert, als Göran und Mama ein Paar werden. Existiert dieses Gefühl vielleicht doch nur in Josefins Einbildung? Will Göran sie vielleicht doch nicht aus Mamas Herzen verdrängen? Die Märchen, die Josefin Malin erzählt, handelt von Prinzessinnen, die auf einer Insel leben, auf der Prinzen keinen Zutritt haben. Ein Monster schwimmt um die Insel herum, welches verhindert, dass männliche Personen den Prinzessinnen zu nahe kommen. Dieses erklärt natürlich auch den Titel des Buches und erzählt gleichzeitig von der Stimmung die Josefin beherrscht. Sie wirkt mitunter ängstlich, was Göran betrifft, da sich nicht auf ihn einlassen kann und das auch, obwohl sie merkt wie traurig ihre Mama über diese Situation ist. Natürlich geht es nicht nur um Familie, sondern auch um Freundschaften, Verlieben und Menschen, die man nicht an sich heranlassen will, die einen aber trotzdem bedrängen und damit meine ich jetzt nicht Göran, den Freund von Mama ☺ Auch nicht gemeint ist Stefan, der sich in Josefin verliebt und ihr Gedichte schreibt. Es gibt in diesem Roman Menschen, denen man nicht den kleinen Finger reichen sollte, denn sie möchten uns mit Haut und Haar verschlingen. Es ist zwar auf der einen Seite traurig, andere abzulehnen oder aus dem Weg zu gehen, aber ich hätte an Josefins Stelle ebenso gehandelt, weil es einfach überfordert. "Prinzen müssen draußen bleiben" endet mir fast schon zu abrupt, denn es hätte noch so viel zu berichten gegeben. Für mich daher leider ein Grund, das Buch zwar weiterzuempfehlen, aber mit einem kleinen Abzug, da für mich Josefins Geschichte noch nicht zu ende war oder ein Epilog einiges hätte herausreißen können. So fühle ich mich etwas unbefriedigt über den Ausgang einer Story, die viel Potential hatte und der Zielgruppe der Leser/innen absolut angemessen ist, mir aber den Eindruck verschafft hat, es fehlt noch etwas sehr Wichtiges.

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