Endlich ist sie da, die Fortsetzung zu den ersten beiden Romanen um den zeitreisenden englischen Adligen, Sir Arnold! Und wieder führt der Autor den Leser in die schwule Comunità des italienischen Landgutes, das von Pasquale, seinem Partner Mario und Sir Arnold geleitet wird. Auch hier hat mich das liebevolle, aber auch lustbetonte Miteinander diese Männer emotional berührt. Ein bisschen beneidete ich diese sexy Kerle um ihr Glück. Überraschend und doch vergnüglich war für mich die „Verwandlung“ des schwulen Freundeskreises in einen irischen Mönchsorden, als dessen Abt sich Sir Arnold ausgibt. Mit großem Vergnügen las ich, wie die angeblichen Mönche nach und nach, zwei Zeitreisen eingeschlossen, einem geltungssüchtigen Bischof sein Betrugsmanöver nachweisen können. Besonders reizvoll wird die Geschichte dadurch, dass zwei echte Würdenträger der katholischen Kirche den Freundeskreis erweitern. Acaimo ist einer der beiden, ein liebenswerter und geistreicher Mann, direkt vom Vatikan beauftragt, die Kampagne des erwähnten Bischofs zu überprüfen. Ihm zur Seite steht der sympathische, fröhliche Bruder Kyrill, Mönch in einem nahegelegenen Kloster, mit bürgerlichem Namen Tom. Als Leser hege ich die Hoffnung, dass der lebenslustige Tom im nächsten Roman dem tristen und eintönigen Klosterleben den Rücken kehren wird und auf dem Landgut, wo er richtig auflebte, seinen Platz findet. Dann kann er sich immer um den hauseigenen Kater Atrejù, in den er ganz vernarrt ist, kümmern. Ist ja klar! Ein Stubentiger durfte auch in diesem Roman nicht fehlen.
Eine weitere Zeitreise von Sir Arnold entlarvt unlautere Machenschaften eines Bischofs

